Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Ein unglaubliches Geheimnis - Hormone und ältere Brüder

von GinnyNic

„Maya!“, Harry war auf seine nun am Boden liegende Schwester zu gerannt. „Professor...Sam, wir müssen sie in den Krankenflügel bringen!“
Sam überlegte fieberhaft. Konnte man eine Schwangerschaft schon in der ersten Woche erkennen. Er entschied sich dagegen. Das war doch selbst für die Magie zu früh. Wenn aber nicht, dann hatten sie ein echtes Problem. Aber das spielte jetzt keine Rolle. Sie musste unbedingt in den Krankenflügel. Er wollte auf keinen Fall ihr Leben oder das ihres Babys wegen so etwas aufs Spiel setzten. Also packte Samuel seine Freundin und trug sie in den Krankenflügel hinauf. Einen entsetzten Harry im Schlepptau.
Im Krankenflügel angekommen, legte er den Rotschopf in ein freies Bett, während ihr Bruder Madam Pomfrey bescheid gab. Diese schickte die beiden Männer nach draußen um ihre Untersuchungen in Ruhe durchzuführen. Nach jeder Art von Krankheit suchte die Krankenschwester, aber sie konnte nichts finden, vielleicht war das Mädchen auch nur einfach erschöpft. Immerhin war es Quidditchkapitän und das in seinem UTZ-Jahr. Da wäre es nicht verwunderlich, wenn es zusammenbräche. Jedes Jahr gab es einige Fälle von Schülern, die dem Druck nicht standhalten konnten und immer wieder predigte Madam Pomfrey, dass den Kindern zuviel zugemutet wird. Noch während der Untersuchung erwachte der Rotschopf, der sie, kaum verwunderlich, so sehr an Lily erinnerte. Sie hatte es nicht fassen können, als Minerva es ihr erzählt hatte. Die ältere Hexe blickte die junge Frau sanft an: „Wie geht es ihnen, Ms. Cooper?“
Verwirrt blickte Maya umher: „Wo...wo bin ich? Was ist geschehen?“ Sie wollte sich gerade aufsetzten, als sie sanft, aber bestimmt wieder ins Bett zurückgedrückt wurde. „Sie müssen noch etwas liegen bleiben, sonst kippen Sie mir womöglich wieder um. Sie hatten wohl einen kleinen Schwächeanfall. Das kommt bei UTZ-Schülern des Öfteren vor. Ich hole Ihnen jetzt erstmal etwas zur Stärkung. Ich nehme an Sie hatten noch kein Abendessen?“
Maya nickte, froh, dass ihre Schwangerschaft noch nicht bemerkt worden war: „Ja, ich hab total Hunger. Könnte ich ein paar Gurken haben. Sind Sa...Prof. Diatour und Harry noch da. Ich war mit ihnen zusammen, bevor ich mich an nichts mehr erinnern kann.“ Jetzt hatte sie sich doch fast verplappert. Eigentlich hatte sie die Heilerin auch nicht nach Gurken fragen wollen, aber sie brauchte sie unbedingt und JETZT.
Die Schwester lächelte freundlich. Sie hatte anscheinend nichts bemerkt und meinte nur: „Saure oder grüne Gurken? Und die beiden Männer befinden sich wahrscheinlich noch draußen vor der Tür. Wollen Sie sie sehen?“
Maya nickte erneut und sagte knapp: „Saure.“ Und während Madam Pomfrey das Essen für Maya holte konnte sie ungestört mit ihren beiden Männern sprechen. Aber zu Harry sagte sie nur: „Sag mal Bruderherz, du hast doch vorhin von so großem Hunger gesprochen. Willst du nicht vielleicht zum Abendessen gehen?“
Harry hob beide Hände und gab Augen rollend zurück: „Schon verstanden, bin schon weg, aber ihr wisst wo ihr seid.“
Als die Beiden endlich allein waren, setzte Sam sich vorsichtshalber neben das Bett auf einen Stuhl und fragte: „Was hat Madam Pomfrey gesagt? Alles in Ordnung mit dir?“
Maya lächelte: „Keine Sorge! Das sind sicher nur die Hormone, die verrückt spielen. Hab mich vorhin ja auch schon übergeben und dann leckeren Rollmops mit Honig verspeist und jetzt warte ich auf meine Gurken, Ich hoffe nur Madam Pomfrey beeilt sich, sonst muss ich nach Ersatz suchen.“
Sam zog beide Augenbrauen hoch und dachte sich: Um Himmels willen, hoffentlich lässt das irgendwann nach, meinte aber nur: „Hat sie dich denn gar nicht richtig untersucht?“, was wenn es doch etwas anderes war? Er wollte lieber die Schwangerschaft aufgedeckt sehen und wissen, dass es seinem Kind gut ging...sein Kind, so schnell konnte man also von seinem Kind sprechen. Erst vor Kurzem hatte er erfahren, dass er Vater würde und jetzt wollte er dieses winzige Geschöpf schon um jeden Preis beschützen. Diese Ungewissheit war einfach schrecklich.
Maya, die das Minenspiel ihres Freundes aufmerksam beobachtet hatte, legte nun eine Hand auf die Seinige und sprach: „Keine Sorge! Es wird schon alles in Ordnung sein. Das war doch nur ein kleiner Ohnmachtsanfall! Klar hat Madam Pomfrey mich richtig untersucht, aber eben nach einer Krankheit und nicht nach einer möglichen Schwangerschaft. Und ich bin doch auch erst in der ersten Woche. Das ist so gut wie nichts. Vielleicht hätte sie es noch gar nicht bemerken können, selbst wenn sie gewollt hätte.“ Kurz küsste sie ihren Freund auf die Wange. Sie wusste, dass es gefährlich war. Eine halbe Sekunde später, zog Madam Pomfrey die Tür des Zimmers auf und kam mit dem Essen rein. Da hatten sie aber noch einmal Glück gehabt...schon wieder.
Gut gelaunt meinte sie: „Oh Samuel! Sie sind ja noch da! Gut, dann können Sie die junge Frau noch in den Gryffindorturm begleiten. Nur zur Sicherheit. Aber vorher, hier Ihr Essen, Ms. Cooper! Wenn sie aufgegessen haben, können Sie den Krankenflügel verlassen.“
Genüsslich verzehrte Maya die sauren Gurken, als hätte sie noch nie etwas Köstlicheres gegessen, aber irgendetwas fehlte noch zu ihrem Glück...Schokolade.
Maya schaute Madam Pomfrey mit dem Herz erweichensten Gesicht an, was sie zu bieten hatte und fragte mit freundlicher Stimme: „Könnte ich die restlichen Gurken vielleicht mitnehmen und später essen. Ich verspreche auch hoch und heilig, dass ich alle aufessen werde.“ Dann machte sie ein Zeichen, dass er bei noch keiner Hexe außer ihr gesehen hatte und er wusste, dass dies der Pfadfinderschwur war, den sie immer gab, wenn sie ihrem Versprechen besonderen Nachdruck verleihen wollte.
Etwas verwirrt über die seltsame Geste der rothaarigen Hexe, stimmte sie letztendlich zu. Wie konnte sie diesen Augen, die sie anblickten, wie die Lilys, nur etwas verwehren?
Fröhlich sprang der Rotschopf förmlich aus dem Krankenzimmer und meinte verlangend: „Weißt du, was ich jetzt brauche?“
Sam konnte in den Augen seiner Freundin erkennen, dass er nicht gemeint war. Es war die Hormon gesteuerte Schwangere, die aus ihr sprach, aber bevor er eine Antwort geben konnte, beantwortete sie sich selbst: „Schokolade! Ich brauch sie, sonst schmeckt meine Gurke nicht.“ Die eine Angebissene hielt Maya noch in der Hand und betrachtete sie traurig und Sam verstand, dass im Moment ihr Leben davon abhing Schokolade zu bekommen.


