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Fanfiction

Ein unglaubliches Geheimnis - Die Tage bis Silvester

von GinnyNic

Sam war am Morgen vor Maya erwacht und blickte seiner Frau glücklich beim Schlafen zu. Sie sah so friedlich aus. Sie lag auf der Seite zu ihm gewandt und ihre Kopf war auf ihre Arme gebettet. Einzelne Strähnen hatten sich aus ihrer Frisur gelöst, da der Zauber erloschen war, doch das Make-up hielt immer noch.
Ein Blinzeln verriet Sam, dass die Rothaarige bald erwachen würde und so war es auch. Maya schlug die Augen auf und nuschelte: „Hast du mich die ganze Zeit beobachtet?“
Der Zauberer strich ihr eine Strähne ihres noch gelockten Haares aus dem Gesicht und flüsterte: „Ja, du hast so süß geschlafen, da konnte ich nicht wegschauen.“
„Wie lange bist du denn schon wach?“, fragte Maya leise und blieb weiterhin in ihrer Position liegen.
Sam zuckte angedeutet die Schultern und meinte: „Vielleicht ne halbe Stunde.“
„Wollen wir aufstehen?“, gähnte Maya, was Sam lächeln ließ.
„Wir könnten auch noch ein klein wenig kuscheln, meine Süße.“, schlug der Zauberer vor.
„Dem Vorschlag kann ich nur zustimmen.“, murmelte die Hexe und rückte näher zu ihrem Mann. Sie legte ihre Hände auf seine leicht behaarte Brust und fuhr an ihr auf und ab, dann säuselte sie: „Hab ich dir eigentlich schon mal gesagt, dass du verdammt sexy bist?“
Der Zauberer knurrte: „Gesagt noch nicht, aber es gab da immer so kleine Hinweise, die mir das gezeigt haben.“
„Welche Hinweise denn?“, schnurrte Maya, während sie ein Bein um Sams Unterleib schwang.
„Mhh...lass mich mal überlegen.“, grinste der Verheiratete und führte seine Hände hinab zu Mayas Busen, dessen Knospen sich schlagartig aufstellten bei der Berührung des Mannes. „Vielleicht zeigen es mir diese Beiden immer wieder. Ist dir eigentlich aufgefallen, dass ich nur in einem gewissen Ton mit dir reden muss, dann stellen deine Brustwarzen sich auf?“
Maya grinste fies: „Das machen sie aber auch bei Babygeschrei, denn dann wollen sie Milch abgeben. Wirst du schon bald sehen.“
Sam runzelte die Stirn: „Das ist ja echt gemein, du vergleichst meine Stimme mit Babygeschrei. Scheinst ja nicht viel Lust auf Sex zu haben.“
„A, war ich der Ansicht, wir wollten nur kuscheln. B, nicht böse sein Liebling, vor ner Sekunde wollte ich noch, aber gerade als mir das mit den Babys in den Sinn kam, war alles verraucht.“, seufzte Maya.
Sam lächelte verständnisvoll: „Das gehört halt auch dazu. Letztens hast du vor Lust fast den Verstand verloren und jetzt ist es eben anders. Damit kann ich leben. Wollen wir dann mal aufstehen? Die anderen werden sicher schon beim Frühstück sein.“
Maya blickte äußerst skeptisch und gluckste dann: „Also, was Harry betrifft, wär ich mir da nicht so sicher. Der wurde von den Rumtreibern ganz schön abgefüllt. Ich bin ja mal gespannt, ob Ginny noch großen Ärger mit ihm hatte.“

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„Guten Morgen, Maya-Schatz, wo hast du denn deinen Mann gelassen?“, am Frühstückstisch im Restaurant saßen ausschließlich Frauen. Die Männer schienen die Hochzeit wohl nicht ganz so gut überstanden zu haben.
„Der ist noch eine Runde schwimmen gegangen, habt ihr noch lange gemacht?“, wollte Maya nun wissen, während sie am Tisch Platz nahm. Da die Frauen genug Brötchen und Aufstrich besorgt hatten, musste sie jetzt nicht ans Büffet gehen. Sie wollte erstmal wissen, was noch so passiert war.
