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Fanfiction

Ein unglaubliches Geheimnis - Abschied von Hogwarts

von GinnyNic

Maya war im ersten Moment geschockt von diesem widerlichen Angebot. Es tat ihr Leid für Sam, aber keine Sekunde dachte sie darüber nach ihr Kind zu töten. Lieber wollte sie mit Sam zusammen die Schule verlassen. Kurz schloss Maya die Augen und die beiden älteren Hexen, dachten schon die jüngere gebrochen zu haben, doch als diese die Augen wieder öffnete, konnten beide die Entschlossenheit und den Trotz zurückkehren sehen und so verwunderte es weder Madam Pomfrey noch Professor McGonagall, als Maya meinte: „Gut, dann werde ich also meine Sachen packen. Ich wünsche Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ich möchte gar nicht wissen, wie viele Kinder Sie schon auf dem Gewissen haben.“ Ohne ein weiteres Wort drehte sich der Rotschopf um und verließ das Büro, vorbeimarschierend an zwei überraschten Männern, die sich nun fragten, was passiert sein konnte.
„Maya, was ist geschehen? Was wollten sie noch mit dir besprechen? Könntest du vielleicht mit mir reden?“, Sam machte das Schweigen Mayas fast verrückt. Seit zehn Minuten hatte sie nun kontinuierlich geschwiegen, aber er konnte erkennen, dass seine Freundin kurz vor dem Explodieren war. Kurz vor dem Gemeinschaftsraum der Gryffindors platzte die Bombe und die ehemalige Löwin begann zu schreien: „Wie konnten sie es nur wagen?! Glauben sie, dass ich so einfach zu manipulieren wäre? Wisst ihr warum ihr rausgehen solltet? Sie dachten, so wäre ich leichter zu brechen!!“ Aufgelöst, war die junge Frau während dieser Tirade vor ihrem Bruder und ihrem Freund hin- und hermarschiert, doch Sam verstand kein Wort: „Maya, jetzt bleib doch mal stehen. Was wollten sie denn genau von dir? Was meinst du mit ‚leichter zu brechen’?“
Maya war nun direkt vor Sam stehen geblieben: „Sam, sie wollten, dass ich einen Abortiotrank zu mir nehme. Wenn ich es getan hätte, dann hättest du deinen Job wieder bekommen und ich wäre nicht rausgeschmissen worden. Ich hoffe du bist mir nicht böse.“, fügte Maya noch hinzu.
Sam schüttelte ungläubig den Kopf: „Weißt du immer noch nicht, dass du und dieses ungeborene Baby mir mehr bedeutet, als alles auf der Welt. Wie kannst du glauben, dass mir mein Job wichtiger sein könnte? Maya...“ Sam war jetzt nur noch ein Flüstern entfernt von ihr und blickte ihr tief in ihre großen Smaragde. „Ich liebe dich und ich möchte, dass wir den Rest unseres Lebens gemeinsam verbringen und wenn du mir das nicht so glaubst, dann muss ich es wohl deutlicher machen.“ Sam ging in die Knie und hielt die Hand des überraschten Rotschopfes: „Maya Lily Cooper, hiermit frage ich dich, willst du mich heiraten?“
Sam hatte sich wieder vom Boden erhoben und blickte der völlig perplexen Hexe tief in die Augen. Die brachte kein Wort heraus und so schlang sie nur die Arme um den Nacken des Mannes vor ihr und küsste ihn leidenschaftlich, bevor sie ein kleines „Ja“ hauchte.
Sie konnte nicht fassen, was sie da gerade gesagt hatte und musste es einfach noch einmal hören, also rief sie laut: „Merlin, ja ich will! Ich will!“
Sam musste grinsen über die Reaktion seiner Freundin...seiner Verlobten. Maya und er waren nun verlobt! Noch ein letztes Mal zog der ehemalige Verteidigungslehrer seine Verlobte (oh, wie gut hörte sich das in seinem Geist an!) zu sich heran und küsste ihre weichen Lippen, dann gingen sie gemeinsam mit einem feuerroten und übers ganze Gesicht grinsenden Harry durch das Portrait der Fetten Dame in den Gemeinschaftsraum, wo die drei schon von einer ungeduldigen Ginny erwartet wurden. Überrascht, dass alle drei breit lächelnden nach diesem Gespräch, fragte diese neugierig: „Was ist denn passiert? Sagt bloß, ihr habt euch da irgendwie rausreden können?“
