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Fanfiction

Anything goes - Schnuffel - Regulus

von Franzi

Hallöchen^^
Nach einem verzweifelten Anruf von Foaxxi, der mich heute erreicht hat und viel Blut und TrĂ€nen haben wir jetzt doch ein neues Kapitel fĂŒr euch :D Die Sache war nĂ€mlich die: Ihr USB-Stick streikte und sie hat das Chap nicht auf den richtigen PC bekommen^-^ Zum GlĂŒck ging's dann ja doch... Also zu eurem GlĂŒck, also haut in die Tasten und kommentiert gang viel xD
hp-fan-girl: Was soll das denn heißen, "Was irgendwie klar war"? xD Wenn's nicht so gewesen wĂ€re, hĂ€tt's Beschwerden gehagelt, aber okay, wenn du mehr Drama haben willst, kannst du gern Bescheid sagen xD Viel Spaß beim neuen Chap und danke fĂŒr den Kommi!
Laticia: Ticelchen, du wirst schon wieder poetisch =D Und todesserisiert ist ein richtig geiles Wort, findet shaly auch xD Dazu sagen wir nichts, um euch nicht die Spannung zu verderben ;] Der Wuff-Schlag? Joah, kann sein, im nÀchsten Chap trifft er auf jeden Fall Barty xD
Cho17: Reg kann mit toten Menschen reden, haben wir das noch nicht erwÀhnt? :D Und mit der Poster-Sache...Naja keine Ahnung, vielleicht war Reg immer zu abgelenkt von Sirius, um irgendwas um sich rum zu bemerken, wenn er in Siris Zimmer war *g* Also ich find diesen Grund sehr nachvollziehbar ^-^
Naja der Plan war ja eigentlich, dass Siri gleich zur heulenden HĂŒtte prescht, aber da er so Durst hatte und auch noch ein bisschen Zeit...=D
shaly: *Hand heb* :D Das Wort is toll^^ Danke schööön! Wir werden uns ranhalten *gg* Ich war auch eingeschneit!! Aber leider nur gestern... Viel Spaß beim neuen Chap, bei dem dir hoffentlich ein bisschen wĂ€rmer wird!
Deena Jones: Ui stimmt, das mit dem Zeigen wĂ€r ne uneinberechnete Turbulenz xD Du haqst auch Grund dich zu freuen, es ist geil geworden *kicher* SĂŒĂŸ und witzig, aber das sagte ich ja schon^^
Ab 16? Frag Foaxxi ;]

Wuff! >.< :D


>~~~OoOoO~~~<


Regulus öffnete das Fenster seines Schlafsaales mit einem erleichterten Seufzer und schloss genĂŒsslich die Augen, als die Sonnenstrahlen seine leicht geröteten Wangen kitzelten. Es war ein perfekter Samstagnachmittag mit strahlend blauem Himmel und Sonnensprinklern in der Seemitte. Auf dem Fensterbrett lag sein Besen, zusammen mit dem dazugehörigen Pflege-Set. Er war zwar nicht mehr in der Quidditchmannschaft, aber Barty und er wollten heute trotzdem ein bisschen trainieren, um nicht vollkommen unsportlich, so wie Sirius, zu werden.
“Es ist so ruhig...”, Regulus stĂŒtzte die Ellbogen auf den Sims und atmete tief die FrĂŒhlingsluft ein, die vielleicht schon einen winzigen Hauch von Sommer verkĂŒndete. Einige Schmetterlinge jagten einander durch die Luft, so dass Reg sich ein LĂ€cheln nicht verkneifen konnte, als sich jemand neben ihn ans Fenster lehnte: “Hey”, machte Barty ebenfalls lĂ€chelnd. Das strohblonde Haar stand wie immer in allen Richtungen ab und die großen Glubschaugen, die Reg immer an Kreachers erinnerten, blinzelten zu ihm herĂŒber: “Toller Tag fĂŒr Quidditch, oder?”