Ginny stöhnte auf: „Ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen, da Harry sich die ganze Zeit hat übergeben müssen. Wenn James und Sirius wieder auf den Beinen sind, werd ich sie eigenhändig umbringen! Sie haben ihn total abgefüllt!“
Maya schüttelte den Kopf: „Ich wette, er wollte vor den Rumtreibern einfach nicht als Versager dastehen.“
Ginny nickte zustimmend, als eine kleine Hand an Mayas Arm patschte. Diese blickte hinunter und lächelte den kleinen Teddy an, der gerade versuchte sich aufzurichten. Die Rothaarige lächelte und reichte ihm ihre Hand, an der er sich hochzog und auf wackeligen Beinen zum Stehen kam.
„Na mein Süßer, willst du zu mir?“, flötete Maya fröhlich und hob den nun rothaarigen Jungen an um ihn sich auf den Schoß zu setzen.
„Du bist aber groß geworden, seit ich dich das letzte Mal gesehen habe.“, redete Maya weiter mit Teddy, der auf den Tisch klopfte und quietschte: „Ham.“
„Du willst was zu Essen haben?“, fragte Maya, während sie die eine Hälfte ihres Brötchens mit Marmelade bestrich und in kleine Teile schnitt, um ein Stückchen davon Teddy zu geben. Der öffnete weit seinen kleinen Mund und lutschte schmatzend an dem Stück, bis es weich genug für ihn war und er es aß.
„Mhhh.“, machte Maya „Das war lecker – nicht? Hier hast du noch eins.“ Und schon verschwand das zweite Stück im Mund des Jungen.
Lily blickte ihre Tochter strahlend an und erinnerte sich sehr deutlich an eine Szene, die sich gestern noch im Grimmauldplatz abgespielt hatte. Deshalb sagte sie: „Du hast dir gestern Morgen Sorgen gemacht, dass du vielleicht keine gute Mutter sein würdest. Wieso?“
Die frisch Verheiratete zuckte die Schultern und meinte: „Das waren nur mal wieder die Hormone.“
„Kann ich nur bestätigen.“, kam eine Stimme von hinten, die zu Mayas Mann gehörte.
Diese ignorierte die Aussage geflissentlich und wand sich wieder Teddy zu, der schon anfing zu jammern, weil sie aufgehört hatte ihn zu füttern. Fast hätten ihre Finger dran glauben müssen, die der junge Lupin gepackt und sich in den Mund gesteckt hatte.
„Hey, du kleiner Racker, das schmeckt ganz sicher nicht. Iss lieber das hier.“, Maya hatte den Finger aus dem fest verschlossenen Mund gezerrt und griff zu einem weiteren Stück Semmel, während Sam neben ihr Platz nahm und die Szene aufmerksam beobachtete.
„Vielleicht solltest du ihm ein Lätzchen umbinden, sonst sabbert er sich total voll, schlug Sam dann vor. Maya blickte an Teddy herunter und merkte, dass ihr Mann Recht hatte. Dann wanderte ihr Blick über den Tisch, aber Sam hatte schon gefunden, was seine Frau gesucht hatte. Und anstatt ihr die Stoffserviette zu reichen, fixierte er sie selbst am Pullover Teddys mit den Worten: „So, jetzt kannst du ruhig kleckern, kleiner Mann.“
Nach einer halben Stunde hatten alle ihr Frühstück beendet und sie entschieden sich die, immer noch in ihren Betten liegenden, Herren der Schöpfung zu wecken. Sam hatte entschlossen sich seiner Mum anzuschließen, während Maya sich auf den Weg zu Sirius machte, den Lily ihr wärmstens als Weckkandidaten empfohlen hatte.
Noch schwankte Maya bei der Weckmethode zwischen Aguamenti und Levicorpus, den Harry ihr vor einem Monat gezeigt hatte. Mucksmäuschenstill trat die Rothaarige in das Zimmer ein (war ja klar, dass Sirius nicht noch nen extra Zauber zum Verschließen gesprochen hatte, der hatte Glück, dass er das Zimmer überhaupt gefunden hat), schloss dann die Tür wieder und trat auf das Bett zu, wo Sirius noch völlig ruhig schlief. Mit einem fiesen Grinsen auf dem Gesicht, hob Maya ihren Zauberstab, rief: „Aguamenti glacies maxima“, woraufhin eiskaltes Wasser aus ihrem Zauberstab auf Sirius zuschoss und ihn mitten ins Gesicht traf. Wie vom Knallrümpfigen Kröter gestochen schoss der Black aus dem Bett hoch und stand da, als hätte er den Zauberstab gezückt und wollte auf Maya schießen, doch den besaß er ja nicht mehr. Bei diesem Anblick war Maya in schallendes Gelächter ausgebrochen und, sich krümmend vor Lachen, auf dem Boden zusammengesackt. Böse funkelnd blickte er die Tochter seines bestens Freundes an und wog ab, wie viel ihm die Freundschaft zu James wohl bedeutete. Dann bedachte er, dass es ohne ihn sicher langweilig in der Ewigkeit wäre und grummelte deshalb nur etwas Unverständliches, während er im Bad verschwand.
