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Fanfiction

Flucht - Geiselnahme

von safranblüte

"Guten Tag, Miss Granger."
Die Worte erreichten Hermine, trotz des Nebels, der sie zu umgeben schien.
Sie war nicht fähig, ein Wort zu sprechen.
Er trat auf sie zu, seine blasse Haut schien im Licht der Kerzen zu schimmern wie Perlmutt, die schwarzen Augen hatte er starr auf sie gerichtet.
Und plötzlich machte alles einen Sinn. Immer war er so blass gewesen, dass man vermuten musste, er hätte die Sonne noch niemals gesehen. Niemals war er freiwillig in die grosse Halle gekommen, und wenn er gemusst hatte, hatte er keinen Bissen gegessen.
Wieso hatte sie es nicht schon vorher gemerkt?
Als er direkt vor ihr stand, konnte sie die Kälte spüren, die von ihm ausging.
Früher hatte sie sich immer eingeredet, dass sie sich das nur einbildete, um ihn noch abstossender zu machen, als dies Harry und Ron und er selbst schon getan hatten.
Auf einmal fiel ihr eine Situation ein, als Snape damals, als er ihnen den Unterricht über Werwölfe gegeben hatte, ins Klassenzimmer geschritten war und zuerst alle Fensterläden zuschlug. Natürlich.
"Miss Granger, wie schön, sie zu sehen."
Ihr ganzer Körper war angespannt, die ganze Zeit darauf ausgerichtet, zu fliehen.
Und als er einen weiteren Schritt auf sie zumachte, drehte sie sich um, und wollte wegrennen.
Doch bevor sie einen Schritt machen konnte, spürte sie seine kalte Hand auf der Schulter und wurde hart an die feuchte Kerkerwand gedrückt.
"Zz, Miss Granger, denken sie etwa, ich lasse sie einfach so gehen, wenn ihnen doch gerade so viele gar nicht erfreuliche Dinge durch den Kopf gehen?"
"Nein." Es war nicht mehr als ein Flüstern, das aus Hermines Mund kam, auch wenn die junge Hexe lieber geschrien hätte.
"Nun, Miss Granger, ich glaube fast, dass ich sie nicht gehen lassen kann, nun da wir so unglücklich aufeinander gestossen sind."
Jetzt war es aus. Jetzt würde sie wohl oder übel sterben müssen. Würde er sie beissen? Oder war sie ihm nicht mal dafür gut genug? Vielleicht würde er sie ja auch mit seinen blossen Händen zerschmettern, so wie die vielen anderen in der grossen Schlacht?
"Sie werden mit mir kommen, Miss Granger. Ich denke, sie könnten vielleicht ganz nützlich sein."
Ungläubig starrte Hermine den Vampir an. Sie hatte ja vieles erwartet, nur das nicht. Wieso nahm er sie mit, wo sie ihn doch wie immer nur nerven würde?
"Na klar, er braucht wohl eine Geisel.", zuckte der Gedanke durch Hermines Kopf, "Und ausserdem taugst du sogar noch als wandelnde Blutbank."
Bei diesem Gedanken wurde der Gryffindor übel, und ehe sie es sich versah, versank sie in derselben Dunkelheit, die schon einmal an diesem Tag von ihr Besitz ergriffen hatte.

