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Fanfiction

Anything goes - WĂŒrdest du? - Regulus

von Franzi

*Aus dem Keller hervorkriech*
*Staub von den Klamotten klopf*
*Sich rÀusper und aufricht*
Hallo euch allen =] COMEBACK!
Als erstes möchte ich mich mal bei euch entschuldigen, dass wir 'ne unangekĂŒndigte Pause eingeschoben haben... Foaxxi hatte ein etwas heftiges Kreatief und konnte das Chap erst vor etwa zwei Wochen beenden und mir schicken... Da war ich gerade in meiner stressigsten Phase und wusste, dass ich euch das Folge-Chap auch nicht so bald hĂ€tte liefern können, deswegen haben wir die Pause erstmal beibehalten... Aber ich hab jetzt nur noch eine Woche Schule bis zu den Ferien, das heißt mit AG kann es jetzt endlich wieder weitergehen!! =]
Allerdings mĂŒssen wir mitteilen, dass wir uns entschieden haben, auf das zweiwöchige Updaten ĂŒberzugehen, denn der Stress schlĂ€ft ja bekanntlich nie^^' Ich hoffe, ihr bleibt AG trotzdem treu :] Übrigens bin ich begeistert, wie viele Kommentare zusammengekommen sind <3 Ihr seid die Besten =* Und ohne euch wĂ€ren wir gar nichts, also bitte nehmt uns die Abwesenheit nicht ĂŒbel, jah? =]
Ach, fast hĂ€tte ich's vergessen... Ist zwar schon lĂ€nger her, aber vielen Dank fĂŒr die ganzen GeburtstagswĂŒnsche <333
Deena Jones: Den Kommi hast du zwar noch vorm Erscheinen des letzten Chaps geschrieben, aber ich will den ja nicht ĂŒbergehen, besonders, weil er so schön lang ist <3 Also haben wir den perfekten Mix aus Drama und Humor erfasst, jah? Das freut mich aber xD Das Schreiben der Chaps hat ja auch unheimlich viel Spaß gemacht, besonders, weil wir bei 'GedĂ€chtnisschwund' zusammensaßen =D Hey, ich werd Bond-Drehbuch-Schreiberin :'D
Ronja: Danke schön <3 Naja, Reg ist so schnell ja nicht kleinzukriegen, also denk ich mal, 'n kleiner Ausschlag zwischendurch macht da auch nicht allzu viel ;] *g*
Indy: Jaah, er ist klasse, nicht wahr? =D <3 Da verzeiht man ihm aber auch einfach alles, ich kann Reggie schon verstehen xD Nur an Luftröhrenschnitten sollte er sich nun wirklich lieber nicht versuchen ;D
Laticia: Danke!! *in Kekstorte bad* Dein Kommi war echt amĂŒsant :D:D Du machst mich fertig <3 Aber ich muss dich leider bitten, deine Axt zu schĂ€rfen, denn Barty gibt's in diesem Chap wieder genug... *Chrm* Aber ich will dir keine schlechte Laune bereiten =D Vorallem nicht nach dem tollen Kommentar, danke nochmal =]
Cho17: Hey, thx *g* Keine Ahnung, also meine beste Freundin ist auf Erdbeeren allergisch... Da nehm ich mal stark an, dass man auch auf Kirschen allergisch sein kann... *grĂŒbel* Hmm... Reg kann jedenfalls xD Die KirschblĂŒten waren ja letztes Mal schon schuld, und Reggieschatz ist halt nicht der Kuchenkenner schlechthin, der eine SchwarzwĂ€lderkirschtorte auch tatsĂ€chlich als eine identifiziert :D ...Auch hier muss ich leider sagen, Bartyfrei geht's nicht weiter^^"
Deena Jones II: Ohh Rina, sind wir wieder ein bisschen verpeilt ans Lesen gegangen? :D Aber naja, ist ja nicht schlimm *gg* <3 Ich freu mich, dass es dir gefallen hat, aber bei Lily und James muss ich sagen... Wir sind und bleiben Canon =P Über die normalen Bahnen lĂ€sst sich nach diesem Chap hier wohl auch streiten^^'
hp-fan-girl: Aaaach, du kannst doch niemanden verurteilen, weil er eine Kirschallergie vergisst... Passiert doch alle Nase lang... höhö xD Aber ich freu mich, dass dir das Chap trotzdem gefallen hat, Monaschatz^^ Dankö <3
Indy II: Tut mir Leid, dass du PanikkrĂ€mpfe erleiden musstest... *SchuldgefĂŒhle bekomm* Aber es geht ja jetzt endlich weiter =)
Nelly Potter: Kein Probleeeem <3 Wie du bestimmt bemerkt hast, hat uns der Stress in der letzten Zeit auch aus dem Hinterhalt angegriffen und ĂŒberwĂ€ltigt *Augen verdreh* Aber jetzt geht's wieder eingermaßen =] Danke fĂŒr den Monsterkommi jedenfalls, ich hab mich total gefreut <3 Ich hab gerade leider keine Zeit mehr, deine Analyse zu analysieren, aber ich kann dir nur sagen, dass es sich fĂŒr solche Kommis wirklich lohnt zu schreiben =] Tausend Dank also noch =] Und hoffentlich ist es nicht allzu schlimm, dass die Blacks schon vergeben sind... Sie sind in guten HĂ€nden, kann ich nur sagen xD
Indy III: Indy, du bist so geil xD Ich glaub, wir schenken dir mal ein handsigniertes Fan-T-Shirt oder so, hÀttest es verdient =D xD

