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Fanfiction

Ein unglaubliches Geheimnis - Neujahr

von GinnyNic

„Mummy!? Daddy!?“, ein lautes Schluchzen drang durch die Stille. „Muuuuuumy!!!“
Der kleine Teddy weinte laut. Er konnte nicht begreifen, was gerade eben passiert war. Wo seine Eltern so plötzlich hin sind.
„Shh, mein Kleiner. Mummy und Daddy sind wieder weg. Sie waren nur zu Besuch hier. Wir haben Tschüss gesagt und jetzt sind sie fort.“
„Wieder?“, fragte Teddy verzweifelt.
Andromeda ließ einen Schluchzer fahren: „Nein, mein Schatz, sie kommen nicht mehr wieder. Sie sind jetzt bei Merlin. Da, wo alle Zauberer irgendwann hinkommen.“
„Ich auch zu Merlin.“, raunte Teddy.
„Irgendwann kommst du auch zu Merlin, aber jetzt noch nicht. Dazu bist du noch zu jung.“, erklärte Andromeda geduldig, obwohl es ihr gerade gar nicht danach war.
Bisher hatte sich noch keiner gerührt. Sie hatten nur diesem traurigen Gespräch gelauscht und den verzweifelten Kampf des kleinen Kopfes zu verstehen, was gerade geschehen war.
Sam war inzwischen zu Maya gegangen und Ginny zu Harry. Sie trösteten einander so gut es ging. Aber Worte hatten sie dafür keine. Auch ihre Köpfe wollten das eben Geschehene noch nicht so richtig begreifen. Eben waren alle ihre geliebten Menschen noch da gewesen und nun waren sie im nächsten Augenblick verschwunden, als wären sie nie da gewesen. Doch hatten sie allen hier etwas hinterlassen. Die Erinnerungen und die Möglichkeiten eines Abschiedes, der ihnen allen würdig war.
„Ich möchte, glaub ich, ins Bett.“, flüsterte Maya.
„Dann lass uns gehen.“, meinte Sam und das Paar erhob sich.
„Wartet!“, rief Harry. „Können wir vier heute Nacht zusammen bleiben?“
Maya nickte und reichte ihrem Bruder die Hand um ihm beim Aufstehen zu helfen. Harry erschrak, als er seine Schwester näher anblickte. Die ganze Zeit hielt Maya den Kopf gesenkt. Ihre Augen blieben starr und kein Leuchten war darin zu sehen. Es war für sie härter, als für ihn. Das konnte Harry gut verstehen. Er hatte lange Zeit gehabt sich mit dem Tod seiner Eltern und Freunde abzufinden. Er hatte es verarbeitet. Aber sie, sie hatte erst vor kurzem überhaupt erfahren, was mit ihren Eltern geschehen war und dass sie ihr nun schon wieder genommen wurden, das war sicher zu viel für Maya...zumindest im Moment. Denn jetzt, als Maya Sams Hand ergriff, wusste Harry, dass ihr Mann ihr über alles hinweghelfen konnte. Er war ihr Halt und Harry war glücklich, dass das so war.
Schweigend gingen die Vier zusammen auf das Zimmer von Sam und Maya und ließen sich zusammen auf dem großen Bett nieder. Ganz links lag Ginny, neben ihr Harry, dann Maya und rechts am Rand Sam. Ganz dicht lagen die vier beieinander und obwohl an Schlaf nicht zu denken war, lag eine unheimliche Stille über dem Raum, die durch ein plötzliches Klopfen unterbrochen wurde.
„Herein!“, antwortete Sam dem Klopfen.
„Ich wollte nur mal nach Maya sehen.“, kam die zaghafte Stimme Marys von der Tür. „Wie geht es ihr?“
„Den Umständen entsprechend. Es wird schon wieder, mach dir keine Sorgen. Ich bin ja hier.“, dann bemerkte der Zauberer jedoch das verräterische Funkeln in den Augen seiner Schwiegermutter und fragte: „Willst du vielleicht auch mit hier bleiben, Mary? Für dich muss es ja auch sehr schwer sein.“
„Ach nein. Für mich ist es nicht annähernd so schwer. Für mich war Lily ja ein halbes Leben lange weg. Aber danke. Ich lass euch jetzt mal wieder allein.“, mit diesen Worten drehte sich Mary um und ging.
„Mist, bin ich doof.“, raunte Sam.
„Was ist denn los?“, fragte Maya verwirrt.
„Ich glaub, deine Mum fühlt sich nutzlos. Jetzt, wo wir verheiratet sind und das hab ich ihr auch noch an den Kopf geworfen!“, seufzte der Zauberer.
„Ich werd noch mal mit ihr reden müssen. Der Gedanke ist nicht ganz neu bei ihr.“, erklärte Maya. „Ich würde irgendwie gerne schlafen, aber ich kann nicht.“
Doch bevor Sam auch nur ein Wort sagen konnte, klopfte es wieder an der Tür. Ohne zu warten, trat Arthur Weasley ein und sagte: „Hier, ich hab für uns alle traumlos Schlaftränke geholt. Ich denke, die brauchen wir jetzt alle. 10 Uhr gehen morgen auch unsere Portschlüssel.“
Der Weasley stellte die vier Phiolen auf dem Nachttisch ab und alle nickten ihm dankbar zu.
Nachdem alle vier Phiolen geleert waren, sank die kleine Gruppe müde in die Kissen und schlief friedlich ein.

