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Fanfiction

Flucht - Leid und Tod

von safranblüte

Hermine hätte am liebsten laut aufgeschrien und alles, was um sie herum stand, zu Scherben geschlagen.
Aber das ging nicht. Sie musste sich beherrschen, denn sie wurde hier gebraucht.
Seit sie vor zwei Jahren ihr Medizinstudium und ihr Heilerpraktikum gleichzeitig angefangen hatte, hatte sie selten eine Situation erlebt, in der sie sich so ausgebrannt, müde und hilflos fühlte, obwohl sie manchmel fast bis zum Umfallen gearbeitet hatte.
Aber sie wollte das. Sie wollte zu etwas nütze sein im Kampf gegen den dunklen Lord. Wenn Harry und Ron sie "aus Sicherheitsgründen" schon nicht bei der Zerstörung der Horkruxe und der Hetzjagd gegen die Todesser dabeihaben wollten, musste Hermine eben etwas anderes tun. Und so hatte sie angefangen, sowohl Muggelmedizin wie auch die magischen Heilkünste zu studieren, um so vielen Verletzten wie möglich helfen zu können. Und so hatte sie nun schon seit zwei Jahren jeden Tag tagsüber Medizin oder Heilkunst gelernt, am Abend und in jeder freien Minute hatte sie schwarze Magie und Verteidigung gegen die dunklen Künste geübt (um beim finalen Kampf auch helfen zu können) und schliesslich immer, wenn es nötig war, verletzte Ordensmitglieder, Muggelopfer der Todesser und und und versorgt.
Sie hatte ziemlich viel an Gewicht verloren in dieser Zeit, und ihre Gesichtszüge und ihre Augen waren härter geworden. Sie war nicht mehr das kleine süsse Schulmächen, sonder eine erwachsene Frau geworden, die zwar durchaus hübsch, ja fast schön war, aber dennoch tough und kampferprobt.
Und nun sass sie hier, in einer wahren Flut von Verletzten, und wusste nicht mehr, was sie tun sollte.
Gerade kamen Kingsley und Lupin mit einer Trage auf sie zu, auf der Arthur Weasly lag, der sich laut stöhnend in seinem eigenen Blut wand.
Hermine verdrängte sofort alle Gedanken aus ihrem Kopf und und konzentrierte sich voll auf Arthur.
Während sie ihm intravenös einen Schmerztrank spritze (eine ihrer Erfindungen zur Verbindung von Muggel- und Zauberermedizin), fragte sie: "Wie viele noch?"
Lupin seufzte: "Dutzende, wahrscheinlich. Selbst wenn wir alle Todesser sterben lassen, was wohl nötig sein wird."
Hermine erwiderte nichts. Sie hatte die Antwort eigentlich bereits gekannt.
Als Arthur langsam ruhiger wurde, begann Kingsley auf einmal zu fluchen. Ihm war gerade bewusst geworden, dass er selbst eine ziemlich grosse Wunde am rechten Oberarm hatte.
"Verdammt, das hab ich in dem ganzen Getümmel gar nicht bemerkt...", sagte er, auf einmal ziemlich grün im Gesicht.
"Remus, bring ihn schnell zu Molly rüber, zu den leicht Verletzten. Und dann beeil dich und hol den Nächsten, denn wenn noch mehr so zugerichtet sind wie Arthur, haben wir keine Sekunde zuviel...."
Lupin tat wie ihm geheissen.
Hermine hatte inzwischen Arthurs Wunden desinfiziert, und machte sich nun daran, sie mittels Zauberstab zu verschliessen, als sie plötzlich einen erstickten Aufschrei von Poppy hörte.
Schnell beendete Hermine ihre Arbeit und eilte dann zu Poppy hinüber.
Die Heilerin starrte verängstigt auf einen verletzten Mann aus Lupins Werwolfarmee. Der riesige Mann hatte völlig verdrehte Glieder. Erst fragte sich Hermine, was daran soseltsam war, denn Viele hatten einen Cruciatus abbekommen oder einen starken Flippendo, welche beide ähnliche Verletzungen zurückliessen.
Dann bemerkte Hermine, was die Heilerin so erschreckt hatte.
Der Werwolf hatte überall an seinem Körper Fingerabdrücke, die sich blau verfärbt hatten.
Jemand hatte seine Glieder von Hand gebrochen. Und dieser jemand war mit Sicherheit kein Werwolf gewesen, denn sonst hätte man Krallenspuren gesehen.
Aber wer, oder was, in Gottes Namen war stark genug, einen ausgewachsenen Werwolf derart zuzurichten?
Hermine stand ruckartig auf und lief schnursracks zu den Leichen hinüber, wo dutzende Tote lagen, die von weissen Tüchern verdeckt worden waren.
Sie steuerte die Ecke an, wo die toten Werwölfe waren, und deckte sofort die Leichentücher auf.
Und dann schnappte sie nach Luft. Auf fast allen Körpern waren die bläulichen Fingerabdrücke zu sehen.
Hermine konnte nicht mehr klar denken, wie im Wahn deckte sie auch ein paar andere Leichen auf. Auf etlichen waren dieselben grausamen Spuren zu sehen. Wem um alles in der Welt hatten sie all diese Toten zu verdanken? Voldemort musste sozusagen eine Spezialwaffe gehabt, wurde ihr klar.
Eigentlich hätte ihr schon viel früher auffallen müssen, dass etwas nicht stimmte.
Die Todessern waren den Ordensmitglieder und deren Anhängern nach den gnadenlosen Hetzjagden des Ministeriums und der Truppe um Harry und Ron zahlenmässig eigentlich weit unterlegen. Trotzdem hatten sie fast die Hälfte der Armee des Lichts ausgeschaltet....das konnte nicht mit rechten Dingen zugehen.
Als Hermine das letzte Tuch aufdeckte, und das Gesicht von Bill Weasley erkannte, auf dessen gebrochenem Hals sich zehn blaurote Flecken abzeichneten, wurde ihr schwindelig.
Taumelnd ging sie zurück zu Poppy, die ebenfalls ziemlich weiss im Gesicht war, und Dumbledore, der sich zu der Heilerin gesellt hatte.
"Ich...ich glaube wir haben ein Problem.", murmelte sie noch, bevor die Welt um sie herum schwarz wurde und ihr Körper den Tribut für die Anstrengungen und den Schrecken des letzten Tages forderte.

tja..ich hoffe euch gefällt das erste Kapitel, auch wenn hier noch nicht viel von der Story und dem Pairing erzählt wird....ich freue mich natürlich auf Komis (die mich nebenbei auch noch anspornen schnell weiterzuschreiben XD)...knuddl safranblüte


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