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Fanfiction

Ein unglaubliches Geheimnis - Die Hochzeit I

von GinnyNic

Ziemlich hektisch ging es am nächsten Morgen zu und Maya wurde kurzerhand wieder ins Bett verbannt, nachdem sie sich fast vor Aufregung überschlagen hätte.
Eine halbe Stunde vor der Abreise kam Lily hoch ins Zimmer und sah, dass ihre Tochter gerade auf und ab lief, was sie wohl die letzte halbe Stunde getan haben musste.
„Ach Liebling.“, seufzte Lily. „Warum hast du dich nicht noch ein wenig ausgeruht?“
„Machst du Witze, Mum?“, schimpfte die Jüngere. „Heute ist meine Hochzeit...und ich meine, ich will Sam ja gerne heiraten, aber...“ Maya knetete ihre Hände nach den richtigen Worten ringend, während Lily die Türe schloss um eventuelle Zuhörer auszuschließen.
Die aufgeregte Hexe ließ sich auf das Bett nieder plumpsen und ihre Mutter setzte sich abwartend neben sie.
Dann meinte Maya: „Ich hab Angst, dass mich bald alles überfordern wird. Ich werde bald Ehefrau und Mutter sein und ich hab noch nicht einmal die Schule abgeschlossen. Es hat mich alles einfach so überrannt...Was ist denn, wenn ich eine schlechte Mutter bin oder wenn mein Essen nicht schmeckt? Man kann einfach so viel falsch machen...in diesem einen Buch über Erziehung stand...“
„Was denn für ein Buch?“, unterbrach Lily, die langsam zu verstehen begann. Sie hatte auch mal ein Buch über Erziehung in die Finger bekommen. Das allerdings, gepaart mit ihren Hormonen, war reine Munition für ihre Gefühle gewesen. Und ohne eine Antwort abzuwarten, sagte Lily: „Ach mein kleiner Engel, ignorier einfach, was in diesem Buch steht. Letztendlich kann dir kein Buch helfen, du musst auf dein Herz hören, was sagt dir denn dein Herz?“
Keine Sekunde musste Maya über die Antwort auf diese Frage nachdenken, sie lächelte und meinte nur: „Danke, Mum. Du hast mir sehr geholfen. Lass uns jetzt runter gehen, sonst verpassen wir noch die Portschlüssel.“
Lily blickte auf die Uhr im Zimmer und meinte: „Nein, Molly bekommt einen Nervenkollaps, wenn du runter gehst, bevor der erste Portschlüssel zusammen mit Sam verschwunden ist. Du weißt ja – die Tradition.“, verdrehte die ältere Hexe die Augen.
Noch eine viertel Stunde warteten die beiden Frauen auf dem Zimmer bis der erste Portschlüssel mit den Männern verschwunden sein musste. Punkt halb machten sie sich also auf nach unten in den Salon, wo alle Frauen warteten um zusammen mit Maya nach Teneriffa zu verschwinden. Um sich zu vergewissern, dass nichts schief ging, erkundigte sich Paula Diatour flüsternd bei Maya: „Hast du deinen Zeitumkehrer auch abgelegt?“
Die angesprochene nickte eifrig und legte dann zusammen mit den anderen die Hand an den schönen orange-grünen Blumenkranz und schon verschwand die Gruppe Richtung Teneriffa.


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Nachdem alle mehr oder weniger bequem in der Pampa gelandet waren, die sich hoffentlich als ein Teil Teneriffas herausstellen würde, richtete Ginny, die als einzige über die Örtlichkeiten informiert war, da sie es ja mit Harry gebucht hatte, das Wort an die Frauen: „Wir stellen uns jetzt alle im Kreis auf, Maya setzt du am Besten den Kranz auf den Kopf, dann nehmen wir uns an den Händen, damit wir auch niemanden verlieren, wenn wir jetzt ins Hotel apparieren.“
Gesagt, getan. So tauchten wenige Sekunden später die 15 Frauen in einem nahezu leeren, aber dennoch durch Teppich und Tapete gemütlich wirkenden Raum, auf und Ginny erklärte: „Das ist ein spezieller Raum, in den man apparieren kann. Allerdings muss man sich dazu erst einmal auf der Insel befinden, deshalb die Landung mit dem Portschlüssel mitten im Nirgendwo.“
„Ist das Hotel nur für Zauberer und Hexen?“, fragte Maya neugierig.
