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Fanfiction

Ein unglaubliches Geheimnis - Weihnachten im Erzgebirge

von GinnyNic

Als das Paar wieder auftauchte, sah Maya ein einziges Lichtermeer. Große Bögen schienen jedes Fenster zu schmücken und der Schnee lag hoch. Sie waren auf einer Anhöhe, etwas abseits einer kleinen Stadt gelandet und blickten nun auf eine wundervolle weihnachtliche Landschaft zurück, die wunderbar erstrahlte.
„Wo sind wir?“, fragte der Rotschopf weiterhin auf die Umgebung blickend. Als Sam nicht antwortete, drehte sie sich zu ihm um und bemerkte, dass er wohl nicht minder überrascht zu sein schien.
„Es müsste eigentlich hell sein. Wir sind doch nur nach Deutschland gereist.“, stammelte Sam.
„Oh...vielleicht vertragen sich Portschlüssel und Zeitumkehrer nicht.“, vermutete Maya.
„Zeitumkehrer?“, fragte Sam verwirrt.
„Ich hab einen.“, die Hexe griff unter ihre Jacke, die ihr Verlobter ihr vor der Reise noch schnell übergezogen hatte, und holte eine lange Kette heraus, an der ein Zeitglas hing. „Den hat mir Mr. Weasley gegeben, da bei mir zwei Stunden aufeinander fallen.“
„Mist.“, entfuhr es Sam. „Hoffentlich sind wir nicht allzu weit in die Vergangenheit geraten. Immerhin ist es ja noch Weihnachten, vielleicht sind es ja nur ein paar Stunden.“
„Nun...das finden wir nicht raus, indem wir hier weiterhin rum stehen. Lass uns nen kleinen Spaziergang machen. In der Stadt finden wir sicher heraus, wann wir sind.“
„Ja, lass es uns jetzt einfach genießen. Ich kann dir ja inzwischen mal erzählen, warum wir eigentlich hier sind und wo wir genau sind.“, meinte Sam und gab seiner kleinen Hexe einen Kuss auf die kalte Nase. Der reichte ihr allerdings nicht und so zog Maya ihren Zukünftigen weiter hinunter zu sich um ihre Lippen fest auf die seinen zu drücken und ihm einen leidenschaftlichen Kuss zu entlocken, der sie beide bis ins Innerste wärmte und zugleich eine Gänsehaut verursachte.
„Das hat gut getan nach dem Trubel am Grimmauldplatz. Nur wir beide und die Stille.“, hauchte Maya gegen die Lippen Sams. Dieser strich mit diesen verträumt über Mayas Mund und drückte ihr noch einen kleinen Kuss darauf, ehe er sich wieder aufrichtete und ihr seine Hand hingestreckt hielt, die der Rotschopf zärtlich umfasste. So ging das Paar Hand in Hand durch die Winterlandschaft und schwieg die ersten Minuten, die Stille genießend.
Dann fing Sam an zu sprechen: „Hier habe ich gelebt. Hier sind wir hergezogen. Wir sind in Sachsen, genauer im Erzgebirge. Ich wollte dir das einfach mal zeigen, weil es zu Weihnachten einfach so wundervoll aussieht.“
„Ja, diese Lichter sind so toll und die stehen anscheinend in jedem Fenster.“, schwärmte Maya.
„Das ist so Tradition. Früher gab es hier viele Bergwerke, weil es Silber und Gold zu finden gab und die Bergleute mussten schon sehr früh hinabfahren und sahen den ganzen Winter über die Sonne nicht, deshalb haben ihre Frauen am Abend Lichter in die Fenster gestellt, um ihnen heimzuleuchten und damit die Bergleute wenigstens etwas Licht am Tag hatten.“, erklärte Sam seinem aufmerksam zuhörenden Rotschopf.
„Vielleicht hat auch gerade der Weihnachtsmarkt geöffnet. Ich weiß ja nicht wie spät es ist, aber ich denke so spät dürfte es noch nicht sein, immerhin sind ja noch sehr viele Lichter an.“, überlegte der Zauberer so.
Maya fragte dann: „Sag mal Schatz, leben hier eigentlich viele Zauberer?“
„Ich weiß nicht wie viele Zauberer es hier gibt, aber ich habe ein paar kennen gelernt. Sie sind, glaube ich, sehr verstreut. Soweit ich weiß, gibt es hier aber kein Dorf wie Hogsmeade, in dem nur Zauberer leben.“, antwortete Sam.
„Ich finde es wunderschön hier. Wir müssen hier unbedingt mal mit unseren Kindern her. Dann fahren wir mit ihnen Schlitten, bauen Schneemänner und machen eine Schneeballschlacht.“, träumte Maya.
Lächelnd fügte Sam noch hinzu: „Und wir gehen mit ihnen auf den Weihnachtsmarkt, wo wir gebrannte Mandeln, Lebkuchen und heiße Makronen essen.“
Maya blickte ihren Verlobten fragend an, weshalb der hinzufügte: „Das sind Muggelweihnachtssüßigkeiten. Die werden wir dann auch essen, außerdem müssen wir unbedingt Glühwein trinken. Der wärmt so richtig schön durch. Du bekommst allerdings nur Kinderglühwein...na ja vielleicht nen kleinen Schluck von meinem, damit du ihn mal kosten kannst.“
„Mir war heut den ganzen Tag noch nicht schlecht.“, bemerkte Maya.
