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Fanfiction

One Hour - One Hour

von goldenangel

Sie musste hier weg.
Einfach nur weg. Eine kurze Atempause. Einfach einen Moment zu Ruhe kommen. Ganz für sich alleine sein und vergessen, was geschehen war und vielleicht noch geschehen wird. Doch wohin sollte sie gehen? Das Schloss war eine Ruine und überall waren die Kämpfer, welche sich gegen die Heerscharen von Todessern und anderen Anhängern Voldemorts wehrten.
Die Kerker, schoss es ihr durch den Kopf. Hier war sicherlich niemand mehr. Niemand würde Hermine hier vermuten während alle erneut Kräfte sammelten. Voldemort hatte ihnen eine Stunde gewährt, eine Stunde in der sie Harry ausliefern sollten.
Sie war bei Ron und seiner Familie gewesen, welche den Verlust Freds betrauerten, hatte versucht Trost zu spenden. Aber irgendwann hatte sie der Drang erfasst zu gehen, einfach alles hinter sich zu lassen, fortzugehen. Vielleicht zu ihren Eltern nach Australien? Einfach ausruhen und nicht mehr denken, trauern und kämpfen zu müssen. Ja, niemand würde es vermuten, dass die ach so kluge Hermine Granger Angst hatte. Angst um Ron, seine Familie, um Harry, alle anderen Schulkameraden aber auch und vielleicht sogar vor allem um sich selbst. Sie war doch noch so jung. Ihr ganzes Leben lag noch vor ihr und es könnte jeden Moment zu Ende gehen. Wer würde da nicht in Panik geraten und einen Teil seiner Gedanken an Flucht verschwenden? Natürlich tat sie es nicht. Sie war eine Gryffindor, durch und durch. Die Liebe zu allen, die ihr etwas bedeuteten, gab ihr Kraft. Sie wollte sie beschützen und deshalb wusste Hermine, dass sie weiterkämpfen musste, bis es ein Ende hatte und wenn es auch vielleicht ihr Ende sein sollte.
Endlich hatte sie die Kerker erreicht und kühle Luft, rein von dem Gestank toter Körper. Erleichterung durchströmte Hermine für einen Moment, ließ sie die Augen schließen und tief durchatmen. Ruhe, nur für wenige Momente, dann würde sie zurückkehren, ehe jemandem im Verschwinden auffiel. Langsam schritt die junge Hexe den Korridor entlang, vorbei an Büro und Privat Räumen von Professor Slughorn und an den Klassenräumen für Zaubertränke. Sie ging weiter in die Kerker, als sie es jemals in ihrer Schulzeit getan hätte, Hauptsache weit weg vom Geschehen. Einer Intuition folgend blieb sie vor einer unscheinbaren schwarzen Eichentüre stehen, welche fast mit der dunkeln Wand verschmolz.

