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Fanfiction

Ein unglaubliches Geheimnis - Alte und neue Bekannte

von GinnyNic

Als Maya sich mit einem Popp in der Winkelgasse wieder materialisierte, machte sie große Augen. Die kleine Einkaufsmeile für Zauberer war voll gestopft mit Zauberern, die umher schlenderten oder durch die Gegend rannten, mit ihren Freunden oder Bekannten quasselten, die sie lange nicht mehr gesehen hatten, Geschäfte machten, sich über die Preise aufregten oder einfach nur in einem gemütlichen Eiskaffee saßen und genüsslich einen Eisbecher aßen. Das rege Treiben sorgte dafür, dass Maya gar nicht wusste, wohin sie zuerst schauen sollte und wo sie überhaupt hingehen sollte. So stieß die junge Frau orientierungslos gegen etwas, das direkt in ihren Weg getreten war und stürzte. „Oh, das tut mir wirklich Leid“, sagte eine männliche Stimme, deren Besitzer direkt auf ihr gelandet war.

Verärgert prustete sie: „Kannst du nicht etwas besser...“, dann stockte ihr der Atem. Dieses Gesicht kannte sie doch. Sie hatte es jetzt seit über 2 Jahren nicht mehr gesehen. „Sam? Bist du das?“

„Maya! So hatte ich mir unsere Begegnung irgendwie nicht vorgestellt.“, witzelte der junge Mann grinsend. Und sah Maya mit seinen wunderschönen haselnussbraunen Augen an.
Maya bemerkte, wie ihr die Röte in den Kopf stieg, sie war wie gelähmt und brachte kein Wort raus. Immer noch lag er auf ihr. Und ihre Gesichter waren nur wenige Zentimeter voneinander entfernt. Sie konnte die braunen Bartstoppeln sehen, die er hatte stehen lassen und sie nahm sein braunes Haar wahr, das nach Pfefferminz roch.
Als sie ihre Stimme endlich wieder gefunden hatte meinte sie schnippisch: „Na, liegst du gut?“

„Oh tut mir Leid.“, wiederholte Samuel Diatour sich. Bevor er sich erhob und ihr die Hand helfend reichte. Maya ergriff seine Rechte und zog sich vom Boden hoch, klopfte ihre Kleider ab und fragte dann verwirrt: „Was machst du hier? Ich dachte, du wärst in Deutschland?“

„War ich ja auch, aber ich hab hier nen Job bekommen und besorge noch ein paar Sachen dafür. Was machst du eigentlich hier, ich dachte du wärst in Amerika? Hast du nicht noch ein Schuljahr vor dir?“

„Ich werde in meinem letzten Jahr Hogwarts besuchen und dort mein Examen machen.“, erwiderte Maya etwas unterkühlt.

„Sag mal hab ich dir etwas getan, ich glaube, du hast auch nicht geschaut wo du hingehst und bist genauso in mich rein gerannt, wie ich in dich?“, fragte Samuel traurig über die abweisende Art seiner ehemals besten Freundin.

„Ach Samuel, es ist nur, ich hab dich so unendlich vermisst und du hast noch nicht einmal geschrieben.“

„Aber, du hast mir doch selbst an den Kopf geworfen, dass ich es ja nicht wagen soll dir zu schreiben und du wolltest mich noch nicht einmal sehen, als ich kurz in Amerika war.“, verteidigte der junge Mann sich.

„Ach komm schon, ich war traurig und enttäuscht, dass ich dich so lange nicht sehen würde, dass ich meinen besten Freund verliere und als du in Amerika warst hattest du so ne komische Tusse mit, meinst du ich hatte Lust auf ein Rendezvous zu dritt?!“, ereiferte sich Maya.

