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Fanfiction

Ein unglaubliches Geheimnis - Schwierige Geständnisse

von GinnyNic

Ohne auf die Frage ihrer Mutter zu reagierend, sprang die junge Frau auf und rief panisch: „Wo ist das Klo?“
Harry schnellte ebenfalls in die Luft und ging seiner Schwester voraus, damit sie nicht lange suchen musste. Als sie den Raum erreicht hatten, brauste Maya an ihrem Bruder vorbei und übergab sich geräuschvoll in die Toilette. Lily, die ihren Kindern gefolgt war, hörte das und blickte Harry fragend an, der meinte aber nur: „Das wird sie euch bestimmt gleich erklären.“
Als Maya aufgehört hatte sich zu übergeben, setzte sie sich auf den Boden des Bades und lehnte sich schluchzend an eine Wand. „Ich schaff das nicht allein. Ich will, dass Sam hier ist.“ Harry hatte begriffen und apparierte in den Fuchsbau.
Lily war völlig aufgelöst. Sie verstand das Verhalten ihrer Tochter einfach nicht. Es war völlig irrational. Sie hatte sich neben sie gesetzt und hielt sie im Arm, die Tränen wollten aber einfach nicht versiegen.
Wenige Minuten später war ihr Sohn mit Sam wieder aufgetaucht, der ein Lächeln auf den Lippen trug. Den ganzen letzten Monat hatte Maya ihn auf Trab gehalten, weil Ginny ihn immer holen musste, wenn sein schwangerer Rotschopf wieder mal weinend und zweifelnd auf dem Klo zusammengebrochen war.
Der braunhaarige, junge Mann ging ins Bad und meinte: „Hallo Mrs. Potter. Kann ich kurz allein mit Maya sein?“
Lily nickte und Sam half ihr auf. Dann verließ sie das Bad und ließ die Beiden allein. Draußen bat sie noch einmal: „Bitte, Harry, sag mir, was mit deiner Schwester los ist.“
Harry schüttelte aber den Kopf: „Nein, Mom! Sie hat ein Recht darauf, dir und Dad alles selbst zu erzählen. Du wirst bestimmt gleich alles erfahren.“
„Kannst du mir nicht wenigstens sagen, ob es was Ernstes ist?“, fragte Lily ihren Sohn verzweifelt.
Aber noch bevor Harry etwas erwidern konnte, kam Sam mit Maya zusammen aus dem Bad. Ernst meinte der Rotschopf: „Mom, ich muss dir und Dad etwas sagen. Wir gehen am Besten wieder in den Salon.“
Dort unterhielten sich Sirius und James gerade angeregt über alte Zeiten und hatten von Mayas Übelkeit nichts mitbekommen, zu vertieft in die Vergangenheit, die sie nicht wieder würden zurück holen können.
Die beiden sitzenden Männer blickten auf zu den Eintretenden und wunderten sich über den Neuen in der Runde. Bevor sie aber Fragen stellen konnten, sagte Maya ruhig: „Mom, am Besten setzt du dich hin.“ Aufgeregt knetete der Rotschopf die Hände, dann hob Maya an: „Nun, erst einmal. Das...“ ,sie nahm Sam bei der Hand und blickte lächelnd zu ihm. „...ist mein Verlobter Sam. Wir haben uns in Shinebroom kennen gelernt, sind da die besten Freunde gewesen, bis er mit seinen Eltern nach Deutschland gezogen ist und haben uns im Sommer wieder getroffen. Seit dem sind wir ein Paar...“
„Warte mal kurz.“, wurde Maya von Lily unterbrochen. „Ihr seid seit dem Sommer ein Paar und jetzt seid ihr verlobt? Ist das nicht ein bisschen schnell?“
„Ja.“, stimmte die junge Hexe ihrer Mutter zu. „Unter normalen Umständen schon. Aber...“ Die Stimme Mayas ist immer leiser geworden und nunmehr einem Flüstern gewichen. „Ich bin schwanger.“
„Nein!“, Lily hatte sich beide Hände ungläubig vor den Mund geschlagen. Sie konnte nicht glauben, was ihre Tochter ihr gerade offenbart hatte. James machte Anstalten, Sam zu verfluchen, aber Lily legte ihm beschwichtigend eine Hand auf die Schulter. Dann kam ihr ein neuer Gedanke: „Maya, Schatz, weiß der Schulleiter es schon?“
Ihre Tochter nickte und an ihrer Körperhaltung konnte Lily genau erkennen, dass sich in Hogwarts anscheinend nichts geändert hatte. Deshalb erhob sich die Auferstandene, ging zu ihrer Tochter und führte sie in einen anderen Raum mit den Worten: „Ich muss kurz mal mit meiner Tochter allein sprechen und ihr rührt Sam nicht an. Klar?“
Sirius und James murrten nur, aber Harry meinte: „Keine Sorge Mom, ich hab meiner Wut deswegen schon Luft gemacht.“
Lily fragte nicht weiter nach. Das würde sie auch später noch erfahren. Erst musste sie mit Maya reden.

