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Fanfiction

Ein unglaubliches Geheimnis - Valentinstag - Von England nach Amerika

von GinnyNic

Harry bekam indessen nichts von den Geschehnissen in Amerika mit. Er schwebte wie auf Wolke 7 und merkte auch nicht die bösen Blicke, die ihm Ron zuwarf, weil Harry ein nicht abklingen wollendes Grinsen auf dem Gesicht trug.
Als der Schwarzhaarige am Valentinstag erwachte, strahlte draußen bereits die Sonne. Das Wetter war perfekt und schien die Stimmung der meisten Schüler widerzuspiegeln. Liebe lag in der Luft.
Harry war gut gelaunt aufgewacht. Das würde sein erster Valentinstag mit Draco sein und er hoffte sehr, dass noch viele Folgen würden. Sie hatten verabredet, sich erstmal am Grimmauldplatz zu treffen, damit niemand einen Verdacht schöpfen würde, denn momentan waren weder Harry noch Draco bereit dazu, Ihre Beziehung von der Öffentlichkeit breit treten zu lassen. Er konnte sich schon die Schlagzeilen vorstellen „JUNGE-DER-TRIUMPHIERT WURDE VON TODESSER MIT AMORTENTIA VERGIFTET!!!“ Es würde einen großen Skandal geben. Darauf hatte er wirklich noch keine Lust und an seine Freunde wollte er nicht einmal denken. Mal abgesehen davon, dass noch niemand außer Maya und Ginny und jetzt vielleicht noch Samuel wussten, dass er überhaupt auf das gleiche Geschlecht stand.
Alle schlechten Gedanken von sich weisend, machte Harry sich fertig (er kleidete sich in eine hautenge schwarze Jeans und ein slytherin-grünes Hemd), nahm ein schnelles Frühstück zu sich und ging dann nach Hogsmeade, um von dort aus nach London zu apparieren, wo auch schon Draco auf ihn wartete. Dracos Augen fuhren an Harry auf und ab, die Mühen des Gryffindors wertschätzend und bemerkte dann: „ Slytherinfarben, wie hast du es denn so aus dem Gemeinschaftsraum geschafft?“ Harry grinste: „ Die waren alle zu sehr mit sich selbst beschäftigt, da hat niemand auf mich geachtet.“
„Was hast du jetzt geplant?“, fragte Draco, während er näher zu Harry trat, um ihn in die Arme zu nehmen und ihm einen leichten Kuss auf die Lippen zu drücken. Harry hieß die Lippen des Blonden willkommen und erklärte dann: „Ich dachte, wir könnten mit der Subatlantikbahn nach Amerika fahren, da sind wir in so ner Stunde da. Es wird dort noch recht früh sein, aber wir könnten dort schön frühstücken und dann ein wenig Sightseeing machen und shoppen gehen. Was sagst du dazu?“
Draco legte den Kopf schief und dachte nach, bevor er meinte: „Hört sich gut an, aber sag mal, kann ich dir ne Frage stellen und du versuchst nicht beleidigt zu sein?“
Der Gryffindor zog die Stirn kraus und kniff die Augen zusammen, nickte aber, damit der Slytherin fortfuhr.
„Warum lässt du dir eigentlich nicht die Augen korrigieren, da gibt es doch schon ein paar Jahre lang eine schnelle und einfache Prozedur. Ich finde, dann kämen deine umwerfend grünen Augen viel besser zur Geltung.“ Den letzten Satz fügte der Slytherin an, um Harry nicht völlig vor den Kopf zu stoßen, nicht dass der Gryffindor noch glaubte, er würde ihn nicht so akzeptieren, wie er war.
