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Fanfiction

Ein unglaubliches Geheimnis - Wahnsinn

von GinnyNic

Die Woche tröpfelte ereignislos dahin. Die Gerüchte um Maya und Sam klangen langsam ab und Harry hatte immer noch keine Erklärung von Hermine bekommen, was mit ihr und Ron am Valentinstag passiert war. Der schwarzhaarige Gryffindor hatte es sogar geschafft, sich am Dienstag kurz mit Draco nach dem Unterricht zu treffen. Die Freistunde nach Zauberkunst hatte er mit Hermine in der Bibliothek verbracht.
Gerade lief der Held der Zauberwelt durch Hogwarts in Richtung Gemeinschaftsraum und verfluchte den Slytherin dafür, dass dieser unbedingt Runenkunde und Arithmantik besuchen musste, sonst hätten sie sich einen schönen Mittwoch machen können, da Verteidigung gegen die Künste ausfiel und Harry mittwochs nur dieses eine Fach hatte. Es hätte so schön sein können. Während er so überlegte, was er stattdessen tun könnte, denn auf Lernen und Hausaufgaben hatte er momentan keine Lust, wurde er unsanft in eine Besenkammer gezogen. Aufgrund der übertriebenen Ruppigkeit und der Tatsache, dass Draco nicht seinen Unterricht schwänzen würde, wusste Harry sofort, dass dieser es nicht sein konnte. Ein kurzes Lumos, brachte im wahrsten Sinne des Wortes etwas Licht in die Angelegenheit. Sein Angreifer entpuppte sich als Colin Creevey, der ihn ernst anstarrte und dann mit einem Blick, der Harry verunsicherte, erklärte: „Harry, ich weiß, was mit dir passiert. Du musst das nicht tun. Jeder weiß doch, dass du dich nie in einen Slytherin verlieben würdest. Ich hab ein paar Fotos von euch. Sobald die Schule die sieht, werden dir alle glauben. Du wirst von Malfoys Zauber befreit und kannst deine wahren Gefühle zeigen.“
„Wovon redest du da? Welche wahren Gefühle?“, Harrys Atem ging schneller. Er bekam es jetzt langsam mit der Angst zu tun.
„Na, deine Gefühle für mich, Harry. Du und ich, wir gehören zusammen. Ich liebe dich so sehr.“, erklärte Colin, als wäre diese Aussage selbstverständlich und Harry würde dem Fotografen jeden Moment zustimmen und diesem seinen Irrtum und seine unsterbliche Liebe gestehen.
Der Ältere hatte schon immer geglaubt, dass die stalkerischen Tendenzen des Jüngeren ein wenig ungesund waren, jetzt war er davon überzeugt, dass diese sich zu seinem Leidwesen in einen beängstigenden Wahn verwandelt hatten.
Kurz dachte Harry über seine Möglichkeiten nach, als ihm plötzlich eine Idee kam. Er hoffte, seine nicht erprobten Schauspielkünste würden für das, was er vorhatte ausreichen. Außerdem betete er gen Himmel, dass Colin in seinem Wahn jeden logischen Gedanken außer Acht ließ. Der Schwarzhaarige setzte ein schockiertes Gesicht auf: „Colin! Glaubst du wirklich, auf mir liegt ein Zauber? Vielleicht sollten wir zu Madam Pomfrey gehen und das überprüfen lassen!“
Colin nickte eifrig, überglücklich, dass Harry einsah, dass er ein Problem hatte.
Dann fragte Harry: „Hast du die Fotos bei dir oder befinden sie sich im Gemeinschaftsraum?“, fragte der Schwarzhaarige dann und hoffte, dass der Jüngere keinen Verdacht hegte.
Colin erzählte ihm, dass er sie an einem sicheren Ort in einem der unbenutzten Klassenzimmer verstaut hatte.
„Colin, wir werden die Fotos sicher brauchen, um Madame Pomfrey zu überzeugen. Wir sollten sie holen.“, schlug der Ältere vor, betont freundlich sprechend.
„Meinst du wirklich Harry?“, fragte der Jüngere unsicher. Er wollte nur ungern sein Heiligtum enthüllen.
