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Fanfiction

Ein unglaubliches Geheimnis - Neutral, wie die Schweiz

von GinnyNic

„Aufwachen, Liebling, du willst doch nicht zu spät zum Unterricht kommen und gefrühstückt hast du auch noch nicht.“, seit zehn Minuten versuchte Sam seine Frau nun wach zu bekommen. Sie hatte noch bis tief in die Nacht an ihren Hausaufgaben gesessen und er brachte es nicht über sich, sie einfach aus dem Bett zu werfen.
„Hmm, steh ja schon auf.“, nuschelte Maya ins Kissen und erhob sich langsam. Zum Glück hatte sie daran gedacht, ihre Sachen mit her zu nehmen. Einige davon würde sie hier lassen, damit sie immer was da hatte. Schnell machte sich die verschlafene Rothaarige fertig, gab ihrem Mann noch einen kurzen Kuss und wünschte ihm einen schönen Tag, dann ging sie hinunter zum Frühstück um sich schnell noch etwas zu holen und nicht mit hungrigem Magen in den Unterricht zu müssen.
Wie erwartet, tuschelten die Schüler immer noch die ganze Zeit und starrten, wie Maya klar wurde, auf ihren Bauch. Na das konnte ja noch heiter werden. Wehe sie rührten ihren Bauch an, dann würde es Ärger geben!
Vor der Tür zum Verwandlungszimmer traf Maya auf ihre Freunde, die sie mit fragenden Blicken musterten, deshalb erklärte die Hexe: „Ich kam heute früh nicht so gut aus dem Bett, hab so lange für den Verwandlungsaufsatz gebraucht, aber jetzt hab ich ihn und bekomme nicht gleich in der ersten Stunde Punktabzüge.“
„Was hat dir denn solche Probleme bereitet?“, fragte Hermine, während sie in den inzwischen geöffneten Klassenraum ging.
„Ach, es lag nicht an Verwandlung.“, murrte Maya schlecht gelaunt. „Meine Gedanken waren nur bei heute und bei den Schülern. Ich fühl mich nicht so richtig wohl.“
„Du machst dir da zu viele Gedanken. Es wird schon alles gut laufen, glaub mir. Ich kenn mich da aus. Einfach die Gerüchte ignorieren. Lass sie von dir abprallen.“, Harrys Stimme war allmählich in ein Flüstern übergegangen, denn inzwischen hatte die Stunde angefangen und Fleur sammelte mit dem Schwenken ihres Zauberstabes alle Aufsätze ein.
„’Eute be’andeln wir die Kunst der Verwandlung in Tiere. Was muss dabei beachtet werden?“, fragte Professor Weasley.
Zwei Hände schossen in die Höhe, weitere folgten unsicher. „Ja, Mrs. Diatour?“
„Man sollte nie vergessen wie lange der Zauber wirkt, denn er ist nicht von Dauer. Was vor allem bei Verwandlungen in Vögel oder Meerestiere zum Problem werden kann.“
„Rischtisch. Ms. Granger?“
„Die kurzfristige Verwandlung in eine Tiergestalt mit Hilfe des Zauberstabes fordert genaue Kenntnisse über die Anatomie des gewählten Tieres. Es bedarf einer längeren Vorbereitung, wenn nicht sogar eines Studiums der Zoologie. Ansonsten droht die Gefahr einer Vermischung der Tierwesen im Verwandlungsvorgang, dessen Aufhebung eines Trankes bedarf.“
„Ja, weitere Dinge? Mr. Potter?"