Hermine zog ihren Zauberstab und wisperte: „Alohomora.“

Die Türe schwang leise quietschend auf und gab den dunklen Raum dahinter frei. Langsam betrat die brünette Schülerin den Raum, konnte nicht ausmachen wo sie war, doch spielte es nicht wirklich eine Rolle. Sie war alleine hier und das war es was sie wollte. Zur Ruhe kommen, die Gedanken ordnen, der Gefühle Herr werden um nicht zu versagen. Langsam gewöhnten sich ihre Augen an die Dunkelheit der Räumlichkeiten und sie konnte Schatten von Möbeln erkennen. Offenbar war dies ein Wohnraum, der eines Lehrers und da sie Slughorns Räume bereits passiert hatte konnten dies nur Snapes Gemächer sein.
Die junge Gryffindor schnappte nach Luft. Wenn der schwarzhaarige Zauberer dies wüsste, er würde sie verhexen. Doch er würde es nie erfahren, lag leblos in der Heulenden Hütte. Nie mehr würde er Hermine Angst einjagen oder sie im Unterricht geflissentlich ignorieren können. Er würde sie nie mehr eine rechthaberische Besserwisserin nennen. Irgendwie gab es ihr einen Stich als sie an den Tränkemeister dachte. Er war einsam gestorben, auch wenn Ron, Harry und sie in diesem Moment seines Todes bei ihm waren, so war er letztlich doch verlassen gestorben. Er hatte niemanden gehabt, der um ihn trauern würde, der seinen Tod beweinen würde. Wenn Harrys Mutter noch gelebt hätte – so fragte sich Hermine nun – würde sie den Tod des hakennasigen Mannes bedauern?
Harry hatte sich einen Teil der Erinnerungen von Snape mit Hermine und Ron angesehen, sie wusste, welche Gefühle er Lilly Potter entgegengebracht hatte. Darum hatte er in Harrys Augen sehen wollen als er starb. Er hatte Lillys Augen, das hörte sie immer wieder Leute sagen. Und was war da besser im Angesicht des Todes als in die Augen zu sehen, die seiner Liebe so ähnlich sahen. Hermine fragte sich, ob Harry mittlerweile die restlichen Erinnerungen angesehen hatte, oder ob er auf sie und Ron wartete. Ron. Die brünette junge Hexe seufzte tief und schritt weiter durch den Raum, lies ihren Blick wandern. Sie liebten sich, doch würde diese Liebe bestehen können? Würde sie überhaupt diesen Krieg überleben? Mehr als ein paar Blicke, kurze Berührungen und unschuldige Küsse hatten sie nie geteilt. War es jetzt zu spät? hatte sie das Beste versäumt? Würde sie je eine leidenschaftliche Umarmung erfahren? Sich je in körperlicher Vereinigung wiegen? Gab es eine Zukunft? Eine Zukunft für sie und Ron? Zweifel überkamen sie im Zuge des Todes so heftig wie nie zuvor.
War Ron überhaupt der Richtige für sie? Er war ein guter Freund, doch er war plump, ungeschickt und nicht gerade der Intelligenteste. Schlaksig und dürr war sein Körperbau, so gar nicht der, den sich Hermine immer erträumt hatte. Aber sie liebte Ron doch. Oder waren es die vielen Jahre der Zusammenschweißung, die Angst im Angesicht des Todes, welche ihr diese Gefühle eingeredet hatten?
Langsam ging die Hexe zum Kamin und entfachte mit dem Zauberstab ein Feuer darin. Sie wollte sich gerade auf dem Sofa davor niederlassen, als sie eine dunkle Stimme hinter sich vernahm.

„Was denken Sie, tun Sie da Miss Granger?“

Schneidend war die Stimme, bissig und ach so ölig. Hermine konnte sie sofort zu ordnen. Doch dies war nicht möglich. Er war tot. Die Schülerin war erstarrt und konnte sich nicht umdrehen, hörte die Schritte näher kommen. Dann war da eine Hand an der Schulter, groß und warm, aber zittrig. Sie wurde herum gerissen und starrte in das strenge Gesicht von Severus Snape. Ihr Herzschlag war beschleunigt und sie starrte den langhaarigen Mann mit großen Augen an. Unfähig etwas zu sagen hob sie ungläubig blinzeln die Hände, strich über seine Brust, so als müsste sie beweisen, dass er keine Einbildung war.

„Sie sind tot. Wie ist das möglich?“, brachte Hermine letztlich mit heiserer Stimme zusammen.

„Ich nehme an, Sie haben bereits die Erinnerungen, welche ich Potter gab gesehen, sonst würde ich längst einen Fluch am Hals haben.“, meinte Snape statt einer Antwort trocken und packte grob Hermines Handgelenke, presste sie zusammen und nahm sie von seiner Brust. „Was tun Sie hier Granger?“ Seine Stimme klang bei weitem nicht mehr so scharf, eher müde und matt.

