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Fanfiction

Ein unglaubliches Geheimnis - Teddy und Erklärungen

von GinnyNic

Die Woche verging, ohne dass Prof. Sinistra oder Prof. McGonagall zu ihr irgendetwas über die Prophezeiung gesagt hätten. Vielleicht war sie auch ausgeschlossen worden. Immerhin hatte sie ja nur die Prophezeiung gehört, dachte Maya sarkastisch, also wieso sollte sieirgendjemand über irgendetwas informieren?
Jetzt wischte Maya aber erstmal diese Gedanken beiseite, denn immerhin war es Samstag und Hogsmeadewochenende, also war das Motto: ‚Genießen solange es geht.’ Die Sonne schien immer noch warm für September und die ganze Schule schien in Shoppingstimmung zu sein.
In der Großen Halle am Frühstückstisch wurden Pläne für den Tag geschmiedet. In der Luft stand ein Murmelbrausen, das ergänzt wurde von dem Flattern der Flügel, als die Eulenpost eintrudelte. Auch Harry, der neben Maya saß, erhielt einen Brief, den er schnell öffnete und mit einem Strahlen im Gesicht las. „Was steht denn drin?“, fragte Maya neugierig.
Verwirrt blickte Harry seine Schwester an: „Wie?...Ach so, im Brief! Der ist von Andromeda Tonks. Das ist die Großmutter meines Patenkindes Ted. Sie entschuldigt sich, dass es so kurzfristig ist, aber sie will mich heute mit Teddy in Hogsmeade treffen, damit ich ein bisschen Zeit mit meinem Patenkind verbringen kann. Echt toll, ich freu mich unheimlich auf den Kleinen!“
Maya lächelte. Sie wusste gar nicht, dass ihr Bruder so kinderlieb war, wenn sie aber genauer drüber nachdachte, wusste sie einiges nicht über Harry.
Eine Stunde später machten sich alle auf ins Dorf. Hermine und Ron waren schon eher vorausgegangen und Maya erkundigte sich zum tausendsten Mal, ob sie Harry und Ginny wirklich nicht störte. Ihr war es sehr unangenehm das fünfte Rad am Wagen zu sein.
Vor dem Honigtopf wartete schon Andromeda Tonks, eine Frau im mittleren Alter, die sich sehr gut gehalten hatte, mit langen schwarzen Harren, tiefroten Lippen und schwarzen funkelnden Augen, in denen man Trauer mitklingen sah, die von einem großen Verlust herrührte. Dennoch brachte diese Frau ein wundervolles Lächeln zustande, als sie die kleine Gruppe junger Erwachsener auf sich zu kommen sah. Und der kleine Mann auf ihren Armen gluckste Vergnügt beim Anblick Harrys.
„Hallo Andromeda! Darf ich dir meine Schwester vorstellen.“, sagte Harry schlicht. Verdutzt schüttelte die ältere Frau Maya die Hand und blickte fragend zwischen Maya und Harry hin und her, aber Harry schüttelte den Kopf: „Das erklär ich allen in den Ferien. Willst du dich vielleicht irgendwo entspannen, während wir auf den Zwerg aufpassen?“
„Ja, das ist wirklich eine gute Idee. Ich hatte ganz vergessen, wie anstrengend ein Kind sein kann.“, sagte Andromeda, übergab mit letzten Anweisungen Teddy seinem Patenonkel und ging dann in Richtung eines kleinen Cafés davon.
„Wo wollen wir denn mit dem Kleinen hingehen?“ fragte Ginny.
