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Fanfiction

Ein unglaubliches Geheimnis - Silvester

von GinnyNic

„Wie süß er schläft.“ Es war Silvestermorgen. Remus und Dora standen nun schon seit einer halben Stunde am Bett ihres Sohnes und sahen ihm beim Schlafen zu.
„Es wird so schwer für ihn sein, wenn wir wieder verschwinden. Er wird es nicht verstehen, vielleicht schläft er da gerade und wir werden am nächsten Morgen nicht mehr da sein.“, überlegte Dora traurig.
„Wir waren egoistisch.“, murmelte Remus bedrückt. „Wir hätten uns entscheiden sollen nicht mehr zurückzukommen. Das wäre für unseren Sohn besser gewesen.“
„Du hast Recht. Ich habe irgendwie verdrängt, dass wir wieder verschwinden würden, ich wollte einfach meinen Sohn noch einmal sehen und ihn in die Arme schließen.“, stimmte die Hexe zu.
„Aber eines beruhigt mich sehr.“, meinte Remus.
„Und was?“, wollte Dora nun wissen.
„Ich weiß, dass er es hier gut haben wird. Er hat deine Mom, die sich bisher bestens um ihn gekümmert hat. Und dann wären da noch Harry und Ginny...sie werden sicher eine große Rolle in Teddys Leben spielen.“, meinte Remus.
„Ja, an Liebe wird es unserem Sohn sicher nicht mangeln. Maya gibt es ja auch noch...ich konnte es nicht fassen, dass Lily und James doch tatsächlich noch eine Tochter haben sollten. Das muss für Harry ein ganz schöner Schock gewesen sein.“, sagte Tonks.
Remus nickte und lächelte dann in sich hinein.
„Was denkst du gerade?“, wollte Dora wissen.
„Ich habe gerade daran gedacht, dass Harry sich immer eine Familie gewünscht hat und nun hat er nicht nur die Weasleys, die ihn immer versorgt haben, und allen voran Ginny, die ihn unheimlich glücklich macht. Jetzt hat er auch noch eine Schwester und einen Schwager und bald wird er Onkel. Das macht mich wirklich froh. Er hat es verdient.“, erklärte Remus und Dora konnte nur zustimmend nicken.
Ein lauter Schrei riss die Beiden aus ihren Gedanken, denn Teddy war nun aufgewacht und machte sich bemerkbar. Schnell wurde er von Dora aus dem Bett gehoben und fertig gemacht, damit die drei zum Frühstück gehen konnten.

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„Weinst du?“, fragte Sam besorgt
„Nur ein bisschen.“, schluchzte Maya. „Heute ist schon Silvester. Die Zeit ist so schnell vergangen. Ich werde sie vermissen.“
Sam rückte auf dem gemeinsamen Bett näher zu seiner Frau und schlang seine Arme von hinten um ihre Taille.
„Natürlich wirst du sie vermissen. Aber du hattest die einmalige Chance sie kennen zu lernen und sie waren auf unserer Hochzeit. Es ist etwas geschehen, was wir uns nie hätten träumen lassen. Wir sollten den Tag heute noch genießen.“
Maya lächelte leicht, bevor sie meinte: „Du hast Recht, lass uns aufstehen und zum Frühstück gehen.“
Also erhob sich die Rothaarige und ging ins Bad um sich fertig zu machen. Als Sam das Wasser der Dusche hörte, folgte er seiner Frau und stellte sich mit zu ihr unter das laufende Wasser.
„Kann ich dir vielleicht den Rücken waschen?“, flüsterte der Zauberer.
„Ja, bitte.“, hauchte die Hexe. Seit der Hochzeitsnacht war sie Sam nicht mehr so nahe gekommen. Sie hatte keine Lust gehabt und war mit ihren Gedanken woanders gewesen.