Er hatte überlebt. Ja, er war tot gewesen, beinahe wäre er ins Licht gegangen und dann hatte ihn etwas zurückgezogen. Fawkes, der Phoenix von Dumbledore war gekommen und hatte ihn mit seinen Tränen geheilt. Offenbar hatte der alte Mann doch noch ein Ass im Ärmel gehabt, selbst nach seinem Tod. Snape wäre es allerdings lieber gewesen zu sterben.
Verdammt, er hatte doch schon diesem dummen Kind seine gesamten Erinnerungen gegeben! Erinnerungen, die sein gesamtes Innenleben preisgaben. Wie sollte er Potter so je wieder gegenübertreten?
Nun, er konnte immer noch sterben, der Krieg war längst nicht vorbei, auch wenn er es bald sein würde, sollte sein bzw. Dumbledores Plan aufgehen. Als er alleine in der Heulenden Hütte erwachte, nur mit dem Phoenix an seiner Seite, dass er nun nirgends mehr hin konnte, weder zu Voldemort noch zu den anderen.
Doch abwarten passte einfach nicht zu Severus Snape. Er war in seine Räumlichkeiten gekommen um Vielsaft-Trank aus seinen Vorräten zu holen, irgendeinem Toten die Haare auszureißen und sich in den Kampf zu stürzen.
Und dann war sie hier aufgetaucht. Das junge Gryffindor-Ding, das kluge Anhängsel Potters: Hermine Granger. Lange hatte er sie nicht gesehen, ein Jahr lang nicht und er musste zugeben, sie hatte sich verändert. Das junge nervige Ding war erwachsen geworden allem Anschein nach zumindest. Sie hatte sich zu einer jungen Frau entwickelt, in deren Augen Schmerz, Trauer und Angst lagen, was eigentlich nicht sein sollte für eine Frau ihres Alters. Was mochte sie alles in diesem einen Jahr erlebt haben, dass sie so viel härter erschien, als es gut war.
Plötzlich und völlig unerklärlicherweise, entstand in ihm der Drang zu schützen. Vor dem, was noch bevor stand. Zugleich wünschte er sich, das Geschehene rückgängig zu machen. Sie war zu jung um all dies erleben zu müssen. Eine Schande wenn sie sterben würde ohne das Leben wirklich gekostet zu haben. Würde sie je die süßlichen Momente der körperlichen Vereinigung mit einem Menschen spüren? Sie musste es erleben, dafür musste er sorgen.
Warum er diesen Beschützerinstinkt plötzlich in sich aufblühen spürte, war dem Zauberer ein Rätsel. Doch irgendetwas war da auf einmal, in seinem Inneren, das ihm sagte, dass Hermine Granger nicht sterben durfte. Nicht so und nicht jetzt.

„Ich habe Ruhe gesucht. Die vielen Toten überall. Ich brauchte einen Moment für mich.“, krächzte sie, starrte nun verwirrt auf ihre Hände. „Wie haben Sie überlebt?“

„Ich habe überlebt. Alles andere spielt keine Rolle.“, grollte Severus, immer noch ihre Hände haltend. „Sie wollen vergessen, nicht wahr Miss Granger? Für eine kleine Weile das Grauen hinter sich lassen.“

Beschämt senke Hermine den Kopf, ob der Wahrheit seiner Worte und spürte die Röte ihre Wangen hinauf kriechen. Ein Finger schob sich unter ihr Kinn, zwang sie, den hakennasigen Zauberer anzusehen. Sein Blick war intensiv und etwas fremdes, was Hermine noch nie bei ihm gesehen hatte, lag darin. Es jagte ihr einen Schauer über den Rücken, der alles andere als unangenehm war.

„Es ist in Ordnung dem Entfliehen zu wollen. Ein jeder wünscht sich hin und wieder, er könnte seinem Schicksal entfliehen und müsste nicht tun, was er tun muss. Doch meist haben wir keine Wahl.“, kurz hielt der schwarzhaarige Zauberer inne, zog Hermines Hände zurück an seine Brust, hielt sie mit einer Hand dort gefangen. Seine andere Hand lag noch immer unter ihrem Kinn, damit sie ihn weiterhin ansah. „Es gibt aber kleine Momente, in denen man entflieht, die Gedanken frei sind von allem.“ Seine Stimme war leise und rauchig, seine Finger glitten unter ihrem Kinn die Wange entlang zu ihrem Ohr und fuhren langsam ihren Hals hinab, griffen nach einer ihrer wilden Locken.