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Als Maya die Augen aufschlug, blickten ihr zwei besorgte Haselnüsse entgegen. Sie streckte ihre Hand aus und strich zärtlich über das Gesicht vor ihr. „Mach dir keine Sorgen, Liebling. Mir geht es gut. Ich wusste ja, dass das geschieht.“ Kurz küsste sie Sams Lippen, dann drehte sie sich um und bemerkte, dass das Bett hinter ihr leer war. Also fragte sie: „Wie spät ist es?“
Es ist halb neun. Alle Sachen sind gepackt, du brauchst dich nur noch anzuziehen und dann können wir frühstücken, bevor die Portschlüssel zurück nach England gehen. „Du hast mich schlafen lassen?“, fragte Maya überrascht.
Sam lachte: „Ich konnte dich einfach nicht wach bekommen. Da hab ich es aufgegeben. Außerdem sahst du einfach süß aus.“
Maya ließ das unkommentiert. Stattdessen wusch sie sich schnell und zog sich an, denn sie hatte einen unglaublichen Hunger, da sie ja das Abendessen ausgelassen hatten.
10 Minuten später war sie fertig und ging mit ihrem Mann zusammen in den Speisesaal, wo so gut wie niemand war.
„Wow...Frühstück zu zweit.“, tönte Maya. „Wo sind die anderen?“
Sam zuckte die Schultern: „Keine Ahnung. Entweder sind sie schon fertig oder noch im Bett.“
„Wie es ihnen wohl gehen wird?“, überlegte Maya, während sie am Büffet entlang ging um sich ein paar Sachen auf den Teller zu füllen.
„Das führt mich zu der mir wichtigeren Frage: Wie kommt es, dass es dir so gut geht?“, meinte Sam nur.
Maya blieb stehen und drehte sich nachdenklich zu ihrem Mann um: „Ich weiß es nicht genau. Ich weiß nur, dass ich zutiefst dankbar bin, dass ich sie kennen lernen durfte. Ich hab diesen erholsamen Schlaf gebraucht um das zu sehen und zu verarbeiten, was geschehen ist. Aber heute ist es...gut. Ich bin natürlich noch etwas traurig. Aber ich weiß auch, was ich hier alles habe...und das macht mich glücklicher als alles andere. Deshalb ist es nicht so schwer...denk ich.“ Und mit einem Schulterzucken drehte sich Maya wieder um und tat sich weiter auf.
„Willst du das alles essen?“, fragte Sam nach einer Weile.
„Klar! Ich sterbe gleich vor Hunger.“, antwortete Maya nur und suchte sich einen Platz am Fenster, wo sie auf die Poollandschaft mit den Palmen blicken konnte.
Das Frühstück verlief still. Beide waren in ihre Gedanken versunken, während sie aßen. Allerdings war Sam schneller fertig, da Maya sich wahrlich eine Portion für drei aufgehäuft hatte. Also erzählte Sam: „Ich bin ja mal gespannt, wie unser Haus eingerichtet sein wird. Ich freu mich darauf, heute Nacht mit dir in unserem gemeinsamen Ehebett zu schlafen. Manchmal kann ich es gar nicht glauben, dass ich tatsächlich mit dir verheiratet bin. Hab ich dir eigentlich schon mal erzählt, dass ich eigentlich nicht hätte dein Tutor werden können?“
Das ließ Maya innehalten und zu Sam aufblicken: „Nicht?“
Sam schüttelte den Kopf: „Nein, ein Mädchen aus der Dritten war dafür vorgesehen wegen Geschlechtertrennung und so...du weißt schon.“ Maya nickte und Sam fuhr fort.