“Ja allerdings”, der jĂŒngste Black wuschelte Barty auffordernd durchs Haar. “Hast du deinen Be-”, er brach ab, als Barty seine Hand in dessen Haar einfing und ungefĂ€hr auf die Höhe seiner Brust brachte. Reg legte vorsichtig den Kopf schief und schĂŒrzte die Lippen, als Barty ihre HĂ€nde sinken ließ, sich andererseits aber weiterhin daran klammerte. “Ähm...”, nahm Reg den Faden mĂŒhsam wieder auf. “Hast du deinen Besen dabei?”
Barty hob seine andere Hand, in der er den Besenstiel hielt, schweigend, wĂ€hrend seine Augen sich nicht von Regs grauem Stahl abwandten: “Hast du nicht eine Pollenallergie?”
“Doch, aber hier auf dem GelĂ€nde stehen ja keine KirschbĂ€ume, also können wir ungestört fliegen und trainieren”, erwiderte der Ältere fröhlich und machte Anstalten, seine Hand aus Bartys Umklammerung zu ziehen. Der Blonde ließ seine Fingerspitzen noch kurz ĂŒber seinen HandrĂŒcken gleiten, dann ließ er los und packte stattdessen den Besen: “Wenn du meinst. Es gibt auch noch andere Dinge, die wir tun könnten. Hier drinnen meine ich.”
“Äh...”, setzte Reg verunsichert an und spĂŒrte, wie ihm das Blut in die Wangen schoss, doch da fuhr Barty schon unbeschwert fort: “Immerhin ist bei deinem Pflege-Set doch so ein tolles Handbuch dabei! Auch mit neuen Flugmanövern!”

“Nein, wir können raus gehen”, versicherte Reg ihm erneut und gemeinsam machten sie sich endlich auf den Weg zum Quidditchfeld. Das Gras federte ihre Schritte und im Laufen bemerkten sie, dass um Hagrids HĂŒtte herum hunderte Sonnenblumen aus dem Boden hervor sprossen. Zwischen diesen gelben Giganten tauchte der WildhĂŒter prustend auf und grĂŒĂŸte sie mit einem kurzen Nicken: “Was ist denn hier passiert, Hagrid?”, fragte Reg neugierig. Der WildhĂŒter verzog das Gesicht, ĂŒberrascht, dass dieser in seinen Augen so arrogante Black das GesprĂ€ch mit ihm suchte, doch er erklĂ€rte sich trotzdem: “Ich hab versucht das Wachsen zu beschleunigen, war wohl etwas zu schnell...”, brummte er.
“Aber es sieht doch wunderschön aus”, Regs Augen hingen an den riesigen BlĂŒten. Das reine Gelb stach beinahe in den Augen, doch vor dem strahlend blauen Himmel wirkte es zeitgleich prĂ€chtig. Erst als Barty zaghaft an seinen Fingern zupfte, wandte Reg seine Aufmerksamkeit zurĂŒck an das Hier und Jetzt. Er ließ sich kommentarlos mitziehen und bemerkte Hagrids argwöhnischen Blick schon gar nicht mehr.

>~~~OoOoO~~~<

Regulus schwang sich auf seinen Besenstiel und stieß sich krĂ€ftig vom Boden ab, drehte einen Looping und umkreiste die gigantischen Torringe begeistert, wĂ€hrend die warme Brise sein Haar streichelte. Barty war vielleicht ein wenig wackeliger auf seinem FluggerĂ€t, doch nicht minder begeistert. Von einer TribĂŒne holte Regulus den Quaffel und warf ihn Barty zu, der allerdings gerade versucht hatte freihĂ€ndig zu fliegen und den Ball mit voller Wucht ins Gesicht bekam: “Barty!”, rief der Schwarzhaarige erschrocken und schoss heran, als sein Freund vom Stiel rutschte und drohte in die Tiefe zu stĂŒrzen. Regulus fing ihn auf und brachte ihn zurĂŒck zum Boden: “Ist alles okay bei dir?”
“Woah”, machte Barty leicht angeschlagen und klammerte sich an Regs Arme. “Du hast ‘nen echt harten Wurf, Reg...”
“...ulus”, vollendete der Slytherin Ă€rgerlich den ansonsten grauenvollen Spitznamen, da nur Sirius ihn so wunderschön aussprechen konnte. “Sollen wir aufhören?”

