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Fanfiction

Ein unglaubliches Geheimnis - Nacht vor dem 1. September

von GinnyNic

„Hermine, was ist los mit dir, du bist heut so schweigsam?“, Ron blickte seine Freundin besorgt an. Er lag neben ihr im Bett, sie las gerade noch ein dickes Buch. „Eigentlich bist du schon die ganze Woche so, fällt mir gerade auf.“

„Was? Ach...du weißt doch, dass ich mich auf die UTZ vorbereite.“

„Du hast aber zum Abendbrot auch nichts gesagt, hast du dich da im Geiste noch mal abgefragt?“, meinte Ron sarkastisch und kitzelte Hermine um die Antwort aus ihr herauszulocken.

Hermine krümmte sich vor Lachen und schrie, hatte aber keine Chance gegen die Kitzelattacke des Rotschopfs. Immer noch lachend meinte sie: „Ron, du weckst noch alle.“
Er ließ von ihr ab und hob unschuldig die Hände: „Also, DU hast den Lärm veranstaltet.“
Diese Unschuldsmine ließ Hermine nun schmunzeln. „Also?“, lies Ron nicht locker: „Was beschäftigt dich?“
„O.K.“, gab Hermine nach: „Du wirst mich wahrscheinlich für verrückt oder paranoid halten, wahrscheinlich aber alles beides. Ich bilde mir das vermutlich alles nur ein, aber es hat mich irgendwie zum Stutzen gebracht. Versprichst du auch, dass du nicht lachen wirst?“
Ron neigte den Kopf zur Seite und blickte die junge Frau neben ihm sanft an: „Wenn es dich eine ganze Woche lang beschäftigt, wird es wohl nicht soo belanglos sein. Ich verspreche dir im Namen der Unterhosen von Tante Tessi, ich werde nicht lachen.“
Den seltsamen Schwur einfach ignorierend erzählte Hermine: „Als wir am Mittwoch in der Winkelgasse waren, da hab ich im Buchladen eine neue Hogwartsschülerin kennen gelernt...ach das klingt für mich tatsächlich paranoid...egal...das Mädchen sah total...und ich meine wirklich total...wie Lily Potter aus. Ich weiß das klingt verrückt, aber Prof. McGonagall hat das anscheinend auch so gesehen. Das Mädchen, Maya glaub ich, heißt sie, hat mir erzählt, dass McGonagall bei ihrem Anblick in Ohnmacht gefallen sei! Seltsam fand ich es aber erst, als Maya es plötzlich ganz eilig hatte, nachdem ich zu ihr gemeint hatte, ich könne sie euch vorstellen. Also“, schloss Hermine: „Bilde ich mir das nur ein oder ist das komisch?“
„Du fandest es nicht seltsam, dass ein Abbild von Lily Potter vor dir stand?“, stutzte Ron.
„Ach, ich dachte mir einfach, dass es ein dummer Zufall wäre, dass sie genauso aussieht.“, meinte Hermine Schulter zuckend.
Ron schüttelte ungläubig den Kopf: „Und du hast die ganze Zeit nur deshalb gegrübelt, weil sie es etwas eilig hatte? Du bist nicht zufällig auf den Gedanken gekommen, dass sie einfach nur noch viel erledigen musste? Außerdem hast du bald ein ganzes Jahr Zeit mehr über sie zu erfahren.“ Manchmal konnte er seine Freundin einfach nicht verstehen, sich wegen so was eine ganze Woche mit unnötigen Gedanken rumzuplagen, auf den Gedanken würde er gar nicht kommen.
Hermines Blick hellte sich etwas auf: „Du hast recht. Lass uns jetzt schlafen. Morgen wird ein anstrengender Tag.“ Sie machte das Licht aus, zog die Decke höher und drehte sich so, dass sie mit dem Rücken zu Ron lag. Dieser legte seinen rechten Arm um ihre Taille, drückte ihr noch einen Kuss in den Nacken und so schliefen sie dann beide ein.