Harry kitzelte kurz sein Patenkind und meinte dann: „Was haltet ihr davon, wenn wir uns hinten auf die Wiese setzen. Wir können ja ne Decke heraufbeschwören.“
Die beiden Frauen stimmten zu und so machten sie sich auf um sich einen guten Platz zu suchen. Nach wenigen Minuten hatten die Vier auch schon eine Decke aus dem Nichts beschworen und machten es sich auf ihr gemütlich. Teddy, der noch nicht krabbeln konnte, lag auf dem Rücken und spielte mit einer Strähne von Mayas Haar. Sie hatte sich über den kleinen Kerl gebeugt und fing nun an ein kleines Tuch aus der Babytasche über sein Gesicht zu ziehen, was ihn immer auflachen ließ, wenn er wieder etwas sah. Harry betrachtete gerührt das Versteckspiel und meinte: „Du wirst bestimmt einmal eine wundervolle Mutter werden.“
Maya hob ihren Kopf und antwortete strahlend: „Ich hoffe es, denn ich will eine ganz große Familie haben.“
Nachdem die Vier ein Stunde auf der Wiese verbracht hatten, beschlossen sie wieder zurück ins Dorf zu gehen und noch ein paar Sachen zu besorgen. Harry hatte Teddy in den kleinen Buggy gesetzt, der ebenfalls in der Tasche verstaut gewesen war, was ihn wieder einmal hatte staunen lassen. Wie praktisch war es nur ein Zauberer zu sein. Nachdem die kleine Gruppe im Schreibwahrenladen, im Honigtopf und in den drei Besen auf ein kleines Butterbier gewesen war, fing Teddy, der die ganze Zeit ruhig geblieben war, an zu weinen. Alle drei beugten sich über den Wagen und Maya rümpfte die Nase und meinte: „Ich glaub ich weiß, warum er quengelt. Habt ihr ne Ahnung, wo wir ihn wickeln könnten?“
Ginny blickte sich kurz um, bevor sie antwortete: „Vielleicht gibt es dort in dem Café nen Wickelraum, ich glaub, ich hab da einen gesehen.“
Also nahm Maya den kleinen Stinker hoch und verschwand mit den Worten: „Toll! Ich wollte schon immer mal ein Baby wickeln!“
Gesagt, getan. Nach nur wenigen Minuten kam der Rotschopf wieder aus dem Café zurück und setzte den zufriedenen Kleinen mit den Worten: „Der hat doch tatsächlich nach mir geschossen.“, in seinem Buggy ab.
Verwirrt fragte Harry nach: „Er hat was? Wie meinst du das?“
Maya grinste: „Solltest du irgendwann mal nen Jungen haben, wirst du wissen, was ich meine.“
Nach einer weiteren Stunde, die die kleine Gruppe mit einem Spaziergang verbracht hatte, trafen sie sich wieder mit Andromeda, die sichtlich erholter aussah. „Danke, dass ihr heute auf ihn aufgepasst habt. Ihr hattet keine Probleme?“
Alle drei schüttelten den Kopf und Maya sagte freudestrahlend: „Nein, er ist ja so ein Lieber. Wenn du jemals jemanden zum aufpassen brauchst und Harry hat keine Zeit, dann bin ich sofort zur Stelle. Hab mich total in den Süßen verliebt.“
Andromeda schmunzelte über diese Worte: „Das freut mich. Und ich werde dieses Angebot, denke ich, gerne annehmen.“
Dann verabschiedeten sie sich voneinander und Harry, Ginny und Maya gingen wieder zurück zum Schloss.



