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Fanfiction

Ein unglaubliches Geheimnis - Sabber und Eifersüchteleien

von GinnyNic

Der Sonntag zog vorbei. Maya und Ginny erledigten ihre Strafarbeit und die Hausaufgaben. Am Montag hatte die Siebte zum ersten Mal Verwandlung, da es am Freitag ausgefallen war. Fleur hatte sich ein Feuersalamanderfieber eingefangen, das durch einen Trank übers Wochenende wieder abgeklungen war.
„Das kann ja heiter werden.“, ließ Ginny wenig begeistert verlauten als sie gerade vor dem Verwandlungsklassenzimmer mit den anderen wartete.
„Wird schon nicht so schlimm werden.“, nuschelte Harry um sie aufzumuntern. Er hatte die Arme von hinten um ihre Taille und den Kopf auf ihre Schulter gelegt.
„Was machst du da eigentlich?! Nicht das du mir hier einschläfst!“, Ginny hatte bemerkt, dass Harrys Kopf immer schwerer auf ihr wurde.
Er löste sich, nachdem er der Rothaarigen noch einen Kuss in den Nacken gedrückt hatte, von ihr, denn tatsächlich war es so früh am Morgen viel zu gemütlich da gewesen, als gerade die Tür zum Verwandlungsklassenzimmer aufging.
Eine strahlende Schönheit blickte der Klasse entgegen, was bei den meisten Jungs zu Aussetzern führte.
Während der männliche Part der Klasse geistesabwesend war oder versuchte Fleurs Aufmerksamkeit zu erregen, gab das weibliche Geschlecht sich Mühe dieses alberne Gehabe zu ignorieren oder schnaubte wütend.
Maya beugte sich zu Hermine hin und flüsterte spöttisch: „Na das kann ja heiter werden. Ich frag mich, wer später die Pfütze aufwischt.“
Hermine erwiderte ernst: „Wenn das die ganze Zeit so ist, werden die Jungs durch ihre UTZe fallen.“
„Ach quatsch. Das legt sich schon wieder.“, meinte ein Harry, der anscheinend nicht dem Veelacharme verfallen war.
„Warum wirkt sie auf dich eigentlich nicht?“, wunderte sich Maya.
Harry zuckte die Schulter: „Keine Ahnung. Ich weiß echt nicht, was die alle haben.“
Als alle Platz genommen hatten (die Jungs in den ersten Reihen), begann Fleur, als ob sie nichts merken würde. Natürlich waren ihr die Reaktionen der jungen Männer bewusst, aber langsam war sie es ja gewohnt. „Isch bien eure neue Lehrerin für Verwandlung. Meine Name ist Fleur Weasley, isch ’offe, dass isch eusch gut auf die UTZ-Prüfungen vorbereiten kann. Und des’alb werde isch jetzt nischt viel quatschen, sondern wir werden gleisch mit ein bissschen Praxis beginnen. ’eute werdet ihr üben eusch in Sessel su verwandeln. Das ist besonders gut sur Tarnung. Das dürft ihr auf keinen Fall alleine üben, sonst kann es passieren, dass ihr eusch nischt mehr surückverwandeln könnt.“
Nachdem Fleur viele komplizierte Sachen an die Tafeln geschrieben und es ihnen einmal vorgeführt hatte, war nun die Klasse an der Reihe es auszuprobieren.
Maya schaffte es bis zum Ende der Stunde ihren ganzen Körper mit Polsterbezug zu bedecken, allerdings hat sich an ihrer sonstigen Form nichts geändert, was die ganze Klasse in schallendes Gelächter ausbrechen ließ, ihr aber immerhin 20 Punkte bescherte. Hermine hatte ebenfalls erste Erfolge erzielt. Allerdings schien ihr jegliches Polster und Bezug zu fehlen, so dass sie nur ein Gestell aus Holz war. Auch sie bekam Lacher und 20 Punkte.
Als Hausaufgabe mussten sie einen Aufsatz mit dem Thema „Die Gefahren der Verwandlung in unanimierte Objekte und wie man verantwortungsbewusst damit umgeht“ schreiben, außerdem sollten sie, zur Sicherheit in kleinen Gruppen, noch die Verwandlung üben. Dann war die Klasse entlassen.
„Das war doch gar nicht so schlecht.“, freute sich Maya über ihren Erfolg.