Die jüngste Weasley schüttelte den Kopf und antwortete: „Es gibt bestimmte Bereiche, die nur von Zauberern und Hexen betreten werden können. So sind auch die obersten Stockwerke nur für magische Wesen sichtbar und begehbar. Aber jetzt sollten wir erst einmal einchecken und dich dann auf die Hochzeit vorbereiten, Süße.“
Bei diesen Worten stieg Mayas Aufregung ins unermessliche, aber dieses Mal konnte sie es einfach nicht mehr erwarten, bis sie endlich mit Sam vor den Altar treten würde. Nur noch vier Stunden blieben ihnen für die Vorbereitung, weshalb sie so schnell wie möglich eincheckten und sich dann schleunigst in das Zimmer aufmachten, das für die unverheiratete Frau zur Vorbereitung gedacht war, übernachten würde Maya in einem anderen Zimmer, das, wie sie verstanden hatte, ganz besonders für sie und Sam hergerichtet sein würde. Ein leichtes Prickeln durchströmte ihren Körper bei dem Gedanken an die kommende Zeremonie und die darauf folgende Nacht und mit einem seligen Lächeln ließ sie sich Wasser in die große Eckbadewanne ein und legte ihren Kopf entspannt zurück.
Nach zehn Minuten streckten Hermine und Ginny die Köpfe zur Tür herein und mussten feststellen, dass Maya wohl weggedöst war. Sanft rüttelte die Jüngere an der Schulter der Braut, die überrascht die Augen aufschlug und murmelte: „Oh...ich bin wohl kurz weggenickt...das Wasser war so schön.“
Ginny und Hermine nickten verstehend. Die letzten Tage hatte Maya nicht gut schlafen können und es schien als hätten ihr diese paar Minuten sehr gut getan. Sie ließen sie wieder allein, so dass die junge Frau sich fertig waschen konnte. Weitere zehn Minuten später kam Maya dann aus dem Bad, da sie nicht noch mehr Zeit verschwenden wollte. Draußen warteten schon ihre Brautjungfern Hermine und Ginny, ihre ‚Mütter’, sowie ihre Schwiegermutter. Alle anderen Frauen waren dazu ‚beauftragt worden’, den Männern mit bei den anderen Hochzeitsvorbereitungen zu helfen.
Den Bademantel fest um sich schlingend, setzte Maya sich auf einen für sie bereitgestellten Stuhl und ließ sich von ihrer Mom schminken. Mit sicherer Hand trug Lily ihrer Tochter das Make-up auf. Sie wusste das Gesicht von der Braut zu betonen, ohne dass es zu aufdringlich wirkte. Währenddessen widmete sich Mary dem Haar ihrer Adoptivtochter, in das sie erst kleine Locken hineinzauberte, die sie dann elegant hochsteckte. Befestigt wurde die Frisur mit kleinen weißen Klammern, die Mary akkurat auf dem Hinterkopf der Frau vor ihr verteilte. Ein paar Strähnen, die Mary nun kürzte, damit sie Maya nur noch bis zum Kinn reichten, ringelten sich, rechts und links von Mayas Gesicht, hinab.
Schließlich zog die Rothaarige sich noch die Reizunterwäsche zusammen mit dem blauen Strapsband an, darüber dann das Kleid und schließlich legte sie noch den Schmuck an, ließ sich das Diadem von Mary aufsetzen und schlüpfte in die weißen, vorn gerafften Ballerinas mit Absatz, in die sie sich schon beim ersten Blick verliebt hatte.
„Wie sehe ich aus?“, fragte die Braut, als sie nach fast drei Stunden der Vorbereitung völlig fertig und bereit zu heiraten vor den anderen Frauen stand.
