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Fanfiction

Der Froschkönig oder Wer den Prinzen küsst - Kapitel 2

von Gini

Vielen Dank für die lieben Reviews! Ihr habt den Anfang ja gut angenommen, also wollen wir mal sehen, ob sich jemand findet, der unseren armen kleine Frosch erlösen kann :-)

Viel Spaß mit dem neuen Kapitel!



Draco quakte zufrieden, merkte aber auch, dass ihn das nicht wirklich glücklich machte. Er war sich ziemlich sicher, dass dieser Versuch zum Scheitern verurteilt war. Er mochte Pansy, das stimmte schon, aber mehr war da seinerseits nicht im Spiel. Er hatte allerdings das eindeutige Gefühl, dass Pansy etwas von ihm wollte und das musste reichen. Er kannte absolut kein Mädchen, was ihn ansonsten interessierte, so sehr er auch nachdachte. Wenn Snape aber Recht hatte, dann war es nötig, dass er geküsst wurde. Wenn nicht Pansy, wer denn dann? Schließlich wollte er nicht ewig Frosch bleiben. Also musste er diese Möglichkeit nutzen, auch wenn die Chance auf Erfolg verschwindend gering war.

Warum nur, verdammt, hatte Blaise nicht besser aufpassen können? Es hatte nichts schief gehen können, alles lag auf dem Tisch, was in den Trank gehörte. Wie hatte Blaise es geschafft, das zu ruinieren? Und was, wenn diese Sache mit der Küsserei nicht funktionierte? Oder wenn er ganz und gar niemanden fand, der bereit war, einen Frosch zu küssen? Er haderte mit sich, weil er nicht genug aufgepasst hatte, mit Blaise, weil der nur Mädchen im Kopf hatte und mit dem Schicksal, weil es ihn in eine so unmögliche Situation verfrachtet hatte. Das Leben war einfach ungerecht!

Harry und er verließen den Schlafsaal und den Gemeinschaftsraum.
Der Gryffindor merkte bald, dass die Herumtragerei einen wesentlichen Nachteil hatte: Er hatte nur noch eine Hand frei. Aber er hatte schon eine Idee, wie man das ändern konnte. „Draco“, setzte er an, „denkst du, es ist in Ordnung, wenn ich dich auf meine Schulter setze?“ Er hoffte, dass der Slytherin nicht sauer wurde, schließlich war es, als könnte man mit ihm alles mögliche anstellen, ohne dass er Einfluss darauf hatte. Im Grunde tat er Harry furchtbar leid. Aber entgegen seiner Befürchtung antwortete Draco nur mit einem einfachen: „Warum nicht?“
So ließ er sich auf Harrys rechte Schulter setzen. Eigentlich war das gar nicht so übel, jetzt hatte er mit einem Mal einen ganz guten Überblick über die Geschehnisse um ihn herum. Abgesehen davon gefiel es ihm, wenn er sich so an Harrys Hals anlehnen konnte. Er fühlte sich wohl dort und hatte weniger Angst herunter zu fallen. Allerdings kitzelten die widerspenstig in alle Himmelsrichtungen abstehenden Haare ein bisschen. Er hatte eben neuerdings eine sehr empfindliche Haut, der kleine Laubfrosch.

Das merkwürdige Paar nahm seinen Weg über die Flure zu den Kerkern. Wer es nicht besser wusste, konnte meinen, Harry hätte ein neues Haustier. So wie Neville Trevor hatte. Um so besser, denn so konnte Dracos Missgeschick vielleicht noch eine Weile verheimlicht werden.

Auf den Weg zum Slytherinflügel trafen sie Gott sei Dank keine weiteren Schüler, keinen, bis auf Hermine.
„Hermine, was treibt dich denn hierher?“, fragte Harry verwundert.
Sie konnte ein Kichern nur schwer unterdrücken. Die beiden gaben schon ein seltsames Gespann ab. Aber sie nahm sich zusammen und sagte zu Harry: „Du, Harry...“
„Ja, Hermine?“
„Ich habe mir den Froschkönig von meiner Mutter schicken lassen. Jetzt kannst du sie Malfoy vorlesen, damit er weiß, was ihn erwartet“, grinste sie und Harry gab sich im Geiste einen Klaps vor die Stirn. War doch klar, dass sie in ihrem Aufzug zum Gespött der Leute wurden!