Ginny unterdessen hatte sich für den Levicorpus entschieden. Immer noch äußerst sauer wegen der durchwachten Nacht, schwang sie schweigend den Zauberstab und schon hing Harry kopfüber über dem Bett. Mit vor Schrecken verzerrtem Gesicht baumelte der junge Potter herum und versuchte sich zu orientieren, dann erblickte er seine gemein feixende Freundin, die nicht gedachte ihn ab zu setzten und nur flötete: „Na, hat der Herr vielleicht Kopfschmerzen?“
„Wenn ich zugebe, dass es dumm war mich so voll laufen zu lassen, lässt du mich dann runter?“, fragte Harry nur.
Ginny nickte.
„O.K. Es tut mir echt Leid. Ich konnte aber irgendwie nicht nein sagen, sonst hätten mich mein Vater und mein Pate vielleicht für ein Weichei gehalten und das wollte ich nicht.“, erklärte Harry.
Ginny war das natürlich klar gewesen und sie wusste auch, dass er es noch in der Nacht bereut hatte, es soweit kommen zu lassen, aber er sollte es auf keinen Fall so schnell wieder vergessen. Dennoch, fand sie, hatte ihr Freund nun genug gelitten, also dachte sie ‚Liberacorpus’ und Harry klatsche mit dem Kopf voran auf das Bett, das zum Glück schön weich war und seinen trotzdem recht ungemütlichen Aufprall etwas dämpfte.
„Womit hab ich das eigentlich verdient, so geweckt zu werden? Die anderen haben doch auch getrunken.“, jammerte Harry nun.
„Keine Sorge, mein Schatz.“, grinste Ginny. „Außer Sam werden alle Männer auf die eine oder andere gemeine Art und Weise geweckt.“
„Oh...und warum Sam nicht?“, fragte Harry.
„Nun, der hat es allein aus dem Bett geschafft. Hatte ja immerhin auch etwas anderes heute Nacht zu tun, als zu trinken.“, meinte Ginny. „Hättest du ja auch machen können, aber du wolltest unbedingt trinken.“, fügte Ginny noch schnippisch hinzu.
„Das Leben ist echt nicht fair.“, klagte Harry nun weiter und ging ins Bad.


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Schnell vergingen die letzten Tage des Jahres, die alle zusammen entweder am Pool oder am Strand verbracht hatten. Die Hochzeitsgäste hatten den Urlaub auch verlängert um die Tage noch zusammen mit den Auferstandenen genießen zu können, wobei die Weasleys das von Harry als Weihnachtsgeschenk bekommen haben, da sie es sonst nie angenommen hätten.
Aber auch einen Ausflug wollte sich niemand entgehen lassen, also entschied man sich, den Loroparque, einen Bekannten Zoo auf der größten der Kanareninseln, zu besuchen.
Am Morgen vor dem Ausflug ging es fast so chaotisch zu, wie bei der Abreise nach Teneriffa.
Vor allem Maya war sehr gestresst, da die Morgenübelkeit mal wieder zugeschlagen hatte. Gerade kam sie aus dem Bad und ließ sich seufzend aufs Bett fallen. Sam war gerade vom Frühstück gekommen und hatte noch mitbekommen, dass sich seine Frau übergeben hatte, deshalb fragte er: „Alles O.K., Süße?“
„Mhh, geht schon. Müsste es ja langsam gewohnt sein.“, gab Maya zurück und blickte weiterhin an die Decke.
Sam nickte und meinte dann: „Ich soll dir von Ginny und Harry ausrichten lassen, dass du dir am besten ne Hose anziehen und einen Jacke mitnehmen sollst. Es könnte passieren, dass wir nass gespritzt werden, deshalb ist wärmere Kleidung besser.“
Jetzt nickte Maya, erhob sich vom Bett und ging zum Schrank, um eine schwarze Dreiviertelhose, ein braunes Babydoll und eine grasgrüne Jacke aus Baumwolle herauszuziehen. Doch es sollte ein für Maya unerwartetes Problem auftreten.
