
von Franzi
Hallu Leute...
Also ich muss sagen, ich finds echt schade, dass es immer weniger Kommis werden... Was ist los mit euch? =(
Foaxxi ist den Tränen nahe, weil wir so wenig Kommis kriegen, zweifelt an ihrem Schreibstil und möchte Selbstmord begehen... Das könnt ihr mir nicht antun! >.<
Naja, jedenfalls bedanke ich mich für die vier Kommis, die wir bekommen haben...
Cho17: Naja... Bei Sev kommt halt auch der Slytherin durch... Er wird zu einem kleinen Teufel xD Dass Dumbles selbst schwul ist, ist ein seehr gutes Argument *g* Aber lies am besten gleich weiter =]
Ronja: Wie schon gesagt, ohne Drama gibt's uns nicht *g* Ich hoffe, du kommst in den nächsten Tagen wieder, um das Chap auch rechtzeitig lesen zu können^^
Linda Black: Heey hab ich dir nicht mal ein Twilight-Walli gemacht?? =D Schön, dass du jetzt auch mitliest!^-^ Hast recht, Reg/Siri is echt gewöhnungsbedürftig, aber es kommt halt auch immer drauf an, was man aus einem Pairing macht =] Ich freu mich jedenfalls, dass du dabei bist *g*
hp-fan-girl: Das alles und noch viel mehr können Sie in unserer neuen Folge von 'AG' herausfinden, also lassen sie sich nicht ablenken, sondern lesen Sie! xD Ich sag nur oberste Priorität!^^
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Mühsam schleppten sich beide durch den Korridor, der mit dem Krankenflügel endete.
Sirius' Herz schlug so unregelmäßig, dass er hoffte, sich noch diese 100 Meter lang halten zu können. Aus Angst, er müsse sich übergeben, fing er auch kein Gespräch an, nicht mal ansatzweise. Das hatte noch Zeit, bis sie in den warmen, weichen Betten liegen würden.
Er hatte üble Kopfschmerzen - die Gedanken wollten einfach nicht aufhören, in seinem Hirn herumzuschwirren...
Wie konnte das alles nur passiert sein? Und... war er daran schuld? ...Vermutlich ja...
"Klopfst du an, Siri?", bat Reg und stützte sich auf ihn.
Sirius nickte und pochte zwei mal gegen die Tür, die einige Sekunden später von Madam Pomfrey geöffnet wurde.
Schon Sirius' leicht krächzende Stimme und die Tatsache, dass die Brüder leichenblass waren, ließ sie die beiden sofort zu sich herein ziehen und in zwei nebeneinander stehende Betten verfrachten.
Sie eilte davon und kam fast augenblicklich mit einer Art Sirup wieder, den sie zuerst Sirius, dann Reg aufzwang. Er schmeckte widerlich.
Trotzdem merkte Sirius, dass sein Schwindelgefühl nachließ und sein Puls sich wieder einigermaßen normalisierte. "Und jetzt bleibt ja liegen", forderte sie die zwei auf und schloss ihre Bürotür hinter sich.
Sirius schloss die Augen und lehnte sich seufzend zurück. Ob James es noch geschafft hatte, Schniefelus davon abzuhalten, Dumbledore alles zu sagen?
In Regulus' Kopf ging wohl genau dasselbe vor, denn er wälzte sich unruhig im Bett hin und her. Sirius schlug die Augen erneut auf und sah, als er sich ein Stück aufgerichtet hatte, den angsterfüllten Blick seines Bruders. Er stand auf und ging leise zum Bett von Reg.
Dort setze er sich auf die Bettkante und streichelte mit einer Hand sanft über seine Wange. Nach ein paar Sekunden griff Reg sie und umklammerte sie fester denn je. Auch Sirius hielt Regs Hand gedrückt - er wollte nicht, dass das hier aufhören musste.
Sie hatten doch gar nicht viel Zeit miteinander gehabt, also warum musste ihre Beziehung schon vor dem Ende stehen? Das war einfach nicht fair...