„Nun es wäre sicher von Vorteil den Trank, den Hermine erwähnt hat, vorher zu brauen, oder muss der individuell zubereitet werden?“
„Nein, das ist ganz rischtisch. Einen Trank gleich sur Verfügung su aben ist gut. Nun aben wir einige Dinge ge’ört, aber es gibt noch einiges mehr su beachten. Des’alb schlagen Sie bitte Ihr Buch auf der Seit 146 auf und machen Sie sisch Notizen.“
Ab da war nur noch das Kritzeln von Schreibfedern zu hören, bis Prof. Weasley sprach: „Isch bitte Sie bis sur nächsten Stunde einen Aufsatz su verfassen über die Erausforderungen und Risiken, die eine Verwandlung in ein Tier mit sisch bringt und wie man sisch davor schützen kann. Außerdem möschte isch, dass Sie sisch jeder ein Tier aussuchen, dessen Anatomie Sie studieren und in das Sie sisch ab übernächster Stunde dann su verwandeln versuchen. Die anatomische Studie möschte ich susammen mit dem anderen Aufsatz bis sur nächsten Stunde vorliegen aben. Nun können Sie ge’en. Ach...noch 15 Punkte für Gryffindor.“
Als alle hinausgingen rief Fleur: „Mrs. Diatour, könnten Sie bitte noch einen Moment ier bleiben?“
Maya nickte ihren Freunden zu um ihnen zu sagen, dass sie vorausgehen sollen, dann ging sie zum Lehrerpult und fragte: „Was gibt es denn?“
„Isch kann disch die Verwandlung nischt üben lassen.“, meinte Fleur nun persönlicher werden. Im Zwiegespräch wollte sie nun nicht gerade die Professorin heraushängen lassen.
„Das dachte ich mir schon.“, meinte Maya. „Und was bedeutet das genau?“
„Dass du deinen Abschluss in Verwandlung nischt machen kannst. Es tut mir Leid, aber das ge’ört zur Prüfung.“, erklärte Fleur.
„Kann ich die Prüfung nach der Geburt denn nachholen?“, fragte Maya jetzt panisch.
„Oh, isch wollte dir doch jetzt keine Angst machen! Natürlisch kannst du alles nach’olen. Das ist kein Problem. Isch wollte dir nur sagen, dass du während wir die Praxis be’andeln vielleischt etwas anderes machen könntest.“, erklärte Fleur ihr. „Wäre das O.K?“
Maya nickte: „Danke. Wann geht denn der Praxisteil los?“
„Er beginnt nä’ste Woche und wird das ganze Trimester andauern. Du könntest ja schon mal in der Seit mit Prüfungsvorbereitungen beginnen, oder so.“, schlug die angeheiratete Weasley vor.
„Das ist eine gute Idee. Das werde ich bestimmt machen. Aber die theoretischen Hausaufgaben habe ich doch trotzdem auf, oder?“, wollte Maya sichergehen.
„Aber gewiss. Und jetzt muss isch weitermachen. Die Pause ist schon fast vorbei.“
Nachdenklich ging Maya aus dem Klassenzimmer. Sie hatte gar nicht daran gedacht, dass sich Verwandlung und Schwangerschaft manchmal nicht so vertragen. Was würden die anderen Schüler nur wieder dazu sagen?
„Wenn man dich so von hinten sieht, dann könnte man meinen, du wärst ne einfache Weasley, aber von vorne betrachtet, verstehe ich den Lehrer, der dich flachgelegt hat. Stimmt es eigentlich, dass du es vorher schon in Amerika mit deinen Lehrern getrieben hast und du deshalb rausgeschmissen wurdest?“, schnarrte die Stimme Malfoys aus dem Gang vor Maya, während er auf sie zu kam.
„Du bist nicht so.“, meinte Maya schlicht.
„Wie bin ich nicht.“, presste Draco zwischen den Zähnen hervor.
„Vorgestern in der Großen Halle, da dachte ich noch, dass du so bist. Aber jetzt, wie du so vor mir stehst, da kann ich erkennen, dass du dir nur ne schöne Maske zulegst, damit du nicht zeigen musst, was dir der Krieg angetan hat.“, erklärte Maya ohne die Ruhe zu verlieren.
„Was erzählst du mir da für einen Drachenmist? Der Krieg hat mir gar nichts angetan.“, zischte Malfoy, aber seine Stimme war eine Sekunde lang höher geworden aus Unsicherheit.
„Harry hat mir erzählt, welche Rolle du gespielt hast. Und du willst jetzt allen beweisen, dass du immer noch der Slytherin-Badboy bist, der du einmal warst, nach allem was geschehen ist? Machst du das nur um in Slytherin anerkannt zu werden oder hast du Angst vor deinem wahren Ich? “
„Du hast doch zu viele Dämpfe eingeatmet!“, zischte Draco Malfoy schließlich und jagte an Maya vorbei.