Sam hatte sich etwas von dem Kiwishampoo auf die Hand getan und fing an seine Frau damit zu massieren. Als er mit dem Rücken fertig war, wanderten seine Hände weiter nach unten zu ihrem Po, dann zu den Oberschenkeln. Für jeden Teil ihres Körpers nahm sich Sam viel Zeit. Maya genoss die Massage sehr. Sie hatte die Augen geschlossen und hielt sich an der Wand fest, da ihre Knie weich geworden waren.
„Dreh dich um.“, flüsterte Sam schließlich zärtlich und begann dann von unten an Mayas Vorderseite zu massieren. Er schmunzelte leicht, als er die geschlossenen Augen seines Rotschopfes sah. Er freute sich, dass sie es genoss. Besonders Mayas Oberkörper schenkte Sam seine Aufmerksamkeit. Bevor er auf Mayas Bauch Shampoo verteilte, benetzte er ihn mit leichten Küssen. Immer wenn er die kleine Wölbung sah, war seine Stimmung unbeschreiblich euphorisch.
Mayas Hände hatten sich jetzt in Sams Haaren vergraben, dann schoben sie sich in seinen Nacken um ihn nach oben zu ziehen.
„Küss mich.“, flüsterte die Rothaarige und drückte ihre Lippen auf die seinen. Verlangend stupste Sam mit seiner Zunge an ihre Lippen, die sich sofort bereitwillig teilten.
„Ich brauch dich...jetzt.“, japste Maya in einer kurzen Atempause.
Das ließ sich Sam nicht zweimal sagen. Seine Hexe brachte ihn schon völlig um den Verstand.
Er hob sie an und drückte sie gegen die Fliesenwand. Maya schlang ihre Beine um seine Taille.
„Bitte.“, presste die Hexe ungeduldig hervor, während der Zauberer ihr Dekolleté mit wilden Küssen bedeckte.
Mit einem kräftigen Stoß drang Sam in seine Geliebte ein, die nun laut aufstöhnte und sich an seinem Rücken festkrallte. Alles um sich herum vergessend und sich der Lust völlig hingebend stieß Sam nun immer härter zu bis er fühlte, dass sich bei Maya der Höhepunkt aufbaute. Ihre Beine in seinem Rücken zuckten und ihre Lippen suchten ein letztes Mal die Seinen, dann war es um Beide geschehen. Laut schrie das frisch vermählte Paar ihre Höhepunkte hinaus und Sam musste all seine Konzentration zusammenraffen um nicht mit Maya im Arm zusammenzusacken, während ihr Orgasmus die Beiden überrollte.

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Noch, als sie zum Frühstück gingen, strahlten Maya und Sam wie zwei Honigkuchenpferde. Hand in Hand traten sie auf den Tisch zu, wo schon ihre Familie und Freunde saßen, und Sirius meinte grinsend: „Es gibt nur eine Aktion, die ein Paar so aussehen lässt.“
Worauf Maya trocken sagte: „Na, dich werd ich schon mal nicht vermissen.“, was Sirius eine Schnute ziehen ließ.
„War doch nicht so gemeint...“, meinte Maya Augen rollend und umarmte den schmollenden Black, während sie sich neben ihm niederließ. „..ich werde euch alle vermissen.“
„Wirklich?“, wollte Sirius wissen.
„Klar!“, versicherte Maya schmunzelnd und dachte dabei, wer braucht schon ein Kind, wenn er einen Sirius hatte.
Dann nahm sie sich ein Brötchen und strich sich Butter und Nutella drauf.
„Soll ich dir noch was vom Buffet mitbringen?“, fragte Sam.
Maya nickte und meinte: „Rührei und Speck und etwas Joghurt bitte.“
„Mach ich.“, und schon war Sam davon marschiert.
„Das ist schon ein lieber Mann.“, schmunzelte Lily, die mit James gerade an den Tisch kam.
Maya nickte nur gedankenverloren. Sie erinnerte sich nun wieder schmerzlich daran, dass ihre Eltern nicht mehr lange da sein würden.
