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Fanfiction

Ein unglaubliches Geheimnis - Die Woche der lebenden Toten beginnt

von GinnyNic

Erschrocken fuhr das Paar auseinander. Maya bemerkte das Geschehen am Himmel. Es schien, als hätten sich alle Sterne von der Himmelsfeste gelöst und stürzten auf sie herab. Ob das die Toten waren, die nun auf die Erde fielen?
Sam hatte inzwischen die Stimme ausgemacht und fragte: „Wer bist du?“
„Fred ist mein Name. Wie es aussieht, mache ich kurz mal Urlaub vom Tod. Aber ich hab keine Ahnung, was seit meinem Tod so passiert ist, also würdet ihr mir vielleicht mal sagen, wer ihr seid?“
Aber Maya antwortete nicht, sondern schrie: „DU...du bist Fred Weasley? Der Zwillingsbruder von George, der eigentlich tot sein sollte?"
Fred nickte verwirrt.
„Merlin!“, schrie Maya weiter. „Sie stimmt, die Prophezeiung stimmt!! Mom und Dad werden da sein, vielleicht sind sie es schon.“
Dann fragte die junge Frau mit nun wieder ruhiger Stimme Fred: „Woher weißt du, dass die ‚Auferstehung’ nur auf Zeit ist?“
„Prophezeiungen kommen aus einer Welt, die weit hinter der, der Toten liegt. Sie durchwandern die Welten um in den, für sie bestimmten, Seher zu gelangen. So können wir die Prophezeiung hören, noch bevor sie auf der Erde gemacht worden ist. In Wirklichkeit existieren die Prophezeiung seit Anbeginn der Zeit und machen sich zu ihrer Zeit auf um an ihren Bestimmungsort zu gelangen.“ Ganz untypisch hatte Fred alles erklärt, dann fügte er mit einem Grinsen hinzu: „Was man nicht alles lernt, wenn man tot ist. Aber das ist eigentlich das Einzige, an was ich mich erinnern kann, ansonsten musste ich alle Erinnerungen an der Pforte abgeben.“
Maya hob fragend eine Augenbraue, darauf erklärte Fred: "Damit ihr den Toten nicht erklären müsst, dass sie in einer Woche wieder zurück müssen. Wir konnten frei entscheiden, ob wir hier her kommen wollen und dafür unsere Erinnerungen an die Zeit nach dem Tod verlieren.“
„O.K. egal. Ich hole Harry. Ich hab so ne Ahnung, dass Mom und Dad in Godrics Hollow aufgetaucht sein werden, da wo sie gelebt haben.“, Maya wirkte jetzt fast panisch vor Aufregung und Sam hatte Angst um seine Verlobte, denn er wollte nicht, dass sie noch einmal umkippte. Deshalb hielt er sie fest, bevor diese davon stürmen konnte und versuchte sie zu beruhigen: „Jetzt bleib erstmal stehen und atme tief durch. Oder willst du die ganze Woche im Krankenhaus liegen, weil du in Ohnmacht gefallen bist vor Aufregung? Ich weiß ja, eine Woche ist sehr wenig Zeit, aber du musst versuchen, dich nicht so aufzuregen.“
Maya nickte. Sie hatte nicht einmal gemerkt, wie hibbelig sie gewesen ist. Also tat sie, wie ihr gehießen wurde. Atmete einmal tief ein und aus und sagte dann zu Fred: „Komm mit rein. Vorher sollte ich deiner Familie aber von der Prophezeiung erzählen, sonst kippt deine Mom sicher um.“
Der Weasleyzwilling nickte einverstanden und blieb zurück, während Maya seiner Familie von der Prophezeiung erzählte.
Hin und wieder strömten ein paar Wortfetzen zu ihm nach draußen. Erst klangen diese noch anklagend, weil Maya nichts von der Prophezeiung erzählt hatte, später mischte sich Verstehen mit unter und zu guter Letzt war nur noch ein Aufschrei zu hören und nach draußen dringendes Getrappel war zu vernehmen.
Und jäh stand die gesamte Weasleyfamilie mit Harry und Hermine vor der Tür und wollte fast ihren Augen nicht trauen, als sie Fred vor sich stehen sah. Alle Rotschöpfe rannten auf Fred zu und begruben ihn unter sich. Harry stand mit Hermine etwas abseits und wurde nun von Maya weggezogen mit den Worten: „Komm, lass uns unsere Familie suchen.“
Hermine, die das mit angehört hatte, nickte den Beiden zu, um ihnen zu sagen, dass sie den Weasleys bescheid geben würde.
„Sam, gehst du mit?“, fragte Maya.
Der schüttelte aber den Kopf und gab zurück: „Nein, Schatz, das ist euer Moment. Ich werde deine Eltern später kennen lernen.“
Sie verstand und mit einem Plopp verschwanden die beiden Geschwister gemeinsam und tauchten in Godrics Hollow wieder auf.