„Mist!“, fluchte der Rotschopf.
„Was ist denn los?“, fragte Sam, der sich schnell noch geduscht hatte und nun aus dem Bad, der Quelle des Lärms hinterher, gestürzt war.
Seine Frau stand mitten im Zimmer. Ihre schwarze Jeans war hochgezogen, doch schien sie sich nicht schließen zu lassen.
„Ich krieg die Hose nicht mehr zu. Meine Sommerjeans sind aber alle so eng, was mach ich denn jetzt?“, fragte Maya völlig verzweifelt.
„Wär echt schön, wenn es so was wie Magie gäbe und wir sie beherrschen würden, nicht?“, stellte Sam sarkastisch fest. Kurz blickte er seine Maya an und fragte dann: „Im wievielten Monat bist du denn bitteschön?“
Die Unterlippe der Rothaarigen begann zu beben und sie wimmerte: „Du findest, dass ich fett bin!“
Bevor Sam ins nächste Fettnäppchen treten konnte, erlöste ihn ein Klopfen an der Tür. Schnell ging er hin und öffnete, froh Lily, Hermine und Ginny davor zu sehen. Erleichtert ließ er die drei Frauen rein und fragte: „Kann eine von euch etwas mit Mayas Hose machen?“
„Ich bin nämlich, laut meinem Mann, zu fett!“, schnauzte Maya und Sam entschied sich, sich ins Bad zurückzuziehen und weiter fertig zu machen.
Derweil fragte Lily: „Was hat er denn gesagt, Liebling?“
„Er hat mich ganz ungläubig angestarrt und abfällig gefragt, wie weit ich denn schon bin. Er weiß ganz genau, wie weit ich bin! Und er hat Recht. Ich bin fett.“, schluchzte Maya.
„Ach Süße. Das hat er sicher nicht so gemeint. Männer sind einfach nicht in der Lage es uns in dieser Zeit Recht zu machen. Frag mal deinen Vater und Sirius, was die sich alles von mir anhören mussten. Und beim Zweiten Mal war es für Sirius noch schlimmer, denn er hatte ja keine Ahnung, was da der Grund war. Der muss gedacht haben, ich habe Dauertage.“, versuchte Lily ihre Tochter zu beruhigen. „Und Maya, wenn ich deine Hose so betrachte, wundert es mich nicht, dass dein Bauch da nicht mehr reinpasst. Die ist ja knalleng! Jede normale Schwangere wäre wahrscheinlich nur noch bis zur Wade hineingekommen.“
„Ehrlich?“, raunte Maya.
Lily nickte, dann lieh sie sich von Ginny den Zauberstab und mit ein paar kleinen Bewegungen, begann die Hose sich zu weiten. Der Bund war jetzt aus Stretch, so dass Maya ihn bequem über ihren Bauch legen konnte, unglaublich froh, dass das Babydoll alles verdecken würde, denn besonders schön sah es nicht aus.
Nachdem ihre Mum ihr die Hose so gut verändert hatte, fragte die frisch Verheiratete: „Sag mal, könntest du auch was mit meinem BH machen? Der drückt in letzter Zeit so.“
Lily nickte, ließ sich von ihrer Tochter den braunen BH mit durchsichtigen Trägern geben und nach einem weiteren Schwung mit Ginnys Zauberstab reichte die Auferstandene Maya den BH wieder. Diese betrachtete das Kleidungsstück eingehend und meinte: „Mir fällt da kein Unterschied auf.“
„Zieh ihn an Schatz.“, flötete Lily. „Er wird sich jetzt deinem Körper anpassen, außerdem hab ich dafür gesorgt, dass die Träger nicht mehr auf deinen Schultern lasten. Das ist angenehmer so, glaub mir.“
Maya umarmte ihre Mutter innig und rief überglücklich: „Du bist klasse, Mum!“


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Nun, wo die ersten Kleidungsprobleme beseitigt waren, konnte sich Maya schnell fertig machen und ging dann zusammen mit den anderen Frauen und einem immer noch leicht verunsicherten Sam zu den anderen, die schon im Foyer warteten.
Dann machten sich alle Urlauber mit mehreren gemieteten Autos auf den Weg in den Loropark.
Die Fahrt über schwiegen die meisten hauptsächlich und bewunderten die tolle Landschaft. Sie fuhren direkt am Meer entlang auf der Autobahn Richtung Hauptstadt, die im Norden der Insel lag.