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Inzwischen dachte man woanders überhaupt nicht daran einzuschlafen. Maya wälzte sich im Bett hin und her. Sie hatte nun, da die Begegnung mit ihrem Bruder kurz bevor stand, große Angst. Wie würde er wohl reagieren? Ihr war eigentlich klar, dass es ein unglaublicher Schock für ihn werden würde, wenn er sie nicht gar für eine Betrügerin hielte.
„Das ganze hier bringt doch nichts.“, sagte Maya zu sich selbst. Sie erhob sich von ihrem Bett, zog den Morgenmantel über, nahm sich ihre Schulbücher mit und ging in den Gemeinschaftsraum, wo sie sich vor dem glimmenden Kamin platzierte. Gerade als sie eines der Bücher aufschlagen wollte, kam ihr die Erkenntnis, dass sie ein unfassbarer Streber wäre, wenn sie jetzt ihre Schulbücher durcharbeiten würde. Zwar war sie wirklich gut in der Schule, aber sie könnte selbst niemals mit sich leben, wenn sie jetzt zum Streber mutierte.
Also stand sie auf und entschloss sich für einen kleinen Mitternachtsausflug. Inzwischen kannte sie sich gut genug im Schloss aus um ohne weiteres bei Nacht einen kleinen Streifzug zu unternehmen. Sie hatte sogar (aus Versehen) schon ein paar Geheimgänge entdeckt.
So ging sie nun in die Dunkelheit hinein, nur das Licht ihres Zauberstab, den sie entzündet hatte, spendete ihr etwas Licht. Da sie nicht wusste, was sie sonst machen, sollte und sie glaubte an der frischen Luft sicher einen klaren Kopf bekommen zu können entschied sie sich dafür, nach draußen zu gehen und sich vielleicht an den See zu setzten.
Die Luft ließ schon den herannahenden Herbst erahnen. Es war etwas kühl und Maya schlang deshalb ihren Bademantel enger um sich. Sie ließ sich auf den Boden vor einem Baum in der Nähe des Sees sinken und zog ihre Beine an den Körper heran, die sie mit ihren Armen umschlang. Den Kopf legte sie auf ihren Knien ab. Maya ließ vor ihrem inneren Auge die Begegnung mit Sam noch einmal Revue passieren. Diese schönen Gedanken ließen Maya einfach einschlafen.
Als die junge Frau erwachte war es immer noch stockfinster, sie blickte auf ihre Uhr und bemerkte erschrocken, dass sie 3 Stunden geschlafen hatte. Mit schmerzverzerrtem Gesicht stand Maya vom Boden auf. Worauf hatte sie nur gesessen? Na egal, sie sollte schleunigst wieder ins Schloss, am Besten ohne entdeckt zu werden.
Aber als Maya das Schlossportal öffnete wartete ein bösartig grinsender Filch auf sie. „So, so, das Schuljahr hat noch nicht einmal begonnen und schon werden Sie mächtig ärger bekommen. Was soll man denn davon halten?“, und mit einem Vortrag, dass, hätte er das sagen, die Strafen anders wären und die Zeiten besser gewesen wären, als Schüler noch an den Füßen aufgehängt werden durften, ging er zum Zimmer der Schulleiterin eine geknickte Maya im Schlepptau, wieso um alles in der Welt hatte sie sich nicht vorher unsichtbar gemacht?
Sie mussten appariert sein, anders konnte Maya es sich nicht erklären, wie sie innerhalb einer Sekunde zum Zimmer von Prof. McGonagall gelangt sein konnten. Der Hausmeister hatte schon geklopft und eine verärgerte McGonagall blickte fragend zu Maya.
Triumphierend schnarrte Filch: „Wir haben hier einen Nachtwandler, ich glaube das ist ein neuer Rekord, so zeitig hat wohl noch nie jemand es geschafft sich eine Strafe einzuhandeln. Wenn ich sie bestrafen dürfte, würde ich vorschlagen....“
McGonagall schnitt ihm das Wort ab: „Wir alle sind überaus erleichtert darüber, dass es IHNEN nicht obliegt über die Strafen zu bestimmen und jetzt lassen Sie mich mit Ms. Cooper allein.“
Gerade fragte Maya sich, ob sie nicht lieber Filchs Strafen vorzöge, als McGonagall sie anwies in den Raum zu treten und sich hinzusetzten. Maya setzte sich und hielt den Kopf gesenkt.
„Was haben Sie sich eigentlich dabei gedacht, mitten in der Nacht im Schloss herumzuwandern?“, fragte McGonagall streng, mit unfassbarer Enttäuschung in der Stimme. Dann wartete sie auf eine Antwort von der jungen Frau ihr gegenüber.
Maya blickte zu ihr auf und sich für den Weg des geringsten Widerstands entscheidend erklärte sie ruhig: „Ich weiß, dass ich das nicht hätte tun dürfen und dass es keine Entschuldigung ist, wenn ich Ihnen sage, dass ich nur raus gegangen bin um einen klaren Kopf zu bekommen, weil ich nicht einschlafen konnte. Also sage ich einfach, das es mir Leid tut und dass das nicht wieder vorkommen wird.“
„Wie, raus gegangen? Sie waren sogar draußen?!“, fragte McGonagall überrascht.
„Ist das ein Unterschied?“, langsam wurde Maya das zu bunt, sie war volljährig und kein kleines Kind mehr: „Hören Sie mal, ich bin 17, warum kann ich nicht aus dem Schloss rausgehen, wenn ich das will?“
„Weil es Schulregeln gibt, die einzuhalten sind. Gewöhnen Sie sich schon mal dran. Sie haben Glück, da das Schuljahr noch nicht begonnen hat, werde ich Gryffindor keine Punkte abziehen, aber Sie haben noch eine Strafarbeit zu erwarten. Ich werde Ihnen zu gegebener Zeit mitteilen, wie diese Aufgabe genau aussieht. Gehen Sie nun zu Bett, morgen wird ein anstrengender Tag!“, damit war Maya entlassen.
Ohne ein weiteres Wort erhob sich Maya und ging zurück in den Gryffindorturm um schlafen zu gehen. Leider schwirrten ihr jetzt neue Dinge im Kopf herum und als sie endlich einschlafen konnte, war die Sonne schon aufgegangen.


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