Naja, wenn es nach ihm ginge, wäre ihm die Meinung ihrer Mutter herzlich egal... Aber würden auch andere sie auseinander reißen wollen? Bestimmt, denn Reinblüter hatten schon fast die Bestimmung, eine ebenfalls reinblütige Frau zu heiraten und reinblütige Nachkommen zu zeugen. Und mit Regulus und Sirius würden zwei Stammhalter verloren gehen und das würde die komplette reinblütige Gesellschaft versuchen, zu unterbinden.
Reg hatte recht, ein 'Gut' gab es nicht mehr, wenn diese Wind davon bekommen würden.
Regulus lenkte Sirius von diesen Gedanken ab, indem er ihm tief in die Augen schaute. Die grauen Augen bohrten sich in Sirius' und flehten stumm um Trost.
Sirius beugte sich hinunter, streifte erst mit den seinen Regs Lippen, bevor er sie kräftiger darauf drückte und zog den Kleineren dann in eine feste Umarmung.
Er zog die Beine nach oben und legte sich - die Umarmung beibehaltend - neben Reg.
Sirius schaute nun direkt in das Augenpaar vor sich und sah es feucht werden.
"Ich will nicht, dass es aufhört", flüsterte Reg und eine einsame Träne verirrte sich über sein Nasenbein, da er ja auf der Seite lag. "...Ich auch nicht", antwortete der Ältere und küsste Reg sanft.
Es vergingen mehrere Minuten, in denen sie einfach dort nebeneinander lagen und an die Decke blickten - darauf wartend, was passieren würde, wenn sich die Tür zum Krankenflügel erneut öffnen würde.
Sirius wusste nicht, wie lange sie gewartet hatten, doch plötzlich setzte sich Reg auf. "Ich muss es jetzt wissen", wisperte er und stand sofort vollends aus dem Bett auf. Sein Bruder blickte ihn fragend an.
Regulus schlüpfte in seine Schuhe und bedeutete Sirius, es auch zu tun.
Dann ging er auf die Tür zu und zog Sirius am Handgelenk hinterher.
Zusammen bogen sie um die nächste Ecke und hörten die Stimmen von Severus und James etwas weiter entfernt auftauchen und weil beide noch nicht bereit für eine Konfrontation waren - ob mit oder ohne Dumbledore - beschleunigten sie ihre Schritte etwas.
Sirius fragte nicht, wo Reg hinwollte, sondern ließ ihn einfach machen. Würde schon nichts unnützes sein, vor allem nicht in dieser Situation.
Wieder kamen Sirius Gedanken wegen der Schuldfrage. Seine Miene wurde düster und er machte sich heftige Vorwürfe...
Regulus blickte sich um, blieb stehen und umarmte Sirius, als er dessen Gesicht sah. "Komm schon, lass gut sein. Es ist nicht deine Schuld..."
"Doch, die ist es eigentlich schon", erwiderte Sirius leise. "Hätte ich nicht-"
"Und wenn schon, können wir es jetzt noch ändern? Nein, können wir nicht", beantwortete sich Reg die Frage selbst, "Und ich will nicht, dass du dir wieder einen Kopf darum machst, denn das hat keinen Sinn. Für mich bist du jedenfalls nicht Schuld."
Sirius nickte, nachdem er Reg lange angeblickt hatte und sie gingen weiter durch den verlassenen Gang.
Irgendwann machte Regulus vor einer Tür halt, an die sich Sirius verschwommen erinnern konnte, aber er wusste nicht, woher er sie kannte... Erst, als Regulus die Tür aufstieß, wusste er, wann er schon einmal hier gewesen war. Es war mitten in einer Nacht einige Wochen zuvor gewesen.
"Das ist der Spiegel Nerhegeb", erklärte Reg auf das verdutzte Gesicht seines Bruders hin.
"Ich... weiß", murmelte Sirius und fing sich einen ungläubigen Blick von Reg ein. "Seit wann kennst du ihn?"
"Sev hat ihn mir gezeigt", erzählte Reg und wunderte sich offensichtlich immer noch, dass Sirius ebenfalls wusste, dass dieser Spiegel in Hogwarts war.