Soo, jetzt geht's hier endlich mal weiter, hoffentlich gefÀllt's euch ^-^


>~~~OoOoO~~~<


Regulus hatte keine Ahnung, wie oft sein Gesicht dieses An- und Abschwellen noch mitmachte, aber so lange es wenigstens noch wieder sein zierliches Aussehen annahm, hatte er nichts zu meckern. Und nachdem Sirius ihm einige GeburtstagskĂŒsse geschenkt und die ganze Torte mit vollen Hamsterbacken weggeknuspert hatte, hatte er ihm auch schon wieder verziehen. Dieses Geschenk war in allen Punkten eben viel persönlicher als Bartys Schallplatte.

Und eben diese Schallplatte vergammelte seit anderthalb Monaten in seinem Koffer. Das hatte Reg Barty natĂŒrlich nicht erzĂ€hlt und ohnehin erzĂ€hlte er der Tratschtante immer weniger, auch wenn er ihn wirklich mochte. Ja, eben so wie eine Art...Freund. Barty war ein anderer Freund als es zuvor Avery und Co gewesen waren, weil Barty sich wirklich fĂŒr ihn interessierte. Das Problem bestand leider darin, dass Barty zu sehr an ihm interessiert war.
Wie auch immer, warum denkst du jetzt an Barty, mahnte Regulus sich selbst und hing sich noch ein bisschen schwerer an Sirius’ Hals. Sein Bruder verkniff sich ein Ächzen und drĂŒckte ihn gegen die Wand des Geheimgangs in dem sie mal wieder standen. Und Regs Gesicht war natĂŒrlich glatt wie ein Babypopo - von der ekelhaften Allergie keine Spur mehr.
“Du Reg...”, hauchte Sirius plötzlich und wich einige Handbreiten vor ihm zurĂŒck. Ein wenig enttĂ€uscht - so wie immer, wenn Sirius die KĂŒsse oder BerĂŒhrungen mit ihm unterbrach - blinzelte der Slytherin zu ihm auf: “Was ist denn?”
“Heute ist doch Slughorns Party”, grinste sein Bruder ihm verheißungsvoll zu. “Was hĂ€ltst du davon, wenn wir gar nicht erst hingehen? Ich meine, deine Slytherinfreunde werden da sein und James auch und wir beide...hĂ€tten Zeit fĂŒr uns”, Hmm fĂŒr uns, wiederholte Regulus schnurrend in Gedanken, das klang ja so toll...