Beiden ‚Müttern’ standen nun Tränen in den Augen und auch die anderen Frauen waren ergriffen von dem glücklichen Strahlen, dass die junge Braut vor ihnen von sich gab.
Mayas Kleid war vollkommen weiß und silberne Stickereien sowie kleine Diamanten schmückten es. Der obere Teil des Kleides war eine Korsage, die hinten gebunden wurde und Mayas Brüste äußerst vorteilhaft anhob, an der Hüfte ging es dann in einen langen, seidenen, wallenden Rock über, der bis zum Boden reichte.
An den Händen trug die junge Frau ebenso weiße Handschuhe, die kurz vor ihrem Ellenbogen abschlossen und der Schleier, der von dem silbernen Diadem gehalten wurde, glitzerte, da er mit winzigsten Steinchen bestickt war, die Lily darauf gesetzt hatte. Heimlich hatte sie diese aus einem Verlies in Gringotts geholt, das sie einmal für Maya angelegt hatten, in dem Glauben, dass sie es ihr irgendwann persönlich würden überlassen können. Die Diamanten waren ihre gewesen, sie selbst hatte sie auf ihrem Schleier getragen. Es war eine Pottertradition, dass Tochter oder Schwiegertochter diese Steine tragen würden und sie wurden von Generation zu Generation weitergegeben. Es lag ein Segen auf ihnen, der der Ehe der Heiratenden Glück schenken würde. Und jetzt trug ihr kleines Mädchen diese Steine und alles an ihr strahlte.
„Ach mein, Liebling.“, schluchzte Lily. „Du siehst so wundervoll aus. Sam wird es die Sprache verschlagen.“
„Ja, das wird es.“, stimmte Mary zu. „Es macht mich so stolz, dich so glücklich und strahlend vor mir zu sehen, meine Süße.
„Ihr solltet euch jetzt auch endlich fertig machen gehen.“, meinte Maya. „Dann kann ich meine Nerven noch ein wenig beruhigen und zur Ruhe kommen.“
Die 5 Frauen nickten und gingen in ihre jeweiligen Zimmer um sich nun selbst umzuziehen.


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Maya setzte sich vorsichtig hin, um nichts zu zerstören und atmete seufzend aus. Als sie in den Spiegel sah, schien es ihr, als würde ihr eine fremde Frau entgegen blicken. Noch einmal dachte sie über die letzten Monate nach und konnte gar nicht glauben, was alles geschehen war, seit ihre Mum ihr erzählt hatte, woher sie tatsächlich kam. Und auch, wenn Maya sich des Öfteren ein wenig überrumpelt fühlte, denn alles in ihrem Leben hatte sich so schnell verändert, so war sie sich sicher, dass sich alles zum Guten geändert hatte. Auch wenn sie sich nicht sicher war, wie sie die Zukunft meistern würde, so wusste sie, dass sie nirgends anders sein wollte, als an der Seite Sams und hier und jetzt war alles in Ordnung.
„Hey Maya.“, jäh wurde die Rothaarige aus ihren Gedanken gerissen und blickte im Spiegel auf die zwei Gestalten, die hinter ihr standen. Es waren ihre zwei ‚Väter’ und plötzlich fiel Maya ein, dass sie nicht wusste, wer sie zum Altar führen sollte.
Die zwei Zauberer erkannten, was ihre Tochter beschäftigte und Gray meinte beruhigend: „Mach dir keine Sorgen, Liebling. Wir haben entschieden, dass James dich zum Altar führt. Das ist nur gerecht, nachdem ich dich all die Jahre aufziehen und zu einer wundervollen Frau heranreifen sehen durfte. Was sagst du dazu?“
Maya nickte mit Tränen in den Augen. Immer noch betrachtete sie die Spiegelbilder ihres Vaters und Adoptivvaters. Sie schaffte es einfach nicht sich umzudrehen.