"Und... was hast du darin gesehen?", fragte Sirius gespannt. "Deswegen bin ich hier. Ich habe nicht reingeschaut. Du etwa?", wollte Reg wissen.
"Ich... äh... ja...", stotterte Sirius verlegen. "Du hast tatsächlich rein geguckt??", bohrte Reg. "Sag schon, was hast du gesehen?"
"Uns."
Regulus starrte Sirius mit offenem Mund an. Dann verzog er diesen zu einem Lächeln und er drehte sich um, um auf den Spiegel zuzugehen.
Sirius beobachtete ihn und die Zeit, die Reg investierte, das Bild im Spiegel mit den Augen zu ergründen, kam ihm wie eine Ewigkeit vor.
Endlich riss Reg den Blick vom Spiegel los.
Er hatte gerötete Wangen, vermutlich Spuren des Glücksgefühls, das das Bild Nerhegebs bei einem jeden Menschen auslöste.
"Und...?", fragte Sirius.
"Ich weiß jetzt, was ich unbedingt will", sagte Reg und kam langsam auf Sirius zu.
"Und, was ich niemals verlieren möchte", schloss er und nahm Sirius' Hände in seine. "Ich kann jetzt sicher sagen, dass ich nicht will, dass es aufhört", sagte Reg und legte - nun wieder einen traurigen Anblick bietend - den Kopf auf Sirius' Schulter.
"Na komm, lass uns schauen, was Krone machen konnte", schlug Sirius vor.
"Okay", nickte Reg und das Zittern in seiner Stimme war deutlich herauszuhören.
Sirius hielt ihm die Tür auf und sie gingen langsam den Korridor entlang, nicht wissend, was sie erwarten würde - ob Dumbledore nun von ihrer Beziehung wusste oder nicht.
Als sie dem Gang zum Krankenflügel näher kamen, klammerte sich Reg hifesuchend an Sirius' Ärmel, der keine Einwände hatte, da sonst keine Schüler dort waren - vermutlich alle an der frischen Luft... Sollte James es tatsächlich geschafft haben, Schniefelus zu stoppen, mussten sie weiterhin höllisch aufpassen, wenn sie zusammen waren... Es war schon eine ziemlich dämliche Situation, ständig dieses Versteckspiel durchziehen zu müssen, aber... es ging nicht anders, das wusste Sirius.
Langsame Schritte machend gingen sie weiter und konnten bald die ersten Wortfetzen des Gesprächs zwischen Severus und James auffangen.
Sie gingen weiter und konnten kurze Zeit später schon ganze Sätze verstehen. Sirius hielt Reg am Ärmel zurück und bedeutete ihm somit, anzuhalten, bevor James und Sev sie bemerkten.
"Ich kann einfach nicht glauben, dass Dumbledore mir nicht glaubt... Warum nimmt er mich nicht ernst?!", fluchte Severus. Sirius wollte seinen Ohren nicht trauen und spitze sie angestrengt. Hatte er sich verhört?
"Pah", spottete James verächtlich, "Er weiß eben, dass du was gegen uns hast! Kluger Mann, unser Schulleiter, muss ich schon sagen..."
Sirius schaute zur Seite und sah Regs strahlendes Gesicht.
Reg wandte es ihm zu und streifte schnell, aber sanft Sirius Lippen mit den seinen und lauschte dann wieder.
"Ist wohl dumm gelaufen für dich, Schniefelus", fügte James mit einem schadenfrohen Unterton hinzu.
Obwohl Sirius die beiden nicht sehen konnte, war er sicher, dass Severus vor Wut rot anlief. Und er sah sich darin bestätigt, als dieser seine Stimme mit einem bedrohlichen Zittern erneut hob: "Gut, mag sein, dass der Alte mir nicht glaubt, aber wer weiß, vielleicht schaut das bei den anderen Leuten hier ja anders aus? Er ist ja immerhin nicht die einzige Person, die das interessieren könnte..."
Bevor James etwas erwidern konnte, war Reg mit Sirius im Schlepptau um die Ecke gewischt und offenbarte sie beide nun James und Sev, deren Köpfe sofort zu ihnen huschten.