“Wir haben doch noch gar nicht angefangen!”, entgegnete Barty ĂŒbereifrig und war schneller wieder auf den Besen, als Reg eine Augenbraue hochziehen konnte. Sie spielten nur Eins-Gegen-Eins, doch Barty schien fest entschlossen seinem Hauskameraden zu zeigen, was er konnte. Regulus gewann das Match zwar, doch er war am Ende total aus der Puste und landete an einem der Torringe um sich anzulehnen. Barty folgte seinem Beispiel mit knallrotem Kopf: “Na, du hast bestimmt nicht gedacht, dass ich so gut bin, oder?”
“Och, naja...”, meinte Regulus atemlos. “Ich hatte nicht gedacht, dass...es so...anstrengend werden wĂŒrde - aber es hat Spaß gemacht.” Barty nickte gĂ€hnend und bettete den Kopf dann an Regs Schulter. Der Slytherin blinzelte verwundert, was Barty sich da erlaubte und rĂŒckte weg, sodass der Blondschopf unsanft mit der Wange im Gras landete: “Huch...”; brummelte er und richtete sich verlegen auf. “Sorry, war wohl doch erschöpfend.”

“Macht nichts”, Reg reichte ihm eine Wasserflasche - nachdem er sich selbst einen Schluck genehmigt hatte. Barty nuckelte beinahe vertrĂ€umt an der Flaschenöffnung und schien schon gar nicht mehr anwesend. Regulus störte es nicht wirklich, denn es gab nur wenige Augenblicke wie diesen hier, in denen Barty mal seine Klappe hielt. Zufrieden schloss er die Lider und summte leise vor sich hin, irgendeine Melodie, die Sirius ihm mal ins Ohr gesetzt hatte, aber das war jetzt auch nicht wichtig. Er mochte die Melodie, sie passte wunderbar zu diesem tollen Tag - Regulus stoppte leise schmunzelnd in seinen Gedanken, da er heute fĂŒr seinen Geschmack ein wenig zu hĂ€ufig ins SchwĂ€rmen kam.
Nach einer Weile erhoben sie sich und ĂŒberquerten das Quidditchfeld gemeinsam. Einige BlĂŒtenblĂ€tter der riesigen Sonnenblumen wehten ihnen entgegen und Regulus verzauberte sie mit einem Schlenker seines Stabes, so dass sie den beiden Jungen nachjagten: “Waah!”, rief Barty jauchzend und beschleunigte seine Schritte eilig. Regulus starrte ihm versonnen nach, ehe er ihm auf seinem Besen folgte. Als sie das Stadion verließen, verschwanden die BlĂŒten ins Blaue hinein: “Hast du Lust auf eine Runde Koboldstein?”, fragte Barty.

“Ja, klar!”, Regulus wollte noch etwas hinzufĂŒgen, als er in dem hohen Gras etwas Schwarzes entdeckte. Es war der Hund von heute Morgen, als er sie beide sah, bleckte er die ZĂ€hne und rannte bellend auf sie zu. “KEINE ANGST, ICH RETTE DICH, REG!”, schrie Barty und baute sich schĂŒtzend vor seinem Klassenkameraden auf. Regulus hatte schon eine Erwiderung auf den Lippen, da beschleunigte der große Hund, setzte die Vorderpfoten auf Bartys Schultern und trampelte einfach ĂŒber ihn hinweg. Regulus hob abwehrend die Arme, doch das FellknĂ€uel hĂŒpfte begeistert um ihn herum und schleckte ihm ĂŒber die Finger. Er stieß ein Kichern aus. Barty rappelte sich unterdessen prustend auf und zog seinen Zauberstab: “Na warte, du miese Bestie!”
“Nein, lass ihn!”, rief Regulus, kniete sich hin und schlang die Arme um den Hund. “Ich habe ihn gestern Morgen schon gesehen, er ist wirklich lieb!”
“Das hat man ja gesehen”, grummelte Barty missgelaunt.
“Doch wirklich, er tut nichts - huch!”, Regulus stolperte, da der RĂŒde auffordernd an seinem Ärmel zog. Der Slytherin warf Barty einen fast entschuldigenden Blick zu, ehe er dem Tier strahlend ĂŒber das GelĂ€nde folgte: “Warte doch! Nicht so schnell!”, der Hund wurde langsamer. “Wow, du bist aber klug!”