„Nicht weinen, Maya-Schatz. Die Frauen werden uns sonst umbringen, wenn dein Make-up verlaufen ist.“, James konnte seine Tochter einfach nicht weinen sehen, auch wenn es Tränen des Glücks sein mochten.
Die Rothaarige lachte auf und belehrte ihren Dad: „Meinst du denn ernsthaft sie würden mir normales Make-up draufmachen. Es hält mindestens 24 Stunden und kann vorher nur durch einen bestimmten Trank entfernt werden.“
Maya blickte auf die Uhr: „Nur noch ne halbe Stunde!“, die Hexe sprang nun auf und versuchte ganz ruhig durchzuatmen...
Ein paar Räume weiter versuchte sich auch der Bräutigam zu beruhigen, was ihm sichtlich schlecht gelang. Immer wieder schritt er ihm Raum auf und ab. Er hatte außerdem alle außer Harry hinausgeschmissen, der sich geweigert hatte zu gehen. Inzwischen war Sam ihm sehr dankbar dafür, denn ohne seine beruhigenden Worte, würde der Zauberer wohl völlig durchdrehen.
„Haben wir noch irgendwas vergessen?“, wollte Sam nun zum tausendsten Mal wissen und genervt antwortete Harry wie schon die Male davor: „Nein, Sam. Wir haben alles. Was brauchen wir denn auch? Du stehst komplett angezogen da, die Ringe sind hier in meiner Tasche...“, Harry holte sie zum Beweis kurz hervor. „Der Hohepriester steht schon bereit, eure Trauzeugen und Brautjungfern stehen bereit, so wie auch die Gäste und das wichtigste...Maya ist nur ein paar Zimmer entfernt und Ginny hat mir vorhin gesagt, das alles in Ordnung ist. Also kein Grund sich Sorgen zu machen, ja?“
Sam nickte, kontrollierte noch einmal, ob sein schwarzer Smoking und vor allem die Fliege richtig saßen, dann ging er aus dem Zimmer, um sich in der Gartenanlage des Hotels, wo die Zeremonie stattfinden sollte, vorn unter dem weißen Baldachin aufzustellen, wo schon Ron war. Nur noch fünf Minuten, dann würde es losgehen. Fast alle Gäste waren inzwischen auf ihren Stühlen. Hermine und Ginny waren noch bei Maya. Sie würden zusammen mit ihr einlaufen.
Der Bräutigam blickte sich um. Es war einfach wunderschön. „Danke.“, flüsterte er seinem baldigen Schwäger zu. „Das alles hier ist unglaublich.“
Harry nickte ihm strahlend zu.
Es war eigentlich Winter, aber um sie herum, auf der Insel des ewigen Frühlings, blühte alles in den ausgefallensten Tönen, so dass sie sich die Blumen hatten sparen können.
Der Baldachin stand direkt am Ende eines Weges aus Naturstein. Diesen Weg würde seine rothaarige Hexe gleich entlang schreiten. Die Stühle der Gäste standen auf der Wiese vor dem Altarhimmel. Es war eine kleine Gesellschaft, genau so, wie es die Beiden sich gewünscht hatten.
Die Sonne schien milde auf sie herab und die leichte Brise wehte den Meergeruch an ihre Nasen. Sam sog die frische Luft tief in seine Lungen. Nach drei Minuten kam dann Lily und nickte Sam zu. Es schien also alles in Ordnung zu sein und die Zeremonie konnte losgehen.
Violinen begannen eine zarte Melodie anzustimmen und in wenigen Sekunden, würde er endlich seine Braut erblicken.


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Am schwierigsten fand ich, das Tauchen technisch zu bewältigen und dabei auch noch zu spielen. Ich durfte nie vergessen, dass Harry Kiemen hat, also gar nicht atmet. Also hatte ich sorgsam darauf zu achten, dass ich keine Luftblasen ausatmete. Um mich herum konnte ich überhaupt nichts erkennen, ich hörte nur Jamies völlig unwirkliche Stimme. Ein absolut bizarres Erlebnis, aber ich fand es echt toll.
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