Am liebsten hĂ€tte er strahlend zugesagt und seine Begeisterung mit einem Kuss bestĂ€tigt, aber es ging nicht: “Tut mir Leid, aber Barty hat mich schon gefragt, ob wir zusammen zur Party gehen.”
Sirius’ Wangen fielen augenblicklich ein: “Das ist nicht dein Ernst!”, er plusterte empört die Backen auf und Reg kam sich prompt schuldig vor. “Du willst doch nicht mit dieser Banane da hingehen?”
“Ich habe es ihm versprochen”, wiederholte Reg lahm und machte sich etwas trotzig von Sirius los. “Du hast halt zu spĂ€t gefragt.”
“Oh Verzeihung, ich wusste nicht, dass man dich vorher reservieren muss”, entgegnete Sirius schnippisch, so dass Reg die Augen verdrehte. Sein Bruder war eben eine kleine Diva und genau das brachte ihn hĂ€ufig auf die Palme. Aber er riss sich zusammen und schob schmollend die Unterlippe vor, anstatt Siri mal krĂ€ftig zu pieksen: “Sei nicht sauer, Siri. Du kannst doch mit James hingehen, hm?”
“Toll und James klebt dann die ganze Zeit an Lily...”, seufzte Sirius genervt. “Am besten ich verkrieche mich in meinem Schlafsaal...”
“Nein! Du gehst zur Party - wenn wir schon nicht zusammen Spaß haben können, dann eben getrennt...”
“Ich kann mir Spaß nur schwer von dir getrennt vorstellen”, witzelte Sirius schon eine Spur besĂ€nftigter, was ohne Zweifel an Regs Schmollmund lag: “Du kriegst das schon hin, du hast immerhin eine blĂŒhende Phantasie!”

Am Abend war es dann Reg, der sich eine blĂŒhende Phantasie wĂŒnschte, damit die Party schnell vorbeiging. Verflucht, warum hatte er Barty nicht einfach abgesagt? Das hĂ€tte die ganze Sache wirklich viel einfacher gemacht...
Aber nein, in einem Anflug von sozialem Engagement schlenderte er nun neben Barty her, der ganz aufgeregt schien und ĂŒberhaupt viel zu anhĂ€nglich fĂŒr Regs eisernen Slytherin-Geschmack war. Naja, sein Geschmack hatte sich im Laufe des Schuljahres zwar ein wenig geĂ€ndert, aber trotzdem...

Slughorns BĂŒro war magisch vergrĂ¶ĂŸert worden und platzte trotzdem aus allen NĂ€hten. Regulus hasste es grundsĂ€tzlich, wenn sich mehr als drei Menschen in einem Raum befanden. Die Luft war stickig und aufgeheizt, außerdem roch es nach Alkohol und verschiedenen ParfĂŒms, von dem die MĂ€dchen wohl allesamt zu viel aufgetragen hatten. Regulus stellte sich auf Zehenspitzen, was bei seiner GrĂ¶ĂŸe allerdings nicht wirklich half, und versuchte seinen Bruder auszumachen. Aber er konnte ihn nicht entdecken und als sein Blick sich mit dem von Ryan Avery kreuzte, sah er sich lieber nach Barty um.
“Huh? Wo ist-”, Regulus wirbelte ziellos um die eigene Achse, da er in dem GetĂŒmmel am Eingang Bartys weißblonden Schopf verloren hatte und knallte prompt mit der Brust vor Slughorns massigen Bauch. Wenigstens war der Aufprall weich: “Guten Abend, Professor!”, rief Reg ein wenig ĂŒberrumpelt, richtete sich jedoch dann ganz brav auf, wie er es von zu Hause gewohnt war. Kotz. Das versprach ja ein atemberaubender Abend zu werden...

