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Fanfiction

~Suddenly~ - "Liebe besteht nicht darin, dass man einander anschaut, sondern dass man gemeinsam in dieselbe Richtung blickt".

von *Lotusblüte*

„Potter, Black! Wie können Sie es nur wagen? Es reicht! Das war meine letzte Ermahnung. Noch ein Wort und Sie kommen beide zur Strafarbeit“, schrie Professor McGonagall durch das Klassenzimmer.
Wie immer hatten James Potter und Sirius Black den Verwandlungsunterricht gestört, worauf sich Professor McGonagall niemals einließ. James und Sirius grinsten über beide Ohren.
Ach, wie Lily dieses Grinsen nur hasste. >>Diese zwei arroganten, selbstverliebten, idiotischen Macho-Säcke<<. Lily hatte genug von ihnen, vor allem jedoch von Potter. Potter… schon der Name brachte sie aus der Fassung.
„Hey Evans, na wie geht's uns denn heute so? Ach ja und gehst du mit mir aus?“, fragte Potter sie sofort. >>Okay, ich bleib jetzt ganz ruhig. Ich werde ihn nicht anbrüllen. Nicht anfahren! Nicht aufregen! Mach ihn mit deinen Blicken fertig Lillian!<<, dachte sich die Rothaarige.
„So Potter, ich sag es dir zum allerletzten Mal! NEIN! NEIN! Und nochmals NEIN! Verdammt checkst du denn einfach ned, wie sehr ich dich hasse?! Lass mich einfach in Ruhe. Oder geht das nicht in dein dummes Spatzenhirn rein?! Ich würde sogar mit Peeves ausgehen, aber Niemals, ich wiederhole NIEMALS mit dir! Du bist so ein arrogantes, ekelhaftes, idiotisches, selbstverliebtes Schwein. Wieso sollte ich etwas mit dir anfangen? Geh doch zu deinen Ach-Wir-Lieben-James-Tussen! Lass mich einfach in Frieden! ICH HASSE DICH!“, schrie Lily James an. James wich erschrocken zurück.
Er starrte sie an.
>>Dieser Blick…<<, dachte sich Lily verwirrt. >>Warum sieht er mich so an? Er grinst nicht wie immer. Nein. Es ist Enttäuschung was sich in seinen Augen widerspiegelt… Enttäuschung und Trauer. Habe ich ihn so sehr verletzt? Liebt er mich denn wirklich?<<
Sie konnte ihm nicht mehr in diese Augen sehen.
Verwirrt und entsetzt richtete sie ihren Blick zu Boden.
Sie war zu weit gegangen.
Eindeutig! Sie war viel zu weit gegangen.
Sie wusste nicht was sie nun tun sollte. Sollte sie etwas sagen?
Sie wurde jedoch durch eine Bewegung aus ihren Gedanken gerissen.
Als sie aufsah, sah sie, dass James sich schnellen Schrittes umdrehte und eilig aus dem Klassenzimmer rannte.
>>Was sollte das? Wohin geht er? Was ist, wenn er sich was antut? Oder sich in eine Ecke verkriecht und weint? Würde James Potter denn weinen? Weinen wegen einem Mädchen? Weinen wegen mir? Das will ich nicht.<< Lily setzte einen schockierten Blick auf, woraufhin Sirius sprach: „Hey! Komm schon Lily! Geh ihm hinterher.“ Das Mädchen war überrascht, dass er sie beim Vornamen nannte.
Die Lage war wirklich ernst.
Sie fragte verwirrt: „Was? Warum? .. Ähm … er.. wohin?“.
„Los, Lily! Du wirst ihn schon finden! Hör einfach auf dein Herz! Hab keine Angst! Er denkt, dass er es endgültig bei dir verscherzt hat, also tu was! Vertraue deinem Gefühl!“, antwortete Remus, woraufhin man an Sirius´ Blick erkenn konnte, dass er versuchte Remus´ Antwort zu verstehen.
