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Fanfiction

Wisch die Tränen nicht weg - Aber da war keine Trauer

von FellZunge

Und dann kam die Nacht in der Harry so unruhig schlief wie nie zuvor. Er hatte das Gefühl etwas in seinem Inneren kam einfach nicht zur Ruhe. Es kam ihm vor als ob dieses Etwas schrie und zappelte, es brannte in ihm und juckte. Er zog sich an den Haaren um den Schmerz zu betäuben, aber es wollte nicht aufhören,auch dann nicht als er sich in den Arm biss und plötzlich hellrotes Blut auf seinen Lippen glitzerte. Das Gefühl, so erinnert er sich war grausamer als jegliche Einblicke in den Geist des dunklen Lordes. Völlig erschöpft stand er auf und stellte sich unter die Dusche. Das eiskalte Wasser beruhigte die vom Kratzen gereitzte Haut und der Schmerz ließ nach. Das Wasserrauschen in seinen Ohren entspannte ihn unglaublich und er duschte so lange, bis er das eiskalte Wasser nicht mehr spüren konnte, so taub waren seine Glieder geworden.


* * *

Am nächsten Morgen, als er mit Ron die Treppe zum Gemeinschaftsraum hinab stieg, herrschte eine ungewohnt nervöse Spannung unter den Gryfinndors. Wortfetzten stoben in der Luft und aufgeregte Hände bewegten sich erregt auf und ab ; und in ihren Augen zeigte sich eine Mischung aus Neigier und Aufregung und noch ein anderes Gefühl,was Harry aber nicht deuten konnte. Aus dem Getümmel löste sich ein hübsches Mädchen der 5.Klasse mit roten, glatten Haaren. Sie kam auf die beiden Jungs zu und sagte ohne große Umschweife, aber mit einem leichten Unterton von Missbilligung: “Draco Malfoy hat sich umgebracht.”
Ron lachte einmal schrill und sagte etwas das wie “Guter Scherz,Schwesterlein!” klang. Ginny reagierte nicht und sah Harry erwartungsvoll an. Erwartete sie, dass er sich freute, seil sein, in ihren Augen gößter Feind gestorben war ? Selbst wenn Harry Draco gehasst hätte, verachtete er Ginny schon allein für die Annahme er würde sich über seinen Tod freuen. Geschmacklos war das, richtig widerlich.
Harry vermied ihren Blick und sagte gar nichts. Eigentlich wollte er sie anschreien, warum sie so etwas sagte und er hatte das Bedürfnis Ron zu schlagen, weil er so dumm gelacht hatte, aber er rührte sich nicht, sagte kein Wort. Er stand nur noch da, einfach so. Ihm kam die Idee er müsse ja noch Hausaufgaben in Zauberkunst machen, sowie Hedwigs Käfig säubern und seinen Koffer neu ordnen. Hatte er überhaupt den Wasserhahn abgedreht ? Wie viele Mondsteine kommen in einen Zaubertrank gegen Verwandlungen ? Ein Zaubertrank gegen Verwandlungen ?

“Harry.. Harry.Kommst du jetzt mit runter zum Essen ?”, flötete Ron aufdringlich in sein linkes Ohr. Harry schüttelte bloß den Kopf, unfähig mehr zu tun. Essen ? Hatte er mit Draco nicht manchmal Weintrauben aus der Küche stibitzt ? Ja,so war es. Er (Harry) hatte sie in den Mund genommen und Draco hatte sie mit seiner Zunge wieder herausgefischt. Ja,das war ein lustiges und glitschiges Gefühl gewesen und Harry hatte öfter mal lachen müssen. Einmal hatte der Dunkelhaarige eine Traube mit Absicht verschluckt, da hatte Draco gaanz lange mit seiner Zunge danach suchen müssen. Das könnten sie ja bald mal wieder machen..

