
von GinnyNic
Schnell neigte sich die Woche dem Ende zu. Bald sollte es zur letzten Stunde läuten, die kaum einer der Schüler aufmerksam verfolgte. Alle waren auf das kommende Wochenende fixiert. Sie tuschelten über ihre Pläne und, wenn sie noch kein Date hatten, ob sie noch von jemandem eingeladen würden oder jemanden einladen wollten. Deshalb hatte Professor Diatour vorzeitig aufgegeben etwas zu sagen und die Schüler angewiesen selbstständig zu arbeiten. Er würde das Nichtgeschaffte sowieso als Aufsatz aufgeben. Deshalb war es ihm egal, ob sie die Aufgabe jetzt machten oder dann später.
„Warum machst du die Hausaufgaben jetzt? Außer Hermine macht das niemand.“, fragte Harry Maya ungeduldig. Dieser saß neben Maya, da Ron ihn nicht mehr in seiner und Hermines Reihe haben wollte und Ginny stattdessen dort saß. Diese hatte seit der Trennung mit niemandem ein Wort mehr gewechselt und starrte die meiste Zeit Löcher in die Luft. Außerdem zierten ihr Gesicht große Augenringe, was vermuten lässt, dass die Rothaarige in den letzten Tagen nicht geschlafen hat.
Maya blickte bei Harrys Worten kurz auf und meinte: „Ich will ein entspanntes Wochenende mit Sam verbringen und mir keine Gedanken darüber machen müssen, was ich noch zu tun habe. Also möchte ich jetzt fertig werden.“
„Es würde dir auch gut tun, jetzt die Aufgabe zu machen.“, zischte Hermine von hinten. „Du bist ja schon wie Ron, der hat auch nichts Besseres zu tun, als zu schwatzen.“
„So, also ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich bin fertig.“, meinte Maya mit einem triumphierenden Lächeln, während sie ihr Heft zu schlug.
„Was, schon? Die Stunde ist doch erst zur Hälfte rum.“, staunte Harry.
„Ja, die Aufgabe war einfach. Du könntest auch fertig sein, wenn du nicht nichts getan hättest.“, trällerte Maya, froh, dass ihrem Wochenende nun nichts mehr im Wege stand.
„Ich bin auch fertig.“, freute sich Hermine über die erstaunten Gesichter von Harry und Ron. Blickte aber besorgt zu Ginny, die keine Regung zeigte und nur gedankenverloren mit einem Schnipsel Papier herumspielte.
„Und abschreiben is nicht.“, stellte Maya gleich klar, was ihre Freunde murren ließ. Dann drehte sie sich zu Hermine um und unterhielt sich mit ihr, denn Harry hatte inzwischen beschlossen, die Aufgabe doch noch zu erledigen.
„Harry hat mir erzählt, dass du heute erfährst, welches Geschlecht deine Babys haben, stimmt das?“, fragte Hermine. Sie hatte beschlossen, was die Harry-Ginny-Situation betraf neutral zu sein, deshalb hatte sie auch keine Probleme, sich mit Harry und Maya, die aus familiären Gründen auf Harrys Seite war, zu unterhalten. Ron trotzte deshalb immer noch, würde sich das aber sicher nochmal überlegen, wenn er am Wochenende zum Zuge kommen wollte.
„Ja.“, strahlte Maya und strich sich über ihren Bauch. „Heute werden Sam und ich endlich das Geschlecht unserer Kleinen erfahren und dann treffen wir uns mit unseren Eltern um es ihnen zu sagen. Harry kann es euch ja heute Abend erzählen. Er wird uns ins Mungos begleiten.“
„Das hat er schon erzählt. Harry freut sich total, dass er da mit darf.“, flüsterte die Brünette der Rothaarigen zu, dann fragte sie: „Habt ihr Professor McGonagall eigentlich um Erlaubnis gebeten oder dürft ihr einfach so das Schulgelände verlassen?“
„Also Sam darf natürlich gehen, wann er will.“, witzelte Maya. „Nein, ernsthaft, ich musste natürlich McGonagall um Erlaubnis bitten und Harry auch. Aber das war kein Problem. Einige verlassen für dieses Wochenende das Gelände, da ja Valentinstag ist. Was habt ihr zwei eigentlich vor?“
Hermine zuckte mit den Schultern: „Ich lass mich überraschen und hoffe nur für Ron, dass er bald mit dem elendigen Getrotze aufhört, sonst kann er was erwarten.“, zischte die Gryffindor schließlich und Maya lachte bei dem Blick, den Hermine aufgelegt hatte.