„Mach nicht so ein Gesicht, Liebling. Wir sollten den Tag heute noch genießen.“, versuchte James seine Tochter wieder aufzumuntern.
„Genau, lasst uns heute noch mal richtig Party machen.“, rief Fred. Und Georg, der sich damit abgefunden hatte, dass sein Bruder heute wieder verschwinden würde, stimmte zu.
Als alle ihr Frühstück beendet hatten, ging die ganze Truppe zum Strand hinunter. Voll bepackt mit Handtüchern, Sonnencreme und Kühlboxen suchten sie sich ein sonniges Plätzchen. Der Lava schwarze Strand war fast leer, obwohl keine Wolke am Himmel zu sehen war und die Sonne die Luft auf wohlige 28°C aufwärmte.
Während die Frauen sich erst einmal in die Sonne legten, waren die Männer nicht mehr vom Atlantik fernzuhalten. In einem Wettlauf sprinteten die Herren laut schreiend auf die Fluten zu und stürzten sich ins kühle Nass. Sich gegenseitig untertauchend und mit Wasser nass spritzend lieferten sich eine Wasserschlacht, die sich gewaschen hatte.
„Sag mal findet ihr nicht auch, dass gewisse Leute viel zu trocken sind?“, flüsterte George plötzlich.
„Stimmt, meine Süße könnte echt mal ein Bad gebrauchen.“, stimmte Harry seinem zukünftigen Schwager bei und wurde mit einer hochgezogenen Augenbaue seitens Ron bedacht.
Also verließen einige Herren das Wasser wieder mit einem fiesen Grinsen auf dem Gesicht und schlichen sich an die Frauen rann, die nichts mitzubekommen schienen.
Erst als es zu spät war, schlug Maya die Augen auf und spürte auch schon die Tropfen auf ihrer Haut, bevor sie von Sam in die Luft gehoben und ohne Gnade ins Wasser getragen wurde. Mehrere Platscher sagten Maya, dass es nicht nur ihr so erging, dann nahm sie erstmal nur noch Wasser um sich herum wahr, bis ihr Kopf durch die Oberfläche stieß und sie sich wütend auf ihren Mann stürzte, den sie nun heftig mit Wasser beschmiss.
„Das werd ich dir heimzahlen, Diatour!“, wetterte die Rothaarige, dann tauchte sie ab und zerrte von unten an den Beinen Sams, damit er den Halt verlor und untertauchte.
Doch schnell war der Kampf vergessen, als Sams Lippen unter Wasser auf die ihren trafen und sich seine Arme um ihre Hüfte schlangen, sie wieder an die Oberfläche ziehend. Den Kuss unterbrachen sie aber nicht. Erst als das Paar merkte, wie es von allen Seiten mit Wasser bombardiert wurde, löste es sich und ging auf Gegenangriff über.
Nach einer guten Stunde kamen alle völlig erschöpft und vom vielen Salzwasserschlucken schon ganz ausgetrocknet aus dem Wasser. Sie setzten sich zu den anderen, am Strand verbliebenen und nahmen sich zu essen und zu trinken aus den Kühlboxen um sich etwas zu stärken.
„Das war echt super.“, meinte Sirius. „So viel Spaß hatte ich echt lange nicht mehr. Das erinnert mich total an unsere Schulzeit und den Großen See.“
„Oh Mann, was wir da für Wasserschlachten gemacht haben!“, stimme James zu. „Und natürlich durfte der Riesenkrake nicht fehlen.“
„Mhh, ich wünschte, ich hätte so was öfters in meiner Schulzeit gemacht.“, bedauerte Lily. „Ich hab mich dazu immer zu erwachsen gefühlt und fand das vollkommen kindisch. Dabei wird man allzu schnell von selbst erwachsen. Danke, dass du mir in unserem siebten Jahr gezeigt hast, wie toll so eine Wasserschlacht ist...auch wenn du mich dazu zwingen musstest.“
„Ach, es ist nun mal keine richtige Wasserschlacht, wenn man nicht wenigstens einen überrumpelt. Dann gibt es wenigsten einen guten Grund für denjenigen anzugreifen.“, sagte James.