Als sie wieder zu sich kam, sass sie an die Wand gelehnt auf dem Boden, Snape kauerte vor ihr. Mit der einen Hand hatte er sie an der Schulter gepackt und schüttelte sie, die andere hatte er seltsamerweise an ihre Wange gelegt. Seine Berührung fühlte sich an, als würde ihr jemand einen Eiswürfel ans Gesicht drücken. Kalt wie der Tod.
"Ah, sie sind also wieder unter die Lebenden zurückgekehrt. Stehen sie endlich auf, ich will hier keine Zeit mehr vergeuden!", giftete er und zog sie brutal auf die Beine. Dann packte er ihre Hand und zog sie hinter sich her zum Ausgang seiner Wohnung.
Als sie auf dem Gang standen, drehte er sich noch einmal zu ihr um und meinte sachlich: "Kommen sie mir bloss nicht auf die Idee zu schreien, denn dann werde ich sehr wütend werden und das würde nicht gut aussehen für sie."
Hermine schluckte, Schreien würde sie ganz bestimmt nicht, sie musste nur in Snapes tiefschwarze Augen sehen, um den Beweis dafür zu erhalten, dass er sie ohne mit der Wimper zu zucken töten würde, wenn es denn nötig wäre.
Also liess sie sich von ihm durch die Kerker von Hogwarts ziehen, bis sie schliesslich bei Snapes Privatlabor angekommen waren. Er öffnete die Tür und stiess sie hinein, um gleich darauf selber den Raum zu betreten. Mit einem Wink seines Zauberstabs verschloss er die Tür hinter sich, und lächelte Hermine dann plötzlich böse zu: "Oh, das hätte ich fast vergessen. Ich denke, ich brauche ihren Zauberstab, Miss Granger. Selbst wenn sie damit wohl nicht viel gegen mich ausrichten könnten, aber trotzdem, wir wollen ja schliesslich nicht, dass sie sich oder andere verletzen, nicht wahr?"
Hermine blickte ihn wütend an, sie dachte nicht daran, dem Monster auch noch ihren Zauberstab zu geben, schon so war sie hilflos genug. Oh, wie sei Snape noch immer hasste, ganz egal, ob er nun ein Vampir war oder nicht.
Als er merkte, dass er Hermine nicht gehorchte, wurde Snapes Blick wieder hart, und das Lächeln wich einer verzogenen Grimasse der Wut. Er packte ihren Hals und drückte brutal zu, Hermine meinte, ihre Wirbel würden im nächsten Moment brechen.
Mit der anderen Hand fuhr Snape unter ihren Umhang, wenn sei gekonnt hätte, hätte Hermine ihn angeschrien, was ihm denn einfiel, aber sie konnte kaum atmen. Also blieb ihr nichts anderes übrig, als um Luft zu schnappen und Snape voller Hass anzublicken, bis dieser ihren Zauberstab in der Hand hielt und sie sogleich zu Boden schmiss. Hermine keuchte auf, als sie endlich wieder atmen konnte, und hielt sich mit beiden Händen den schmerzenden Hals. "Sie Schwein!", zischte sie nur, doch Snape schien dies nicht zu stören, denn er blickte nur abschätzig zu ihr hinunter.
"Sie sollten solche Dinge nicht wieder tun, ich bin kein sehr geduldiger Mensch.", meinte er völlig ausdruckslos.
"Sie sind doch überhaupt kein Mensch, sie sind ein verdammtes Monster!", schrie ihn Hermine sogleich an.
Die Augen des Vampirs funkelten bedrohlich, und Hermine dachte wiederum, ihr Tod sei nicht weit, doch Snape ballte nur die Hand, in der er den Zauberstab von Hermine hielt, zu Faust.
Die junge Frau hörte ein lautes Knacken, und gleich darauf schmiss Snape den völlig zertrümmerten Zauberstab vor ihr auf den Boden.
Hermine jaulte auf, nun war also ihre einzige Sicherheit dahin. Ohne dass sie es wollte, schossen ihr die Tränen in die Augen. Snape zeigte keine Gefühlsregung, sondern liess die Gryffindor am Boden liegen und drehte sich wortlos um, um zu seinem Vorratsschrank zu gehen.
Als er zurückkam, hielt er einige Phiolen in der Hand, in denen Hermine eine rote Flüssigkeit sah.
In ihrem Kopf fing es schon wieder zu rumoren an, als Snape die Fläschchen verkleinerte, in eine Tasche steckte, diese ebenfalls magisch verkleinerte und in eine Tasche seiner Robe verstaute.
