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Fanfiction

Ein unglaubliches Geheimnis - 17 Jahre sind seitdem vergangen

von GinnyNic

„Mom, Dad! Bei Saturn, Uranus und Pluto, ich hatte keine Ahnung, dass ihr heute in Salem sein würdet!!!“
Nun, was machst DU heute in Salem? Es ist Montag, ihr habt doch nur am Wochenende Ausgang.“ Typisch Mom, dachte Maya bei sich.
Na ich hab doch heute meine Apparierprüfung!!! Ich hoffe ich besteh sie, ich bin ja so aufgeregt!!“ Um das zu verdeutlichen sprang Maya von einem Bein zum anderen und hatte die grünen Augen weit aufgerissen. Die langen Haare hatte sie zu einem Zopf gebunden, vereinzelt hingen ein paar kürzere Strähne an den Seiten hinunter. Sie war zu einer Frau geworden, die, wie ihre Mutter, die Männer wie magisch anzog. Nichts lies auf den ersten Blick darauf schließen, dass dieses Kind - nein diese Frau - auch von James stammen könnte.
„Du wirst das schon schaffen! Aber mal ganz nebenbei: Alles Gute zum Geburtstag!“
Es war der 15. Juni, ihr siebzehnter Geburtstag, der Tag, an dem Mary McDonald Cooper ihrer Tochter eine Offenbarung machen musste. Bisher hatte sie ihr nur gesagt, dass sie adoptiert worden wäre, mehr wusste Maya Lily Cooper bis zu diesem Zeitpunkt nicht über ihre tatsächliche Herkunft.
„Wenn du deinen Test hinter dir hast, werden wir feiern, heute ist ein ganz besonderer Tag.“
Maya hielt inne. Hatten diese Worte das zu bedeuten, was sie glaubte? Immerhin war es ihr siebzehnter Geburtstag! Es gab faktisch keinen besseren Zeitpunkt das Geheimnis ENDLICH zu lüften. Sie musste es nun einfach erfahren.