Während die Zwei weiter ihrem flüsternden Gespräch nachgingen, merkten sie nicht, wie schnell die Zeit verging und schon läutete die Glocke das Ende der Unterrichtswoche ein.
Schnell erhoben sich die Schüler von ihren Plätzen und verschwanden unablässig laut schwatzend ins Wochenende.
Maya gab Hermine ihre Schultasche mit. Alles, was sie fürs Wochenende brauchte, lag in Sams Zimmer. Sie wollten keine Zeit verschwenden, sich nur schnell umziehen und dann würden sie schon auf den Weg ins Mungos sein. Harry tauchte pünktlich in Sams Büro auf und zusammen verschwanden sie in den Flammen.
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„Haben Sie diesmal noch jemanden mitgebracht?“, fragte Heiler Jones Maya. „Und, wie ich sehe, den Auserwählten! Wie kommt es?“
„Sagen Sie, wie weit gilt die ärztliche Schweigepflicht?“, stellte Maya die Gegenfrage.
Der Heiler hob eine Augenbraue und meinte: „Alles, was Sie mir jetzt sagen, werde ich vertraulich behandeln; falls Sie Bedenken haben sollten, dass ich zur Presse gehe, dann kann ich die zerstreuen.“
„Gut. Ich bin Harrys Schwester. Meine Eltern haben mich wegen der Gefahren des Krieges verheimlicht und in Sicherheit gebracht.“, erklärte die Hexe.
Das ließ die Augen des Heilers größer werden, dann sagte er: „Ich hatte ja keine Ahnung, dass Sie das sind. Ihre Eltern haben mich schon ins Vertrauen gezogen. Ich war der einzige in England, der davon wusste. Zufälle gibt es...“
„Ja, allerdings.“, staunte Maya.
„Jetzt aber zu ihrer Untersuchung. Sind Sie schon aufgeregt?“, fragte der Heiler Maya, und bat sie auf dem Sofa in seinem Untersuchungszimmer Platz zu nehmen.
„Ja, ein wenig.“, gluckste Maya. Sie war nun, da sie hier lag, äußerst hibbelig geworden und Sam versuchte ihr beruhigend über den Handrücken zu streichen.
„Dann wollen wir doch mal das Geheimnis lüften.“, meinte der Heiler und richtete nach der Abtastung, wie gewohnt, den Zauberstab auf Mayas Bauch. Und Harry entfuhr ein „Wow“, als ein klares Bild der Zwillinge vor ihnen erschien. Der Arzt erklärte genau, wo sich was befand, dann ließ er das Bild mit dem nächsten Zauber analysieren und fragte um sicherzugehen: „Wollen Sie es wirklich wissen?“
Ein einstimmiges „Ja.“, kam von allen Anwesenden und Sam blickte erstaunt zu Harry, während Maya ungeduldig meinte: „Na sagen Sie es schon.“
„Sie tragen einen gesunden Jungen und ein gesundes Mädchen in ihrem Bauch.“
Maya kullerten nun Tränen übers Gesicht, so gerührt war sie davon. Jetzt, da sie wusste, was sie bekommen würde, wurden die Babys nur noch realer. Und bald würde sie die Beiden auch spüren können.
Ihr Mann umarmte sie fest und küsste sie kurz, dann flüsterte er: „Da musst du doch nicht weinen, Süße.“
„Ach, ich freu mich nur so.“, seufzte der Rotschopf.