„Ja ja, leg es auf mein Bett“, zischte Harry. Hermine lachte nun doch los und sah zu, dass sie weg kam, bevor sie noch mit Blicken getötet werden würde.
„Quak, alle sind gemein zu mir“, meckerte Draco. Harry schüttelte den Kopf und verbesserte ihn: „Sie sind zu uns gemein, Draco.“
Die beiden ungleichen Jungen schritten weiter, kamen aber nicht weit, denn Pansy schoss auf sie zu, schnappte sich Harry ohne ein Wort, wirbelte ihn samt Draco übermütig herum und küsste schließlich den Frosch, der eigentlich ihr Slytherin-Freund war. Sie stoppte, schaute zu Harry, und meinte: „Es ist gar nichts passiert.“
„Kannst du so nicht sagen“, meinte Harry und riet ihr einen Spiegel zu suchen. Pansy stutzte, rannte in eins der Zimmer und es dauerte nicht lange, bis Harry und Draco ein schrilles Kreischen zu Ohren kam. Harry konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Prompt kam sie wieder aus dem Raum herausgeschossen. Sie sah ziemlich wütend aus, aber viel markanter war wohl die Änderung ihrer Lippenfarbe. Sie waren leuchtend grün!
„Verdammt noch mal, Draco. sie lassen sich nicht abwischen!“
Der Frosch, der schuldbewusst auf Harrys Schulter kauerte, senkte seinen Blick und seufzte.
„Tut mir leid, Pansy.“
„Was denkst du denn, warum ich das gemacht habe? Du hast gesagt, du hast mich gern und ich... ich... ach egal...“ Wütend stampfte sie auf, ob wegen der Tränen, die ihr kamen und die sie wütend abwischte oder wegen ihrer grünen Lippen, war nicht klar. Ohne ein weiteres Wort zu verlieren, drehte sie sich um und verschwand wieder in einem Zimmer.

Wie der Zufall es wollte, sah die Fledermaus Snape diesen Vorfall und sagte nur trocken: „5 Punkte Abzug für Gryffindor wegen Beleidigung der Mitschüler!“
Harry konnte es nicht fassen und wollte ansetzen sich zu rechtfertigen, aber der Professor war schneller. „Denken sie nach Potter, bevor sie ihr Mund auf machen. Wir könnten ja Miss Parkinson fragen, ob sie beleidigt ist, mal sehen, was sie antwortet, nicht?“, grinste er böse.

Draco machte sich auf der Schulter bemerkbar und quakte, aber dann meinte der hagere Mann nur, dass er nur noch 2 Versuche hätte und sich das richtig gut überlegen sollte.

„Na gut, das war wirklich nichts. Wer ist die nächste?“ fragte Harry forsch und schielte auf seine Schulter. „Ach, quak, ich weiß nicht“, druckste sein neuer kleiner Freund oder besser gesagt, sein neues kleines Anhängsel herum.
„Ach komm schon, es wird doch wohl noch ein paar Mädchen geben, die... obwohl, du musst sie ja lieben...“ Beide schwiegen. Bis Draco zögerlich begann: „Du, Harry, quak, ich muss dir etwas sagen. Also wir... äh... ich... ach, ich weiß nicht, quak.“
„Jetzt komm schon, sag mir, was los ist, schließlich bist du mir ehrlich als Slytherinprinz lieber als als Froschkönig“, versuchte er den anderen aufzuheitern.

Schließlich überwand sich Draco, der Frosch doch. Was hatte er denn zu verlieren. Wenn Harry sich über ihn lustig machen wollte, konnte das seinem Ruf nun auch schon nicht mehr schaden. Also bekannte er dem Gryffindor: „Ich weiß, wen ich küssen muss, quak. Naja, zumindest glaube ich das.“

“Was, und du sagst kein Wort? Das kann doch nicht dein Ernst sein!”
Bevor Harry jetzt wütend wurde, was das letzte war, was er gerade in diesem Moment gebrauchen konnte, warf Draco schnell ein: “Das wird nicht so einfach sein, quak. Es ist... Theodor.” Harry konnte es nicht sehen, aber Draco senkte traurig die Augen.

Du meine Güte! Harry war völlig sprachlos. Was sollte er jetzt auch sagen? Seine Gedanken überschlugen sich. Die Sache mit dem Slytherinprinzen hatte ja tatsächlich eine ganz andere Bedeutung, als er angenommen hatte. Unglaublich. Er war in einer Horrorgeschichte gefangen! Nichts war es mit „Kiss the girl!“

„Also“, räusperte sich Harry und versuchte seine Verwirrtheit zu überspielen. „Dann lass uns mal einen Schlachtplan entwerfen, wie wir DEINEN Prinzen an deine Lippen kriegen!


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