„Denk über meine Worte nach!“, rief die Löwin dem Slytherin noch hinterher, dann machte sie sich auf den Weg in die Bibliothek, die sie erst wieder nach vollendetem Aufsatz verlassen wollte.

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„Ich hasse die Schule jetzt schon und sie hat gerade erst wieder angefangen.“, stöhnte Maya am Abend über ihre Hausaufgaben gebeugt.
„Deine Laune ist echt unerträglich!“, ächzte Ginny und warf ihrer Freundin zum 10. Mal an diesem Abend den bösen Blick zu. „Geh zu deinem Mann und schlaf mit ihm, bevor wir dich alle ins nächste Jahrtausend fluchen!“
Maya stand auf und ließ ihre Pergamente, die auf ihrem Schoß ein Durcheinander gebildet hatten, zu Boden fallen, dann stampfte sie entschlossen aus dem Gemeinschaftsraum.
Ginny hatte schon Angst ihr Freund würde sie jetzt anfahren, weil sie seine Schwester angeschrieen hatte, blickte ihn ängstlich an und fragte: „Bist du mir jetzt böse?“
Harry zog die Augenbrauen nach oben und meinte: „Nein, du hast ja Recht. Das liegt wahrscheinlich an den Hormonen. So war sie doch sonst nicht.“
Inzwischen war Maya an die frische Luft gegangen. Sie hasste sich für ihr Verhalten. Sie wusste ja, dass sie es ihren Freunden gerade nicht leicht machte, aber leider wollte sich ihre Stimmung einfach nicht bessern.
„Wer schleicht denn draußen herum, wenn er eigentlich im Bett sein sollte?“, schnarrte eine Stimme hinter ihr.
„Sag mal, kannst du auch normal reden, oder hast du dir das schon so angewöhnt, dass du immer solche seltsamen Kommentare von hinten abgeben musst?“, fragte Maya ungerührt. „Wie sieht’s aus, hast du über das, was ich gesagt habe, nachgedacht?“
Draco kam aus dem Schatten der Bäume heraus und ließ sich neben der Gryffindor am See nieder. „Du erkältest dich.“, meinte der Slytherin, anstatt Maya eine Antwort zu geben.
Die Hexe schwieg und blickte, wie Draco hinaus auf den klaren See, der vom Mond beleuchtet wurde.
Dann entschloss sich der Malfoy endlich zu antworten: „Das erwarten doch alle von mir. So zu sein, wie ich immer war. Es wäre sicher ein Schock, wenn ich mich plötzlich verändern würde. Also bin ich einfach wie immer noch das nächste halbe Jahr und dann ist der kindische Kram hier sowieso abgehakt. Wen interessiert schon noch nach der Schule in welches Haus ich gegangen bin und was ich da gemacht habe.“
„Das erklärt aber nicht, warum du so bist, wenn niemand dabei ist.“, sagte Maya.
„Pff...niemand! Du bist mit Sankt Potter befreundet. Du stehst auf der anderen Seite.“, erklärte Draco.
„Ach was, ich habe nicht viel mit dem Gryffindor-Slytherin-Ding am Hut. Ich will einfach nur meinen Schulabschluss machen, bevor ich platze.“
„Das heißt also...?“, wollte Draco wissen.
„Das heißt, was du und Harry macht ist mir egal. Lasst eure Fehde wieder aufleben oder schließt einen Waffenstillstand. Ich halte mich da raus. Ich bin die Schweiz. O.K?“
„Gut, abgemacht!“, stimmte Draco Malfoy zu und reichte Maya versöhnlich die Hand. „Aber nun stehst du auf und gehst ins Schloss, nicht, dass du wirklich noch krank wirst.“
Maya nickte und wünschte dem Slytherin noch eine gute Nacht, dann ging sie endlich mal wieder völlig glücklich und zufrieden mit sich selbst zurück ins Schloss und entschloss sich Ginnys Vorschlag zu beherzigen und mal wieder mit Sam zu schlafen.