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Die beiden Frauen gingen in eins der Schlafzimmer und setzten sich auf ein Bett. Eine Weile blickte Lily ihre wunderschöne Tochter an, die kurz davor war wieder in Tränen auszubrechen, dann stellte Lily fest: „Sie haben dir also auch den Abtreibungstrank angeboten.“ Das war keine Frage gewesen und das wusste Maya, aber hatte sie sich da gerade verhört? Auch? Maya hoffte, dass sich das einfach nur auf die anderen Mädchen bezog, denen der Trank schon angeboten worden war, aber sie wollte es genauer wissen, deshalb fragte sie: „Auch?“
Lily hatte nicht gemerkt, dass ihr dieses Wort herausgerutscht war...’Auch’...ja, sie hatte den Trank angeboten bekommen und sie hatte in dieser Situation kein Kind gewollt. Es war Krieg, Voldemort war an der Macht. Und sie war noch nicht verheiratet...nein...war sie doch erst seit einem Monat mit James zusammen gewesen. Er hatte keine Ahnung davon. Er hätte es nicht verstanden. Sie vielleicht dafür gehasst. Aber für sie war es in diesem Moment die einzig richtige Entscheidung gewesen. Aber sollte sie diese erschreckende Wahrheit ihrer Tochter in ihrer Situation erzählen? Würde sie damit umgehen können? Lily entschied sich, ihrer Tochter keine Lüge zu erzählen und hoffte, sie würde es verstehen.
„Ach, mein Liebling. Die Zeiten waren schwierig und ich hatte zu dieser Zeit noch keinen Grund zu glauben, dass James auch mit Baby bei mir bleiben würde. Dann wäre ich ganz allein und ohne Abschluss gewesen, mit einem Baby in einer Welt, die von einem verrückten, machtgeilen Magier heimgesucht wurde. Heute weiß ich, dass James das Kind mit Freuden erwartet hätte und dass es nichts an seiner Liebe zu mir geändert hätte. Hinterher ist man ja immer klüger. Kannst du mich zumindest ein bisschen verstehen? Der angebotene Abortiotrank war für mich damals der einfachste und beste Weg gewesen, die ideale Lösung meiner Probleme.“
Auf Mayas erschrockenen Blick hin, fügte Lily hinzu: „Ich kann das jetzt so einfach sagen, damals war ich am Boden zerstört. Und ich bin froh, dass du das nicht durchmachen musst, dass du dich für dein Baby entschieden hast.“
„Babys.“, verbesserte Maya lächelnd, wissend das sie ihrer Mom damit den nächsten Schock versetzten würde. „Es sind Zwillinge.“
Schweigen. Lily war sprachlos. Eine Minute blickte der ältere Rotschopf seine Tochter ungläubig an, dann fragte Lily: „Wie geht es jetzt mit dir und Sam weiter?“
Mayas Lächeln wurde noch breiter: „Wir heiraten am Sonntag. Ich hatte die Prophezeiung gehört und wollte dich und Dad unbedingt dabei haben, außerdem wollte ich gerne in ein schönes Kleid passen.“
Lily erhob sich und ging nun panisch durch den Raum, immer wieder verzweifelt murmelnd: „Meine Tochter heiratet am Sonntag, meine Tochter erwartet zwei Babys, meine 17-jährige Tochter heiratet.“
Kurz bevor Lily hyperventilierte, fragte Maya: „Willst du jetzt vielleicht bevor du ausflippst erst mal die ganze Geschichte hören?“
Lily nickte und Maya stand auf ihr vorangehend zurĂĽck in den Salon.

Wären Lily und James nicht schon längst tot, dann wären sie während der Geschichte ihrer Tochter wahrscheinlich beide an Herzschlag gestorben, denn vorher hatte Maya die Tatsache, dass Sam in Hogwarts ihr Lehrer gewesen ist und einige andere Dinge, wie Harrys Reaktion auf ihre Schwangerschaft weggelassen. Das holte sie nach und ihre Eltern sprangen immer wieder überrascht, verärgert oder verwundert auf oder schlugen sich die Hände vor den Mund. Das hinderte Maya aber nicht daran weiterzuerzählen und am Ende waren dann alle Unklarheiten beseitigt und ihre Eltern inklusive Sirius schlichtweg sprachlos.
Nach fünf Minuten des Schweigens brach Maya die Stille, in der ein jeder seine Gedanken ordnen und über das Gesagte nachdenken konnte und fragte: „Ist alles O.K. oder war das zuviel?
James brachte wieder ein Lächeln zustande und meinte dann: „Ich hätte nicht erwartet, dass das Leben unserer Kinder langweilig verlaufen würde, aber das hat mich jetzt schon etwas umgehauen. Aber ich denke, du hast in allen Dingen richtig gehandelt, Maya. Leider hast du von mir das Talent geerbt, Schwierigkeiten wie magisch anzuziehen...Wollt ihr jetzt noch weiter wach bleiben oder sollen wir uns morgen über euer restliches Leben unterhalten? Denn wir wollen wirklich ALLES von euch wissen!“
Maya sagte erschöpft: „Ich würde gerne die ganzen Nächte bis Silvester durchmachen, aber da ich weiß, dass ich das nicht durchhalten würde, schlage ich vor, wir gehen jetzt ins Bett und unterhalten uns morgen den ganzen Tag, damit wir übermorgen noch die letzten Dinge für die Hochzeit vorbereiten können. Was haltet ihr davon?“
Und so teilte Sirius die Zimmer ein und alle gingen erschöpft ins Bett und die meisten schliefen auch sofort ein.


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