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„Harry bist du das, mein Schatz?“, eine Stimme, die Harry bisher nur selten gehört hatte, drang an sein Ohr und ließ sein Herz schmelzen. Es war die seiner Mom. Wie konnte sie nur ahnen, dass er hier war? Aber das war erstmal unwichtig.
„Ja, Mom ich bin es! Wir sind hier drüben! Maya ist ebenfalls hier.“, rief Harry in die Richtung, wo er seine Eltern vermutete.
„Maya?!“, keuchte ungläubig eine männlich Stimme.
Die angesprochene, junge Frau begann zu schluchzen und dicke Tränen rannen ihr übers Gesicht, als sie mit zittriger Stimme antwortete: „Ja, Dad. Ich bin es.“
Harry hatte endlich wieder einen klaren Gedanken fassen können und entzündete mit einem gemurmelten ‚Lumos’ seinen Zauberstab. Seine Schwester tat es ihm gleich.
So konnten die Beiden nur wenige Meter von sich entfernt zwei Gestalten ausmachen, die nun auf sie zu gerannt kamen und jeweils eins ihrer Kinder in die Arme schlossen.
„Meine Maya, seit ich dich weggeben habe, wollte ich nichts lieber, als dich noch einmal in meine Arme schließen.“, flüsterte die Stimme Lilys an Mayas Ohr.
Eine Sekunde später hatte sie auch schon ihr Vater in die Arme genommen und neben sich hörte sie ihre Mutter sagen: „Es tut mir so Leid, dass wir dich allein gelassen haben.“
Harry schluchzte: „Mom, wie kannst du dich denn für so was entschuldigen? Du hast dich für mich geopfert. Voldemort wollte nur mich und nur wegen dir, konnte ich ihn letztendlich besiegen.“ Die Geschwister hatten sich nun von ihren Eltern gelöst und sahen sich immer noch gegenseitig ungläubig an. Es war einfach zu schön um wahr zu sein.
Erstaunt und stolz fragte James dann: „Du hast Voldemort besiegt? Die Prophezeiung hat sich erfüllt?“
Harry stutzte und fragte dann: „Was ist das letzte, an das ihr euch erinnern könnt?“
Lily meinte: „Der kleine Preis um zu euch kommen zu können, waren unsere Erinnerungen an die Geschehnisse nach unserem Tod. Aber dafür könnt ihr uns jetzt eine Menge erzählen!“
Harry nickte: „Vielleicht sollten wir erst einmal aus der Kälte verschwinden. Und ich weiß auch schon wohin.“
Die Vier packten sich an den Händen und ließen sich von Harry apparieren.