Sie gelangten zurĂŒck zu Hagrids HĂŒtte, die von den Sonnenblumen umgeben war. Der schwarze Hund reckte die Nase in die Luft, knurrte unwirsch und lief in das Sonnenblumenfeld hinein. Regulus sah sich noch kurz um, bemerkte, wie Barty ihnen missgelaunt nachlief, und versteckte sich mit seinem neuen GefĂ€hrten zwischen den Blumen. Er hatte keine Lust, sich von Barty voll meckern zu lassen. Sollte der doch alleine Koboldstein spielen! “Hallooo?! Hundi, wo bist du?”, eine Weile geschah gar nichts, nur die StĂ€ngel der riesigen Blumen wiegten sich leicht hin und her, so dass Reg sich vorkam wie eine Ameise, als der RĂŒde plötzlich auftauchte und heftig mit dem Schwanz wedelte, ehe er zustimmend bellte: “Weißt du, Barty wird nicht sonderlich erfreut darĂŒber sein, dass ich ihn stehen gelassen habe”, seufzte Reg und der Hund nieste, wobei er den Kopf schĂŒttelte, als verneinte er Regulus’ Aussage. “Ja toll...”, grinste der Slytherin. “Du musst dich ja nicht nachher im Gemeinschaftsraum mit ihm rumschlagen!”

Der Hund setzte sich hin und kratzte sich mit dem Hinterbein durch das gekrĂ€uselte Fell. Regulus hockte sich daneben und half ihm, das Jucken zu lindern: “Hast du einen Namen?”, wieder schĂŒttelte der Hund den Kopf, dass es Reg kalt den RĂŒcken runterlief - waren Hunde immer so intelligent oder war der hier vielleicht von einer Art Zauber getroffen worden? Wie auch immer, er ist total weich, schoss es Regulus durch den Kopf, als der flauschige Kopf an seiner Wange rieb. Der Slytherin schlang die Arme um den Körper und kicherte, als eine feuchte Nase an seinem Ohr schnĂŒffelte. Da kam ihm eine Idee: “Schnuffel - ich nenne dich Schnuffel!”, lebhaftes Schwanzwedeln verkĂŒndete Zustimmung. “Okay, komm mit Schnuffel, du musst getauft werden!”
Regulus sprang auf und rannte durch die Sonnenblumen entlang davon, hörte aber das stetige Trommeln auf dem Rasen hinter ihm. Er hatte keinen Schimmer, ob er die richtige Richtung einschlug, aber wenn er sich in Hagrids HĂŒtte wiederfand, wĂŒrde er es schon merken. Doch stattdessen gelangte er in Richtung See - da hatte er schließlich hingewollt. Im Notfall konnte man sich eben immer noch auf den black’schen Orientierungssinn verlassen.