Harry, der die Taktik des Slytherin durchschaute, lächelte leicht und meinte dann: „A) Draco, wenn DU mir nicht die Wahrheit sagen kannst wer dann. Ganz so schnell bin ich nicht beleidigt und B) Ich wusste nichts von so einer Prozedur, sonst hätte ich das schon längst gemacht. Stell dir mal vor, mir wäre im Kampf gegen Voldemort die Brille runtergefallen oder jemand hätte sie einfach mit einem Accio zu sich gerufen. Ich wäre aufgeschmissen gewesen. Wie lange dauert das denn, tut das weh und wo kann man das machen lassen?“, Harry war schon ganz aufgeregt und hoffte, dass es nicht allzu sehr wehtun würde.
Draco überlegte gedankenverloren, während er mit den Händen, die um Harrys Hüften lagen, am Rücken des Schwarzhaarigen entlang fuhr: „Hmm...ich weiß, dass mir meine Mutter von einem neuen Laden in der Winkelgasse berichtet hat, die solch eine Prozedur durchführt und sie meinte auch, dass dieser sehr gut frequentiert wäre. Ich kann dir aber leider nicht sagen, ob es wehtut, das hat mein Mutter nicht erwähnt.. Nur, dass es wohl ganz schnell gehen muss.“
Harry sann über die Worte Dracos nach, leicht abgelenkt von den Händen des Größeren und sagte schließlich: „Es hört sich auf jeden Fall so an, als wäre es einen kleinen Umweg wert. Und sollte es nicht gleich gemacht werden können, kann ich mich wenigstens erkundigen. Außerdem kommen wir dann wenigstens zu einer besseren Zeit in Amerika an. 06:00 Uhr früh wäre schon ein wenig zeitig gewesen.“
„Jetzt müssen wir nur ein paar Veränderungen an uns vornehmen, damit wir nicht so sehr auffallen. Stell dir vor Harry Potter und Draco Malfoy werden zusammen am Valentinstag gesehen, eine einzige Katastrophe!“, war der Slytherin überaus begeistert, dass sein Vorschlag solch einen Anklang gefunden hatte.
Nur ein paar subtile Veränderungen später waren die zwei Hogwartsschüler in den Bereich hinter dem Tropfenden Kessel appariert und betraten sogleich die Winkelgasse. Da sie sich hier nicht lange aufhalten wollten, fragten sie einen Passanten, ob dieser wüsste, wo der magische Optiker sich befände. Da dieser in die gleiche Richtung unterwegs war, führte er die zwei jungen Männer direkt davor, was diese ihm freudig dankten, bevor sie sich verabschiedeten. Die Augenkorrektur war tatsächlich problemlos, völlig schmerzfrei und in weniger als 15 Minuten gemacht. Als Harry das erste Mal ohne Brille in die Gegend blickte, fiel ihm auf, dass er nun so klar wie noch nie sehen konnte. Er hatte gar nicht gemerkt, dass seine Sehhilfe die falsche Stärke hat. Jetzt wusste er endlich, warum er unterschwellig immer solche Kopfschmerzen hatte. „Wow, Draco. Es ist alles so klar! Wie hast du da nur gegen mich im Quidditch verlieren können? Ich war ja blind wie ein Maulwurf!“, stichelte Harry seinen Freund schmunzelnd, machte dies aber durch einen Kuss wieder wett.
Draco zog nur eine Augenbraue hoch, ließ die Aussage seines Freundes aber unkommentiert. Harry bezahlte die Behandlung noch, die jede Galleone wert war, dann machten die Zwei sich auf dem Weg nach Amerika, wo endlich ihr Valentinsdate beginnen konnte.

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„Was hast du für uns geplant?“, fragte Draco neugierig, während er mit Harry die Subatlantikbahn Hand in Hand verließ. Dieser meinte mit einem verspielten Lächeln auf den Lippen: „Das wird jetzt noch nicht verraten – ist ne Überraschung.“, was den Malfoyerben kurz schmollen ließ. Der Gryffindor schüttelte über das Verhalten des Slytherin den Kopf. Er hatte seit er den Blonden Anfang Januar wiedergesehen hat, schon mehr Emotionen in dessen Gesicht gesehen, als in den ganzen Jahren, in denen er mit diesem zur Schule gegangen war. Ihm gefiel dieser offene Draco sehr. „Wir werden jetzt erstmal frühstücken. Ich habe einen ganz besonderen Ort gefunden.“, erklärte Harry, als sie am Bereich zum Apparieren angekommen waren.