„Unglaublich, ich bekomme gleichzeitig einen Neffen und eine Nichte!“, platzte es aus Harry heraus, was Maya und Sam zum Lachen brachte. Und Sam scherzte: „Ja, DEIN Leben wird sich jetzt von Grund auf ändern.“
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„Ich fand es schön, dass dein Bruder mit zum Arzt gekommen ist.“, sagte Sam, als er und Maya aneinandergekuschelt in der Subatlantikbahn gen Amerika saßen.
„Ja, er wird bestimmt ein guter Onkel. Da brauchen wir uns keine Sorgen machen, wer die Kleinen nimmt, sollte es mal nötig sein.“, stimme die Hexe zu, den Kopf auf der Brust ihres Mannes bettend.
„Ach Sam, wo wir gerade über Harry sprechen, ich weiß nicht, ob dir das aufgefallen ist, aber er und Ginny haben sich getrennt.“
„Mhh...ja ich habe mitbekommen, dass es Ginny nicht so gut geht und sie mit den Gedanken weit weg ist. Was ist passiert?“, bestätigte Sam, dass er etwas gemerkt hat.
„Nun ja“, berichtete Maya „Harry hat sich wohl neu verliebt in den neuen Schüler...Draco Malfoy.“
„Oh, das ist ne Überraschung. Und was ist jetzt, ist Harry bi?“, fragte Sam neugierig.
„Mhhh...nein.“, überlegte Maya. „Nein, ich denke er steht nur auf Männer, also ist er schwul. Er hat es erst richtig gemerkt, als er Draco geküsst hat und war völlig verwirrt und geplagt von Gewissensbissen.“
„Ja, er schien heute befreiter zu sein.“, stimmte Sam zu. „Hey, wie siehts aus, wollen wir ein paar Namen raussuchen?“, wechselte der Zauberer dann das Thema. „Aber bitte keine Verwandten. Ich mag so was nicht.“
„Merlin, danke. Ich find das auch ganz schrecklich. Ich wette Harry ist der Typ dafür.“, freute Maya sich, der gleichen Meinung mit Sam zu sein.
„Hast du dir dazu schon irgendwelche Gedanken gemacht?“, fragte Sam, seine Frau noch etwas näher ziehend.
„Nicht im Geringsten.“, pustete Maya überlegend. „Auf jeden Fall werden meine Kinder nicht mit dem gleichen Buchstaben anfangen und sich erst recht nicht reimen.“
„Reimen? Wer macht denn so was?“, prustete Sam.
„Wie findest du Eve?“, fragte Maya überlegend. „Das war der Name, den ich mir mal für eine Tochter ausgesucht hatte, als ich 13 war, oder so.“
„Ich finde Eve schön. Aber ganz schön kurz. Was hältst du von Evanna und als Rufnamen Eve?“, schlug Sam vor.
Maya zog skeptisch die Augenbraue nach oben, also erklärte Sam. „Das ist wie mit meinem Namen. Ich glaube meine Eltern haben mich noch nie Samuel genannt. Fast niemand macht das.“
„Na gut. Du hast mich überzeugt.“, nickte Maya.
„Sicher? Nicht, dass du den Namen unserer Tochter nicht magst.“, fragte Sam noch einmal nach.
„Nein, nein. Ich bin mir sicher. Wir nennen unsere Tochter Evanna und rufen sie Eve.“, versicherte die Hexe ihrem Mann.
„Wollen wir das mit unserem Sohn auch so machen? Dann hätte ich einen Vorschlag.“, meinte der Zauberer.
„Schieß los.“
„Christopher.“
„Niemals.“, konstatierte Maya, keinen Widerspruch duldend.
„Na gut.“, brummte der junge Ehemann, gerade als die Sub an ihrem Ziel ankam.
„Och, nicht böse sein.“, seufzte Maya und schob ihre Unterlippe vor, damit ihrer rigorosen Ablehnung vergeben wurde.
Sam rollte die Augen: „Wie soll ich da denn noch sauer sein!“ Dann küsste er die Schmolllippe weg, bevor er seine und Mayas Tasche nahm und mit ihr aus der Bahn stieg.