Er eilte ans Ufer, benetzte seine Hand mit dem kĂŒhlen Nass und patschte sie auf den Kopf des Hundes, der aufgrund der Hetzjagd hechelte: “Ich taufe dich hiermit auf den Namen Schnuffel”, kicherte Regulus. Schnuffel nieste, als ihm das Wasser den Kopf hinabrann, dann schĂŒttelte er sich ausgiebig, so dass Regulus zurĂŒckstolperte und beinahe im See gelandet wĂ€re. “Oh! Na warte, das kriegst du zurĂŒck!”, der Junge sprang vor, doch Schnuffel wich ihm lĂ€ssig aus und bellte lautstark, um ihn anzutreiben.
Regulus nahm Anlauf und wollte sich auf Schnuffel stĂŒrzen, doch der sprang mit einem lauten KlĂ€ffen zurĂŒck, sodass die beiden den kleinen HĂŒgel hinunterpurzelten und in einem Haufen GeĂ€st landeten: “Uff...”, machte Reg, da einen Augenblick alle Luft aus seinen Lungen entwich. “Du bist ja fast genauso schwer wie Sirius!”, Schnuffel stellte interessiert die Ohren auf. “Sirius ist mein Freund”, erklĂ€rte Reg bereitwillig und richtete sich prustend auf.
“Wir sind schon einige Zeit zusammen und er ist einfach...hm...”, Schnuffel bellte nachdrĂŒcklich, als Regulus nicht fortfuhr - der fuhr sich kichernd durchs Haar: “Ach Schnuffel, wenn du Sirius kennen wĂŒrdest, dann wĂŒrde dir auch keine passende Beschreibung einfallen. Es ist einfach Sirius. FĂŒr ihn wurde noch kein Adjektiv erfunden, das ihm wĂŒrdig ist. Er riecht immer nach Siruptorte, hat wunderschöne Augen von der Farbe eines klaren Bergsees und ein LĂ€cheln bei dem ich immer das GefĂŒhl habe, als hĂ€tte ich treppab eine Stufe verpasst. Schon merkwĂŒrdig”, zu seiner eigener Überraschung wurde Regulus rot und wandte den Blick ab. Auch wenn der Hund ihn nicht verstehen konnte - obwohl er sich da gar nicht so sicher war - war es ein seltsames GefĂŒhl diese Empfindungen laut auszusprechen, als hĂ€tte er gerade eines Fremden Geheimnis verraten.

Eine plötzliche BerĂŒhrung an seinem Bein ließ ihn aufhorchen. Schnuffel lugte aus treuen Hundeaugen zu ihm auf, im Maul einen großen Stock. Regulus lachte, nahm ihm den Stock ab und warf ihn mit einer weit ausholenden Bewegung in Richtung See. Schnuffel jaulte begeistert auf und preschte davon. Die Zeit machte Regulus sich zunutze, indem er aus dem GebĂŒsch krabbelte und nun am Ufer des Sees stand.
Schnuffel brachte den Stock zu ihm zurĂŒck und forderte Regulus auf erneut zu werfen. Das Spiel setzte sich fort und der Hund war dabei unermĂŒdlich. Irgendwann saß der Slytherin auf einem großen Stein und warf den Stock im Sitzen. WĂ€hrend Schnuffel dem Stock nachjagte, drehte er ĂŒberschwĂ€ngliche Pirouetten oder schnappte nach einigen Schmetterlingen um Regulus zum Lachen zu bringen. Zumindest glaubte Regulus, dass der Hund ihn aufmuntern wollte, denn er bekam das LĂ€cheln kaum noch aus dem Gesicht. Als Schnuffel allerdings nur noch Hecheln konnte, krabbelte er zu ihm auf den Felsen und bettete die Schnauze auf Regs Schoß um dessen Bein voll zu sabbern.