Maya schüttelte den Kopf: „Nein, eigentlich ist es so gekommen, wie wir gedacht hatten. Durch unser Geständnis haben wir dafür gesorgt, dass Harry nur ne Strafarbeit bekommt. Sam ist aber gefeuert und ich bin auch der Schule verwiesen. Nulltoleranz für Schwangere, so was gibt es auch nur noch in der Zaubererwelt! Ich glaub, ich sollte doch keine Heilerin werden, sondern mich im Ministerium gegen so was einsetzen!“
Völlig verwirrt fragte Ginny nach dieser Tirade weiter: „Und kann mir dann vielleicht jemand verraten, warum ihr alle so glücklich seit? Oder hab ich mir eure grinsenden Gesichter nur eingebildet.“
Maya strahlte wieder. Sie konnte nicht anders. Obwohl sie gerade der Schule verwiesen worden war, war sie glücklicher als je zuvor. Sie ergriff Sams Hand und betrachtete sein Gesicht verliebt von der Seite, dann erklärte sie: „Sam hat gerade um meine Hand angehalten und ich hab ‚Ja’ gesagt.“
Ginnys Augen wurden groß wie Teller. Sie fing an zu strahlen, rannte auf ihre Freundin zu und stürzte sich in ihre Arme: „Oh Maya! Ich freu mich so für dich! Wann wollt ihr eigentlich heiraten? Noch bevor das Baby geboren ist oder erst danach? Ich kann es gar nicht fassen!“ Dann umarmte die Gryffindor auch Sam: „Sei ja lieb zu ihr, sie ist echt ein Engel! Aber das weißt du ja selbst. Ich freu mich total für euch beide!“
Maya hatte die Frage ihrer Freundin, wann die Hochzeit stattfinden soll, nachdenklich gemacht. Im Hinterkopf schwirrte immer noch die Prophezeiung und die Hoffnung ihrer Erfüllung. Und wenn sich schon einmal so eine Gelegenheit bot, dann wollte sie ihre wahren Eltern auch dabei haben. Also meinte sie: „Sam, geht dir das zu schnell, oder könnten wir zwischen Weihnachten und Silvester heiraten? Dann hätte ich noch keinen dicken Bauch. Ich will irgendwie nicht bis nach der Geburt des Babys warten, wer weiß ob wir dann noch Zeit dazu haben oder es richtig genießen können.“
„Also, um ehrlich zu sein, wollte ich genau das vorschlagen. Das wäre die perfekte Zeit.“, antwortete Sam erfreut, dass Maya genauso dachte.
„Gut.“, konstatierte Maya „Dann sollten wir keine Zeit mehr verlieren. Ich werd gleich mal meine Sachen packen und das solltest du auch tun. Ähm, wo wollen wir überhaupt schlafen?“
Sam zuckte die Schultern: „Wenn es dir nichts ausmacht, können wir die Nacht erst einmal im Tropfenden Kessel verbringen. Morgen kannst du ja in die Winkelgasse gehen um ein paar Sachen für die Hochzeit zu organisieren, während ich mir ein paar Wohnungsangebote anschaue. Hast du diesbezüglich irgendwelche Wünsche? Lieber Stadt oder Land oder so?“
Maya dachte einen Augenblick nach, bevor sie meinte: „Was hältst du von Vorstadt mit Garten und Balkon oder klingt das zu spießig?“
Ihr Verlobter schüttelte den Kopf: „Nein, klingt toll! Ich werd mal sehn, was sich machen lässt. Sagen wir in einer Stunde am Schlossportal?“
Der Rotschopf nickte und gab ihrem Liebsten noch einen kleinen Kuss auf den Mund, dann ging sie zusammen mit Ginny in den Schlafsaal davon.
Sam wollte gerade den Gemeinschaftsraum der Gryffindors verlassen, als Harry auf ihn zukam, ihn kurz umarmte und dann sagte: „Ich muss mich bei dir echt entschuldigen. Wenn ich nicht so ausgerastet wäre, dann könntet ihr Beide noch hier bleiben. Und dann will ich euch gratulieren, Schwager. Danke, dass du Maya so glücklich machst. Wir sehen uns dann in einer Woche!“
„Da wir das Ganze sowieso nicht ungeschehen machen können, sollten wir es einfach vergessen und nach vorne blicken. Aber könntest du uns beim zweiten Kind einfach gleich gratulieren und den Rest weglassen? Es würde vieles leichter machen.“, witzelte Sam.
Harry nickte nur mit einem Grinsen und Sam verließ den Gemeinschaftsraum.


