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Fanfiction

Ein unglaubliches Geheimnis - Aussprache

von GinnyNic

„Warum ist Ms. Cooper aus dem Zimmer gestürzt Mr. Potter?“, fragte Sam besorgt.
Harry hatte gar nicht bemerkt, dass der Lehrer näher gekommen war und machte vor Schreck einen Satz rückwärts. „Erschrecken Sie mich doch nicht so! Ich weiß nicht, ich glaub ihr ging es plötzlich nicht so gut.“
„Ihr ging es nicht so gut? Inwiefern?“, mischte sich nun Ginny flüsternd ein.
Harry nickte nur, immer noch sorgenvoll auf die Klassenzimmertür starrend. „Sollte ihr nicht irgendjemand hinterher gehen?“, fragte der Rabenkopf nun.
„Wo ist sie denn hin?“, wollte Ginny wissen.
„Klo.“, war die knappe Antwort Harrys.
„Na, da wissen wir ja schon, wer ihr folgt.“, und mit diesen Worten verließ auch Ginny das Klassenzimmer und machte sich auf den Weg zur nächsten Toilette, aber soweit brauchte sie gar nicht gehen, denn auf halbem Weg, sah die junge Frau eine zusammen gekrümmte Maya am Boden des Ganges knien. Unter ihr ein Eimer, den sie sich heraufbeschworen haben muss.
Vorsichtig näherte sie sich der zitternden Gestalt und fragte: „Kann ich dir helfen?“
Diese schüttelte aber nur den Kopf und antwortete: „Jetzt ist es wohl amtlich. Ich hab Morgenübelkeit. Und obwohl ich mich gerade übergeben habe, einen Wahnsinns Appetit auf Rollmöpse mit Honig. Ob man so was in Hogwarts bekommen kann?“
Ginny schüttelte ungläubig den Kopf. Ihre Freundin war entweder tatsächlich schwanger oder völlig verrückt geworden.
„Wie geht’s dir jetzt eigentlich? Willst du den Rest des Unterrichts sausen lassen oder willst du zurück?“, fragte die Weasley.
Maya überlegte kurz: „Was wäre denn auffälliger? Ich denke, ich werde den Rest des Unterrichts sausen lassen, alles andere wäre für einen Schüler unnormal. Nach dem Unterricht sollte ich aber unbedingt mit Sam reden.“
Die Mädchen gingen also für den Rest des Unterrichts in die Küche um Mayas seltsame Essensgelüste zu stillen, dann verabschiedete sich Maya von Ginny und machte sich auf den Weg zum Verteidigungsklassenzimmer.
Leider war Sam nicht allein, denn Harry, der vermutet hatte, dass Maya nach dem Unterricht zurückkommen würde, hatte auf sie gewartet. Er wollte das Ganze ein für allemal klären.
Immer noch sah der Rabenkopf besorgt aus und fragte: „Wie geht’s dir? Warst du im Krankenflügel?“
Maya schüttelte den Kopf: „Alles O.K. Kann ich kurz allein mit Sam sprechen?“
Harry biss sich, mit sich ringend, auf die Unterlippe. Einerseits wollte er nicht schon wieder Streit beginnen. Andererseits, war Prof. Diatour immer noch ihr Lehrer. Letztendlich tat er seiner Schwester, die ihn flehend anblickte, den Gefallen und ging vor die Tür. „Ich warte aber auf dich, ich wollte dann auch noch mal ein Wort mit euch reden.“
Maya nickte aus Angst sich wieder zu übergeben, wenn sie den Mund öffnen würde, dann wandte sie sich Sam zu.
Sam ergriff als erster das Wort: „Ich nehme an, du bist nicht extra noch mal zurückgekommen, um mir zu sagen, dass du nur ne Magenverstimmung hattest?“
Maya schüttelte den Kopf. Mehr brachte sie immer noch nicht zu Stande. Heiße Tränen rannen ihr die Wangen hinunter und Sam, der das bemerkt hatte, ging zu ihr hin und nahm sie tröstend in den Arm. Nach einer Weile hob er Mayas Kopf und blickte ihr tief in die Augen, bevor er sagte: „Liebling, mach dir keine Sorgen. Wir werden das schon schaffen. Wenn unser Baby ankommt, dann wirst du schon deinen Abschluss haben. Und wenn ich hier gefeuert werden sollte, dann find ich schon was anderes. Außerdem hab ich noch etwas Geld von meinem Onkel geerbt. Also das letzte worüber du dir Gedanken machen musst, ist, ob wir über die Runden kommen.“
Maya trat einen Schritt zurück: „Du meinst das alles ernst? Dass du bei mir bleiben willst? Dass du mich mit dem Baby unterstützen willst? Dass du für uns sorgen willst?“
Samuel nickte.
„Ich wollte eigentlich so gerne Heilerin werden.“, seufzte der Rotschopf.