„Was machen wir als erstes?“, fragte Tonks, als alle nach der Ankunft in Santa Cruz de Tenerife ausgestiegen waren und gerade an der Kasse standen um sich Eintrittskarten zu kaufen. Sie selbst kannte Zoos schon, aber einige waren mehr als aufgeregt und mussten aufpassen, dass sie nicht verdächtig wirkten. Denn Erwachsene, die vor Aufregung herum sprangen, sah man hier doch selten.
„Ich hab mir das Prospekt im Hotel mal angesehen.“, meinte Harry und da stand etwas von Shows, die zu bestimmten Zeiten stattfinden werden. Ich denke wir sollten die auf jeden Fall besuchen, dann können wir ja immer noch den ganzen Park erkunden.
An der Kasse angekommen, bezahlte Harry schnell alle Karten auf einmal und gab jedem eine zusammen mit einem Plan des riesigen Parks.
„Also hier steht, dass die Robbenshow um 13 Uhr beginnt, gefolgt von der Delfinshow um 14 Uhr und der Orcashow um 15 Uhr.“, las Remus Lupin vor.
„Die Papageishow fällt diese Woche übrigens aus, wegen Krankheit.“, fügte Ginny hinzu.
„Wie kommst du darauf?“, fragte Remus und blickte sich zu Ginny um.
„Steht da vorne auf dem Schild.“, erklärte Harry anstelle seiner Freundin.
„Wir haben also noch gut zwei Stunden bis zur ersten Show.“, stellte Maya fest. „Was haltet ihr davon, wenn wir Grüppchenweise alles hier erkundigen und uns dann erst bei der Show treffen, ansonsten kommen wir bestimmt nicht voran, oder?“
Alle befanden, dass dies ein guter Vorschlag sei und so teilten sie sich auf und gingen in unterschiedliche Richtungen davon.
Als die beiden frisch Vermählten alleine waren, fragte Sam: „Bist du noch sauer, Maya?“
Die Rothaarige lächelte und meinte: „Nein, bin ich nicht. Aber vielleicht solltest du dir so was das nächste Mal verkneifen.“
„Ja, ich weiß, das war wirklich dämlich von mir. Ich kann noch nicht mal den Hormonen die Schuld geben, auch eine nicht schwangere Frau hätte sich sicher sehr über so einen Kommentar aufgeregt. Tut mir echt Leid.“, entschuldigte sich Samuel.
„Lass es uns einfach vergessen. Ich freu mich eigentlich, dass ich meinen Bauch schon etwas fühlen und sehen kann, dabei bin ich ja grad mal im 2. Monat.“, überlegte Maya.
„Ja, aber erstens bist du in 2 Wochen schon im dritten Monat und zweitens bist du mit Zwillingen schwanger. Ich denke, das macht schon was aus.“, während der Zauberer so sprach, trat er hinter seine Frau, legte beide Arme um sie und strich ihr über die leichte Wölbung unter dem Oberteil. Sanft fuhr er mit den Lippen ihren Nacken entlang und hauchte: „Ich freu mich so darauf zu sehen, wie dein Bauch größer wird und wir die zwei spüren können und natürlich darauf unsere Babys das erste Mal im Arm halten zu dürfen.“
Maya schwieg einfach, hielt die Augen geschlossen und genoss es die Stimme ihres Mannes so nahe an ihrem Ohr zu hören.


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Kurz vor eins trafen sich alle Urlauber bei der Robbenshow und setzten sich in die zweite oder dritte Reihe. Maya, die zwischen ihrem Mann und Mr. Weasley saß, bemerkte erstaunt, dass der ältere Zauberer seine Eintrittskarte immer noch fest in der Hand hielt, deshalb fragte sie: „Was haben Sie denn mit der Karte vor? Die können Sie doch wegstecken.“
Ganz überrascht blickte Arthur auf und meinte dann: „Und wenn jemand sie sehen will. Nicht, dass sie dann weg ist.“
Noch bevor sie irgendetwas darauf antworten konnte, tippte ihr Ginny von hinten auf die Schulter. Sie beugte sich vor über Mayas rechte Schulter und flüsterte: „Du hättest ihn vorhin sehen sollen. Wäre er nicht zusammen mit uns gegangen, wäre er wohl im Park Amok gelaufen. Er war ja ganz aus dem Häuschen.“
„Die Papageien übrigens auch.“, kam eine trockene Stimme von links und erklärend fügte Ted Tonks hinzu: „Er wollte einen der Papageien streicheln und dazu einen der Käfige öffnen.“
Maya musste sich sehr zusammenreißen um nicht laut loszuprusten, aber es hätte wohl seltsam ausgesehen, wäre sie von ihrem Sitz gefallen. Stattdessen lief die Hexe rot an, weil sie sich immer noch den Mund zu hielt. „Merlin, ich kann nicht mehr!“, prustete Maya plötzlich los und alle um sie herum stiegen in das Gelächter mit ein.