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Zuerst wollte das Paar schnell im Hotel einchecken, bevor es sich mit den Eltern zum Mittagessen traf. Durch die Zeitverschiebung hatten Sam und Maya nun eine Unmenge an Zeit gewonnen. Es war gerade mal 12 Uhr, als sie fertig waren, das Hotelzimmer zu beziehen und auf um 1 waren sie verabredet. Deshalb entschloss sich Maya dazu, sich kurz auszuruhen. Während Sam eine heiße Dusche nahm.
Pünktlich apparierten die Zwei zu Sams Elternhaus, wo sie herzlich von Paula empfangen wurden.
„Wie geht es euch Beiden?“, fragte Paula interessiert, während eine Hauselfe Maya und Sam die Mäntel abnahm.
„Ach du meine Güte! Ich hätte nicht gedacht, dass man es schon so sehr sehen würde!“, rief Paula ohne auf eine Antwort zu warten, aufgeregt den Bauch ihrer Schwiegertochter betrachtend.
„Darf ich ihn mal anfassen?“, fragte die Schwarzhaarige dann.
„Na klar, Paula. Und uns geht es allen sehr gut.“, sagte Maya, ihre Schwiegermutter anstrahlend. Diese hatte schon eine Hand auf den nicht zu übersehenden Babybauch der Hexe gelegt und streichelte einen Moment in Gedanken versunken über die Kugel, bevor sie seufzte: „Hach, ich erinnere mich noch genau an meine Schwangerschaft mit Sam. Glaub mir, das ist die schönste Zeit. Danach bist du froh, wenn du mal 5 Minuten die Augen schließen kannst...und das bei einem Kind.“
„Mach unseren Kindern doch keine Angst, Liebling.“, ermahnte Charles seine Frau, während er den Raum betrat und erst seine Schwiegertochter, dann seinen Sohn in die Arme schloss zu einer Begrüßung.
„Sind Mum und Dad noch nicht da?“, wollte Maya wissen.
„Nein, ihr seid ja auch überpünktlich.“, antwortete Charles.
„Oh...dann geht die Uhr im Hotel aber falsch.“, meinte Maya.
„Na, besser als zu spät kommen.“, befand Sam und begab sich dann seiner Mutter folgend in den Salon, wo er sich mit Maya auf einen Zweisitzer setzte.
„Darf ich Master und Mistress Diatour etwas zu trinken anbieten?“, fragte eine kleine runzelige Hauselfe.
Bei dieser Anrede blieb Maya der Mund offen stehen, deshalb antwortete Sam: „Für uns Beide etwas Kürbissaft bitte.“ Und küsste dann seiner immer noch leicht verdatteten Frau den Mund wieder zu.
„So was ist echt gewöhnungsbedürftig.“, raunte die junge Hexe, als ein Klingeln an der Tür das Kommen ihrer Eltern ankündigte.
Maya versuchte sich von der Couch zu erheben um ihre Eltern zu begrüßen, aber sie war zu tief eingesunken und ihr Bauch brachte sie aus der Balance. „Sam, Liebling, kannst du mir bitte mal helfen. Ich hab das Gefühl, dass ich nicht mehr von alleine hoch komme.“, prustete Maya nach dem dritten Versuch.
Der Zauberer, der gerade abgelenkt gewesen war, blickte seine Frau fragend an und verstand dann, was sie meinte. Mit einem Grinsen, das er einfach nicht geschafft hatte zu verbergen, stand er auf und half seiner schwangeren Frau auf die Beine.
„Ich find das nicht lustig.“, jammerte die Hexe. „Da komm ich mir so hilflos vor.“
„Es ist auch nicht lustig. Ich finde das nur so unheimlich süß...und es ist normal.“, versuchte Sam sich zu verteidigen.
„Du findest das süß?“, stellte Maya in Zweifel.
„Ja, sehr süß.“, ließ Sam keine Zweifel zu.
„Aber, wie soll das erst werden, wenn ich im 9. Monat bin? Dann werde ich mich gar nicht mehr bewegen können.“, jammerte Maya weiter.
„Dafür hast du ja mich.“, meinte Sam. „Und jetzt sollten wir deine Eltern begrüßen.“, mit diesen Worten packte Sam die Hand seiner Frau und zog sie mit sich in Richtung Vorhalle.