* * *


Harry lief die Stufen zum Krankenflügel hoch. Draco musste einfach hier sein,wo sonst ? Mittlerweile hatte er einen Großteil des Schlosses im Eiltempo durchlaufen. Hatte Ginny heute morgen nicht irgendwas von Draco erzählt? Was war es gewesen? Er konnte sich nicht mehr daran erinnern. Völlig aus der Puste stieß er die Tür zum Krankenzimmer auf. Die Schwester, Madam Pomfrey, kam ihm entgegen.
”Harry,mein Lieber.Was machst du denn hier ?”, fragte sie besorgt und erinnert Harry leicht an Ms. Weasly.
“Alles klar, Madam! “ , rief Harry ungeduldig und lief weiter. Dort hinten lag doch jemand. Dass musste er sein. Harry meinte noch Madam Pomfreys Stimme zu hören, die irgendwie almiert klang, aber das war jetzt mal egal. Die letzten Meter ging er langsamer. Draco schien zu schlafen und er wollte ihn nicht unnötiger Weise aufwecken. Er zog einen Stuhl heran und betrachtete ihn. Eine Welle von Zuneigung lief ihm kalt den Rücken runter.
Blass sah er aus,als ob er frieren würde. Fast wie tot, dachte Harry,s tand auf und legte seine Hand auf Dracos Wange. Er wollte nun,da her ihn gefunden vielleicht doch ein wenig essen. Aber Dracos Wange fühlte sich anders an als sonst, ganz anders.
“Madam, kommen sie mal. Ich glaube mit ihm stimmt was nicht!!”
Schweren Schrittes kam sie auf ihn zu, legte ihre Arme um seinen Oberkörper wie sie es noch nie zuvor getan hatte und flüsterte:
“Er ist tot,Harry.”
Die Wahrheit überschwappte ihn wie eine riesige Welle ,obwohl er dasselbe heute schon einmal gehört hatte. Langsam erinnerte er sich wieder an Ginnys Worte:
“Draco Malfoy hat sich umgebracht.” Aber umgebracht bedeutete doch nicht.. Ja, was bedeutete das eigentlich?

Ohne dass Harry gefragt hatte, fuhr sie fort:
“Er hat sich Zutaten aus Snapes Kammer geklaut und sich einem tödlichen Trank gebraut, der ihn von innen verbrannt hat.”

Sie lügt, dachte er, genau wie Ginny, und doch wusste er, dass es stimmte. Er wollte sie alle hassen, wollte ihre verdammten Arme, die ihn immer noch wie ein kleines Kind umklammerten wegschlagen, aber er schaffte es nicht. Dazu fehlte ihm einfach die Kraft.
Wennn Draco sich umgebracht hat, dann würde er also nicht zurückkommen, oder? Er stellte diese Frage wie ein kleines Kind an sich selbst, in der naiven Hoffnung, sie würde ihn anlügen und um sagen, dass alles OK sei. Aber nichts dergleichen passierte..
In ihm war es ganz still geworden, ganz leer. Nicht einmal weinen konnte er.

* * *

Es war etwas zerbrochen. Etwas Unantastbares. Etwas dass ihm ein kleines bisschen Halt gegeben hatte; etwas das mit der Grund dafür war, dass er sein ganzes verfluchtes Leben so lange ausgehalten hatte. Harry hatte nach seinen Eltern,Sirius und Cedric schon wieder einen Menschen verloren.Aber da war keine Trauer wie bei seinen Eltern, kein Hass wie Sirius und keine Verzeiflung wie bei Cedric. Er war einfach leer, ganz taub und vielleicht ein bisschen müde.
Er wollte niemanden sehen und mit keinem sprechen, aber wohin sollte er ? In die Eulerei zu Hedwig ? Dort war die Gefahr zu groß jemand anderen zu treffen. Er beschloß einfach noch mal in das geheime Badezimmer von ihm und Draco zu gehen, nicht sicher, wie lange er es darin aushalten und ob er überhaupt ein bisschen Ruhe dort finden würde.
Ziellos streifte er im Raum umher, setzte sich mal und stand wieder auf. Ordnete die Kissen und die Kerzen und fand allerlei kleine Sachen die an die gemeinsame Zeit, an den gemeinsamen Kampf erinnerten.

Der Schmerz saß tief, er würde ihn nur zulassen müssen, sich einfach eingestehen, was passiert war und akzeptieren, dass er es nicht ändern konnte. Draco hatte es so gewollt, es war sein Wille zu sterben..

Aber im Moment war er unfähig auch nur irgendetwas zu unternehmen. Selbst wenn er weinen würde, davon würde Draco nicht wiederkommen, Sirus war verdammt noch mal auch nicht wiedergekommen. Damals hatte er Dumbeldore angeschrien, was ihm im Nachhinein lächerlich vorkam.
Er würde jetzt stark und nicht an dem stechenden Schmerz zerbrechen, nicht schon wieder.

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