„Ja. Das ist schon ein komisches Gefühl, plötzlich ein Ding zu sein und dennoch denken zu können, wie ein normaler Mensch.“, meinte Hermine.
„Ding ist das richtige Wort für das, was du warst, ein einziger Holzhaufen!“, stichelte Ron, der sich noch nicht mal ein winziges bisschen hatte verwandeln können, was eigentlich der ganzen Klasse mehr oder weniger gelungen war.
Ginny, die es gar nicht leiden konnte, dass ihr lieber Bruder mal wieder seine miese Laune an anderen ausließ zischte bissig: „Nur weil DU zu blöd bist und den kleinsten Zauber nicht gebacken kriegst, musst du nicht andere runtermachen! So ich muss jetzt zu Astro. Sehen uns dann beim Mittagessen!“ Und mit einem flüchtigen Kuss auf Harrys Wange verabschiedete sie sich, bevor sie Richtung Astronomieturm zu einer theoretischen Sunde davonbrauste.
Harry blickte ihr sehnsüchtig nach und brummelte: „Warum hat sie denn Astro belegt? Das wäre ne schöne Freistunde gewesen.“
„Ja ne schöne Freistunde!“, konstatiert Maya sarkastisch. „Hermine und Ron, Ginny und du und ich wäre in die Bibliothek gegangen und hätte aus lauter Langeweile gelernt.“
Harry grinste: „Oh nein! Gelernt! Das hätte ich nicht verantworten können!...Also, was wollen wir jetzt tun? Mit Hermine und Ron ist ja nicht zu rechnen. Wann wollen wir es den Beiden und Ginny eigentlich sagen?“
Maya blickte Harry überrascht an: „Du weißt noch gar nicht, dass Ginny es längst weiß? Sie hat es zufällig rausbekommen. Und Hermine und Ron können wir es sagen, wann immer du willst. Sag mal, wo wollen wir hingehen? See?“
„Ja warum nicht, aber noch mal zurück zu dem anderen. Wie kann Ginny das denn bitte rausbekommen?“, fragte Harry erstaunt.
Maya blieb einen Moment stehen und griff in ihre Schultasche: „Ich hab ein Bild mit uns allen. Es ist das einzige. Meine Adoptivmutter hat es mir gegeben. Willst du es sehen?“
Harry hielt jetzt ebenfalls an, blickte in die, bei diesem Thema immer noch unsicheren, Augen seiner Schwester und lächelte sie zaghaft an, als er sanft versicherte: „Na klar will ich das sehen.“, dabei stellte er sich neben Maya um mit ihr zusammen das kleine Bild betrachten zu können. Eine Weile blickten beide schweigend auf das Bild, es war wundervoll und gleichzeitig unheimlich traurig. In den Augen seiner Eltern konnte Harry hier sehen, wie schwer der Entschluss, seine Schwester wegzugeben auf ihnen lastete, was ihn traurig machte. Als er sein jüngeres Ich betrachtete musste er allerdings schmunzeln, denn diesem Jungen war die unverhohlene Neugier deutlich ins Gesicht geschrieben und auch die Freude über das kleine, zappelnde Bündel neben ihm. Auf dem beweglichen Bild konnte Harry erkennen, dass es seinem Vater einige Mühe gekostet hatte, ihn davon abzuhalten seine Schwester zu erdrücken, so nah wollte er ihr sein.
„Ginny hat es gesehen, da es mir aus der Hand gefallen ist. Sie begreift wirklich schnell und ist sehr direkt. Gefällt es dir?“, fragte Maya, aber Harry hatte seinen Blick immer noch auf das Foto fixiert, er war gefangen in diesem Augenblick und wollte noch weitere Details in sich aufnehmen, als ihn ein Fingerschnippen vor seinem Gesicht wieder in die Realität beförderte.
Harry blinzelte, dann sagte er verwirrt: „Äh wie? Hast du was gesagt?“
„Ich hab dich gefragt, ob es dir gefällt, aber ich glaub, du hast mir schon geantwortet.“, Maya steckte nun das Bild wieder weg und ging weiter, hinaus auf das Hogwartsgelände und setzte sich unter einen Baum in der Nähe des Sees.