Harry nickte eifrig, er musste die Bilder unbedingt in die Hände bekommen: „Colin, du hast doch selbst gesagt, dass die Fotos mir helfen sollen, damit mir alle glauben.“, versuchte der Schwarzhaarigen den anderen mit verschwörerischer Stimme zu überzeugen.
Colin nickte. Er würde alles für Harry tun, da sollte es doch das Mindeste sein, seinem Geliebten sein Heiligtum zu zeigen. „O.K. Harry, ich führe dich jetzt an meinen besonderen Ort. Nur du wirst ihn jemals betreten dürfen. Das wird unser Ort sein.“, mit diesen Worten zog er den Älteren am Handgelenk aus der Besenkammer und führte ihn zu einem Zimmer, das wohl mit einigen Zaubern belegt sein musste, denn Harry wäre sonst an diesem vorbeigelaufen, ohne die Tür in der Wand bemerkt zu haben.
Als Harry den Raum betrat, verlor sein Gesicht jegliche Farbe. Tausende bewegliche Fotos mit seinem Gesicht im wachen und schlafenden Zustand zierten die Wände, auch einige Fotos, die in der Dusche gemacht worden sein mussten, konnte der Schwarzhaarig erkennen – Nacktfotos, Fotos, wie er sich an der Duschwand abgestützt selbst befriedigte. Die wohl neueste Fotoserie war gemacht worden, nachdem Harry sich eingestanden hatte, dass er auf Männer stand. Er wollte wissen, wie es sich fühlen würde, wenn etwas seinen Po penetrierte. Er stand während einer Freistunde unter der Dusche, der Rückwand zugewandt, stützte sich mit der linken Hand ab und führte seine rechte Hand seinem Hintern entgegen. Kurz umkreiste er seinen Anus mit einem Finger und drang dann mit diesem ein. Die Fotos spielten hintereinander, so dass man im Laufe der Fotoreihe sehen konnte, wie Harry insgesamt drei Finger in sich einführte und seine Prostata entdeckte, bevor er sich in die Dusche ergoß. Der Grünäugige schluckte schwer und es wurde ihm sehr mulmig in der Magengegend, ein wenig Magensäure war ihm mit einem unterdrückten Würgen in den Mund gestiegen, die er wieder hinunterschluckte. Er wollte Colin nicht argwöhnisch machen, in dessen krankem Geist diese Bilder Harry wohl gefallen würden.
Colin, der in dem Glauben war, Harry hätte seine Bilder aus Bewunderung so ausgiebig betrachtet, schwärmte: „Ist dieser Ort nicht wundervoll? Wie wundervoll wird es erst sein, wenn wir unsere ganze Zeit hier verbringen können? Niemand wird uns mehr trennen.“
Harry blickte gejagt zu dem Jüngeren. Kurz fiel es ihm schwer, seine Rolle weiter zu spielen, versuchte allerdings sich zusammenzureißen und sagte schließlich mit stärkerer Stimme, als vermutet: „Ja, das wird toll. Jetzt sollten wir aber schnell die Bilder holen, damit wir bei Madame Pomfrey sind, bevor D...Malfoy aus dem Unterricht kommt.“, fast hätte er sich verplappert, aber er dachte nicht, dass es gut wäre, Draco jetzt bei seinem Vornamen zu nennen.
Der Jüngere nickte eifrig, Harry voll und ganz zustimmend. Sie mussten unbedingt verhindern, dass diese falsche Schlange sich einmischte. Der Malfoy würde auch noch bald genug zahlen. Mit wirren Gedanken an wahnsinnige Rachepläne schob der Braunhaarig ein großes Portrait von Harry in Lebensgröße beiseite, hinter dem sich eine kleine Nische befand. Er zog die Bilder hervor und reichte sie dem Größeren.
Harry nickte, die Fotos entgegennehmend, schaute sie kurz durch, und fragte dann strahlend mit einem gefährlichen Funkeln in den Augen, was Colin allerdings völlig entging: „Sind das alle Abzüge?“
Der Jüngere nickte eifrig mit einem süffisanten Grinsen auf dem Gesicht, so einen Hinterhalt aufgedeckt und seinen Geliebten damit gerettet zu haben.
„Gut, Colin.“, meinte Harry. Seine Stimme hatte nun jegliche falsche Wärme verloren und das nächste, was der Jüngere bemerkte, war ein rotes Licht, das auf ihn zujagte, bevor er in Ohnmacht fiel.