„Hört, hört! So spricht nur ein echter Rumtreiber!“, ließ Fred verlauten.

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Der ganze Tag verging wie im Fluge. Alle genossen noch einmal die Zeit miteinander am Strand. Und jetzt brach schon der Abend an.
„Ich hab irgendwie keine Lust zum Dinner zu gehen.“, meinte Maya zu Ginny und Hermine. „Ich möchte diese Zeit noch einmal in Ruhe mit Mum und Dad verbringen.“ Eigentlich hatten die drei jungen Frauen vorgehabt sich für den Abend fertig zu machen, aber keiner war so richtig zum Feiern zumute.
„Weiß du was, Maya, du hast Recht.“, nickte Ginny. „Ich möchte auch lieber noch ein wenig Zeit mit Fred und meiner Familie allein verbringen. Was willst du machen, Hermine?“
Die Brünette dachte darüber nach, dann sagte sie: „Ich weiß nicht so recht, ich komme mir überall fehl am Platze vor. Ich will mich ja nicht bei euch rein drängen und erst recht nicht bei Harry und Maya. Zu Remus gehöre ich auch nicht. Vielleicht geh ich einfach auf die Party.“
Ginny zog eine Augenbraue hoch und meinte: „Dir ist schon klar, dass du gerade echt Drachenmist redest. Zumindest zur Familie Weasley kannst du dich dazu rechnen, das solltest du aber längst schon wissen.“
Hermine strahlte: „Dann geh ich mit zu euch. Wollen wir uns dann so eine halbe Stunde vor Mitternacht am Strand treffen?“
„Das ist eine gute Idee.“, stimmte Maya zu und verließ mit den anderen das Zimmer, wo sie sich trennten und in die unterschiedlichen Richtungen davongingen.
Maya machte sich auf den Weg zum Zimmer ihrer Eltern. Dort klopfte sie an die Tür und wurde prompt von ihrem Dad hereingebeten.
„Liebling, was ist los, du bist ja gar nicht umgezogen?“, wollte ihr Vater wissen.
Maya zuckte die Schultern und meinte mit leicht wässrigen Augen: „Ginny, Hermine und ich haben uns entschieden, dass wir nicht zum Dinnerabend gehen wollen. Wir wollen noch mal jeweils Zeit mit unseren Familien verbringen. Ich dachte vielleicht könnten wir uns hier einen schönen Abend auf dem Zimmer machen – nur du, Mum, Harry, Sam und ich und, wenn er will, natürlich Sirius. Ginny ist schon bei ihrer Familie um noch etwas Zeit mit Fred zu verbringen.“
James nahm seine Tochter in den Arm. Es tat ihm weh sie so traurig zu sehen und er wollte nichts lieber als die letzten paar Stunden noch mit seiner Familie zu verbringen.
„Ich sag Lily und Harry bescheid und du suchst am besten Sam. Sirius ist, glaub ich, bei Remus und Tonks um noch ein wenig Zeit mit seiner Cousine Andromeda verbringen zu können. Wir treffen uns dann wieder hier.“, meinte James und Maya nickte, bevor sie das Zimmer auf der Suche nach ihrem Mann wieder verließ.
Soweit der Rotschopf wusste, wollte dieser noch etwas im Pool schwimmen, also machte sie sich auf zur Poollandschaft. Schon von weitem konnte sie eine ihr unbekannte Frauenstimme hören: „Was macht denn ein Mann wie du ganz allein im Pool? Soll ich dir vielleicht etwas Gesellschaft leisten?“
Kurze Zeit war alles ruhig. Dann hörte sie Sam gelangweilt sagen: „Meinet wegen. Es ist ein freies Land.“
Das ließ Maya schmunzeln. So wie sie Sam kannte, wusste er noch nicht einmal, dass er angemacht wurde. Aber vielleicht sollte sie da auftauchen, bevor ihr Mann in eine missliche Lage geraten konnte.