Lily wusste nicht, was mit ihr geschah, sie rannte ohne auf die verwirrten Blicke der Anderen zu achten aus dem Klassenzimmer.
Doch davor der Tür blieb sie stehen.
Woher sollte sie gehen?
Sie erinnerte sich an Remus´ Worte >>Hör auf dein Herz<< hatte er zu ihr gesagt.
Sie schloss kurz die Augen und dachte nach, wohin sie in dieser Situation gehen würde.
Da schoss ihr der See durch den Kopf.
Also rannte sie wieder los. Auf dem Weg überrempelte sie andere Schüler, doch das war ihr im Moment egal, sie wollte nur noch zu James. Zwar wusste sie nicht was sie sagen sollte, wenn sie ihm gegenüber stand, jedoch wollte sie trotzdem zu ihm.
Sie musste.
Sie musste irgendwie mit ihm reden!
Sie rannte hinaus.
Und da sah sie ihn.
Er saß dort am Seeufer, hatte die Knie eng an den Körper gezogen und starrte über den See hinaus.
Lilys Schritte wurden langsamer und die Nervosität stieg in ihr auf.
„James?“, hörte der Angesprochene jemanden hinter sich flüstern.
Er kannte diese Stimme nur zu gut.
Diese wundervolle, weiche Stimme, welche er so sehr liebte, aber auch zugleich hasste.
Er reagierte nicht.
Lily wusste nicht was sie sagen sollte.
>> Geh zu ihm! Rede mit ihm! Erkläre ihm wie du dich fühlst! Und vor allem entschuldige dich!<<, sagte ihr ihre innere Stimme.
Das Mädchen jedoch hatte Angst.
Angst in seine verletzten Augen zu sehen.
Angst ihn ganz zu verlieren.
Nein, sie wollte ihn nicht verlieren!
Sie wollte, dass er bei ihr blieb.
Sie niemals alleine ließ.
Sie wollte es sich nie eingestehen, aber sie konnte nicht ohne ihn. Egal wie sehr sie es auch versucht hatte dieses Gefühl, diesen Drang zu unterdrücken, sie hatte es nicht geschafft. Es hatte alles nichts gebracht!
Letztendlich setzte sie sich langsam neben ihn. „James, ich… ess tutt mir Leidd. Wirklich!“ Lilys Stimme zitterte.
Nun schaute er auf.
Er sah ihr in direkt in die Augen! Voller Entsetzen und Trauer blickte er sie an.
Lily konnte ihn nicht mehr ansehen. „Nein! Bitte, James. Tu mirr das nichtt an! Schau michh bitte nichtt so an! Ich halt das nichtt aus!“ schluchzte Lily laut auf.
James riss sich schwer zusammen.
Er durfte sie nicht ansehen, sonst würde er es auch nicht aushalten.
Er durfte sie nicht weinen sehen.
Er wollte sie in den Arm nehmen, sie küssen, sie nie wieder loslassen.
Aber sie hatte ihn verletzt.
Sehr verletzt.
Es tat weh.
Lily versuchte sich zu beruhigen und fing noch mal an: „Du musst dir anhören, was ich zu sagen habe! Ich .. ach weißt du… ich.. Es tut mir sehr leid, wie ich dich behandelt habe. Und zwar nicht nur mein Verhalten heute, all die Jahre tun mir Leid. Weißt du, egal wie oft ich auch gesagt habe, dass ich dich hasse. Ess stimmtt nicht. Ich hatte einfachh nur Angstt. Angst, dass du mich ausnutzt. Angst davor, auch nur eine Weitere in deiner Sammlung zu sein. Angst, dir mein Herz zu öffnen. Ich will nicht als Spielzeug für dich dastehen. Ich habe dich noch nie wirklich gehasst, ich mag dich sehr James. Ich.. ichh…“
Lily fing heftig an zu weinen, sie konnte ihre Tränen nicht mehr zurückhalten.
James hielt es nicht mehr aus.
Er nahm sie sofort in seine starken Arme und drückte ihren zierlichen Körper an seinen. Er sog ihren wundervollen Duft nach Orangeblüten in sich ein und strich sanft mit seinen Fingern durch ihre goldenen Haare.