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Ein lautes Plopp erklang und ein Freudenschrei, der die bestandene Apparierprüfung ankündete. Maya fledderte mit dem Ausweis vor dem Gesicht ihrer Mutter herum. „Ich hab ihn! Endlich kann ich ohne zu fragen hin apparieren, wo ich will!!!“
„Na, dass soll jetzt nicht heißen, dass du das jede Sekunde ausnutzt, du musst...“ „...verantwortlich mit der Magie umgehen, sie nicht missbrauchen, bla, bla, bla.“ Unterbrach Maya genervt ihren Vater. „Das erklärst du mir jetzt schon seit ich nach Shinebroom gekommen bin bei jeder Gelegenheit, Daddy!“
„Es kann ja auch nicht oft genug gesagt werden.“, predigte Gray Cooper weiter. Maya verdrehte die Augen und ließ es dabei bewenden.
Stattdessen wendete sie sich ihrer Mutter zu und flüsterte: „Willst du mir vielleicht etwas sagen?“
Nun war der Zeitpunkt wohl gekommen. Zähneknirschend wandte sich Mary ihrer Tochter zu und bat sie mit ihr ein Stück zu gehen.
Mary nahm tiefe Atemzüge, wie sollte sie das nur ihrer Tochter erklären? Nun, keine Ausflüchte mehr.
„Maya, Liebling, du kennst die Geschichte von Harry Potter und Du-Weißt-Schon-Wem.“
„Von Voldemort, klar!“ Mary zuckte zusammen, warum musste sie seinen Namen immer gebrauchen? Ein leises Lächeln stahl sich auf die Lippen von Mary, als sie erkannte, dass Maya so sehr ihren Eltern ähnelte, den Gefahren nie ausweichend, ihnen immer ins Gesicht blickend. Das war ihre Tochter. Nein, Maya war nicht ihre Tochter, hätte es nie sein sollen, aber wer konnte schon wissen, dass es so kommt.
„Maya, hast du schon einmal etwas über die Eltern von Harry gehört?“
Die junge Frau überlegte eine Weile: „Na ja, eben nur das Normale, dass sie getötet wurden, weil sie ihren Sohn beschützten wollten. Was hat das eigentlich mit mir zu tun?“
„Liebling, es fällt mir unheimlich schwer dir das zu sagen, aber Harry war..hmm...er war nicht...ähm...ihr einziges...Kind.“
Mayas Gesicht bildete ein einziges Fragezeichen, also fuhr ihre Mutter fort nun mit ihren Füßen redend.
„Weißt du, Lily hatte rote Haare und grüne Augen, genau wie du.“
Maya begann zu verstehen, was ihre Mutter ihr sagen wollte und gleichzeitig fiel etwas in ihr zusammen – die Hoffnung ihre Eltern kennen lernen zu können, der Traum, den sie in sich trug, seit ihre Mutter ihr erklärt hatte, dass sie adoptiert war.
Tränen liefen ihr übers Gesicht. Ihre Eltern waren schon lange tot.
Ihre Lippen versuchten ein paar Bewegungen, aber keine Worte entsprangen ihnen. Dann begann sie zaghaft: „W...warum...? Mehr wollte ihren roten Lippen nicht entweichen.
Ihre Mutter vollendete den Satz: „Warum sie dich weg gegeben haben, Liebling?“ Sie nahm Mayas Gesicht in beide Hände und blickte ihr tief in die traurigen verwirrten Augen. „Glaub niemals, dass es eine einfache Entscheidung für sie gewesen ist, aber sie wollten dich lieber auf diese Weise verlieren, als dich an den Tod zu verlieren. Du warst sicherer hier. Du weißt, was passiert ist, sie haben geahnt...nein gefürchtet, dass so etwas passieren könnte. Aber du...deine Existenz konnte geheim gehalten werden. Und jetzt wo dein Bruder V...Voldemort besiegt hat, ist es vollkommen sicher, dir zu sagen, wo du herkommst.“
BRUDER...dieser Gedanke formte sich langsam in Mayas Geist und füllte ihre Gedanken aus. Sie fand ihre Sprache wieder und klang nun fest und bestimmt: „Ich hab einen Bruder...Harry ist mein Bruder...ich fass es nicht...einen ECHTEN Bruder!!!“ Ein zweiter Gedanke ploppte in ihr Bewusstsein...nach England...ich muss nach England. Kaum gedacht, formulierte sie ihren Gedankengang: „Mom, ich muss nach England gehen, ich kann ja meinen Abschluss in Hogwarts machen, sieht sowieso besser in meinem Lebenslauf aus. Ich muss meinen Bruder kennen lernen!“ Auch wenn Maya nie die Gelegenheit bekommen würde ihre Eltern kennen zu lernen, so ist ihr in Harry immer noch ein Teil ihrer Familie geblieben. Sie konnte es kaum erwarten, ihre Reise zu beginnen.

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Maya saß in ihrem Zimmer. Nun, wo die Ferien begonnen hatten, konnte sie sich überlegen, wie sie vorgehen wollte. Vor ihr lag eine Rolle Pergament doch weder wusste sie, was sie schreiben sollte, noch an wen der Brief adressiert werden sollte. Die Lage war schwerer als sie gedacht hatte. Bisher hatte sie mit noch niemandem über die Sache gesprochen, noch nicht einmal mit Vivi ihrer besten Freundin. Was hätte sie ihr auch sagen sollen? Weiß du schon das Neuste, ich bin Harry Potters kleine Schwester. Man hätte sie wahrscheinlich für verrückt erklärt und weggesperrt. Irgendwie jagte sie auch das Gefühl, dass es falsch war es jemandem zu sagen vor ihrem Bruder selbst. Nun, irgendwie hatte sie mit dem Brief das gleiche Problem. Den Brief zu beginnen mit Hallo Harry, Bruderherz ist irgendwie nicht ganz das Richtige, dachte Maya sarkastisch.