---------------------------------------------------------

Fast ein Monat war vergangen. Es war kurz vor den Weihnachtsferien und nichts hatte sich verändert an dem Verhalten Mayas. Sie war kein Hormon gesteuerter Teenager mehr, sondern eine überaus Hormon gesteuerte, äußerst reizbare Schwangere, deren einziges Ziel es war, Sam in den Wahnsinn zu treiben. Nur bei ihm konnte sie das volle Maß ihrer Stimmungsschwankungen ausleben, alles andere wäre zu auffällig gewesen. Immerhin übergab sie sich ja schon ständig. Und immer war sie böse, wenn sie jemand, der es bemerkt hatte, in den Krankenflügel bringen wollte. Die einzige, die es außer Sam wusste, war Ginny. Und Sam war froh, denn immerhin war sie es, die die andere Hälfte der Stimmungsschwankungen Mayas abfing.
Eines Abends, in der letzten Woche vor Weihnachten sagte Ginny: „Maya. Du musst es jetzt Harry endlich sagen. Er hat mich heute gefragt, was mit dir los sei. Er macht sich Sorgen, weil er dich jetzt zweimal aus dem Klassenzimmer hat stürmen sehen und er letztens gehört hat, wie du dich übergeben hast. Maya, ich weiß, dass dir das Angst macht und ich mag dich sehr. Du bist hier meine beste Freundin geworden, aber ich liebe auch Harry und ich kann und will ihn nicht länger belügen. Sag es ihm bitte noch bevor die Weihnachtsferien beginnen. Im Fuchsbau hocken wir noch viel enger aufeinander, als hier. Da wirst du ihm nicht mehr verheimlichen können, dass du schwanger bist. Harry wird wissen wollen, was mit dir...“ Harry war die Treppe heruntergekommen und stürmte ohne ein Wort an den Beiden vorbei. Maya hatte die Augen weit aufgerissen. Er hatte es gehört! Merlin, was sollte sie jetzt nur tun?! Sam, er würde Sam umbringen!
Maya war aufgesprungen, aber Ginny hielt ihre Freundin zurück: „Nein, du darfst dich nicht so aufregen!“
Maya blickte ihre Freundin böse an und zischte: „Warum hast du nicht deinen Mund gehalten? Ich hätte schon noch mit ihm gesprochen, aber jetzt musste er es so erfahren! Soll ich Sam jetzt einfach ihm überlassen? Harry wird bestimmt so wütend sein...“
Ginny drückte den aufgebrachten Rotschopf in den Sessel zurück. Sie hatte die Worte Mayas ignoriert. Ginny wusste, dass sie es nicht so meinte und sagte dann: „Ich werde gehen. Ich sollte Harry doch aufhalten können, bevor er etwas Dummes tut. Und du solltest auch nichts Dummes tun. Bleib hier und beruhig dich, sonst musst du noch mal in den Krankenflügel.“ Nachdem Ginny sicher war, dass Maya im Gemeinschaftsraum blieb, kümmerte sie sich um das andere Problem. Ihren Freund vor schrecklichem Ärger zu bewahren.