“Guten Abend, Mr Black”, der Professor, in dessen Bauch Hagrid problemlos hĂ€tte Platz haben können, tĂ€tschelte Regulus kurz die Schulter mit seinen Wurstfingern. “Na, wo ist denn Ihre Begleitung? Haben Sie die junge Dame verloren?”
“Eh, also ehrlich gesagt-”, begann Reg hilflos, wurde aber jĂ€h unterbrochen, als ein angedeuteter Ninja-Schrei ertönte und sich Sekunden spĂ€ter ein starker Arm um seine Schultern legte. Weil Reg genau in diesem Moment den Kopf hatte drehen wollen, knallte er mit der Nase hart an Sirius’ Ellbogen: “Autsch!”
“Sorry!”, grinste Sirius. “Aber ich habe da was von Begleitung gehört und konnte nicht lĂ€nger warten um mich vorzustellen”, und sein Bruder tat etwas, was Reg die Farbe eines Quaffels annehmen ließ: er kĂŒsste ihn vor Slughorns Augen auf die Wange.
“Gyyyaaah!”, Reg warf reflexartig die Arme hoch und erhaschte seinerseits mit dem Ellbogen Sirius’ Nase. Sein Bruder stolperte rasch aus seiner Reichweite und Regulus versuchte krampfhaft wieder seine normale, blasse Gesichtsfarbe zu bekommen.
“Benimm dich doch wenigstens einmal, Sirius”, schnarrte er in ihrem alten Umgangston und versuchte seinem Bruder dabei einen seiner eisigsten Blicke zu schenken. Slughorn brach in dröhnendes GelĂ€chter aus und tĂ€tschelte Sirius den Oberarm: “Sie sollten Ihren Bruder nicht zu sehr reizen, Mr Black. Sie wissen doch, wie er ist!”

Regulus verzog das Gesicht und stapfte blindlings in die Menge hinein. Er wollte gar nicht hören, wie er laut Slughorn war. Was denn? Eingebildet? Kleinkariert? Pingelig? HochnĂ€sig? Pah, du weißt nichts, du dĂ€mlicher Professor, gar nichts.
Nach diesem Zwischenfall war Regulus’ Laune also nicht ganz auf ihrem Höhepunkt, zumal er immer noch keine Ahnung hatte, wo Barty sich rumtrieb. Seufzend nahm er sich einen Becher mit Punsch und ließ sich auf einen Hocker in der Ecke nieder. Gelangweilt machte er die hĂŒbsche Lily Evans aus, die offenbar gerade auf der Flucht vor Potter war, denn sie rauschte in Richtung der Toiletten mit wehendem roten Haar davon und Sekunden spĂ€ter lauerte James Potter vor dem Damenklo. Regulus kicherte ĂŒber so viel Dummheit.

“Reg! Wo warst du denn so plötzlich? Ich habe mir schon Sorgen gemacht...”, Barty tauchte plötzlich wie aus dem Nichts auf und nahm ihm den Becher aus der Hand um erst selbst einen Schluck zu nehmen und ihn dann wegzustellen. “Komm, lass uns zu den Anderen gehen.”
“Welchen Anderen?”, fragte Regulus wenig begeistert, da er bezweifelte, dass sich Siri unter diesen ‘Anderen’ befand. Ja, stattdessen stand sein Bruder immer noch neben Slughorn und wurde scheinbar zugelabert. In der Hand hielt auch er eine Flasche, an der er desinteressiert nuckelte und durch die Gegend starrte, wĂ€hrend Slughorn ihn mit seiner dröhnenden Stimme umwaberte. Ehe Regulus Mitleid fĂŒr seinen Bruder empfinden konnte, fand er heraus wer sich hinter den ‘Anderen’ verbirgte und empfand höchstens noch Mitleid fĂŒr sich selbst.

Barty hingegen ließ sich, als wĂ€re es selbstverstĂ€ndlich, neben Ryan Avery nieder, der an einem Tisch in der Ecke zusammen mit Rosier, Severus und Melissa und einigen anderen Dösköppen aus Slytherin saß. Regulus stand etwas unschlĂŒssig vor ihnen und fragte sich, ob es sehr dĂ€mlich aussehen wĂŒrde, wenn er einfach davonlaufen wĂŒrde, aber da zog Barty ihn auch schon an seinem Hemdsaum hinab, so dass er fast auf dem Schoß seines Freundes gelandet wĂ€re.
Einen Augenblick lang wurde Reg von allen Seiten angestarrt, dann schienen sie das GesprĂ€ch wieder aufzunehmen. Der jĂŒngste Black hatte nicht vor, ihnen große Beachtung zu schenken, er wĂŒrde jetzt einfach die Stunden, die Barty hierbleiben wollte, absitzen und den Mund halten, als ihm einige Satzfetzen ins Ohr flatterten: “Ich kann es kaum erwarten dem Dunklen Lord zu dienen. Vater sagt, sobald ich sechzehn bin, bekomme ich das Dunkle Mal und mein Geburtstag ist ja schon in zwei Monaten. Dann gehöre ich auch dazu.”