Es klopfte an der Tür und die Stimme ihrer Mutter drang herein: „Darf ich reinkommen, Schatz?“
„Ja, klar, wieso nicht? Ich mach grad sowieso nichts Interessantes.“, erwiderte Maya deprimiert.
„Kann ich dir vielleicht irgendwie helfen?“
„Wenn du mir sagen kannst, wie ich mit Harry Kontakt aufnehmen kann ohne mit der Tür ins Haus zu fallen, wäre mir schon sehr geholfen.“
Mary McDonald Cooper lächelte strahlend: „Na, wenn es weiter nichts ist.“ Staunen machte sich auf Mayas Gesicht breit. „Du schreibst erst einmal Prof. McGonagall, du musst sie sowieso darum bitten dich an Hogwarts aufzunehmen. Der Rest ergibt sich von selbst, denn ich habe zufällig erfahren, dass Harry letztes Jahr ausgesetzt hat um sich ganz seiner Aufgabe, dem Kampf gegen Voldemort, zu widmen, also wirst du dieses Jahr mit ihm in einer Klasse sein. Problem gelöst.“
Maya sprang auf und fiel ihrer Mutter um den Hals: „Mom, das ist einfach genial. Wenn ich vor ihm stehe wird er unsere Verwandtschaft kaum mehr leugnen können!“

“Nun, sollte Harry dir dennoch nicht glauben wollen, kannst du ihm das ja zeigen.“ Mary zog ein Foto hervor, dem man die Jahre eindeutig ansah. Es zeigte eine kleine Familie zusammen im heimischen Bett sitzend. Es waren zwei Erwachsen, ein noch sehr kleiner Junge und ein anscheinend frisch geborenes Baby. Die Frau war das genaue Ebenbild von Maya, allerdings zeugte ihr Gesicht von großer Sorge und ihre Augen waren von verzweifelter Trauer überschattet. Sie hielt das kleine Bündel, das mal eine wundervolle Frau werden sollte, in ihren Armen und blickte traurig hinab zu ihm. Der Mann, der oberflächlich gesehen so völlig anders aussah als Maya,(nun wo sie genauer hinblickte, meinte sie doch in seinen Gesichtszügen die ihren zu erkennen.), hielt den Jungen in seinen Armen, der neugierig das Wesen betrachtete, dass so plötzlich in sein noch so junges Leben geplatzt war. Der Mann war seiner Frau zugewandt und hielt den linken Arm so vor ihr, als wolle er sie vor der Welt abschirmen. Auch die Augen des Mannes hatten einmal bessere Zeiten gekannt und waren nun gezeichnet vom Leben. Man mag meinen diese beiden Eltern hätten die besten Jahre schon verlebt, aber nein, gerade einmal 21 Jahre alt waren beide. Das war das einzige Bild der ganzen Familie Potter, das einzige Bild auf dem James, Lily, Harry und Maya zusammen sind. Und es ist der Beweis dafür, wer Maya ist.
„Mom, kann ich das Bild haben?“ „Natürlich, meine Süße, es gehört dir, ich hab es nur für dich aufbewahrt. Nun...schreib deinen Brief, Minerva kann sich glücklich schätzen eine Schülerin wie dich zu bekommen. Ich hoffe doch sehr, dass du nach Gryffindor kommst, da waren deine Eltern und ich auch.“
Maya machte große Augen: „Das hab ich ja ganz vergessen! Es gibt ja unterschiedliche Häuser.....ohhhh ich muss unbedingt nach Gryffindor kommen!!!“ Und die ganze Zeit strahlend schrieb sie den Brief an die Schulleiterin von Hogwarts und band ihn an das Bein von Odin, ihrer Waldohreule, und stupste sie zum Fenster hinaus, ein kleines Ritual, ohne das Odin sich weigert los zufliegen.


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