Hermine schluckte schwer, erzitterte unter Snapes Berührung. Was meinte er damit, dass es kleine Momente gab wo man allem entfliehen konnte? Wie machte man das? Wie funktionierte es? Fragend sah sie ihn an, leckte sich über die Lippen und erschauerte abermals, als seine Hand eine ihrer Locken fing und sie durch seine Finger gleiten lies.

„Ich möchte entfliehen. Aber ich weiß nicht wie.“, hauchte sie und starrte wie hypnotisiert in diese dunklen Augen.

Sein Gesicht wurde nur vom flackernden Kaminfeuer erhellt, verlieh ihm ein markantes und wunderschön männliches Aussehen wie die junge Hexe feststellte. Bei diesem Licht wirkte er durchaus attraktiv. Eigentlich fand sie ihn immer schon ansehnlich. Die Haare waren zwar fettig, doch das Gesicht konnte man als durchaus als gutaussehend bezeichnen, wenn es auch durch die Hakennase etwas entstellt wurde. Langsam, zögernd und mit zitterndem Körper trat sie einen Schritt näher an ihn heran, berührte ihn fast auf der gesamten Länge.

„Ich zeige dir wie. Schließ deine Augen.“ Snapes Stimme klang vertrauensvoll, so warm, dass Hermine nicht glauben konnte, dass es die seine war. „Vertrau mir.“, fügte er hinzu, als die junge Hexe ihre Lider nicht schloss. „Ich werde dir nichts tun. Versprochen.“ Seine Hand ließ ihr Haar los, legte sich an ihre Wange und strich sanft darüber, während die andere ihre zierlichen Hände fester an seine Brust presste.

I know it's late, I know you're weary
I know your plans, don't include me
Still here we are, both of us lonely
Longing for shelter all that we see
Why should we worry, no one will care girl
Look at the stars now so far away
We've got tonight
Who needs tomorrow?
We've got tonight, babe
Why don't you stay?


Und die brünette Hexe tat was er verlangte. Ein kurzer letzter skeptischer Blick in seine Augen. Sie suchte nach einem Zeichen, dass er nur mit ihr spielte, doch da war nur Aufrichtigkeit in seinem Blick. Kein Hass, keine Täuschung. Sie schloss die Augen und atmete zittrig, wartete, was nun geschah.
Severus’ Hand glitt von ihrer Wange in ihre Haare, umfasste ihren Hinterkopf und zog selbigen zu sich. Sein Gesicht beugte sich ihr entgegen und als er ganz nah war, ihre Lippen nur noch wenige Millimeter voneinander entfernt waren zögerte er einen Moment. Sollte er dies wirklich tun? Sie war seine Schülerin oder zumindest ehemalige Schülerin. Er war gut zwanzig Jahre älter als sie. Es wäre eine einmalige Sache, nichts was bestand haben könnte; nicht, dass er sich derart erhoffte. Würde sie es überhaupt soweit gehen lassen? Immer noch hatte er die Möglichkeit, sie mit dem Oblivate-Zauber zu belegen. Bei Merlin, Snape war auch nur ein Mann und er hatte Bedürfnisse. Beinahe war er gestorben, zurückgerissen worden und nun war da dieses junge Ding. Sie suchte Zuflucht, wollte für einen süßen Moment vergessen und welch süßeren Moment gab es als die Vereinigung zweier Körper? Er war müde, genau wie sie. Keiner ihrer Pläne würde den anderen Miteinschließen, niemals. Doch jetzt waren sie da, alle beide, und sie suchten beide einen Moment um zu Entfliehen. Sorgen konnten sie sich danach wieder, jetzt würde es niemanden kümmern. Niemand außer ihnen beiden würde davon erfahren.