Das ließ Sam stutzen. Sie glaubte doch nicht ernsthaft, er wolle sie zum Heimchen am Herd machen! Das wäre doch verschwendetes Talent! Mit leicht erhobener Stimme raunte er: „Bist du denn verrückt geworden?! Natürlich wirst du Heilerin! Wozu gibt es denn magische Kindergärten oder Kinderkrippen? Du musst ja nicht sofort mit der Ausbildung anfangen. Aber nach einem Jahr, oder wenn du willst nach zwei Jahren Mutterschaftsurlaub, kannst du doch mit der Ausbildung anfangen. Und wenn du nicht willst, dass das Kind nach einem Jahr schon in die Kinderkrippe geht, dann tauschen wir halt. Du beginnst die Ausbildung und ich passe auf unser Kind auf.“
Maya strahlte ihren Sam an: „Wann hast du dir das denn alles überlegt?“
Sanft streichelte Sam seiner Freundin über den noch nicht vorhandenen Bauch: „Ich hatte doch fast eine ganze Woche Zeit über alles nachzudenken. Und da ist mir eins klar geworden. Egal was passiert, ich liebe dich über alles und ich werde dich und unser kleines Baby nie allein lassen. Ich hoffe das hast du jetzt verstanden und hörst auf dir einen Kopf zu machen.“
Maya rannen wieder Tränen übers Gesicht, aber diesmal waren es Freudentränen. Sie war sich jetzt ganz sicher, dass alles gut werden würde. Und mit einem ‚Ich liebe dich auch’ hauchte sie Sam zärtlich einen letzten Kuss auf die warmen Lippen, bevor sie Harry wieder ins Zimmer rief.
Misstrauisch betrat der Gerufene den Raum und fragte: „Was habt ihr hier so lange gemacht? Ihr habt hier doch hoffentlich nichts gemacht!“ Bei diesen Worten war Harry rot geworden.
„Während du vor der Tür standest? Normalerweise warten wir doch, bis du in der Tür stehst.“, meinte Maya sarkastisch. „Wieso warst du überhaupt da? Was wolltest du nach dem Spiel in Sams Büro?“, fügte Maya hinzu.
Harry wurde wieder rot beim Gedanken an diesen Abend und stotterte: „Ähm...also...könnte ich das nicht nur dir erzählen? Dein...na ja... Freund ist immer noch unser Lehrer und ich weiß nicht ob ich es einem Lehrer verraten würde.“
„Dir ist aber schon klar, dass du hier eindeutig die besseren Karten in der Hand hast?“, meinte Sam.
Harry überlegte kurz und befand, dass sein Lehrer recht hatte. ER war ja nicht der Lehrer, der mit seiner Schülerin...den Gedanken wollte er erst gar nicht zu Ende denken.
Also nickte er und zog ein altes Blatt Pergament hervor, bevor er sagte: „Also, ich hab mich an diesem Abend gefragt, wo du steckst, Maya. Du wolltest ja auch noch mit uns im Gemeinschaftsraum feiern. Ich hab mir dann ein bisschen Sorgen gemacht, als du einfach nicht mehr aufgetaucht bist, also hab ich das hier benutzt.“ Er wedelte andeutungsweise mit dem Pergament. „Das ist eine Karte von Hogwarts, die seine Bewohner zeigt.“ Und mit dem Zauberstab auf die Karte tippend, sprach Harry: „Ich schwöre feierlich, dass ich ein Tunichtgut bin.“ Auf dem Pergament erschien Linien und Punkte. Als Maya genauer hinblickte, konnte sie Harry, Sam und sich gerade im Verteidigungsklassenzimmer stehen sehen. „Wow.“, war das einzige, was sie imstande war hervorzubringen.
„Ja.“, bestätigte Harry. „Ich konnte es auch nicht fassen, als ich die Karte bekommen habe. Dad und seine Freunde haben sie gemacht. Die so genannten Rumtreiber.“
Plötzlich begriff Maya: „Merlin! Du hast mich und Sam in seinem Zimmer gesehen!“
Harry nickte: „Allerdings! Und wärt ihr in seinem Büro gewesen, dann wär mir das egal gewesen, aber in seinem Zimmer! Was sollte ich denn da bitte denken? Für mich war und ist Prof. Diatour eben nur das...ein Professor. Und ich find eure Beziehung immer noch nicht gut, auch wenn ich weiß, dass ich sie wohl nicht verhindern kann. Wenigstens kann ich gewiss sein, dass ihr nicht in aller Öffentlichkeit rumknutscht.“, brachte Harry mit einem schelmischen Grinsen noch hervor. „Gehen wir jetzt zum Abendessen? Ich verhungere sonst.“
Maya nickte, froh, dass jetzt alles wieder O.K. zwischen ihr und Harry war, sich aber bewusst, dass er Sam töten wird, wenn er erfährt, dass der sie geschwängert hat. In dem Moment, wo Maya noch in Gedanken war, drehte sich Harry noch einmal um und meinte: „Auch wenn ich den Gedanken lieber verdrängen will, dass ihr beiden so was wie letztens öfters machen werdet, kann ich dir nur Hermines Verhütungstränke empfehlen. Sie kann das echt gut, sie macht auch immer welche für Ginny, kannst sie ja ebenfalls mal darum bitten.“
Bei diesen Worten war Maya blass geworden und begann nun bedrohlich zu schwanken. Sam der das bemerkt hatte, konnte sie gerade noch auffangen, als sie ohnmächtig zu Boden stürzte.


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