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Fast zwei Monate waren nun vergangen, seit Maya bei Prof. McGonagall und Prof. Sinistra gewesen war und auch die Versuche, mit einer der beiden Professorinnen über die Prophezeiung zu reden, hatten fehlgeschlagen. Die letzte Zeit hatte der Rotschopf die Prophezeiung schon vergessen gehabt, zu viele andere Dinge beschäftigten sie nun. Sie vermisste Sam mit jedem Tag mehr. Es half ihr auch nichts ihn täglich zu sehen. Was aber noch viel wichtiger war, die Quidditchsaison würde in einer Woche beginnen, die sie gegen die Slytherins eröffnen würden. Fast täglich hatte Maya die Gryffindors trainieren lassen und hatte ihnen ein paar sehr gute neue Züge, die sie aus ihrer alten Mannschaft kannte, beigebracht. Sie war froh, dass sie mächtige Zauber beherrschte, die das Stadion von neugierigen Blicken fernhielt. So hatten sie die Überraschung auf ihrer Seite.
Gerade war Samstag und Maya kam von dem Bad, das sie sich nach dem harten Training gegönnt hatte, zurück, als ihr von einer Schülerin, wahrscheinlich erste Klasse, ein Zettel in die Hand gedrückt wurde. Maya öffnete diesen und erkannte McGonagalls Handschrift. Sie wurde gebeten noch heute ins Büro der Schulleiterin zu kommen und da Maya sich nichts hatte zuschulden kommen lassen, ging sie davon aus, dass es wegen der Prophezeiung sein müsste. Würde sie jetzt endlich ihre Bedeutung erfahren? Sofort machte der Rotschopf sich auf den Weg.
Immer noch hatte Maya ihren Freunden nichts von der Prophezeiung erzählt. Sie hatte einen kleinen Verdacht der Auslegung und wollte Harry keine falschen Hoffnungen machen, falls es sich als falsch herausstellen sollte. Heute würde sie vielleicht eine Bestätigung bekommen. Sie würde abwarten müssen.
Aufgeregt und leicht außer Atem kam Maya beim Schulleiterbüro an, klopfte und wurde sofort hereingebeten. Sinistra und McGonagall saßen beide auf bequemen Sesseln um ein Denkarium herum. Ein dritter war frei. Auf den setzte sich Maya und wartete gespannt darauf, was nun folgen würde, dann ergriff zuerst Sinistra das Wort: „Ich hatte schon vor einiger Zeit meine Berechnungen zu Ende geführt. Dieser Komet betritt tatsächlich zur Heiligen Nacht, wenn die Planeten in einer Linie stehen, unser Sonnensystem. Das heißt ganz genau um 24 Uhr in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember wird, könnte, die Prophezeiung eintreten.“
Nachdem Professor Sinistra geendet hatte, hob nun McGonagall an zu sprechen: „Nun, ich hab hier das Denkarium hingestellt, damit wir uns die Prophezeiung noch einmal in Erinnerung rufen können, dann werde ich Ihnen meine Vermutung dazu mitteilen, aber vergessen Sie nicht, es sind nicht mehr und nicht weniger als Vermutungen.“ Nachdem sie das gesagt hatte, füllte sie aus einem kleinen Fläschchen Mayas Erinnerungen in das Denkarium vor ihnen und alle drei betrachteten noch einmal die Prophezeiung und lauschten genau ihren Worten um nichts Wichtiges zu überhören.
Eine Minute wartete die Schulleiterin, dann hob sie mit einem Räuspern an sachlich zu erzählen: „Nun, es klingt für mich so, als kämen Geister oder Erinnerungen von Verstorbenen auf die Erde zurück um hier bei den Menschen, die sie liebten zu bleiben von Heilig Abend an bis Silvester. In der Neujahrsnacht werden sie wieder verschwinden. Eine Bedingung scheint zu sein, dass ihnen noch mit Liebe gedacht wird, was heißt, dass Voldemort definitiv nicht wiederkehren wird, laut der Prophezeiung. Leider wird nicht genau gesagt, wie fleischlich diese Wesen, Erinnerungen, sein werden.“
In Mayas Kopf rumorte es. Ihre Vermutung war also richtig gewesen. Jetzt konnte sie es Harry sagen. Aber was, wenn an Heilig Abend nichts passieren würde? Die Enttäuschung wäre sicher unerträglich. Sie selbst hegte schon zu große Hoffnungen, dass die Prophezeiung eintreffen würde, dabei wären es nur ihre Eltern, die sie gerne sehen würde. Aber Harry hatte so viele Personen verloren. Er hatte ihr von Sirius, seinem Paten, von Remus und Tonks und von Dumbledore, dem kauzigen, alten Schulleiter erzählt. Aber konnte sie ihn einfach so ins Ungewisse laufen lassen? Die Sache war wirklich kompliziert. Vielleicht sollte sie ihm einfach versuchen zu erklären, dass das Ganze nicht eintreten musste, sondern nur eintreten konnte.
Die Schulleiterin, die das Minenspiel der Gryffindor nach ihrer Deutung bemerkt hatte, fragte vorsichtig: „Ms. Cooper, alles in Ordnung? Ich glaube, ich habe eine Ahnung, was Sie gerade denken und ich weiß es wird schwer sein, aber bitte sagen Sie Harry nichts von alledem. Wenn es nicht eintrifft, werden der Schmerz und die Enttäuschung zu groß sein. Ich sehe ja, dass sogar Sie sich schon große Hoffnungen machen. Am Ende ist es aber Ihre Entscheidung, was Sie tun wollen, aber nehmen Sie sich meine Worte zu Herzen. Ich kenne Harry schon etwas länger als Sie und ich denke es wäre besser so für ihn...Wenn Sie jetzt nicht noch irgendwelche Fragen oder Einwände haben, dürfen Sie gerne gehen und obwohl ich natürlich wie immer unparteiisch bin, wünsche ich Ihnen viel Glück fürs Spiel.“ Ein Lächeln umspielte bei den letzen Worten die Lippen Minerva McGonagalls und Maya grinste breit zurück, bevor sie sagte: „Sie werden nicht enttäuscht sein. Wie es auch ausfallen mag, es wird ein interessantes Spiel, soviel kann ich Ihnen versprechen.“
Und mit einem immer noch breiten Grinsen verließ Maya das Büro und ging zum Gryffindorgemeinschaftsraum davon.


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