"Du wirst niemandem was sagen", sagte Reg mit fester Stimme und einem fast schon drohenden Blick.
"Ach", sagte Sev und lehnte sich an die steinerne Wand. "Und wie willst du das verhindern?"
"Weißt du", lächelte Reg und sah sich seine Fingernägel genauer an, "Du hättest mir vielleicht nichts von deinem Zaubertrankbuch erzählen sollen, in dem ja so viele interessante Notizen von dir stehen... Dumbledore würden die bestimmt interessieren... Ich meine ja nur."
Sev fixierte Regulus mit einem lodernden Blick.
"Das würdest du nicht wagen."
"Willst du's riskieren? Ich bin nicht in Gryffindor", fügte Reg hinzu, als Sev zu einer trotzigen Antwort ansetzte. "Mir glaubt 'der Alte' bestimmt, wenn ich was gegen dich sage, aber wenn du immer noch nicht davon überzeugt bist..."
Sev schickte allen dreien noch einen hasserfüllten Blick und stapfte dann wutentbrannt davon.
"Du warst klasse, Reg!!!", rief Sirius nach einer kurzen Pause begeistert - er hatte eh viel zu lange den Mund gehalten - und zerstrubbelte seinem Bruder das Haar.
"Danke", antwortete der mit rosa Wangen. "Das mit dem Buch ist mir wohl gerade recht wieder eingefallen."
"Apropos", meldete sich James zu Wort, "Was hat es damit eigentlich auf sich??"
"Ihr habt doch jetzt in der Fünften ein richtig dickes Buch in Zaubertränke, oder?", fing Reg an und wandte sich zu James um, "Und dieses Jahr hat Sev angefangen, sein Buch als Notizheft zu benutzen, aber bei weitem nicht nur für welche zu Zaubertränke. Er entwickelt zum Teil sogar eigene Zauber. Schwarzmagische."
James und Sirius zogen gleichermaßen die Augenbrauen nach oben. "Wow, das hätte ich jetzt nicht erwartet", sagte Sirius. "Ich auch nicht", sagte James, "Kann der Arme sich denn nicht mal 'nen Block leisten?"
Reg kicherte und zog die Krankenflügeltür mit den Worten, er würde Madame Pomfrey Bescheid sagen, dass sie jetzt gehen würden, auf und ließ sie gleich wieder hinter sich zufallen.
Ein kurzes Schweigen trat unter den zwei Verbliebenen auf dem Korridor ein.
Sirius schaute James ins Gesicht, der sich auf die Lippe biss.
"...Kommst du damit klar?", fragte Sirius nach kurzem Zögern. James sah auf und seine nussbraunen Augen bohrten sich in Sirius' blaugraue.
"Ich... es... ähm", sagte James stockend und kratze sich den Hinterkopf. Sirius wartete.
"Es ist schon komisch... weil... naja, sagen wir eher ungewohnt... Du hattest ja sonst nur Freundinnen und jetzt auf einmal ein Typ... außerdem noch dein Bruder... Ich... denke, ich werde Zeit brauchen..."
"Bleibst du trotzdem mein bester Freund?" - Diese Frage war Sirius schon die ganze Zeit auf der Zunge gebrannt und er erwartete jetzt nervös die Antwort. So viele Fehler James auch hatte, ohne ihn konnte Sirius nicht.
"...Glaubst du wirklich... dass ich wegen so was nicht mehr mit dir befreundet sein will?", fragte James ungläubig. Sirius zuckte die Achseln.
Ein Lächeln schlich sich auf James' Lippen. "Falsch gedacht, Kumpel."
Sirius grinste erleichtert.
Im selben Moment ging die Tür wieder auf und ein fröhlicher Reg kam den beiden entgegen.
"Gehen wir nach draußen?", fragte er Sirius.
Sirius blickte sich zu James um, schenkte ihm noch ein Grinsen und antwortete "Okay", als er Regs Hand nahm.
James beobachtete die beiden kurz, wandte sich dann lächelnd ab und sagte so leise, dass man es gerade noch verstehen konnte: "Ja, Sirius, komme ich."
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