“Wirklich?! So...so richtig?”, fragte Barty mit großen Froschaugen.
Ryan Avery richtete sich herablassend auf und schenkte Barty ein beinahe schon mitleidiges LĂ€cheln: “Ja, dann bin ich auch ein Todesser und fĂŒhre die AuftrĂ€ge des Dunklen Lords aus, wĂ€hrend ihr hier in der Schule hockt und fĂŒr irgendwelche blöden PrĂŒfungen lernt! Zusammen mit Nott, nicht wahr?”, Ryan schenkte einem dunkelhaarigen Jungen aus ihrer Runde einen funkelnden Blick - offenbar sah er sich schon als Held durch England streifen.
Regulus verdrehte die Augen und konnte es sich nicht verkneifen: “Ich bitte dich, so besonders ist es auch wieder nicht.”
Sofort wandten sich ihm alle Blicke zu und Barty rĂŒckte instinktiv etwas nĂ€her zu ihm heran. Nur Ryans Augen verengten sich zornig: “Was hast du gesagt, Black?”

“Ich habe gesagt”, auch Regulus wurde nun etwas zorniger, allerdings konnte er sein Temperament im Gegensatz zu Avery besser zĂŒgeln. “Dass es nichts Besonderes ist, wenn man vom Dunklen Lord solch ein Angebot bekommt. Das kriegen doch fast alle ReinblĂŒterfamilien.”
“Ach, ist das so, ja?”, fauchte Avery. “Sag bloß, haben sie dich angeheuert? Was will der Dunkle Lord mit einer Heulsuse wie dir, bitte? Braucht er jemanden, der mit seinen Opfern im Kanon flennt?”, Melissa kicherte kriecherisch auf und Reg hĂ€tte ihr am liebsten einen ordentlichen Tritt vors Schienbein gegeben, doch er riss sich zusammen und setzte seine alte Slytherin-Maske wieder auf, versehen mit der arroganten Eleganz der Blacks. Augenblicklich schaute Melissa wieder interessiert zu ihm herĂŒber und auch Barty biss sich verlegen auf die Lippe:
“Meine Cousine Bellatrix ist die rechte Hand des Dunklen Lords, Avery, falls du es vergessen hast. Und sobald ich sechzehn bin, gehöre ich auch dazu.”

“NatĂŒrlich. Du bist eben ein Black”, nickte Nott nachdenklich, schenkte Reg jedoch ein LĂ€cheln, als wollte er ihm vermitteln: Ja, du bist Unseresgleichen! Und der ViertklĂ€ssler wusste nicht einmal, ob das so schlecht wĂ€re, denn plötzlich sahen ihn alle beeindruckt und ganz nett an - mit Ausnahme von Avery natĂŒrlich.
“Deinen Bruder hat er aber nicht genommen”, zischelte der jetzt.

Ehe Reg antworten konnte, mischte Barty sich ein: “NatĂŒrlich nicht, Ryan! Immerhin ist Sirius doch total verkorkst - er ist in Gryffindor!”, GelĂ€chter wogte durch die Menge, hĂ€misches GelĂ€chter, in welches Regulus frĂŒher immer eingestiegen war, doch diesmal schaffte er nur ein schĂŒchternes Nicken.
Rosier deutete seine SchĂŒchternheit falsch und reichte ihm großzĂŒgig eine Flasche Butterbier: “Ach, nun sei mal nicht so scheu wie’n Einhorn, du bist immerhin bald einer von den ganz Großen!”
“Hm, er mag ja vielleicht einen Posten angeboten bekommen haben”, unterbrach Avery seinen Freund rasch, denn er hatte es Reg noch nicht verziehen, dass der ihm die Aufmerksamkeit gestohlen hatte und sich nun auf dem Mittelpunkt breit machte. Und obwohl der jĂŒngste Black eigentlich nicht gerne dort war, genoss er es in diesem Moment. “Aber wĂŒrdest du dem Dunklen Lord wirklich dienen?”
“Ich wĂŒrde-”, Reg wurde jĂ€h unterbrochen und zum zweiten Mal an diesem Abend von keinem Geringeren als seinem Bruder Sirius.


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