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„Verrückt...absolut und vollkommen verrückt!“, Draco und Harry standen mit Hermine mitten in dem Raum, der wohl schon seit Jahren als Colins Heiligtum gedient hatte. Schon einige Minuten murmelte der Blonde immer wieder die gleichen Worte, während er durch den Raum schritt und die von Harry geschossenen Fotos betrachtete. Harry konnte ihm nur beipflichten.

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Nachdem Harry Colin geschockt hatte, legte er einen Schwebezauber auf den Körper des Bewusstlosen und transportierte ihn zum Krankenflügel, wo er ihn auf ein Bett schweben ließ, bevor er an die Tür von Madame Pomfreys Büro klopfte. Diese wuselte zur Tür und seufzte ihrem Schicksal ergeben, als sie ihren Stammpatienten sah. „Was haben Sie nun schon wieder angestellt, dass sie meinen Krankenflügel besuchen. Sie sehen nicht aus, als würde Ihnen etwas fehlen.“, fügte die fürsorgliche Matrone an, nachdem sie Harry kurz in Augenschein genommen hat.
Harry schmunzelte nur und schüttelte den Kopf: „Mir geht es gut, Madame Pomfrey. Ich befürchte, es gibt aber ein Problem mit Colin Creevey.“, erklärte der Schwarzhaarige und wies auf das Bett mit diesem.
Die Medihexe trat auf den bewusstlosen Siebtklässler zu und wollte gerade ihre üblichen Diagnosezauber sprechen, als Harry weiter erklärte: „Das Problem ist nicht körperlicher Natur. Ich hab ihn schocken müssen, deshalb ist er bewusstlos. Er scheint einem Wahn verfallen zu sein, glaubt, dass wir einander lieben und ich mich unter einem Zauber befinde, weil er mich mit jemand anderem gesehen hat. Er hat mich zu einem gruseligen Raum geführt.“ Bei den letzten Worten schüttelte es Harry angewidert.
„Erklären Sie!“, forderte Madame Pomfrey den Gryffindor auf. Dieser verneinte stumm und schlug vor, dass es besser wäre, wenn sie das mit eigenen Augen sehen würde.
So hatte Madame Pomfrey mit einem hochroten Harry den Schrein betreten und sofort einen Hauselfen zu Prof. McGonagall geschickt, die wenige Minuten später ebenfalls in den Raum trat, sich geschockt umblickte und stammelte: „Wie...was...was bei Merlins Bart hat das zu bedeuten?“
Madame Pomfrey, die bereits etwas Zeit hatte, diesen Anblick zu verdauen, antwortete: „Der junge Colin Creevey scheint einen ungesunden Grad der Vernarrtheit gegenüber Mr. Potter entwickelt zu haben. Ich befürchte, uns bleibt nichts anderes übrig, als seine Eltern zu informieren, damit sie die nötigen Schritte einleiten können. Mr. Creevey wird Therapie benötigen, etwas, was wir ihm hier nicht bieten können.“
„Wie haben Sie diesen Raum entdeckt?“, fragte die Schulleiterin nun an ihren ehemaligen Hausschüler gewandt. Dieser berichtete ihr von den Umständen, die zur Entdeckung des verborgenen Klassenzimmers geführt haben, ließ aber den Name Dracos aus. Als er fertig war, ließ die Schottin Harry wissen, dass er gut, wenn auch ein wenig waghalsig gehandelt hatte, denn wer wusste schon, wozu Colin Creevey alles fähig gewesen wäre.
„Danke Professor! Was geschieht jetzt mit den Bildern?“, fragte Harry mit gerunzelter Stirn.
„Es tut mir Leid, Mr. Potter. Ich kann mir vorstellen, dass Sie nichts lieber wollen, als diese Bilder so schnell wie möglich loszuwerden, aber es kann sein, dass wir diese noch als Beweismittel brauchen, da mir leider nichts anderes übrig bleiben wird, als auch die Auroren zu informieren.“, war die für Harry unbefriedigende Antwort der Schulleiterin. „Ich werde jetzt erstmal alles in die Wege leiten.“, sprach Prof. McGonagall weiter. „Sie, Mr. Potter sollten in den Gemeinschaftsraum zurückkehren, vielleicht hilft Ihnen ja ein wenig Ruhe. Und Sie kehren am Besten in den Krankenflügel zurück, Madame Pomfrey, bevor Mr. Creevey erwacht.“ Beide angesprochenen nickten und so gingen alle drei, tief in die jeweiligen Gedanken vertieft, getrennte Wege.