„Nun...der Tag war auch noch nicht so lang. Es ist eigentlich erst Vormittag.“, gab Sam zurück.
„Kannst du nicht einfach sagen, schön Maya ich freue mich, dass es dir jetzt besser geht und du dich nicht alle Nase lang übergeben musst.“, motzte der Rotschopf.
Sam kniff die Augen zusammen, jetzt war er doch tatsächlich schon wieder in ein Fettnäpfchen getreten. Er blieb stehen und nahm seine empört dreinblickende Verlobte in den Arm: „Tut mir Leid, Süße. Ich hab nicht darüber nachgedacht, was ich sage. Es freut mich doch, dass es dir gut geht. Und ich hoffe wirklich, dass du die Übelkeitszeit überstanden hast. Bitte, nicht mehr böse sein.“ Bei den letzten Worten hatte er einen Blick aufgesetzt, bei dem Maya ihm einfach nicht mehr böse sein konnte. Also funkelte sie ihn noch einmal kurz an, dann gab sie ihm einen Kuss zur Versöhnung.
Nach einer halben Stunde, war das Paar endlich im Stadtkern, wo viele kleine Buden um einen großen Weihnachtsbaum standen. Eine Menge Leute wuselten herum, anscheinend noch auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken.
Maya blickte sich um und fragte dann: „Wie bekommen wir jetzt das Datum heraus? Das wird doch komisch klingen, wenn wir das nicht wissen, so kurz vor Weihnachten, oder?“
Sam nickte: „In einer der Buden verkauft ein Zauberer, wenn sie dieses Jahr an der gleichen Stelle steht, find ich ihn auf jeden Fall.“
Keine fünf Minuten später hatte Sam die Bude tatsächlich gefunden und sie hatten Glück, denn es waren gerade keine Menschen davor.
„Entschuldigen Sie, aber könnten Sie uns zufällig das genaue Datum nennen? Auch das Jahr bitte und die Uhrzeit.“, flüsterte Sam.
Einen kurzen Moment blickte der graubärtige Zauberer verwirrt das Paar an, dann antwortete er: „Es ist der 23.12.1998. Und es ist 21 Uhr, wie Sie auch an der Rathausuhr ablesen könnten.“
Sam und Maya atmeten erleichtert auf. Sie waren also noch im selben Jahr. Sie mussten einfach nur die Zeit verstreichen lassen und zur rechten Zeit zurück nach England reisen, dann würde es nicht auffallen. „Vielen Dank, Sie haben uns sehr geholfen.“, sagte Maya, bevor das Paar den Zauberer verwirrt stehen ließen. Sie wollten es niemandem erklären müssen, immerhin ist Zeitreise strengstens verboten.
Nachdem das Paar einiges an Süßigkeiten gegessen und sich mit einem heißen Getränk erwärmt hatte, beschloss es sich etwas für die Nacht zu suchen. Sam kannte einen Gasthof für Zauberer. Wie der Topfende Kessel fiel er Muggeln nicht auf und da er gleich an dem großen Marktplatz lag, wo sie sich gerade befanden, hatten die Zwei es auch nicht weit. Als sie eintraten, wurden sie von einer netten, älteren Hexe begrüßt, die gerade Gläser spülte. Sam ging zur Bar und sagte: „Einen schönen Abend. Ist noch ein Zimmer hier frei?“
„Für wie lange?“, kam die Gegenfrage.
„Zwei Nächte.“, antwortete Sam.
„Na dann kommen Sie mal mit.“ Die Wirtin führte sie in ein schönes Zimmer mit Blick auf den Markt. Es befand sich ein schönes großes Bett, zwei Nachttische und ein großer Kleiderschrank in dem Raum, alles war aus Holz und es roch frisch nach Tannennadeln. Im Fenster stand einer dieser Schwibbögen und Maya beschloss einen mit nach England zu nehmen. Sie liebte diese Teile. Nachdem die Wirtin sie noch über die Essenszeiten aufgeklärt hatte, ließ sie das Paar allein.
„Wollen wir ins Bett gehen, sonst kommt unser Rhythmus völlig durcheinander.“, schlug Sam vor.
„Du willst jetzt schon schlafen?“, fragte Maya.
Sam grinste anzüglich: „Wer hat denn was von schlafen gesagt?“
In Maya kribbelte es. Eine ungewöhnliche Lust hatte sie gepackt und sie wusste nicht mehr, wie ihr geschah, denn schon lag sie eng umschlungen mit ihrem Verlobten auf dem weichen Bett und ihre Zungen fochten einen wilden Kampf der Leidenschaft.