“Schade, dass Sirius jetzt nicht hier ist”, seufzte Regulus, wĂ€hrend er die MĂ€hne des Hundes kraulte. “Er hĂ€tte bestimmt auch Spaß daran mit dir zu spielen - vermutlich wĂ€re er dem Stock auch nachgejagt, nur um mir zu beweisen, dass er schneller als du ist. Ich glaube aber nicht, dass er das ist, Schnuffel”, aus irgendeinem Grund fand der Hund das lustig, denn er stieß ein Prusten aus, bevor er sich erhob und den Felsen heruntersprang. “Wo willst du denn hin?”, etwas verspĂ€tet richtete Reg sich auf, doch von Schnuffel war keine Spur mehr: “Schnuffel?!”, rief er, indem er die HĂ€nde wie einen Trichter an seinen Mund legte. “Wo bist du, Schnuffel?!”
“Wen suchst du denn?”, Regulus zuckte zusammen und wĂ€re beinahe vom Stein gerutscht, wenn zwei starke Arme ihn nicht festgehalten und herumgewirbelt hĂ€tten. Er blickte geradewegs in das amĂŒsierte Gesicht seines Bruders, die blaugrauen Augen blitzten schelmisch, als er Reg einen Kuss auf die Stirn hauchte. “Ich - oh...”, machte Regulus vollkommen konfus und sah prĂŒfend an Sirius vorbei - vielleicht hatte der Hund sich einfach nur versteckt, weil Sirius aufgetaucht war? “Da war eben ein Hund.”
“Ein Hund?”, fragte sein Bruder mit einem breiten Grinsen und zog ihn wieder hinab auf den Felsen. Regulus nickte mit glĂŒhenden Wangen: “Ja, Schnuffel heißt er - hast du ihn vielleicht gesehen?”

“Ja...ja kann sein. Ich glaube er ist in Richtung Wald davongelaufen”, Regulus verrenkte sich fast den Hals, als er versuchte, zu den BĂ€umen zu spĂ€hen. Hinter sich hörte er Sirius leise lachen, weshalb er sich tadelnd umwandte: “Das ist nicht lustig, was ist, wenn ihm was zustĂ¶ĂŸt?”, Sirius schloss kurz die Augen, ehe er seinen Bruder nĂ€her an sich heranzog und das Gesicht an seinem Hals vergrub: “Ich glaube, er ist stark genug.”
“Meinst du?”
“Ja”, Regulus schauderte angenehm, als Sirius’ Lippen seinen Hals hinaufwanderten und heißer Atem ĂŒber seine schutzlose Haut glitt. “Hunde sind doch BeschĂŒtzer, sie passen auf kleine, sĂŒĂŸe Blacks wie dich auf.”
Regulus lachte gegen seinen Willen auf: “Du machst dich lustig ĂŒber mich!”
Sirius brummelte etwas UnverstĂ€ndliches, bevor er mit der Wange an der seines Bruders rieb: “Gar nicht wahr. Ich mein es ernst.” Regulus Atem ging schwerer, als er seine Hand an die andere Wange von Sirius legte und die Augen schloss: “Vielleicht kommt er ja wieder.”
“Das tut er bestimmt...”, Regulus wusste auch ohne einen Blick zu Siri, dass der ebenfalls die Augen geschlossen hatte, als dessen Hand sich auf sein Knie legte. Die Sonne hĂŒllte sie in einen warmen Schein, so dass Regs Seite, die an Sirius’ gepresst war behaglich kribbelte.
“Bist du nur zufĂ€llig hier?”, versuchte er das GesprĂ€ch anzukurbeln.
“Nein, ich hab im Schlafsaal einen Schock gekriegt”, Sirius machte sich von seinem kleinen Bruder los und verschrĂ€nkte eingeschnappt die Arme vor der Brust: “Jill hat Peter heute nach seiner Kamera gefragt!”

Regulus blinzelte verwirrt und versuchte diese Nachricht irgendwie als schlimm zu empfinden um sich besser in Siri hineinversetzen zu können, doch es misslang. In Sirius’ Gedankensalat den Überblick zu behalten war selbst fĂŒr einen so engen Vertrauten, wie er es war, schwierig: “Ja und?”, fragte er deshalb zaghaft. “Was ist daran so schlimm?”
“Erst will sie was von mir und dann von Peter! Das ist so, als wĂ€re ich auf Peters Niveau!”
“Warum sollte sie was von Peter wollen? Sie hat sich die Kamera ausgeliehen, nichts weiter”, erwiderte Regulus ebenso gereizt, da Sirius sich seiner Meinung nicht ĂŒber irgendwelche indirekten Körbe von MĂ€dchen aufregen durfte - sie beide waren immerhin zusammen und nicht Sirius und Jill! Diese Dummtrine!
“Sie hĂ€tte sich meine Kamera ausleihen sollen”, schnaubte Sirius beleidigt.
“Aber du hast doch gar keine!”, rief Reg genervt aus.
“Es geht ums Prinzip, Reg, davon verstehst du nichts.”
“Wie bitte?!”, setzte Regulus empört an, doch da wich der gekrĂ€nkten Miene seines Bruders endlich eine Weichere und er legte ihm die HĂ€nde an die Brust: “Sorry, so war das nicht gemeint. Ich war nur ĂŒberrascht, dass Peter mir vorgezogen wird.”
“Das muss dich nicht ĂŒberraschen - du bist schwul.”
“Aber das weiß doch niemand!”, empörte Sirius sich schockiert.