"Ist das...?", fragte Hermine, doch sie konnte den Satz nicht beenden, als Snape ihr schon dazwischenfuhr:"Das ist künstliches Blut, sie ewige Besserwisserin. Schliesslich will ich sie noch nicht allzu früh umbringen, und ich denke, dass man aus ihrem dünnen Körper allzu viel herausholen kann."
Hermine sog scharf die Luft ein, nur schon der Gedanke an das, was er eben angedeutet hatte, liess ihren Körper vor Angst erbeben.
"Nun stehen sie endlich auf, wir haben anderes vor als uns hier über meine Ernährung zu unterhalten!"
Hermine tat, was er sagte, und sogleich spürte sie schon wieder seinen totenkalten Griff an ihrer Hand. Er öffnete die Tür wieder und zog sie weiter in die Kerker Hogwarts hinein.
Vor der Statue von Griffelt dem Bösartigen blieb er stehen. Er richtete den Zauberstab auf die enstellte Fratze der Figur, murmelte "Aperire", und die Figur schrumpfte plötzlich und offenbarte einen Geheimgang, wie es viele in Hogwarts gab. Von diesem hier hatte Hermine allerdings noch nie etwas gehört, was schon etwas hiess, da sie zwei der grössten Geheimgängebenutzer der Welt kannte, Fred und George. Snape trat in den Geheimgang und zog Hermine mit sich, dann verschloss er den Eingang sorgfältig.
Es wurde sofort stockdunkel, und Hermine hatte noch mehr Angst als vorher. Snape achtete nicht auf sie, sondern zog sie immer schneller durch die Dunkelheit mit sich.
"Er kann ja wahrscheinlich sehr gut sehen.", dachte Hermine nur.
Schon bald spürte die Hexe einen Luftzug, und nach ungefähr einer weiteren Minute waren sie plötzlich draussen angekommen, und Hermine konnte voller Erleichterung den Sternenhimmel sehen. Snape liess sich nicht viel Zeit, sondern ging sofort weiter, direkt auf den verbotenen Wald zu. Hermine war dabei gar nicht wohl.
"Sir, wir sollten nicht in den Wald gehen, es ist schliesslich Nacht und..."
".. Sie dummes Geschöpf! Haben sie sich auf dieser elenden Krankenstation nicht selber genug davon überzeugen können, dass es in diesem verdammten Wald nichts gibt, was mir irgendwie gefährlich werden könnte?"
Snapes Augen funkelten voller Verachtung so hell auf, dass Hermine es selbst jetzt, in der Nacht, sehen konnte. "Ich.." Hermine wollte zu einer Erklärung ansetzen, doch schon packte Snape wieder ihre Hand und sie gingen durch den Wald.
Eine Weile lang zerrte Snape die junge Hexe über Stock und Stein, so schnell, dass sie für nichts anderes mehr Zeit hatte, als sich darauf zu konzentrieren, nicht zu stolpern. Plötzlich hielt er abrupt an und drehte sich zu ihr um.
"So geht das nicht!", sagte er gehässig.
Hermine schaute ihn erschrocken an.
"Sie sind ja langsamer als eine verdammte Schnecke. Wenn wir in diesem Tempo weitergehen, erwischen wir unseren Zug nicht!
"Wir fahren mit dem Zug?!", fragte Hermine verwirrt.
"Das geht sie nicht an! Aber sie werden jetzt auf meinen Rücken steigen, und zwar sofort!"
Hermine war schockiert. "Ich soll was? Vergessen sie`s! Wieso apparieren wir denn nicht?"
Snape funkelte sie böse an: "Weil der Alte das merken würde. Ich bringe mich nicht in Gefahr, nur weil sie so langsam sind. Und sie werden jetzt sofort tun, was ich sage, oder ich lasse sie allein hier und dann können sie sich mit den vom Kampf hungrigen Werwölfen beschäftigen, die sich hier erholen. Also, sie haben die Wahl!"
Hermine zuckte kurz zusammen und überlegte. Eigentlich kam es ja nicht darauf an, ob sie von Snape ausgesaugt oder von den Werwöflen zerfleischt wurde. Obwohl, zerfleischt klang ja doch etwas brutaler als ausgesaugt, und doch, was Snape noch alles mit ihr vorhatte, konnte sie auch nicht wissen.
Spontan entschloss sie sich, Snape Folge zu leisten. Und trat zu ihm. Er verzog seine Lippen kurz zu einem grimmigen Lächeln, dann packte er sie plötzlich an den Schulter und Hermine wurde in sekundenschnelle durch die Luft gewirbelt. Als sie die Augen einige Sekunden später öffnete, hielt sie die Arme um Snapes Hals geschlungen und er trug sie auf seinem Rücken durch den Wald. Normalerweise hätte sie sich über diesen höchst unangenehmen Zustand aufgeregt, doch etwas anders hielt ihre Aufmerksamkeit gefangen. Nämlich das Tempo, mit dem Snape durch den Wald rannte. Oder besser gesagt, flog. Denn nur so liess sich das Gefühl beschreiben, welches sie hatte, während die Bäume an ihr vorbeiflitzten und der Wind ihre Haare durcheinanderwirbelte. Keine fünf Minuten später kamen sie aus dem Wald hinaus, auf eine Wieso.