Sie trat durch das Grün, dass den Weg bahnte, auf die freie Liegefläche hinaus und sah, wie die blonde Frau sich tatsächlich an Sam heranpirschte. Seine Antwort hatte sie anscheinend kein bisschen abgeschreckt. Der Zauberer zog weiterhin seine Bahnen im Pool und merkte absolut nichts.
Maya beschloss ihrer „Konkurrenz“ mal zu zeigen, wo es lang ging. Also zog sie sich bis auf den Bikini aus und rief: „Soll ich mit reinkommen?“
Überrascht drehte Sam sich im Wasser um und ein verliebtes Lächeln trat auf sein Gesicht, als er antwortete: „Ja, gern!“
Auch die Blondine hatte sich zu Maya umgedreht und funkelte sie wütend an, während der Rotschopf sich süffisant grinsend ins Wasser gleiten ließ und zu Sam schwamm.
Als Maya auf Höhe der Blondine war, zischte diese: „Ich war zuerst hier.“ Die Hexe hielt inne, hob ihre Hand aus dem Wasser und tönte mit dem Ringfinger wedelnd: „Das sehe ich nicht so.“
Als die blonde Frau begriff wechselte ihre Gesichtsfarbe von Kalk weis zu zornesrot. Bevor sie erneut grinste: „Das hat gar nichts zu sagen. Wie viele Männer sind denn heute noch treu?“
Maya zuckte mit der Schulter: „Keine Ahnung, hab es ja nicht nötig das Sexpüppchen für unglückliche Ehemänner zu spielen.“
Wutschnaubend drehte die Blondine daraufhin ab und ging übertrieben lasziv aus dem Pool um Sam zu zeigen, was ihm entgangen war. Der war inzwischen zu Maya heran geschwommen, hatte seine Arme von hinten um ihre Hüfte geschlungen und fragte verwirrt: „Was war das denn eben?“
„Du hast es echt nicht mitbekommen?“, fragte Maya.
„Nein, was immer es war, ich hab es nicht mitbekommen.“, antwortete Sam.
„Dann sollte ich dich definitiv aufklären. Ansonsten muss ich mir ja ständig Sorgen machen, dass dich irgend so ein Flittchen irgendwann mal überrumpelt und du es noch nicht mal merkst.“, meinte Maya.
Der Zauberer runzelte die Stirn, dann ging ihm ein Licht auf: „Die hat versucht mich anzumachen?“
Maya nickte: „Und ich hab ihr gezeigt, dass du nicht mehr zu haben bist.“
„Du warst doch nicht etwa eifersüchtig?“, staunte Sam.
Die Rothaarige schüttelte den Kopf und kicherte: „Dazu hättest du so ca. 100% weniger desinteressiert klingen müssen. Hätte jemand das zu mir gesagt, wär ich nicht ins Wasser gegangen. Das klang eher wie - geh weg und lass mich in Frieden.“
„Ach so...und was war das gerade?“, wollte Sam wissen, denn so kannte er seinen Rotschopf gar nicht.
„Ich wollte nur klar stellen, dass sie weiß, dass sie bei dir keine Chance hat, denn aufgeben wollte die ganz sicher nicht. Und nach ihrer Aussage, hätte sie dein Ehering auch nicht im Geringsten gestört.“, erklärte Maya.
„Oh.“, mehr bekam Sam nicht raus. Er fragte sich gerade, was gewesen wäre, wenn Maya später gekommen wäre und etwas gesehen und falsch aufgefasst hätte. Er würde seinen Engel doch niemals betrügen.