Nach einigen Minuten Schweigens, in denen jeder seinen eigenen Gedanken nachgegangen war und dem Kraken beim Planschen zugesehen hatte, fand Maya endlich ein ihr gut erscheinendes Gesprächsthema: „Übrigens, Harry, ich hab für morgen Abend ein Quidditchtraining angesetzt. Und ich freu mich schon wahnsinnig darauf! Bin mal gespannt wie wir alle zusammen so spielen.“
„Also ich denke, du hast eine Spitzenmannschaft zusammengestellt und, dass wir die Slytherins im November platt machen werden.“, Harry grinste hämisch bei dem Gedanken daran, die Slytherins in Grund und Boden zu stampfen. „Hast du vorhin gelesen? Am Samstag können wir schon das erste Mal nach Hogsmeade. Sonst war das erste Hogsmeadewochenende immer erst Anfang Oktober, vielleicht dürfen wir jetzt öfter raus. Na auf jeden Fall können wir auch woanders hin, da wir jetzt ja apparieren können.“, Harry trug bei dieser Vorstellung wieder sein Grinsen auf dem Gesicht.
Maya hatte auch schon eine Idee, wo sie hingehen konnten, was nun sie grinsen ließ: „Weißt du, es gibt da eine Möglichkeit, wie wir innerhalb von kürzester Zeit nach Amerika reisen könnten. Wir könnten in Salem shoppen gehen und wären rechtzeitig wieder zum Abendessen zurück.“
Harry schüttelte ungläubig den Kopf: „Du nimmst mich doch auf den Arm! Wie um alles in der Welt soll das denn möglich sein?“
„Das wirst du schon sehen.“, schmunzelte Maya geheimnisvoll und erhob sich nun um sich mal zu testen, wie das Wasser im See so war, Harry folgte ihr mit den Füßen hinein und wurde jäh von oben bis unten nass gespritzt, was er kommentarlos zurückgab, worauf er von einer nun triefenden Maya unter Wasser getaucht wurde.
Dieses rege Treiben blieb nicht unbeobachtet. Ein brünetter junger Mann betrachtete das vergnügte Paar aus traurigen und wütenden Augen und entschied sich nicht länger schweigend zuzusehen.
Zornig stapfte er zum See hinunter, blieb am Ufer stehen und rief: „Potter, Cooper - 50 Punkte Abzug für Gryffindor. Ms. Cooper, wenn Sie bitte mitkommen würden?“
Völlig verdutzt schwamm Maya ans Ufer und trocknete, während sie auf Sam zulief mit dem Zauberstab ihre Uniform. Dann machte sie noch eine Geste zu Harry, die ihm deutete er solle hier bleiben.
Schweigend drehte sich Sam um und ging ohne ein Wort an Maya zu richten vor ihr her zum Schloss hinauf und in sein Büro.
Als er die Tür geschlossen hatte, blickte er sie böse und enttäuscht an, sagte aber immer noch nichts, was Maya zur Weißglut brachte und sie mit hochrotem Kopf losbrausen ließ: „Was war DAS denn für eine Aktion? Es ist verdammt noch mal nicht verboten in den See zu gehen!! 50 Punkte Abzug für Gryffindor? Was hast du heute gefrühstückt? Was ist eigentlich los, bist du seit Neuestem stumm?“
Das wollte Sam sich nun nicht länger bieten lassen, also brüllte er nun seinerseits los: „Du weißt ganz genau, was mein Problem ist! Ist ja sehr praktisch ein bisschen mit dem Lehrer rum zumachen, damit die Strafarbeit etwas angenehmer wird!!! Und dann hast du in aller Öffentlichkeit, so dass es jeder sehen kann, was mit nem anderen!! Es ist nicht das erste Mal, dass ich dich mit diesem Potter zusammen gesehen hab. Und ich dachte echt...was grinst du so komisch? Das ist verdammt noch mal nicht witzig!“
Maya war ein Licht aufgegangen und sie blickte den süßen Trottel vor ihr zärtlich an: „Doch Sam, du glaubst ja nicht, wie witzig das ist. Ich hab nichts mit Harry, jedenfalls nicht so, wie du denkst. Sam...Harry ist mein Bruder.“


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Dass die computer- und videogeprägten Kinder in 400-Seiten-Romanen versinken, reißt deren Eltern zu Jubelstürmen hin. Ganz abgesehen davon, dass auch die Erwachsenen längst mit der "Pottermania" infiziert sind.
Elisabeth Sparrer, Abendzeitung