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Fanfiction

Paint it Black - Der Brief

von Margun Black

ich rufe deinen namen
dein Gesicht ist überall
ich greife nach dir,
um zu merken, dass du nicht da bist
ich wache jede Nacht auf
um zu sehen, in welchem zustand ich mich befinde
es ist wie ein endloser Kampf
ich scheine nie zu gewinnen


Where are you know-Britney Spears



Margun stand auf einer einsamen Straße. Es dämmerte und zwischen den Nummern 11 und 13 tat sich ein Haus auf.
Sie staunte nicht schlecht.
Hat was.
Sie ging die alten ausgetretenen Stufen hoch und setzte an zu klingeln, erinnerte sich aber daran das Dumbledore gesagt hatte sie solle klopfen.
Tocktocktock.
Ein Mann öffnete ihr. Auf den ersten Blick wirkte er...schmutzig.
Seine Kleidung war abgetragen und sein Umhang mehrmals geflickt, mehrere feine Narben zierten sein Gesicht.
Hallo,Margun richtig? Ich bin Remus Lupin. Komm doch rein. Das Haus sah ziemlich unfreundlich aus doch Margun spürte ein Gefühl von Zugehörigkeit.
(AN: Ich werde an dieser Stelle den Grimmauld Place nicht mehr so genau beschreiben weil das denke ich nicht nötig ist und ich den 5.Band grade nicht zur Hand habe)
Sie entdeckte ein Bild das mit zerfledderten Vorhängen verdeckt war. Was ist das?", fragte sie. "Also ehrlich gesagt, das ist deine Großmutter."
" Aha." Bevor der Werwolf auch nur eine Chance hatte zu reagieren, war Margun an das Gemälde getreten und die alte Mrs. Black hatte prompt angefangen zu zetern.
Doch als sie das Mädchen erblickte, wurde sie plötzlich still. Wer bist du?" Margun Black. Schön dich kennen zu lernen...Oma", sie hatte das letzte Wort noch nicht ausgesprochen, da war die alte Black in Ohnmacht gefallen.
Nette Frau", sagte sie trocken. Remus führte sie in die Küche und fragte sie mit einem amüsierten Lächeln auf den Lippen: Tee?" Haben sie..." Sag doch bitte du zu mir"
" Hast du Kaffee da?" Remus musterte sie mit hochgezogenen Augenbrauen, sagte dann aber:" Ja ich glaube ich hab noch welchen."
Wenige Augenblicke später saßen sie zusammen in der Küche und unterhielten sich. "Bald kommt der Rest des Ordens und du lernst Ron, Hermine und Harry kennen.""
Harry ist der Pate meines Dad's, oder?" Remus seufzte:"
Ja. Ich denke ihr werdet euch gut verstehen. Nur sei nicht allzu geschockt, wenn Leute, die deinen Vater kannten, dich schräg anschauen werden." Margun zog die Augenbrauen hoch: Wieso das?" "Du hast seine Augen. Naja fast, aber sie haben eindeutig einen Grauton, der dem deines Vaters nahe kommt."
"Cool." Lupin lachte. Margun empfand tiefste Sympathie für den Mann, den sie erst wenige Minuten kannte. Er hatte etwas Vertrautes an sich.
Doch sie spürte, dass er kein gewöhnlicher Mensch war. Sie hatte Menschen schon als kleines Kind durchschauen können. Das hatte ihr einmal das Leben gerettet.
Ein freundlicher Mann hatte ihr etwas Süßes angeboten und wollte sie mit zu sich nehmen. Doch sie hatte bei ihm ein ungutes Gefühl gehabt.
Er war ein Vampir, hatte sie vermutet und sie hatte Recht behalten. Doch sie beschloss, das auf später zu verschieben. Remus schien nett zu sein.
Du hast doch sicherlich viele Fragen, oder? Also was willst du wissen?" Margun fragte Remus alles Mögliche über ihren Vater aber auch über ihre zukünftigen Klassenkameraden. Die beiden saßen noch lange da, und Margun fühlte sich zu Hause. Zum ersten Mal in ihrem Leben fühlte sie sich zu Hause.
Die Erkenntnis traf sie unvermittelt und sie musste lächeln. Sie wusste, dass sie jetzt nicht mehr allein war. Sie würde endlich auf eine anständige Zauberschule kommen. Hogwarts. Wie oft hatte sie in der Schule des Waisenhauses gesessen und sich gewünscht nicht die einzige zu sein, die gut in der Schule war.
Mit Leuten zusammen zu sein die ihre Leidenschaft für Zaubertränke oder Duelle teilten.
"So", sagte Remus später als er ihr ihr Zimmer zeigte. Das Zimmer hast du für dich allein." Er lächelte sie an und ging schnellen Schrittes durch den Raum wieder auf die Tür zu.
"Das hat dein Vater für dich freigehalten, falls du hier wohnen wolltest", fügte er mit trauriger stimme hinzu bevor er die Tür hinter sich schloss. Das Zimmer war wie der Rest des Hauses ziemlich dunkel und wirkte alt, doch war es ziemlich groß. Neben dem Fenster stand ein großes Himmelbett mit karminroten Vorhängen.
" Meine Lieblingsfarbe", flüsterte sie und strich über die Vorhänge. Daneben stand ein kleiner Nachttisch.
An der gegenüberliegenden Wand stand ein großer wuchtiger Schrank. An der rechten Wand neben dem Bett stand ein Schreibtisch mit einer Kerze darauf und ein Brief lag darauf. Den bemerkte sie erst nachdem sie ihre Sachen ausgepackt hatte. Sie nahm ihn vorsichtig in die Hand und betrachtete den Umschlag.