Diese Gedanken mussten sich auf seinem Gesicht widergespiegelt haben, denn Maya, die sich inzwischen zu ihm umgedreht hatte, meinte schlicht: „Keine Sorge. Ich hätte dir geglaubt.“
Das ließ Sam wieder strahlen. Glücklich hob er seine Frau hoch, die die Beine um seinen Körper schwang, und küsste sie leidenschaftlich.
Als das Paar sich schwer atmend wieder voneinander löste, japste Maya: „Hab ganz vergessen...bin gekommen...dich zu holen. Wollen noch etwas Zeit...miteinander verbringen...nur meine Eltern, mein Bruder und wir.“
„Soll ich echt mitkommen? Wollt ihr nicht lieber für euch sein?“, fragte Sam unsicher.
„Was redest du denn da, Liebling? Natürlich sollst du mitkommen. Du gehörst doch dazu.“, flüsterte Maya zärtlich.

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Fast eine Stunde waren Maya und Sam im Wasser gewesen. Jetzt standen sie wieder trocken in gemütlichen Schlabberklamotten vor dem Zimmer von Mayas Eltern, dessen Tür gerade von Lily geöffnet wurde.
„Wo wart ihr denn so lange?“, fragte diese und Maya erzählte ihr von der Sache mit dem Pool.
„Manche Mensch sind echt unmöglich.“, schüttelte Lily den Kopf und alle anderen stimmten ihr zu.
„Aber nun lasst uns an was anderes denken. Wir haben etwas Essen und Trinken bringen lassen, damit wir es uns hier schön gemütlich machen können und es uns an nichts fehlt.“, meinte James.
„Das ist echt toll. Nach dem Bad gerade hab ich echt nen Bärenhunger.“, freute sich Maya und nahm sich etwas Salat aus einer der Schüsseln, die wie ein Büffet auf dem kleinen Tisch des Zimmers standen.
Da bemerkte Maya erstmal, dass das Zimmer ganz neu eingerichtet war. Es stand kein Bett in der Mitte des Raumes, dafür aber eine große gemütliche cremefarbene Couch, auf der sie alle genug Platz finden würden.
Nachdem alle sich etwas vom Büffet genommen hatten, machten sie es sich auf der Couch gemütlich.
Lange Zeit sagte niemand ein Wort. Zuerst aßen sie und dann genossen sie einfach die Nähe. James, der Maya gerade im Arm hielt, strich ihr ab und zu über den Bauch oder küsste gelegentlich ihr Haar. Die Rothaarige selbst kämpfte die ganze Zeit mit den Tränen und hielt zur Aufmunterung Sams Hand, der auf der anderen Seite von ihr saß und ihr in diesem Moment den meisten Halt geben konnte.
„Erzählt mal.“, unterbrach Lily die Stille, als es ihr zu viel wurde. „Seid ihr schon aufgeregt. Bald geht es ja nach Hogwarts zurück.“
„Ich bin unheimlich aufgeregt.“, raunte Maya. „Wer weiß, was die anderen Schüler alles sagen werden. Es weiß ja nun wirklich jeder, was mit mir und Sam ist und es werden sich bestimmt noch eine Unzahl von Gerüchten gebildet haben. Es wird die erste Zeit bestimmt komisch sein.“
„Wirst du aus dem Mädchenschlafsaal ausziehen?“, fragte Harry interessiert.
Maya zuckte die Schulter, aber Sam meinte zu seiner Frau: „Ich denke, es ist besser, wenn du bei dir schläfst, Liebste, und nur manchmal zu mir kommst, da es nicht gut wäre, wenn ich dich von deinen Studien ablenke. Immerhin kommen bald die Prüfungen.“
Lily stimmte ihm zu, was James die Augen verdrehen ließ. Statt dazu aber noch etwas zu sagen, meinte er nur: „Was wird denn mit eurem Haus? Das könnt ihr ja dann noch gar nicht beziehen.“
„Na, eine Nacht werden wir wenigstens darin verbringen können. Die Neujahrsnacht schlafen wir noch dort, dann geht’s wieder zurück nach Hogwarts.“, meinte Sam.
