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Fanfiction

Arkanum Albus Severus, zwei Namen ein Geheimnis - Kapitel 4. Manchmal wird Mut belohnt

von Sisilia D.S.

Kapitel 4. Manchmal wird Mut belohnt


Noch bevor der Dunkelhaarige die Hand heben und gegen das dunkle stabile Holz klopfen konnte, wurde die Türe schon aufgezogen.
„Ah, wie ich sehe, hast du Wort gehalten und bist pünktlich. Komm doch rein“, forderte Scorpius ihn mit einem freundlichen Lächeln auf und gab mit einer eleganten Armbewegung den Weg in das Zimmer frei, welches Malfoy für die Zeit, die er in Hogwarts verbrachte, zugewiesen bekommen hatte.
Zu Albus' Überraschung unterschied sich dieses nicht wirklich von all den andern Zimmern hier in Hogwarts. Zwar hatte er keine Ahnung warum, doch aus irgendeinem Grund hatte er erwartet, dass dieses Zimmer mit Pomp und Prunk überfüllt war. Eben passend für einen Malfoy.
„Nett hier“, sagte Al schnell, als ihm Scorpius' fragender Blick auffiel.
„Wie alle Zimmer denke ich. Nützlich eingerichtet.“ Während Al noch einen Moment stehen blieb und auf seinen Gastgeber wartete, der die Türe hinter sich schloss, sah er sich etwas um.
Ein großer dunkler Schreibtisch war der Mittelpunkt des Raumes, hier arbeitete Malfoy wohl, wenn er seine Berichte über die Lehrer und dessen Arbeit fürs Ministerium verfasste. Reine Routinearbeit, die alle fünf bis acht Jahre durchgeführt wurde und sich kein Lehrer deshalb wirklich einen Kopf machte.
Dann befand sich rechts von ihnen eine Sitzgruppe. Ein robustes antikes Sofa, ein kleiner ebensolcher Tisch aus dunklem Teakholz und zwei passende Sessel. Sie waren mit grünem Stoff bezogen, wie die meisten Möbel und Vorhänge im Slytherinbereich des Schlosses.
„Setzt dich einfach, wohin du magst“, lud Scorpius ihn ein und ging selber zu dem riesigen Globus, der auf einem runden Fuß in der Ecke stand. Die obere Hälfte von ihm klappte er einfach auf, woraufhin sich eine kleine nette Bar offenbarte.
„Was darf ich dir anbieten? Bourbon, Scotch oder doch lieber einen Feuerwhisky?“
„Feuerwhisky, bitte.“
Zuerst wollte sich Al in einen Sessel setzten, änderte dann aber seine Meinung kurzfristig und ging zu dem bequemer wirkenden Sofa hinüber, das hielt, was es versprach. Es war sehr bequem.
Kurz darauf kam der junge Malfoy mit zwei Gläser zu ihm, reichte ihm eines und nahm neben ihm Platz.
„Auf den ehrlichen Finder.“ Mit einem fast befremdlich sanften Lächeln hob er sein Glas an und stieß damit vorsichtig gegen das von Albus. Beide tranken einen kleinen Schluck von dem scharfen Alkohol, der in ihren Kehlen sogar noch kurz nachbrannte.
Als ihm auffiel, dass er von Scorpius sogar während des Trinkens eingehend gemustert wurde, verunsicherte ihn das ein wenig und so begann er krampfhaft, nach einem Gesprächsthema zu suchen.
„Ich hoffe deine Geschäfte in London waren nicht unangenehm?“, wollte er wissen und stellte sein Glas auf dem Tisch ab.
Im Gegensatz zu Al lehnte sich der Blonde entspannt zurück, schlug ein Bein über das andere und stellte das Glas, die Hand nicht davon nehmend, auf seinem Knie ab.
„Nein, nicht wirklich. Man ... wollte nur meinen Rat zu einer Sache haben.“
„Oh gut. Erfreulich. Man scheint deine Meinung dort zu schätzen?“
Darauf gab Scorpius keine Antwort, so als wäre ihm das peinlich und er wechselte einfach kurzerhand das Thema.
„Ich hab von Kingsley erfahren, dass sich dein Bruder als Auror ganz gut macht. Er scheint seinem Vater in nichts nachzustehen.“
„Ja, James ist ein Draufgänger, wie er im Buch steht. Die Mädchen liegen ihm zu Füßen und er hat Erfolg im Beruf. Er genießt, was er hat.“
„Höre ich da etwa Neid heraus?“
„Ich neidisch auf James? Nein, ganz sicher nicht. Ich möchte um nichts in der Welt tauschen. Es ist schon ganz gut so, wie es ist. Mein Beruf macht mir sehr viel Spaß. Was ist mit dir?“
„Wie meinst du das?“
„Bist du glücklich?“
„Wenn du meinen Beruf meinst, ja. Er füllt mich aus. Ich habe das nötige Ansehen, kenne wichtige Leute.“
„Nur Beruf ist nicht alles, hab ich recht?“ Al hatte das Gefühl, dass er einen wunden Punkt von Scorpius erwischt hatte, denn er verzog leicht die Mundwinkel, setzte sich wieder gerade auf und stellte das Glas auf den Tisch.
„Mir scheint dein Privatleben verläuft auch nicht in den gewünschten Bahnen?“
Niemals hätte er so eine so offene Frage, die gleichzeitig ein Geständnis war, von diesem Mann vor sich erwartet.
Nun griff Al zu seinem Glas, was aber eher eine Verlegenheitsgeste war und trankt einen Schluck. Der scharfe Alkohol rann durch seine Kehle in den Magen und schien sich wärmend von dort aus in seinem ganzen Körper auszubreiten.
„Manches wird einem im Leben nicht leicht gemacht“, antwortete er und sah seinem Gegenüber nun offen in die Augen, der zustimmend nickte.
„Man könnte meinen, die Gesellschaft hätte sich in den vielen Jahren geändert und sei toleranter geworden, doch ist es immer noch nicht so einfach, akzeptiert zu werden, wenn man nicht so ist, wie die Mehrheit.“
Diesmal legte Al den Kopf leicht schief und blickte in die nebelgrauen Augen, in der Hoffnung in ihnen mehr lesen zu können, als die Worte ihm sagen wollten. Er glaubte auch die Antwort dort zu finden, doch die Angst sich zu irren, war immer noch groß, so, dass er nicht wagte, einen ersten Schritt zu tun.
Das musste er auch nicht, denn Scorpius war derjenige, der die Sache in die Hand nahm und mit rauer leiser Stimme zu sprechen begann.
„Ich weiß schon lange, dass du genau so denkst wie ich. Ich habe dich beobachtet und sehr schnell gemerkt, dass dir Mädchen nicht wichtig sind. Kerle wie wir spüren das schnell, auf welcher Seite ein anderer steht.“
„Wie ..“ Weiter kam er nicht, denn der Blonde nahm ihm das Glas aus der Hand, trank einen Schluck, als müsste er sich noch Mut antrinken, bevor er tun würde, was er vorhatte.
Überdeutlich spürte Al nun, wie sein Magen sich verkrampfte und sein Herz erwartungsvolle Sprünge machte. Das Knistern, das in der Luft lag, war nicht mehr zu leugnen.
„Ich habe deine Blicke gesehen. Deine Berührungen gefühlt. Überdeutlich hab ich bemerkt, was in dir vorgeht. Zuerst wollte ich es nicht. Von jeher war es so, dass die Malfoys und die Potters sich gehasst haben. Mit dieser Familientradition durfte ich doch nicht brechen. Lange, sehr lange hab ich das auch aufrecht gehalten, doch ich kann es nicht mehr. Mir ist egal, warum sich unsere Väter und Großväter nicht leiden konnten. Albus, Al ...“, seine Stimme wurde liebevoll und er ergriff die Hand von seinem Gegenüber.
„Mir ist endlich klar geworden, dass meine Gefühle für dich nicht Hass und Verachtung sind. Nein, im Gegenteil. Al ... könntest du dir vorstellen ... ich meine ... glaubst du, du könntest es in Erwägung ziehen ...?“
Diesmal schüttelte Al heftig den Kopf und Scorpius wollte seine Hand schon geknickt wieder wegziehen, als der Dunkelhaarige ihn festhielt und ernst anblickte.
„Du redest zu viel Scorpius, du solltest mich lieber in den Arm nehmen.“