„Warst du etwa eifersüchtig?“, fragte Sam überrascht über die plötzlichen Gefühlsanwandlungen seiner Freundin. „Ich dachte, wir sind nur Freunde, immerhin hast du mich einfach so gehen lassen.“

„Ich weiß.“, meinte Maya nun kleinlaut zum Boden gewandt. „Ich habe die ganzen zwei Jahre bereut dir nichts gesagt zu haben...“ Sam war näher gerückt, jetzt waren sich ihre Gesichter fast so nah, wie noch vor ein paar Minuten. Er führte seine Hand unter ihr Kinn und mit dem Daumen drehte er langsam ihr Gesicht in seine Richtung, damit er ihr in die grünen Augen blicken konnten, die beschämt in die seinen blickten. „Ich hatte ja keine Ahnung, ich hab die ganze Zeit geglaubt, dass nur ich so empfinden würde. Nun, da haben wir wohl zwei Jahre verschwendet.“, nun lächelte er. „Aber ich denke wir haben noch eine Menge Zeit.“ Und mit diesen Worten drückte er seine Lippen auf ihre und küsste sie. Als Maya endlich realisierte, was geschah, wollte Sam schon aufhören. Sie schlang aber ihre Arme um seinen Hals und zog ihn näher zu sich. Er umfasste mit einem Arm ihre Hüfte und glitt mit der anderen durch ihr Haar. Nach einer gefühlten Ewigkeit lösten sie sich voneinander um nach Luft zu schnappen. Schnell atmend und mit einem Strahlen in den Gesichtern standen sie sich nun schweigend gegenüber.
Maya war die erste die das Schweigen brach: „Wow, O.K. dieser Tag hatte eine unerwartete Wende genommen. Wow, du glaubst ja nicht, wie lang ich schon von diesem Moment geträumt habe. Ich glaube, ich muss jetzt erstmal meine Einkäufe erledigen. Können wir uns später noch mal treffen?“
Samuel grinste: „Nun, ich denke, wir werden uns demnächst wohl öfters sehen, ich bin nämlich der neue Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste in Hogwarts.“ Und mit diesen Worten, ließ er die verblüffte Maya stehen und verschwand in der Menschenmenge.

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Maya überlegte sich nun, was sie zuerst machen wollte und entschied sich, dass sie erstmal aus praktischen Gründen in den Laden gehen wollte, wo es die Uniformen zu kaufen gab. Die wären am leichtesten mit herumzutragen.
Sie trat in den Laden von Madam Malkin und wurde von der Frau begrüßt mit einem freundlichen: „Einen wunderschönen guten Tag! Was wünschen Sie?“
Maya trat weiter in den Laden hinein und meinte sachlich: „Ich hätte gerne eine Hogwartsausstattung für Gryffindor.“