„Bereit?“, versicherte sich Harry kurz und nach einem kurzen Kopfnicken des Blonden, verschwanden die beiden mit einem Plopp und tauchten am gewünschten Ort wieder auf. „Draco schaute sich mit großen Augen um, vor allem der Boden interessierte ihn sehr, beziehungsweise die Tatsache, dass es weder Wände noch einen Boden zu geben schien. Die beiden Hogwartsschüler standen mitten in der Luft, vor ihnen war eine Rezeption, an der eine Empfangsdame darauf wartete, sie begrüßen zu dürfen. Und überall waren Tische verteilt, die aussahen, als würden sie schweben. Unter dem Paar liefen Leute hin und her und Autos fuhren unter ihnen durch. Draco sah Harry mit einem fragenden Blick an. Dieser meinte: „Dieses Restaurant ist für Muggel absolut unsichtbar und befindet sich über dem Times Square. Das besondere daran ist, wie du bereits bemerkt haben dürftest, dass wir alles um uns herum sehen können und wir praktisch in der Luft laufen.“
„Ist mir nicht entgangen.“, erwiderte Draco. Seine Sinne hatten sich noch nicht wirklich erholt, aber Harry schien diese bizarre Umgebung nicht im geringsten zu stören. Harry dachte sich, dass sich seine Freunde, die die Thestrale nicht hatten sehen können, wohl so gefühlt haben mussten, als sie auf praktisch nichts geritten sind. Der Gryffindor ging zur Rezeption und ließ die Reservierung bestätigen, dann wurden die beiden Hogwartsschüler zu ihrem Tisch geführt. Draco nahm immer noch mit dem Kopf schüttelnd gegenüber von Harry an einem Tisch für zwei in einer Ecke des Raumes Platz. Vor sich sahen sie die großen Leuchtschilder des Times Square. Harry blickte seine Verabredung abschätzend an. Er wusste noch nicht so recht, ob die Location dem Blonden gefiel oder ob er lieber woanders frühstücken wollte. Doch dann kam der Slytherin endlich aus seiner fassungslosen Trance und es sprudelte aus ihm heraus: „Wow, das ist genial! So etwas habe ich noch nie erlebt. All diese Bewegung um uns und das Wissen, dass uns niemand hier sieht. Atemberaubend...danke Harry. Das ist jetzt schon ein wundervoller Valentinstag!“ Mit diesen Worten lehnte er sich über den Tisch und drückte dem erleichtert strahlenden Gryffindor einen zarten Kuss auf die rosigen Lippen.