„Nicht so eilig mein Lieber. Am 2. Januar hab ich erstmal noch einen Termin im Mungos, um zu schauen, ob alles O.K. ist. Da es Zwillinge sind, werd ich öfters zu Untersuchungen müssen.“, erklärte Maya.
„Dann fährst du also nicht mit dem Zug hin?“, wollte Harry wissen und Maya schüttelte den Kopf.
„Na vielleicht klappt es ja nach dem Schulabschluss. Einmal musst du doch mit dem Hogwartsexpress fahren.“, fand Harry.
„Es wäre sicher toll.“, stimmte Maya zu.
„Wie ist das jetzt eigentlich, Sam?, fragte Lily. „Wenn du Maya nicht mehr prüfen darfst, wird sie dann gar nicht mehr bei dir im Unterricht sein?“
Die jüngere Hexe blickte ihren Mann neugierig an, der antwortete: „Nein, in meinen Unterricht kann sie noch kommen. Ich darf ihr nur keine Punkte mehr geben, egal was sie tut und irgendwelche Disziplinarmaßnahmen, also Nachsitzen, muss ich mit der Schulleiterin unter Anwesenheit eines Zeugen aus der Klasse besprechen. Punkte darf ich ihr durchaus abziehen, da könnte ich allerdings auch Probleme kriegen. Nämlich wenn ein Schüler befindet, sie hätte Punkte abgezogen bekommen sollen, und ich hätte das nicht getan. Außerdem müssen alle ihre Aufsätze und Tests von Prof. McGonagall korrigiert werden und die Prüfungen am Ende hält ja sowieso das Ministerium.“
„Ganz schön kompliziert.“, stöhnte Maya.
„Aber wenigstens dürfen wir beide wieder zurück.“, meinte Sam und Maya nickte eifrig.
So verging die Zeit und schon war es viertel 12. Deshalb rafften die Fünf sich auf und gingen zum Strand hinunter, wo schon einige andere warteten.
Es wurde viel geweint, als der Abschied mit schnellen Schritten nahte.
„Ich will nicht, dass ihr geht.“, schluchzte Maya in den Armen ihrer Eltern liegend. Harry verabschiedete sich gerade von den vielen anderen Leuten, die er alle unheimlich vermissen würde. Fast noch schwerer als von seinen Eltern fiel ihm der Abschied von Sirius, der für ihn ein Ersatzvater geworden war. Lange umarmte er seinen Paten und war froh nun diese Möglichkeit zu haben. Das letzte Mal war es einfach alles viel zu schnell gegangen.
„Nur noch eine Minute.“, schluchzte Hermine, die eine genau gehende Uhr in den Sand gezaubert hatte. Die Sekunden verrannen, während alle gebannt auf die Zeiger blickten. Wissend, dass es keine Zurück gab. Maya war mit ihren Eltern auf dem Boden zusammengesunken und auch Mrs. Weasley hatte sich nicht mehr aufrecht halten können. Harry war zusammen mit Sirius noch schnell zu seinen Eltern gegangen und sie schlossen sich der Umarmung der drei Menschen an. Nur noch zehn Sekunden...neun...acht...sieben...sechs...fünf...vier...drei...zwei...eins...Kracher und Lichter erfüllten den Nachthimmel und Stimmen, die ein frohes neues Jahr wünschten, wurden laut. Aber am Strand war es seltsam still geworden.


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Wir haben immer schon gespürt, dass sich zwischen Ron und Hermine etwas entwickelt, obwohl ich und Emma uns dessen nicht bewusst waren. Doch in diesem Film gestehen beide sich das ein. Als Hermine mit Viktor Krum auf dem Weihnachtsball erscheint, kapiert Ron endlich, dass er etwas für sie empfindet.
Rupert Grint