Als Albus einige Stunden später in den Betthimmel blickte, huschte ein Lächeln über sein Gesicht. Nun verstand er die Worte von Severus Snape.

Niemals werde ich diesen Abend vergessen. Niemals vergessen, was es heißt zu vertrauen, sich fallen lassen können und zu wissen, es ist jemand da, der dich auffängt, der dich hält. Niemals das Geschenk vergessen, das sich zwei Menschen geben können, die vertrauen.

Endlich hatte er es auch erfahren und er war so glücklich. Ein Blick neben sich in das wunderschöne schlafende Gesicht, auf das ein Lächeln gezaubert zu sein schien, sagte ihm, dass er Recht hatte.

ENDE


Nachwort:


Viele mögen wohl gedacht haben, dass zwischen Albus Dumbledore und Severus Snape mehr passiert war. Doch das war nicht der Fall, auch wenn die Worte Snapes, Al das für einen Moment glauben lassen hatten. Da Snape nie wirklich Zuneigung, Vertrauen und Liebe erfahren hatte, war alleine dieser kurzer Moment, wo Albus ihm einen kleinen Einblick in diese wundervollen Gefühle ermöglichte, da er ihn vorbehaltlos und bedingungslos vertraute, schon so immense gewesen, dass er diesem für den Rest seines Lebens dankbar gewesen war.
Die beiden Männer verband kein Sex und keine Liebe in dem Sinne, wie es vielleicht viele hier rausgelesen haben oder gern hätten. Es war viel eher eine bedingungslose Freundschaft.
Für diejenigen, die jetzt vielleicht enttäuscht sind, dass es so war, sei gesagt, dass ich in Snape, wenn ich nach den originalen Büchern gehe, nie einen Mann sehen kann, der etwas Sexuelles mit einem Mann anfangen kann oder sich sogar in einen verliebt.
Seine einzige und wahre Liebe war und bleibt: Lily


*********************


Ich hoffe diese ganz kleine Kurze FF hat euch gefallen. Auch wenn ich weiß, dass es bestimmt Leute gibt, die es gern anders gesehen hätten als ich. Aber das ist eben meine Meinung.

Würde aber gern auch eure Meinungen hören und vielleicht auch warum ihr diese Meinung habt.

Zauberhafte Grüße eure Sisilia


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

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Dan ist wirklich gut. Mit ihm zu arbeiten war wunderbar. Armer Junge, er musste so geduldig sein. Ich musste schwafeln und darüber sprechen, dass ich der Meister des Universums bin, dass ich böse bin und dass ich ihn umbringen werde und er musste verschnürt dastehen, sich krümmen und vor Schmerzen stöhnen, während ich einen Monolog führte. Der Monolog des bösen Genies - kein Film ist komplett, wenn er fehlt. Ich liebe es, böse Figuren zu spielen!
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