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An ihrem Bestimmungsort angekommen erwartete sie schon die nächste Überraschung.
„Krone, Lily?“
„Wow, Tatze!“, James war auf seinen Freund zu gerannt. Es war ihm als hätte er ihn ewig nicht mehr gesehen, dabei waren sie ja beide zusammen tot gewesen. Aber das alles, war aus seiner Erinnerung verschwunden. Das Letzte, an was James sich erinnern konnte, waren seine Gedanken an seine Frau und seine beiden Babys, während ein grüner Lichtstrahl auf ihn zugerast kam. Aber er konnte die Zeit fühlen, die ewige Zeit, die verstrichen war, seit er das letzte Mal seinen Sohn auf dem Arm gehalten und ihm eine heile Welt vorgegaukelt hatte, kurz bevor er ihn allein gelassen hatte mit der Bürde, den mächtigsten Magier, den die Welt je gesehen hatte, zu vernichten.
Als Sirius auch noch Lily in die Arme schloss beschwerte Harry sich: „Na fein. Hauptsache du begrüßt Mom und Dad. Die kannst du noch deinen ganzen Tod lang sehen!“
„Harry!“, Sirius nahm nun auch seinen Patensohn in die Arme und bemerkte dabei die junge Frau, die bisher still die Szene beobachtet hatte. Deshalb fragte er erstaunt: „James, Lily...habt ihr mir vielleicht etwas verschwiegen?“
Lily strahlte voller Stolz, als sie antwortete: „Ja, Sirius. Darf ich dir unsere Tochter Maya vorstellen. Aber ich frag mich langsam, ob sie etwas schüchtern ist, so wenig wie sie sagt.“
„Schüchtern?!“, lachte Harry auf, wurde aber mit einem ‚Hör auf!’ von Maya unsanft in die Seite gestoßen und schwieg daraufhin.
Maya stellte sogleich klar: „Was mein Bruder sagen wollte, ist, dass diese Situation, euch zu sehen, für mich einfach zu überwältigend ist und ich es noch nicht ganz glauben kann. Sag mal Harry, wollten wir nicht hier irgendwo in die Wärme gehen. Ich friere nämlich.“
„Oh ja!“, stimmte Harry zu: „Dann lasst uns mal reingehen.“
„Ähm Harry, ich will ja nicht meckern, aber wo hinein?“, wand James ein und Lily und Maya nickten, die Frage James bestätigend.
„Stimmt. Ihr seid ja noch gar nicht in das Geheimnis eingeweiht. Hier sind wir am Grimmauldplatz 12.“, sprach Harry laut aus und vor ihnen schoben sich die Häuser von Grimmauldplatz 11 und 13 auseinander und zwischen ihnen erschien ein weiteres Haus, auf das die Gruppe nun zumarschierte, um schnell in die Wärme zu kommen.
Sie wurden von den, Harry schon bekannten, Sicherheitsmaßnahmen empfangen und dieser sagte die Schlüsselsätze um sie zu deaktivieren.
Der Rest der Gruppe war vor Schreck einige Zentimeter zurückgesprungen und Maya versetzte ihrem Bruder einen Schlag und schrie aufgebracht: „Hättest du uns nicht vorwarnen können!?“
„Sorry, ich hatte es vergessen!“, schrie Harry zurück, verärgert über sich und über den Schlag von seiner Schwester: „Und wo hast du denn so einen kräftigen Schlag her?“
Maya zuckte die Schultern: „In Shinebroom versteht man unter Quidditchtraining eben etwas anderes als in Hogwarts. Wir haben zur Stärkung der Armmuskeln mal ein ganzes Training nur an Besen gehangen und den Quaffel mit den Füßen weitergegeben. Das ist außerdem gut für die Koordination und die Geschicklichkeit.“
„Nein!“, jammerte Lily. „Dabei hab ich so gehofft, dass wenigstens unsere Tochter einen Besen nicht im Traum anrühren würde!“
„Tut mir Leid Mom.“, grinste Maya wenig überzeugend. „Ich will ja nicht nörgeln, aber könnten wir uns vielleicht irgendwo hinsetzen, mir ist grad nicht so gut.“
Harry blickte besorgt seine Schwester an, die schüttelte aber den Kopf um ihm zu sagen, dass alles in Ordnung sei, also ging er der Gruppe voran nach oben und führte sie in den Salon, wo überraschenderweise ein Feuer im Kamin brannte und eine kleine quiekende Stimme rief: „Kreacher hat so gehofft, dass der Meister ihn in den Ferien hier besuchen würde. Er hat ihn aber gar nicht reinkommen hören. Muss wohl eingenickt sein. Soll Kreacher sich dafür schlagen?“
„Nein, Kreacher!“, hielt Harry den Elfen auf, der gerade eine schwere Lampe gepackt hatte um sie sich über den Kopf zu ziehen. „Schön, dass du hier bist. Könntest du uns vielleicht ein paar Sandwichs machen?“, bat Harry den Elfen, damit dieser beschäftigt war und vergaß sich bestrafen zu wollen. Als dieser aber an Sirius vorbei lief, quiekte er erneut mit vor Schreck geweiteten Augen: „Wie kann das sein? Mein alter Meister...zurück?“
„Keine Sorge, Kreacher, nur für eine Woche wegen einer Prophezeiung.“ Und mit einem an Sirius gerichteten Unterton fügte Harry hinzu. „Er wird nett zu dir sein.“
Der indirekt angesprochene Zauberer nickte und fragte, nachdem Kreacher das Zimmer verlassen hatte: „Was hast du dem denn in den Tee getan?“
„Nichts.“, antwortete der jüngere Zauberer spitz: „Ich war einfach nett zu ihm.“
Harry setzte sich als erstes auf die gemütliche Couch, die Kreacher anscheinend zusammen mit dem Rest des Hauses auf Vordermann gebracht hatte. Alles sah so anders aus, viel neuer und das Haus war gemütlicher geworden. Ihm war auch aufgefallen, dass Kreacher es geschafft haben musste, das Portrait von Sirius Mutter zum Schweigen zu bringen und die Köpfe der Hauselfen waren entfernt worden. Hier ließ es sich nun leben.
Der Rest der Truppe hatte sich nun ebenfalls auf Sessel und Couch verteilt, da bemerkte Lily, dass ihre Tochter den Eindruck machte, als müsse sie sich jederzeit übergeben. Deshalb fragte sie: „Maya, was ist los mit dir?“


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