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Fanfiction

Ein unglaubliches Geheimnis - Quidditch und Ende der Abstinenz

von GinnyNic

Kein Wort hatte Maya an Harry über die Prophezeiung verloren. So schien es ihr besser. Und endlich war die Woche des ersten Quidditchspiels gegen die Slytherins gekommen. Maya war schon um 5 Uhr wach geworden, obwohl sie erst vor 2 Stunden eingeschlafen war. Auch wenn sie wusste, dass die Chancen sehr gut standen, so konnte vieles schief gehen und Maya war unheimlich aufgeregt, denn alles hing von Sieg oder Niederlage ab. Wenn sie gewönnen, dann hätte man schon immer gewusst, dass Maya die richtige Wahl war. Wenn sie allerdings verlören, dann würde man zweifeln, ob es gut gewesen war eine Spielerin aus einer anderen Schule gleich zum Quidditchkapitän zu machen.
Das Wetter spielte gut mit. Es schien keine Sonne, also konnte niemand geblendet werden. Die Wolken sahen aber auch nicht nach Regen aus. Es war trocken und kühl draußen. Nicht mehr lange, dann würde der erste Schnee fallen. Der Boden war bestimmt schon gefroren, dachte Maya. Es wäre wirklich schlecht, wenn jemand vom Besen stürzen würde. Es würde schon alles gut gehen, redete der Rotschopf sich zum tausendsten Mal ein.
Als Maya hinunter in den Gemeinschaftsraum trat, musste sie überrascht feststellen, dass sie nicht die Einzige war, die nicht schlafen konnte. Um das Feuer herum saßen schon Ron, Harry und Ginny, die sich leise flüsternd, um niemanden aufzuwecken, unterhielten. Alle drei hoben den Kopf, als sie Maya die Treppe runterkommen hörten und schenkten ihr ein wissendes Lächeln.
Nachdem Maya sich neben Ron auf das Sofa gesetzt hatte, fragte Harry: „Auch schon aufgeregt? Ich weiß noch, wie es war, als ich Kapitän war. Es hängt einfach unheimlich viel davon ab...Au!...Ginny! Was sollte das?“
Diese hatte ihn in die Seite geboxt, schüttelte verständnislos den Kopf und meinte: „Hör nicht auf ihn. Wir wissen, dass du eine gute Kapitänin bist, EGAL ob wir gewinnen oder verlieren. Klar werden andere sich vielleicht das Maul zerreißen, aber darauf muss man echt nichts geben, nicht Ron?“
„Wenn du meinst.“, war das einzige, was der Rotschopf hervorwürgen konnte.
„Ron, wenn du dich übergeben musst, dann bitte nicht in meine Richtung.“, warf Maya ein: „Und hab ich dir nicht gesagt, dass du brilliant spielst? Seit du weißt, dass niemand mehr zusehen kann, hast du die schwierigsten Würfe gefangen! Also Kopf hoch, Brust raus und sag dir immer wieder: ‚Ich bin der genialste Hüter in Hogwarts.’ Klar?“
Ron, der sichtlich auf seinem Platz gewachsen war und einiges an Blässe verloren hatte, gab ein klares und deutliches: „Klar!“ zurück, welches Maya mit einem zufriedenen Kopfnicken empfing: „Geht doch!“
Um sieben machten sich die 4 mit den restlichen Teammitgliedern auf den Weg zum Frühstück und Maya passte auf, dass auch ja jeder genügend aß. Da sie sich dabei aber selbst fast vergaß, fing Harry an ihr Butter und Marmelade auf Toastscheiben zu streichen und schob sie ihr, ohne Widerworte zu dulden, hin.
Nachdem alle fertig waren, machte sich das Team auf in die Umkleidekabine. Maya wollte noch ein letztes Mal alle Spielzüge durchgehen und sicherstellen, dass jeder wusste, was er zu tun hatte.
Kurz vor neun Uhr kamen die restlichen Schüler ins Stadion geströmt. Der Großteil davon in rot und der Rest in grün gekleidet. Fast alle standen auf der Seite der Gryffindors.
„Ich frag mich, wer heute das Spiel kommentiert.“, dachte Harry laut.
Nicht lange sollte er auf diese Antwort warten müssen, denn als das Team ins Stadion trat, kündete einen verträumte Stimme die Spieler an, die Harry sofort als die Lunas erkannte. Und selbst wenn sie ihre Stimme mit einem Bassus-Zauber belegt hätte, wäre Luna eindeutig am Inhalt ihres Gesagten erkannt worden, denn gerade berichtete sie über die Gefahren von Besenquäkeln durch falsche Lagerung der Besen.
Die Kapitäne wurden aufgefordert sich die Hände zu reichen und Maya verzog nicht im Geringsten das Gesicht, als ihr von einem bulligen, großen Slytherin die Hand zerquetscht wurde. Dann bestiegen alle ihre Besen und mit einem schrillen Pfiff von Madam Hooch wurden die Bälle befreit.
Ginny schnappte sich als erste den Quaffel und schoss Richtung Gegentor davon. Blitzschnell kam Maya pfeilartig auf Ginny zugeschossen, als wolle sie ihre eigene Jägerin angreifen und nur kurz war diese in Ballbesitz, als auch schon Demelza heranpreschte um ihrerseits der Kaptänin den Ball zu entreißen. Von diesem attackenartigen Zuspiel waren die Slytherins so verwirrt, dass ihnen gar nicht auffiel, wie Ginny letztendlich das erste Tor schoss.
Luna debattierte währenddessen mit sich selbst, ob das vielleicht gar nicht geplant war, sondern die Gryffindormannschaft womöglich durch Schlickschlupfe verwirrt wurde.
Nach diesem Tor war die Slytherinmannschaft wieder aufmerksamer geworden, sie hatte sich vom ersten Schock über diese seltsame Performance erholt und gingen nun zum Gegenangriff über. Als die Schlangen immer näher zum gegnerischen Tor gelangten, schwoll der Gesang von ‚Weasley ist unser King’ an und Maya, die von Harry schon vorgewarnt worden war, flog in Torbereich um Ron Sicherheit zu geben und bei den Gelegenheit den Quaffel für den nächsten Zug abzufangen. Ron, der nun um einiges sicherer schien, als noch vor ein paar Sekunden, schickte den Quaffel mit einem Schlenker seines Besens in Richtung Maya, als würde er Baseball mit dem Besenstiel spielen. Diese ließ den Quaffel für ungeübte Augen ungeschickt fallen, doch unter ihr hatte schon Demelza Position eingenommen, während auf Maya zwei Klatscher zujagten, die ihr eigentlich den Quaffel hätten aus den Händen schlagen sollen. Aber die Gryffindormannschaft war einen Tick schneller und so war Demelza schon halb auf dem Weg Richtung Torstangen gewesen, als die Slytherinmannschaft realisierte, welche Jägerin in Ballbesitz war. Und einige Sekunden später stand es 20 zu Null für die Löwen. Und ein fast ohrenbetäubendes Tosen zog durch die Arena.
Harry hatte alles gespannt mitverfolgt. Die Züge hatten bisher brilliant funktioniert und Ron hatte sogar den von Maya nur halb ernst gemeinten Baseballtrick anwenden können. Bisher gab es für den schwarzhaarigen Sucher noch nicht so viel zu tun. Er umschwirrte das Feld, ein Auge dem Spiel zugewandt, das andere auf der Suche nach dem Schnatz umherschweifend.
Doch plötzlich, nachdem Gryffindor weitere 3 Tore geschossen hatte, nahm Harry etwas golden Glitzerndes unten an einer der Torstangen seiner Mannschaft war. Er wusste, dass er den Schnatz nicht bekäme, wenn er direkt darauf zusteuern würde, also schoss er erst einmal geradewegs auf Ron zu, der fast in Panik ausbrach, denn nicht nur sein Freund, sondern auch der Sucher der Slytherins kam direkt auf ihn zugeschossen. Ron, der Harrys Geste zu deuten wusste, die ihm eindeutig zeigte, dass der Schnatz irgendwo unten ist, tat so, als müsste er den Quaffel auffangen und sorgte so dafür, dass ein verwirrter Slytherin abbremsen musste, um nicht einen schrecklichen Zusammenstoß zu erleiden.
Nun konnte Harry ohne lästigen Anhang abtauchen und den Schnatz im Sinkflug fangen.
Gerade noch rechtzeitig vor seinem unvermeidlichen Aufprall, zog der Gryffindor sich wieder in die Waagerechte und hielt triumphierend den goldenen Schnatz in die Höhe, bevor er in einem Knäuel von roten Umhängen verschwand.
Das Stadion war nun ein einziges Summen über das die Stimme Lunas hinwegwehte: „Och schon vorbei? Wer hat denn gewonnen?“