„Wir haben eine Stunde Hermine.“, klang Severus’ Stimme sanft und sein Atem strich über Hermines Gesicht, lies sie unwillkürlich leise stöhnen. „Denk nicht an Morgen oder die nächsten Stunden. Wir haben das Jetzt. Lass es uns Nutzen und Entfliehen. Flieh mit mir für eine Stunde.“

Seine Worte waren wie Seide so weiche und Hermine öffnete ihre Augen. Sie sah den begierigen und leidenschaftlichen Hunger in seinen Augen, genau das, was sie empfand. Zum ersten mal in ihrem Leben. Ein elektrisierendes Gefühl breitete sich von ihrem Unterleib im ganzen Körper aus, versetzte sie in Schwingung. Und sie wusste genau, was er mit dem Entfliehen meinte.
Es spielte keine Rolle, dass er Severus Snape war und dass sie eigentlich Ron liebte, dass sie noch so jung war, sie wollte Entfliehen, hier und jetzt, alles andere verschwand in diesem einen Augenblick aus ihren Gedanken. Ihre Hände entschlüpften ihm, schlangen sich in seinen Nacken und in einer schnellen Bewegung hatte sie ihn an sich gezogen. Sie stand auf den Zehenspitzen und berührte mit ihren Lippen die seinen.

Deep in my soul, I've been so lonely
All of my hopes, fading away
I've longed for love, who like everyone else does
I know I'll keep searching, after today


So there it is girl
We've got it all now
And here we are babe
What do you say?


We've got tonight
Who needs tomorrow?
We've got tonight babe
Why don't we stay?


Wie in Verzweiflung schlangen sich ihre Arme um Snapes Hals. Seine Hand vergrub sich in ihrem Haar, zog sie fester an sich um den Kuss nicht zu unterbrechen, während die andere sich in ihre Hüfte krallte. Der Kuss war zuerst sanft, zurückhaltend, doch es währte nur eine Sekunde. Drängend teilte seine Zunge ihre Lippen, schmeckte die süßliche Unschuld, welche sie noch in sich barg. Unsicher fuhren ihre Finger seinen Nacken hinauf in sein Haar, streichelten ihn dort sanft. Und dann waren seine Hände überall, fuhren ihren Rücken rauf und zerrten ihr den Umhang von den Schultern. Die leicht zerrissene Bluse folgte darauf. Während der ganzen Zeit lösten sie den Kuss nicht, erst als Hermine halbherzig versuchte Snapes Umhang von ihm zu lösen.

„Lass mich helfen.“, murmelte der Zauberer gegen ihre Lippen und wich einen Schritt zurück. Er zückte seinen Zauberstab und mit einer kurzen Bewegung standen sie Sekunden später beide nackt wie sie von Gott geschaffen waren voreinander. Scham ergriff augenblicklich von Hermine besitzt und sie schlang die Arme vor die Brust.
„Nicht, Du bist wunderschön. Versteck dich nicht vor mir.” Das Verlangen vibrierte in seiner Stimme und langsam lies die junge Hexe die Arme sinken. „Komm her.“

Seine Hand streckte sich nach ihr aus und Hermine ergriff sie und beide sanken vor dem Kamin zu Boden. Vergessen war alles was bisher geschehen war. Im Kopf der jungen Hexe hatte nichts mehr platz außer dieser Mann und dieser Moment. Sie waren beide eins in diesem Moment, unterschieden sich nicht mehr voneinander. Über das Morgen konnte sich Hermine in einer Stunde noch Gedanken machen. Jetzt entfloh sie mit Severus in eine andere Welt in der es weder hell noch dunkel gab, kein schwarz und weiß. Er nahm sie bei der Hand und zeigte ihr den Moment, in dem die Gedanken frei waren.

I know it's late, and I know you're weary
I know your plans don't include me
Still here we are, both of us lonely
Both of us lonely


We've got tonight
Who needs tomorrow?
Let's make it last
Let's find a way
Turn out the light
Come take my hand now
We've got tonight babe
Why don't we stay?
We've got tonight babe
Why don't we stay?


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