Für Margun
öffne ihn erst, wenn Dumbledore mit dir gesprochen hat.


Was sollte das? Sie vermutete, dass der Brief von ihrem Vater war. Sie wollte wissen was er geschrieben hatte.
Sie wollte erfahren warum er einen Brief geschrieben hatte wenn er sie doch treffen wollte. Hatte er gewusst, dass er vielleicht nicht zurückkehren würde?
Nein! Das hätte er nicht getan. Das würde allem widersprechen was Remus ihr erzählt hatte. Das er sie unbedingt hatte sehen wollen. Das er sich so gefreut hatte.
Er hatte diesen Brief vielleicht geschrieben, weil darin etwas stand was er nicht hätte sagen können. 'Das wird es sein' beruhigte sie sich selbst.
Sie legte den Brief vorsichtig in ihre Nachtischschublade und schloss diese ab. Sie nahm ihre feingliedrige Kette ab, fädelte den Schlüssel ein und zog sie wieder an.
Sie würde ihn bis zu dem Gespräch mit Dumbledore, was auch immer ihr Vater damit meinte, immer nah an ihrem Herzen tragen.
Margun stellte sich vor den großen Spiegel, der neben dem Schrank stand und betrachtete sich.
Sie war 1,65m groß und hatte eine sportliche Figur, sie hatte schwarzes, schulterlanges Haar und graublaue Augen, die auf den ersten Blick kalt wirkten.
Wenn man jedoch genauer hinsah, sah man das schalkhafte Blitzen das immer dann auftauchte, wenn sie lachte. Die Augen ihres Vaters.
Wenigstens etwas, das sie von ihm hatte. Ihr Spiegelbild blinzelte ihr müde entgegen. Sie ging zu dem Bett und zog sich ihren Schlafanzug an. Dann setzte sie sich mit angezogenen Beinen auf das Fensterbrett. Am Nachthimmel suchte sie nach einem ganz bestimmten Stern.
"Sirius. Der Hundstern.", flüsterte sie leise als sie ihn endeckt hatte. Der Stern strahlte ganz so, als wollte er sagen: Ich bin weit entfernt, doch ich bin immer bei dir."
Ja, ihr Vater war immer bei ihr und das konnte ihr niemand nehmen, die Gewissheit, dass es einen Menschen gegeben hatte, der sie liebte.
Der an sie gedacht hatte. Bald sollte sie erfahren das ihr Vater nicht der einzige gewesen war, der sie hatte treffen wollen und bald die Chance dazu bekommen würde.


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