---------------------------------------------------------
Harry war in das Büro Sams gestürmt mit vor Zorn hochrotem Kopf. Der lehnte gerade über ein paar Aufsätzen und hatte bei dessen Anblick eine Ahnung, worum es ging.
„WIE KONNTEN SIE NUR!!! SIE IST ERST SIEBZEHN UND JETZT SOLL SIE MUTTER WERDEN?“ Sam hatte sich von seinem Stuhl erhoben. Er wusste, dass ein jedes Wort Verschwendung war. Harry würde ihm nicht zuhören.
Jetzt kam Harry auf Sam zugerast und mit einer Stärke, die er hartem Quidditchtraining und dem Kampf gegen Voldemort zu verdanken hatte, schlug Harry seinem Professor mit voller Wucht ins Gesicht. „WARUM HABEN SIE NICHT AUFGEPASST?“, ein zweiter Schlag sauste auf Sam hinab. Er wehrte sich nicht. Er hatte es doch verdient. Er liebte sie. Und aus diesem Grund hätte er Abstand halten sollen. Er hatte so egoistisch gehandelt. Und jetzt war sie wegen ihm schwanger. Er hätte sie nie so nah an sich heranlassen sollen. Warum hatte er nicht einfach dieses eine Jahr noch warten können. Ein lächerliches Jahr. Mit seiner Ungeduld hatte er alles kaputt gemacht.
Harry wollte schon zum nächsten Schlag ansetzten, als ihn etwas von Hinten packte. Schlanke Arme schlagen sich um seinen Brustkorb und eine sanfte Stimme rief: „Harry, hör auf. Es ist genug.“ Er war auch wütend auf sie. Ginny hatte es gewusst und ihm kein Wort gesagt. War ihr seine Freundschaft zu Maya mehr wert, als die Liebe zu ihm? Nein...das war es nicht, sonst hätte Ginny Maya nicht gebeten ihm endlich alles zu sagen. Er hatte bemerkt, dass Ginny in seiner Gegenwart wieder ruhiger gewesen war und dass sie etwas bedrückte, aber er wäre nie auf den Gedanken gekommen, dass es etwas mit Maya zu tun hatte. Jäh wurde er in seinen Gedanken unterbrochen. Immer noch saß er auf Sam, mit der Faust in der Luft, als eine harsche Stimme rief: „Was ist hier eigentlich los.“ Minerva McGonagall erkannte, auf wem Harry saß und ihre Augen weiteten sich. Bebend vor Wut stieß sie aus: Mr. Potter! Was, beim Barte von Merlin, veranlasst Sie dazu Ihren Lehrer zu verprügeln? So etwas ist mir noch nie in meiner ganzen Laufbahn als Lehrer untergekommen!“ Die letzten Worte waren nur noch ein Flüstern: „Sie mögen vielleicht die Welt von Lord Voldemort befreit haben und dafür sind wir Ihnen alle dankbar, aber sollten Sie keine Erklärung für Ihr mehr als unangebrachtes Verhalten haben, dann werden Sie einsehen, dass ich Sie von der Schule verweisen muss.“


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Daniel ist total nett. Er ist klasse. Er spielte mir gute Musik vor. Ich hatte immer noch Beatles gehört bis ich hierher kam. Er ist sehr leidenschaftlich. Für sein Alter hat er einen guten Geschmack.
David Thewlis über Daniel Radcliffe