Ungeduld machte sich in der jungen Hexe breit. Sie wusste nicht, wo dieses unglaubliche Gefühl herkam, aber sie wollt keinen Augenblick länger warten, sonst, war sie sich sicher, würde sie auf der Stelle explodieren. Unbeherrscht riss sie Sams Hemd von Körper und streifte ihm die Hose ab, dann entfernte sie schnell ihre eigenen Kleider vom Leib, wurde aber von Sam gebremst: „Hey was ist los Süße, wir haben doch alle Zeit der Welt.“
„Sam.“, raunte Maya. „Ich weiß nicht warum, aber ich will dich jetzt...sofort...bitte.“
Sam hatte die seltsame Vermutung, dass das ein weiterer Teil der Schwangerschaft war. Er hatte mal gehört, dass es Momente gibt, in denen Frauen während der Schwangerschaft ein unglaubliches Verlangen nach Sex haben. Und Maya schien genau das zu haben. Nicht unbedingt die negativste Nebenerscheinung.
Während der Zauberer noch so über das Verhalten seiner Hexe nachgedacht hatte, hatte diese sich schon rittlings auf seinen Schoss gesetzt und begonnen ihn an Hals und Schultern zu küssen. Sie atmete schwer und Sam konnte spüren wie erregt seine Verlobte war, am ganzen Körper bebete sie, also packte Sam Maya, hob sie ein wenig an und setzte sie dann so ab, dass er langsam in sie gleiten konnte. Ein lautes Stöhnen entfuhr der jungen Frau und sie krallte sich am Rücken ihres Verlobten fest, dann begann sie sich eng an Sam geschmiegt langsam auf und ab zu bewegen. Nach einigen Minuten spürte Sam ein Zittern Mayas, dass nicht von ihrer Erregung herzurühren schien und flüsterte zärtlich: „Süße, wollen wir uns nicht hinlegen, das muss doch ziemlich anstrengend für dich sein.“
Maya, die kaum gemerkt hatte, wie Kräfte raubend diese Position gewesen war, war froh, dass Sam diesen Vorschlag gemacht hatte. Bereitwillig legte sie sich nun auf den Rücken und Sam legte sich auf sie.
Der Rotschopf spürte schon beim ersten Stoß in der neuen Position, dass sie nicht lange brauchen würde um nun zu kommen. „Küss mich.“, bat sie Sam, der dieser Aufforderung gerne nachkam.
Und während Lippen auf Lippen trafen, fiel das Paar tiefer und immer tiefer. Alles um sie herum schien zu verschwimmen, bis sich alles in Wohlgefallen auflöste und ein Urknall sie zurück ins Universum schoss.
Als bei Maya der Verstand wieder einsetzte, wurde ihr bewusst, dass sie laut geschrieen haben musste. Aber es war ihr egal, dass sie keinen Stillezauber über ihr Zimmer ausgebreitet hatten und dass das wahrscheinlich die ganze Pension gehört haben muss. Alles, was zählte war das Hier und Jetzt, dass sie hier mit Sam lag, dem Mann, den sie über alles liebte und das sie gerade das unglaublichste, berauschendste Gefühl mit ihm geteilt hatte, das ein Paar überhaupt miteinander teilen konnte. Die junge Hexe drehte den Kopf zur Seite und sah dort Sam selig lächeln. Sie drehte ihren ganzen Körper und streichelte Sams Brustkorb, dann flüsterte sie ihm ins Ohr: „Ich liebe dich.“
Sam flüsterte ein ‚Ich liebe dich auch’ gegen ihre Lippen und drückte dann seine auf ihre, die sich bereitwillig für ihn öffneten.
Noch lange schlief das Paar nicht ein und auch den nächsten Tag verbrachten die Zwei fast ausschließlich auf dem Zimmer. Nur einmal geschah etwas, das die Beiden nicht bedacht hatten. Sie hatten beschlossen doch mal raus zu gehen und einen kleinen Spaziergang zu machen und als sie so unterwegs waren, liefen sie geradewegs Sams Eltern in die Arme, die äußerst überrascht waren ihren Sohn und ihre zukünftige Schwiegertochter dort zu treffen. Sam war der Meinung, dass die Wahrheit wohl am Besten wäre, deshalb sagte er: „Wir hatten eigentlich nur vor mit einem Portschlüssel hierher zu reisen, haben aber nicht bedacht, dass ein Zeitumkehrer die Reise nicht vertragen könnte. So sind wir ein wenig in der Vergangenheit gelandet. Morgen gehen wir dann wieder nach England zurück, wo ihr euch mit vielen anderen schon im Grimmauldplatz 12 befinden werdet und wir werden nur 2 Stunden weg gewesen sein.“
„Aber wir hatten eigentlich vor, Weihnachten doch nicht in England zu verbringen, aber wenn das so ist, soll es eben so sein.“, meinte Paula.
„Wir sehen uns dann ja morgen.“, verabschiedete sich Sam von seinen Eltern und erklärte ihnen noch, dass es besser sei nicht zu viel durcheinander zu bringen.
Am 25. Dezember gingen Sam und Maya dann wieder die Anhöhe hinauf um dort punkt 12 Uhr wieder mit ihrem Portschlüssel gen England zu verschwinden.


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