Lily hatte sich fest an ihn geklammert, langsam beruhigte sie sich und sie atmete wieder ruhig.
Nach einer Weile hielt James das Mädchen etwas von sich weg, um ihr ihn die Augen zu sehen.
Tränen liefen über ihre Wangen.
„Hör auf zu weinen, mein Engel“, flüsterte er ihr zu und wischte mit seinem Daumen ihre Tränen weg.
Lily fragte ihn ganz leise: „Kannst du mir verzeihen?“.
James lächelte leicht: „ Was wäre ich nur für ein Mensch, wenn ich einem Engel nicht verzeihen würde?!“
Lily sah ihn liebevoll an und fasste all ihren Mut zusammen.
Jetzt musste sie es ihm endlich sagen.
„James. Ich.. ich.. weißt du eigentlich wie sehr ich die liebe?“, ratterte sie herunter.
James sah sie schockiert, jedoch auch glücklich an.
Da erkannte Lily wieder diesen wunderbaren Glanz in seinen Augen
„Weißt DU, eigentlich wie lange ich auf diesen Augenblick gewartet habe?“, antwortete er leicht grinsend. „Lily! Ich Liebe Dich! Was ich für dich empfinde, kann man nicht in Worte fassen. Ich Liebe deine Haare, deine Figur, deine Intelligenz, dein Temperament, dein Lächeln, deine Augen, ich liebe einfach alles an Dir. Ich liebe dich so wie du bist. Du bist mein Lebensinhalt. Ich lebe nur um Dich zu lieben! Ich kann nicht ohne Dich!“.
Den letzten Satz flüsterte er.
Lily war gerührt.
Tränen standen in ihren Augen.
Sie blickte ihm lange in die haselnussbraunen Augen.
Auch er war in ihren smaragdgrünen Augen versunken.
Langsam kamen sich ihre Gesichter näher.
James nahm ihr Gesicht in seine Hände und strich ihr sanft mit den fingern eine Haarsträhne aus dem Gesicht.
Lily lächelte ihn sanft an.
Nun beugte er sich zu ihr herunter und wanderte zärtlich mit seinen Lippen über ihre Haut.
Er küsste ihre Stirn,
Ihre Augen,
Ihre Wangen,
Und ihr Kinn.
Als er ihre Lippen berühren wollte, stoppte er kurz und sah ihr noch einmal tief in die Augen, um sich zu vergewissern, dass sie es ihm erlaubte.
Doch Lily wartete nicht, sondern stellte sich auf ihre Zehenspitzen und drückte ihren Mund auf seine weichen, samten Lippen.
James war überwältigt.
Das Gefühl, das er in dem Moment verspürte war unbeschreiblich.
Ein riesengroßes Feuerwerk explodierte in seinem Körper. Ihm wurde heiß und kalt zugleich.
Auch Lily fühlte sich, als würden Millionen von Schmetterlingen in ihrem Bauch herumflattern. Sie spürte, dass ihr Körper sich entspannte.
Sie war erleichtert.
Erleichtert und zufrieden.
So, als ob sie das Langersehnte endlich erreicht hätte,
als ob sie nun nichts, rein gar nichts mehr zu verlieren hätte.
Sie wusste, dass dies das Richtige war.
Sie wusste durch diese kleine, jedoch intensive Berührung, dass Er der Richtige war.
Langsam lösten sie sich voneinander.
James legte seine Hände an Lilys Taille und zog sie an sich. Das Mädchen legte ihre Arme um seinen Nacken und schmiegte sich eng an ihn.
Beide fühlten sich wohl und geborgen.
Sie liebten sich.
Und nichts würde das je ändern können.


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Wenn man wie ich über Böses schreibt und wenn einer der beschriebenen Figuren im Grunde ein Psychopath ist, hat man die Pflicht, das wirklich Böse zu zeigen, nämlich, dass Menschen getötet werden.
Joanne K. Rowling