“Ich weiß es und deshalb kann dir Jill gefĂ€lligst am Arsch vorbeigehen und komm mir jetzt nicht mit deinen 20%, du gehörst nĂ€mlich ganz und gar mir, zu 100%, kapiert?”, stahlgraue Augen trafen auf einen klaren Bergsee, wie Regulus es dem sĂŒĂŸen Hund eben noch erklĂ€rt hatte, dann grinste Sirius versöhnlich und stupste vielsagend an Regs Wange: “BrĂŒderchen, bist du etwa eifersĂŒchtig?”
“Und wenn es so wĂ€re?”, murmelte Regulus und wurde rot, weil ihm das Ganze irgendwie peinlich war. Doch sein Bruder schien das anders zu sehen, denn er legte die Finger unter sein Kinn und brachte ihre Gesichter auf dieselbe Höhe: “Dann wĂŒrde ich dir sagen”, raunte Sirius ihm aufrichtig zu, “Dass es keinen Grund dazu gibt eifersĂŒchtig zu sein.”
“Klingt gut”, flĂŒsterte Regulus benebelt und schlang seine Arme geistesgegenwĂ€rtig um Sirius’ Hals um nicht erneut vom Felsen zu fallen, als sich die Lippen seines Bruders nĂ€herten. Bevor Sirius ihre Lippen aufeinander presste, sah er sich noch einmal kurz um - Reg fand das ĂŒberflĂŒssig, immerhin war ihre Position ohnehin mehr als eindeutig - und stutzte. Der Slytherin stöhnte enttĂ€uscht auf, als Sirius sich wieder aufrichtete ohne seinen Mund auch nur beatmet zu haben. “Siri...”, versuchte er es mit möglichst verfĂŒhrerischer Stimme, was allerdings nicht zog, da sein Bruder nur die Arme hob und ausschweifend winkte.

James kam das SchlossgelĂ€nde entlang und erwiderte den Gruß von Weitem: “Tut mir Leid, Reg”, machte Sirius entschuldigend und wuschelte ihm kurz durchs Haar, bevor er aufsprang: “Aber ich habe James versprochen, ihn jetzt mit Lily zu verkuppeln!”
“Kein Problem”, machte Regulus nicht sehr ĂŒberzeugend und gab sich widerwillig mit Sirius’ Kehrseite zufrieden, die er betrachten konnte, bis der James erreicht hatte. Dann stand er Ă€chzend auf, kickte einen kleinen Stein vor sich her und machte sich auf den Weg zum Quidditchfeld, da sein Besen noch dort war - und Barty vermutlich auch.
WĂ€hrend er ĂŒber das satte Gras schlenderte hielt er Ausschau nach Schnuffel, doch von dem war weit und breit keine Spur. Ein wenig Sorgen machte er sich ja schon, weil der Hund laut Sirius in den Verbotenen Wald gelaufen war, aber er glaubte seinem Bruder, dass Schnuffel auf sich selbst aufpassen konnte - und auf ihn, fĂŒgte er mit seinem Grinsen gedanklich hinzu.


>~~~OoOoO~~~<

Schönes langes Chap, oder?
Ich hoffe ihr mochtet es und lasst einen Kommi da :]
*Siri-Hundeblick-aufsetz* Könnten die Schwarzleser vielleicht auch mal...? *pfeifend in die Luft schau* WÀr echt lieb ^-^


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