Snape liess Hermine sofort auf den Boden plumpsen, so, als wolle er keine weitere Minute mit ihr in Körperkontakt verbringen. Noch bevor Hermine etwas sagen konnte, war der Vampir zehn Schritte von ihr entfernt.
Die junge Frau realisierte zuerst gar nicht, was mit ihr geschah, so benommen war sie von dem "Flug" durch den Wald. "Wow.", murmelte sie nur.
Snape grinste, und antwortete ihr sogleich, was Hermine zu der Annahme führte, dass er wohl nicht nur unmenschlich schnell war, sondern auch unmenschlich gut hörte, denn über diesen Abstand hätte kein normaler Mensch ihr Gemurmel vernehmen können.
"Tja, es gibt auch gute Seiten daran, ein Vampir zu sein."
Hermine traute zuerst ihren Ohren nicht, denn das waren seit langem die ersten an sie gerichteten Worte, die keinen bösartigen oder gemeinen Unterton hatten.
Plötzlich hörte sie hinter sich, vom Wald her, ein lautes Heulen, und sprang sofort auf und wollte zu Snape gehen. Keine Ahnung warum, doch irgendwie zog sie gebissen werden noch immer dem zerfleischt werden vor.
Snape jedoch fuhr sie sofort wieder an: "Nicht näher kommen."
Überrascht blieb Hermine stehen. Was hatte sie denn jetzt schon wieder getan?
Snape hatte offenbar ihre Gedanken gelesen, und rief ihr zu: "Lassen sie mir einen Moment Zeit!"
Hermine merkte, dass sie ihren ehemaligen Tränkelehrer im Moment besser nicht ansprechen sollte, und schwieg. Nach einer Weile verschwand Snape plötzlich aus ihrem Blickfeld, und gleich darauf erklang direkt hinter ihr seine Stimme: "So, jetzt können wir weiter gehen."
Hermine hätte beinahe aufgeschrieen vor Schreck, da erinnerte sie sich an das Schrei-Verbot von Snape, und stattdessen drehte sie sich nur um und sagte sie: "Tun sie das nicht wieder!"
Snape sah für einen Moment überrascht aus, dann fragte er: "Was denn?"
"Sie haben mich eben gerade fast zu Tode erschreckt! Könnten sie sich nicht einfach wie ein normaler Mensch fortbewegen und nicht fliegen?"
Zuerst flackerte Wut auf Snapes Gesicht auf, doch dann schien er belustigt und meinte: "Ich bin eben kein normaler Mensch, damit müssen sie sich jetzt wohl abfinden. Und ausserdem fliege ich keinesfalls, sondern ich gehe. Nur so schnell, dass [/i]normale Menschen[/i] wie sie, das wegen ihrer Langsamkeit nicht mitkriegen." Er grinste sie belustigt an, dann drehte er sich um und ging in Richtung eines kleinen Häusschens, das auf der anderen Seite der Wiese stand, davon. Hermine zog er wieder, wie könnte es auch anders sein, an der Hand mit sich. Diese war zuerst baff. Hatte er eben wirklich versucht, etwas WITZIGES zu sagen? Und er war ja fast nett gewesen!...Tja, wahrscheinlich hatten auch Vampire gute Phasen.


Soo....nach einer längeren Pause *Schäm* gehts jetzt also mit einem längeren Kapitel weiter(= Ich hoffe es hat euch gefallen. Ich möchte hier noch etwas anmerken: Wenn ihr in meiner Geschichte Parallellen oder gleiche Situationen entdeckt, wie in dem Buch *Twilight* von STephenie Meyer, wundert euch nicht, denn ich wurde von diesem Buch (mein Lieblingsbuch XD) zu dieser Geschichte animiert.

Bis dann

safranblüte

P.s. wenn ihr mit mir schimpfen wollt, wegen der langen Wartedauer, tuts nur, ich habs verdient, aber bitte seid nicht zuuu böse *mit den Wimpern klimper*


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Manchmal nützt es, mich vor all den Leuten lächerlich zu machen, die mich als Autoritätsperson erleben. Auch ich habe nicht auf alles eine Antwort parat, und die Mitarbeiter geben nur ihr Bestes, wenn sie mich nicht für vollkommen halten.
Mike Newell