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Am nächsten Abend beschloss Harry, mit Draco über Maya zu sprechen. Er wollte nicht, dass dieser boshafte Bemerkungen über seine Schwester machte, da der Gryffindor aus Erfahrung wusste, dass der Slytherin es immer schaffte, einen Wunden Punkt zu treffen. Also zückte er die Karte des Rumtreibers, aktivierte sie mit dem üblichen Spruch und suchte dann nach dem Blonden. Er hatte Glück, dieser befand sich nicht in seinem Gemeinschaftsraum, sondern in der Bibliothek. Sofort machte sich Harry auf in die Bibliothek und fand Draco in einer abgelegenen Ecke. Kurz blickte der Gryffindor sich um und bemerkte, dass sich niemand sonst in ihrer Nähe befand. Er setzte sich zu dem Blonden und Draco blickte zuerst genervt auf, als er erkannte, wer ihn störte, schlich sich aber ein kleines Lächeln auf sein Gesicht: „Hallo Harry, wie geht es dir?“, begrüßte er den Gryffindor. „Ganz O.K.“, anwortete Harry knapp. Er hatte ein schlechtes Gewissen, weil er immer noch nicht mit Ginny gesprochen und sich stattdessen immer weiter distanziert hatte. Außerdem wollte er Draco keine Hoffnungen machen, wo er jetzt noch nicht bereit war, mit ihm eine Beziehung einzugehen. Er hatte sich ja noch nicht mal eingestanden, dass er möglicherweise schwul sein könnte. Also meinte er schlicht: „ Ich möchte mit dir über Maya sprechen, genauer gesagt, möchte ich, dass du deine Bemerkungen lässt, zu ihrem Verhältnis mit Sam. Maya macht sich die ganze Zeit verrückt über all die Dinge, die die Schüler sagen. Ich möchte nicht, dass ihr oder den Zwillingen irgendetwas passiert.“
Draco wunderte sich, wieso sich Harry so für Maya einsetzte, kannte er sie doch gerade mal ein halbes Jahr, also sagte er: „Wie kommt es, dass du dich so für sie einsetzt, seid ihr jetzt beste Freunde oder was?“ Bevor Harry antwortete, blickt er sich noch einmal um, dann lehnte er sich über den Tisch näher zu Draco und erklärte: „Das, was ich dir jetzt sage, bleibt unter uns, ja?.“ Draco nickte knapp und Harry fuhr fort:“ Maya ist meine kleine Schwester. Meine Eltern haben sie verheimlicht, da sie befürchteten, dass Voldemort sie auch aus dem Weg räumen würde, wenn er von ihr gewusst hätte.“ Während der Gryffindor das sagte, wurden die Augen des Slytherin groß, bevor er den Kopf schüttelte, dann fiel ihm ein, dass Maya ja schwanger war. Ein kleines Grinsen stahl sich auf das Gesicht des Blonden: „Dann darf man dir ja gratulieren, Onkel Harry.“ Harry strahlte, als er an die Zwillinge erinnert wurde und meinte: „Ja, vor nem halben Jahr hatte ich gar keine Familie und jetzt gleich das ganze Programm. Ich freue mich, auch wenn alles ein wenig holperig war.“ Harry warf einen kurzen Blick auf die Uhr und war erstaunt, wieviel Zeit vergangen war. Deshalb fragte er kurz, ob das mit Maya klar ginge, was Draco ein grinsen entlockte: „Was das betrifft, ist dir deine Schwester bereits zuvorgekommen. Wir haben geredet. Sie hat gleich hinter meine Maske geblickt und mich wissen lassen, dass sie keine Lust auf solche Spielchen hat. Also brauchst du dir keine Sorgen machen. Ich glaub, ich mag deine Schwester.“ Harry lachte in sich hinein, da hatte seine Schwester es doch tatsächlich geschafft, den Eisprinzen von Slytherin zum Schmelzen zu bringen. Er verabschiedete sich kurz von Draco und erklärte ihm, dass die anderen nur neugierig würden, wenn er zu lange wegblieb. Draco nickte und wendete sich wieder seinen Hausaufgaben zu während Harry in den Gryffindorgemeinschaftsraum zurückging.


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