„Ich hab dich gesehen und dem, für Tutorien zuständigen, Professor einen Verwechslungszauber aufgehalst. Ich hab mich dann so hingestellt, dass er nur mich als Tutor für dich auswählen konnte. Na ja...war auch ein bisschen Zufall.“
Das hatte Maya nun nicht erwartet und sie fragte: „Wieso wolltest du denn ausgerechnet mein Tutor sein?“
Sam lächelte breit: „Du hattest schon damals etwas an dir, dem ich einfach nicht entrinnen konnte. Ich kann dir nicht einmal genau sagen, was. Du standest einfach da, hast mit den anderen Schülern deiner Jahrgangsstufe geredet und einfach alle in deiner Nähe mit deiner Art verzaubert...mich eingeschlossen.“
Schluchzend erhob sich Maya und ließ sich auf Sams Schoß fallen. Er hätte nicht gedacht, dass sie das so sehr rühren würde, aber das tat es. Und nun hatte die Rothaarige Sam in einen innigen Kuss vertieft, der sie fasst Zeit und Ort vergessen ließ.
Als sie sich aber kurz voneinander lösten, fiel Sam wieder ein, dass sie ja noch einen Portschlüssel nach Hause nehmen mussten. Er blickte auf die Uhr und erschrak. Ihnen blieben nur noch Zehn Minuten. Also machte das Paar sich auf und ging die Koffer holen um pünktlich im Apparierraum zu sein, wo schon alle versammelt waren.
„Langsam haben wir uns aber echt Sorgen gemacht.“, meinte Harry. „Dann lasst uns mal starten. Alle halten sich aneinander fest...auf drei. Eins...zwei...drei.“
Und schon stellte sich bei allen das unangenehme Gefühl ein, keine Luft zu bekommen, bevor die Gruppe im Bergland Teneriffas auftauchte.
Harry hielt nun zwei Gegenstände in der Hand. Der eine war Mayas Schleier, der andere die Fliege Sams. Diese dienten ihnen als Portschlüssel und transportierten die Gruppe wieder nach England zurück.
Da sie nun einreisten und damit kontrolliert werden mussten, landeten die Zauberer und Hexen im Ministerium, wo sie der dafür zuständige Zauberer schon erwartete.
„Willkommen zurück Mr. Potter, hatten Sie einen schönen Urlaub?“
„Ja, es war ein wundervoller Urlaub und wie haben Sie Weihnachten und Silvester verbracht?“, führte Harry ein wenig Smalltalk.
Der Ministeriumszauberer grinste: „Meine Schwester ist kurz von den Toten zurückgekehrt. Das war einfach das größte Geschenk, das man mir hätte machen können. Unfassbar!“
„Ja, ich verstehe vollkommen, was Sie meinen. Wir hatten auch wundervollen Besuch aus dem Jenseits.“, erwiderte Harry strahlend. „Aber nun müssen wir los. Wir sollten uns langsam voneinander verabschieden.“
„Kommst du mit in den Fuchsbau?“, fragte Ginny, worauf Harry nur nickte.
Mit viel Gemurmel verabschiedeten sich nun alle und apparierten dann in ihr jeweiliges zu Hause. Maya und Sam apparierten zusammen mit ihren Eltern zu ihrem Haus um es zum ersten Mal in frisch renoviertem Zustand zu betreten.
Sam hielt seinen Zauberstab an das Türschloss, dass ihn erkannte und sich öffnete. Dann drehte er sich zu seiner Frau um, nahm sie in den Arm und trug sie traditionell über die Schwelle in ihr neues, gemeinsames Heim.


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