Harry ging in den Gemeinschaftsraum der Gryffindors und setzte sich auf eines der Sofas direkt am Kamin. Inzwischen war es 15:30 Uhr. Noch eine Stunde, dann würde Arithmantik vorbei sein. Er wollte wenige Minuten vorher in Richtung des Klassenzimmers gehen, um Hermine und Draco abzuholen. Er hatte sich dafür entschieden, seiner besten Freundin die ganze Wahrheit zu sagen und hoffte, dass diese ihn so akzeptieren würde, wie er war und vielleicht auch Draco eine Chance gab.
Als die Glocke das Ende des Schultages einläutete, stand Harry schon vor dem Klassenzimmer für Arithmantik bereit und beobachtete wie die ersten Schüler nach draußen strömten. Als Hermine das Zimmer verließ, überrascht ihn zu sehen, bat der Schwarzhaarige sie, noch einen Moment zu warten, da er ihr etwas sagen wolle und auf noch eine Person wartete. Draco schien als letzter das Zimmer zu verlassen, erblickte erschrocken Harry und Hermine, verstand aber den Blick seines Verlobten und folgte den beiden Gryffindors so unauffällig wie möglich in einen Raum, der ihn die nächsten Minuten lang fassungslos murmelnd an die Wände starren ließ.

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Auch Hermine ging es nicht besser mit dem, was sie hier sah. Bilder über Bilder von ihrem besten Freund, einige davon zauberten ihr eine tiefe Röte ins Gesicht, da diese Harrys Privatsphäre geradezu vergewaltigten und sie mehr sehen ließen, als sie je von ihrem besten Freund hatte sehen wollen. Etwas, dass nichts mit den Bildern zu tun hatte, war ihr allerdings noch nicht so ganz klar. Warum würde ihr bester Freund ausgerechnet Draco Malfoy diese intimsten Bilder zeigen. So in ihre Gedanken vertieft war die Siebtklässlerin, dass ihr noch nicht einmal die Reaktion des Slytherins auffiel. Denn früher hätte dieser sich hämisch über eine weitere Möglichkeit gefreut, Harry blamieren zu können und hätte nicht einen zutiefst angeekelten Ton in der geschockten Stimme.
Harry ließ den Raum einen Moment auf seine beste Freundin und seinen Verlobten wirken, bevor er sich räusperte und an die Gryffindor gewandt meinte: „Hermine, ich muss dir jetzt etwas sagen. Ich hoffe nur, du willst danach immer noch meine Freundin bleiben."


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