„Hallo Liebling.“, schrie Mary förmlich auf ihre Tochter zu stürmend. Fest nahm sie Maya in den Arm, bis diese sich lautstark beschwerte: „Mum, ich bin doch keine Apfelsine, die man pressen kann.“
„Tut mir Leid, Schatz.“, gab Mary ohne jegliches Bedauern in der Stimme zurück, während sie sich ihrem Schwiegersohn zuwendete und damit Maya ihrem Vater überließ.
„Bei Merlins Bart, sicher, dass dein Heiler sich nicht verrechnet hat.“, raunte Gray unverhalten auf den Bauch seiner Tochter starrend.
Die Rothaarige rollte die Augen und meinte dann: „Dad, wie soll ich denn eher schwanger geworden sein? Durch Bestäubung?“
„Durch was?“, fragten Sam und Gray einstimmig.
„Vergesst es.“, winkte Maya ab und ging dann einer Elfe, die sie zu Tisch gebeten hatte, nach, in das Esszimmer.
Kurze Zeit später war vorerst nur das Geklapper von Silberbesteck auf Porzellan zu hören, als alle aßen. Ab und zu lobte einer das vorzügliche Essen, ansonsten war es still am Tisch, bis Maya sich zu Sam beugte und flüsterte: „Seid ihr am Esstisch immer so gesprächig?“
Das führte dazu, dass Sam fast erstickte, da er das Lachen nicht zurückhalten konnte und deshalb ein Stück Blumenkohl in die falsche Kehle bekommen hat.
„Es tut mir soo Leid.“, entschuldigte sich Maya unablässig, während sie ihrem Mann auf den Rücken klopfte.
„Ich glaub, es geht wieder.“, krächzte Sam noch ein wenig.
„Sicher?“, fragte Maya mit nagendem Gewissen.
„Hmm...aber das ist der Grund, warum wir während des Essens nicht sprechen.“, erklärte der Zauberer mit wenig Ernst in der Stimme. Ihn hatte es auch schon immer gestört, dass sie sich bei Tisch immer so förmlich gaben, vor allem, wenn Gäste da waren.
Während die Hauselfe zu guter letzt den Nachtisch auftischte, erzählte Sam von der letzten Untersuchung: „Es war so aufregend. Die Kleinen entwickeln sich so schnell. Ich wünschte es gäbe eine Möglichkeit euch zu zeigen, was wir während der Untersuchung sehen. Man kann schon so viel erkennen...die Köpfe, die kleinen Füßchen und Händchen. Es ist einfach ein Wunder.“
„Ja, da ist es.“, fuhr Maya fort. „Diesmal war sogar Harry mit. Er wollte mit uns erfahren, welches Geschlecht unsere Babys haben werden. Wollt ihr es wissen?“
Alle nickten aufgeregt und Maya sagte freudestrahlend: „Ihr bekommt sowohl eine Enkeltochter, als auch einen Enkelsohn und Beide sind wohlauf.“
„Das ist einfach wundervoll.“, platzte es aus Paula heraus, während Mary angefangen hatte vor Freude zu weinen. Die Großväter beglückwünschten sich, in dem sie mit einem guten Whiskey anstießen.
Die große Bekanntgabe wurde noch ausgiebig gefeiert und es wurde über den Beginn des neuen Jahres gesprochen – über alles, was seit Silvester geschehen war. Bis Maya und Sam fanden, dass es Zeit wäre ins Bett zu gehen, da der Tag für sie lang genug gewesen war.
Innig verabschiedeten sich die Zwei von ihren Eltern und nahmen Mary und Gray das Versprechen ab, bescheid zu geben, wenn der bevorstehende Umzug nach England anfangen würde, damit sie nicht alles selbst machen mussten.
Schließlich apparierten Maya und Sam in ihr Hotelzimmer, machten sich Bettfertig und schliefen mit Vorfreude auf die nächsten zwei Tage, die viel Wellness und andere Annehmlichkeiten enthalten würden, ein.
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