„Na wenn das so ist, dann kommen Sie mal mit.“ Sie führte Maya zu einem Hocker und wies sie an sich darauf zu stellen. Maya gehorchte und stand still während ein Maßband ihre Maße nahm. Gelangweilt ließ sie den Blick schweifen und blickte auf die Gasse hinaus, was, oder vielmehr wen, sie da sah, ließ sie erstarren. Sie fragte angespannt: „Sind Sie bald fertig.“ Sie fühlte sich hier plötzlich wie auf dem Präsentierteller und wollte sich nur verstecken.
„Geduld, es dauert nicht mehr lange.“ Fünf Minuten später verließ sie mit ihren neuen Umhängen in einer Tüte den Laden, aber nicht ohne sich zu vergewissern, dass der junge Mann, den sie vorhin gesehen hatte, weg war. Sie war jetzt definitiv noch nicht bereit Harry zu begegnen. Sie wünschte sich irgendwie unsichtbar zu sein, es gäbe da auch eine Möglichkeit, aber dann könnte sie auch gleich wieder zurück nach Hogwarts gehen, wer würde schon einer unsichtbaren Gestalt etwas verkaufen. Maya schob diese Gedanken beiseite und entschied sich nun ihre Bücher zu kaufen. Mit eingezogenem Kopf ging sie nun zu Flourish&Blotts, dort wurde sie schlicht mit einem: „Welches Jahr?“, begrüßt.
„Das siebte.“, antwortete Maya genauso knapp, bevor sie sich in Sicherheit wägend die Regale entlang schlenderte und einige Titel las, die interessant klangen. Der hintere Teil des Ladens wurde von einem Braunschopf versperrt, der völlig in einen unglaublich dicken Lederfolianten vertieft war. Maya tippte ihr an die Schulter und fragte: „Entschuldigung, kann ich mal bitte vorbei?“ Die junge Frau wendete ihre Augen von ihrer Lektüre ab und blickte zu Maya auf, dann machte sie große Augen und lies das Buch fallen. Maya bückte sich und fragte: „Alles in Ordnung?“
Die Brünette stotterte:„Aber das....du...was? WER BIST DU?“, die letzten Worte schrie Hermine nun.
Maya dämmerte es endlich: „Ich bin Maya Cooper und bin froh, dass du im Gegensatz zu Professor McGonagall nur ein Buch hast fallen lassen und du nicht in Ohnmacht gefallen bist.“
„Ähm, also wusstest du....Professor McGonagall?“
„Ja, ich verbring mein letztes Jahr in Hogwarts und bin schon etwas eher nach England gekommen. Ich wurde dem Haus Gryffindor zugeteilt. In welchem Haus bist du? Oder bist du schon aus der Schule raus?“, Maya sah eine Chance sich da irgendwie durchzuschlängeln ohne genauer darauf eingehen zu müssen, wer sie tatsächlich ist. Sie wollte es jetzt wirklich noch nicht jedem auf die Nase binden.
Die junge Frau vor ihr sprang darauf an und meinte lächelnd: „Ich fang jetzt auch mein siebtes Jahr in Hogwarts an und bin in Gryffindor, Mensch dann werden wir uns ja einen Schlafraum teilen! Bist du auch schon so aufgeregt? Das wird das UTZ-Jahr, wir werden irre viel zu tun haben, ich weiß gar nicht wie ich das schaffen soll, deshalb hab ich jetzt schon angefangen zu lernen, ich kann dir dann auch einen Lernplan mit machen! Das mach ich immer für meine Freunde. Übrigens, ich bin Hermine Granger.“
Ungläubig starrte Maya Hermine an, die wie ein Wasserfall geredet hatte. Dann grinste sie und meinte: „Lernpläne für Freunde, das klingt ja...nett.“, Maya fiel echt nichts freundlicheres ein um dieses Verhalten zu beschreiben und wettete innerlich, dass Hermine sicher Schulsprecherin ist und jede Schulregel in und auswendig kannte.
Hermine hatte den Unterton anscheinend nicht aus Mayas Kommentar herausgehört, denn sie meinte weiter: „Ja, das mach ich doch gern und die Lernpläne sind wirklich effektiv, aber meine Freunde wissen sie meistens erst nach den Prüfungen zu schätzen, wenn sie bestanden haben!“
Maya dacht bei sich. Gut, es gibt auch normale Menschen auf dieser Schule. Dann ohrfeigte sie sich innerlich für diesen Gedanken. Das Mädchen war doch wirklich nett nur etwas... strebsam.
„Ach, wenn du willst kann ich dir meine Freunde auch gleich vorstellen. Ginny, Ron und Harry sind in der Apotheke und besorgen Zaubertrankzutaten.“, ergriff Hermine das Wort, weil Maya geschwiegen hatte.
Oh nein, warum muss ich auch ausgerechnet auf Harrys Freundin stoßen? Maya suchte verzweifelt nach einer Ausrede, nun sie fand eine, die auch noch wahr war. „Also, ich muss jetzt eigentlich weiter machen, hab noch so viel zu besorgen, wir sehen uns dann ja nächste Woche in Hogwarts, dann lern ich sie sowieso kennen. War aber wirklich nett dich kennen zu lernen.“ Und mit diesen Worten ging sie zur Kasse, wo schon ihre Bücher bereit lagen, bezahlte sie und verließ den Laden unter den Blicken einer verdutzten Hermine, die sich fragte, ob sie was falsches gesagt haben könnte.

Heilfroh da raus gekommen zu sein beendete Maya schnell die restlichen Einkäufe ohne weitere Zwischenfälle und als sie die Liste endlich abgearbeitet hatte, apparierte sie zurück nach Hogsmeade und ging hoch ins Schloss, wo sie den Tag ruhig ausklingen ließ.


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