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Oben im Schlafsaal waren die jungen Frauen auch gerade in ein flüsterndes Gespräch vertieft um die anderen nicht zu wecken.
Ginny fragte: „Was willst du jetzt eigentlich wegen deiner Ausbildung tun? Oder willst du keine UTZ machen?“
Maya antwortete: „Also McGonagall kann mir nicht verbieten an den Prüfungen im Juni teilzunehmen, also werde ich einfach zu Hause lernen und mich dann zu den Prüfungen melden. Ich kann das Ganze ja noch mit dem Ministerium absprechen.“
„Ach Mensch!“, seufzte Ginny traurig. „Ich werd dich so vermissen! Du bist doch meine beste Freundin!“
„Wie vermissen? Was ist hier los?“, nuschelte eine gerade aufgewachte, noch total verschlafenen Hermine in ihr Kissen.
Maya und Ginny blickten sich gegenseitig an und kamen zu dem Schluss, dass sie Hermine wohl kaum ausschließen konnten. Also sagte Maya: „Hermine, bitte nicht schreien, aber ich bin gerade von der Schule geflogen. Es ist aber O.K. Nein eigentlich nicht, aber ich hab es akzeptiert. Sam ist auch gefeuert worden. Ich bin schwanger.“
Nun saß Hermine mit weit aufgerissenen Augen, hellwach in ihrem Bett und wollte gerade eine Tirade beginnen, als eine Augen rollende Maya meinte: „Das kannst du dir sparen. Den Rest wird dir Ginny erzählen, ich muss jetzt los. Gin, kommst du noch mit runter?“
Diese nickte: „Klar! Harry kommt sicher auch mit. Gute Nacht Mine!“
An den Toren angekommen, wollte Harry sich noch einmal bei den Beiden entschuldigen, aber Maya, die diesen Blick ihres Bruders schon kannte, stoppte den aufkommenden Schwall, umarmte ihn und raunte: „Mach dir keinen Kopf mehr! Wir sehen uns dann nächste Woche. Ich freu mich schon auf Weihnachten mit euch! Ich will meine Adoptiveltern einladen, sie sollen ja auch bei der Hochzeit dabei sein (Sie werden mich ja so was von umbringen!), dann könnt ihr die Beiden kennen lernen. Ihr werdet sie sicher lieben. Das sind ganz tolle Menschen! (Auch wenn sie mich definitiv umbringen werden!)“.
Harry wollte seine Schwester eigentlich gar nicht mehr loslassen, drückte sie noch einmal ganz fest und murmelte dann: „Ich liebe dich!“
Maya löste sich von ihrem Bruder und staunte. Das hatte er noch nie zu ihr gesagt. Und überglücklich schloss sie den Gryffindor noch mal in die Arme und antwortete: „Ich liebe dich auch mein Großer!“
Dann umarmte sie Ginny, verabschiedete sich von den Beiden und ging mit Sam zusammen Hand in Hand in die Nacht davon.


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