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Das erste Quidditchspiel in der Saison war haushoch gewonnen worden. Sie hatten tatsächlich die Slytherins platt gemacht! Maya konnte es noch immer nicht fassen. Sie wanderte noch im Freudentaumel durch das Schloss. Nach einem gewonnen Spiel wollte sie immer gern etwas allein sein um einen klaren Kopf zu bekommen und sich etwas zu beruhigen. Immer noch schoss Adrenalin wild durch ihren Körper. Sie spürte in sich noch das Aufwallen der Erregung, die sie überfiel, wenn sie einem Spiel entgegen sah. Danach fühlte sie sich immer eine Weile, als wäre sie in eine andere Welt versetzt.
Ihre Gedanken trugen sie wieder zu dem Moment zurück, als sie gewonnen hatten und der Pulk aus Menschen endlich gelandet war. Wie ihr Bruder sie angestrahlt hatte und sie dann in die Arme geschlossen hatte. Dieses wunderbare Gefühl einer Familie würde sie wohl nie vergessen. Es schien ihr so vertraut, sie fühlte sich unheimlich geborgen. Auch Ginny hatte sie noch einmal fest in die Arme geschlossen. Wie schnell sich so eine feste Freundschaft zu diesem Wirbelwind aufgebaut hatte, konnte Maya gar nicht glauben. Es war vor nicht einmal drei Monaten, als Ginny ihr Geheimnis herausgefunden und sie getröstet hatte. Und sie war ihr schon unheimlich ans Herz gewachsen.
Als Ginny und Maya sich voneinander gelöst hatten, wurde die Kapitänin plötzlich mit einem Quietschen ihrerseits in die Lüfte gehoben und über der Menschenmasse aus dem Stadion transportiert.
So in Gedanken an das Spiel vertieft, bemerkte sie nicht, dass sie geradewegs in jemanden hineinlief, bis sie auf etwas Weiches prallte, das sie festhielt um sie davor zu bewahren rücklings hinzustürzen.
Wieder in der realen Welt angekommen, bemerkte sie, dass sie mal wieder mit Samuel zusammengestoßen war, der sie nun immer noch festhielt, mit seinen Armen, aber auch mit seinen tiefen braunen Augen. Maya konnte den Blick nicht von ihm abwenden. So lange schien ihr der letzte Kuss zurückzuliegen. Sie wollte nicht mehr länger warten. In diesem Moment war ihr alles egal. Das einzige, was sie wollte, war wieder Sams Lippen auf ihren zu spüren.


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