Während Harry und Draco ihr Frühstück genossen, sprachen sie über oberflächliche Dinge und lernten sich einfach besser kennen, ohne in ihre schwierige Vergangenheit abzutauchen. So schwärmte Draco über seinen ersten Flug mit einem Besen und über die Streiche, die er mithilfe von Dobby seinen Eltern gespielt hatte, ohne aufzufliegen. Harry hingegen erzählte davon, wie er zum ersten Mal Fluffy begegnet war und bedankte sich grummelnd bei Draco dafür. Dieser war nämlich Schuld, weil er das Duell angestiftet und sie dann bei Filch verpfiffen hatte. Draco lachte verschmitzt, sich daran erinnernd und freute sich, dass Harry ihm sein Verhalten von früher nicht mehr übel nahm. „Hey Draco, willst du mal wissen, wie Hermine und ich Seidenschnabel gerettet haben?“, fragte Harry spitzbübisch. Draco nickte eifrig, eine weitere spannende Abenteuergeschichte erwartend. Und er wurde nicht enttäuscht, als Harry von seiner Reise mit dem Zeitumkehrer erzählte und wie die beiden Freunde um Haaresbreite aufgeflogen wären, hätten sie nicht so verdammt viel Glück gehabt. Plötzlich bekam Harry ein schalkhaftes Glänzen in den Augen: „In dem Jahr habe ich dich auch mit Schlamm beschmissen.“ Draco blinzelte ungläubig. „Nein, hast du nicht!“ Er war überzeugt davon, dass dieser Vorfall eine Sinnestäuschung gewesen war. Harrys Grinsen wurde breiter und er flötete: „Doch, das hab ich!“ Dann erklärte er weiter: „Ich hab einen Tarnumhang von meinem Vater geerbt. Ich hab mich damit durch einen Geheimgang nach Hogsmeade geschlichen, weil es mir ja nicht erlaubt war, dorthin zu gehen. Dort hab ich mich mit Ron und Hermine an der Heulenden Hütte getroffen. Du bis mit Crabbe und Goyle vorbeigekommen und ihr habt gemacht, was ihr immer gemacht habt und ich hab euch einen kleinen Streich gespielt. Du hättest dein Gesicht sehen müssen.“, schwelgte Harry in seeliger Erinnerung. Draco grummelte vor sich hin und schickte dem Gryffindor einen bösen Blick über den Tisch, nahm aber dessen Hand in die seine, um zu zeigen, dass alles das Vergangenheit war und er auch wusste, dass er sich vieles selbst zuzuschreiben hatte. Harry lächelte Draco leicht an, ahnte er doch, was dieser gerade dachte, dann fragte er ernst: „Draco, wie siehst du unsere Beziehung eigentlich? Sind wir schon ein Paar oder daten wir jetzt erstmal nur...“, verunsichert was er weiter sagen sollte, brach der Gryffindor ab und blickte gespannt zu dem Slytherin. Dieser sah den Jüngeren zärtlich an, bevor er fragte: „Haben wir nicht schon genug Zeit damit verschwendet, uns zu streiten? Wenn ich eins durch den Krieg gelernt habe, dann ist es, dass unsere Zeit etwas Kostbares ist. Wir Zauberer mögen länger leben und dieser Gedanke scheint uns manchmal übermütig und unvorsichtig zu machen, aber mir ist klar geworden, dass es jederzeit vorbei sein kann und auch wir Zauberer nicht unbesiegbar sind. Und alles, wofür es sich zu leben lohnt, sind unserer Familie und Freunde. Ich möchte keine Zeit mehr vergeuden. Ich möchte dich meinen Freund, meinen Partner, meinen Liebhaber nennen dürfen und vielleicht bald die Liebe meines Lebens. Ich weiß, all das geht unheimlich schnell, aber vor allem die letzten fast 2 Jahre ohne dich haben mir gezeigt, dass ein Leben ohne dich einfach nur leer ist. Ich möchte nie wieder so leben. Deshalb mach ich jetzt etwas total Verrücktes.“ Beim letzten Satz war der Malfoyerbe aufgestanden. Er konnte nicht fassen, was er jetzt tun wollte. Es ging alles so schnell, doch fühlte es sich so richtig an. Er kannte Harry schon Jahre und glaubte, dass sich diese Gefühle schon lange aufgebaut hatten. Also ging der Blonde auf ein Knie, holte eine schwarze kleine Schachtel aus seiner Hosentasche, die er mit sich führte, seit er in den Hogwartsexpress gestiegen war und fragte den Schwarzhaarigen: „Harry James Potter. Ich habe in meinem Leben selten soviel gewagt, wie in diesem Moment und immer wenn ich ein solches Wagnis eingegangen bin, hat es sich am Ende gelohnt, denn ich habe dir helfen können. Deshalb frage ich dich nun, willst du mich heiraten?“


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