Als Maya sich wieder beruhigt hatte und zu Atem gekommen war, meinte sie erklärend: „Sorry, aber ich hab mir das gerade bildlich vorgestellt und es war einfach zu köstlich.“
„Shh...die Show geht los.“, kam es aufgeregt von Sirius und James. Beide kamen so wie Arthur Weasley aus einem Zaubererhaushalt und auch, wenn sie sich ein wenig geschickter in der Muggelwelt zu benehmen wussten, so fanden sie diesen Zoobesuch doch mehr als spannend.
Die Show war unglaublich witzig. Viele Kunststücke führten die Tiere auf und einige der Zauberer meinten schon, dass das Menschen in Animagusform sein müssten. Am Besten gefiel allen die Tanznummer und die mit der Wiederbelebung, aber auch die Sprünge der Tiere faszinierten alle.
So besuchten die Zauberer alle Shows. Maya mochte am liebsten die Orcas, womit sie sich mit Ginny einig war. Auch wenn diese Tiere so sehr geplanscht hatten, dass alle Zauberer patschnass geworden sind.
„Wir hätten uns weiter hinter setzten müssen“, meinte eine tropfende Lily.
„Vielleicht sollten wir uns einen Ort suchen, wo wir uns schnell trocknen können.“, schlug James vor.
„Nein, wir sind hier auf Muggelterritorium, da sollten wir alles wie die Muggel machen, die können auch nicht einfach irgendwohin gehen und sich trocknen.“, gluckste Arthur und fügte noch hinzu: „Die Sonne wird das schon trocknen.“, denn äußerst missmutige Gesichter hatten ihm bei seinem Vorschlag entgegen geblickt.
Augen verdrehend meinte Molly Weasley: „Wenn wir hier noch weiter diskutieren, sind wir sowieso bald trocken, also lasst uns einfach weitergehen, noch ein bisschen den Park genießen und dann fahren wir wieder zurück ins Hotel.“
Und da die meistens Anwesenden inzwischen wussten, dass Widerrede sinnlos war, setzten sie sich alle brabbelnd in Bewegung und gingen immer der Karte nach in Richtung Ausgang.


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Wieder im Hotel angekommen, zogen sich alle erstmal frische Sachen an und ruhten sich ein wenig aus.
„Worüber denkst du nach, Harry?“, fragte Ginny, die sich neben ihn in das Bett gelegt und ihren Kopf auf seine nackte Brust gebettet hatte. Bisher hatten sie es nur geschafft sich auszuziehen. An würde später folgen.
„Morgen ist es soweit...Silvester. Dann werden sie einfach wieder verschwinden. Was soll man denn in so einer Situation sagen? Wie soll ich in Worte fassen, was ich in dem Moment fühle? Ich weiß...oder hoffe...dass wir uns eine lange Zeit nicht wieder sehen werden und ich werde sie so vermissen. Ich möchte am Liebsten gar nicht mehr dran denken.“
Geduldig hatte Ginny zugehört und hauchte nun: „Liebling, du musst überhaupt nichts sagen. Sie werden dich auch so verstehen. Mir geht es doch mit Fred genauso, und mit Tonks, Remus und Sirius. Sie werden sehen, was wir fühlen. Und die Erinnerung an sie wird da bleiben. Du hattest die Chance deine Eltern kennen zu lernen, das kann dir keiner mehr nehmen.“
„Ich weiß.“, schmunzelte Harry. „Es ist wirklich unglaublich.“
Als sich alle zum Abendessen versammelt hatten, sah man einigen an, dass sie an das Gleiche gedacht hatten, wie Ginny und Harry, aber das Beisammensein spendete ihnen Trost und so wurde der Abend, wenn auch wehmütig, so doch noch sehr fröhlich und ausgelassen, was nicht zuletzt Verdienst der Weasleyzwillinge und Rumtreiber war.


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