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Fanfiction

Flucht - Eine Frage

von safranblüte

Hermine hatte wirklich keine Ahnung, was Snape bei dem kleinen, alten Häusschen wollte, auf das sie gerade zusteuerten.
Doch als sie dort angekommen waren, war plötzlich alles klar. Vor dem alten Häusschen nämlich verlief ein Bahngeleise. Snape hatte doch gesagt, dass sie Zug fahren würden.
"Seltsam, dass er sich so in die Öffentlichkeit begeben will. Ist das nicht ein Risiko?", fragte sich Hermine. Doch dann beschloss sie, dass es ihr ja ziemlich egal sein konnte, was Snape tat, denn schliesslich würde sein Unglück letztenendes ja ihr Glück sein. Also schwieg sie.

Als sie direkt vor den Gleisen angekommen waren, stoppte Snape und sagte, ohne Hermine anzusehen: "Wir warten hier."
"Nein, echt?!?", dachte Hermine gehässig, verkniff sich aber den Kommentar. Schliesslich war sie hier in Gefangenschaft eines bösartigen Killervampirs, also sollte sie sich solche Kommentare wohl besser verkneifen.
So sagte sie stattdessen nur: "Wohin fahren wir denn?"
"Geht dich nichts an."
Toll. Na gut, danke für die Antwort. Hermine bedachte Snape mit einem Blick, den ihn bestimmt getötet hätte, wenn er noch gelebt hätte.
Snape indessen lachte in sich hinein, er liebte es einfach, die Leute wütend zu machen. Vor allem wenn sie dabei so lustig aussahen wie Granger.
Hermine und Snape standen eine Weile lang stumm nebeneinander, bis Snape plötzlich sagte: "Er kommt." Hermine blickte ihn verständnislos an. "Was kommt?"
"Na, der Zug, was sonst?"
Hermine antwortete nicht mehr. Sie war gerade dabei, Pläne zu schmieden, wie sie den anderen Leuten im Zug klar machen konnte, das sie ein Entführungsopfer war, ohne dass Snape sie vorher tötete. Es war eine ziemlich verzwickte Situation, vor allem weil Snape ihr schon mehr als einmal demonstriert hatte, wie schnell er war.
Egal, ihr würde schon etwas einfallen. Schliesslich war sie nicht umsonst der hellste Kopf von ganz Hogwarts.

Etwas später hörte auch Hermine das Rattern des herannahenden Zuges.
Etwas später sah sie ihn auch schon. Kurz runzelte Hermine die Stirn. Sie fragte sich, wie Snape wohl gedachte, in den Zug zu kommen. Schliesslich war das hier keine Haltestelle, und so stark er auch war, mit einem fahrenden Zug konnte er es wohl kaum aufnehmen. Oder?
Bevor sie sich noch einen weiteren Gedanken machen konnte, spürte sie, wie sie an den Schultern gepackt wurde und im selben Moment fuhr der Zug mit atemberaubendem Tösen an ihr vorbei. Hermine wurde in die Luft geschleudert, und schloss vor Angst und Überraschung die Augen.
"Das war`s.", dachte sie. Wahrscheinlich hatte Snape sie nur hierhergeführt, damit er sie unter vor den Zug werfen konnte, sie also loswerden konnte, dass es wie ein Umfall aussah.
Doch plötzlich spürte Hermine, wie sie von harten Armen umfasst wurde, und gleich darauf bemerkte sie, dass sie irgendwo aufgeschlagen war. Es hatte aber seltsamerweise nicht so wehgetan, wie das laute Scheppern des Aufpralls vermuten liess.
Als die junge Hexe gleich darauf die Augen öffnete, sah sie auch warum. Snape hatte sie in die Arme genommen und den Aufprall, als er mit ihr auf das hintere, offene Ende des Güterzugs gesprungen war, abgefangen.
Schnell liess er sie wieder los, genau wie vorhin, als er sie durch den Wald getragen hatte.
Sie zu berühren musste anscheinend wirklich die reinste Qual für ihn sein.
"Tja, mir gehts nicht anderes!", dachte sie böse.
Während Hermine sich krampfhaft am Geländer fest hielt, um nicht vom Zug geweht zu werden, machte sich Snape, dem der starke Gegenwind offenbar nichts ausmachte, daran, die Tür zum hintersten Zugabteil zu öffnen. Anscheinend wollte er es erst auf die sanfte Art und Weise versuchen, doch dann wurde es ihm zu bunt, und er riss mit aller Kraft an der Tür, die bald mit einem lauten Krachen seiner rauen Kraft nachgab und sich öffnete.
"An seinen Zauberstab denkt der verdammte Vampir natürlich nicht!"
Sie hatte diesen Gedanken kaum zu Ende gedacht, da drehte sich Snape auch schon zu Hermine um und blickte ihr wutenbrannt in die Augen.
Wieso musste sie nur immer wieder vergessen, dass er ein begabter Legilimentiker war? Verdammt...
Snape riss Hermine brutal vom Geländer weg und warf sie beinahe ins Zugabteil.
Als auch er drinnen war, warf er die Tür so hart ins Schloss, dass das ganze Waggon erzitterte.
Hermine blickte um sich.
Anscheinend hatten sie, wie schon vorhin angenommen, wirklich einen Güterzug erwischt, denn hier drin sah sie nichts als lauter Kartons.
Sie spürte, wie Verzeiflung in ihr aufkeimte. Jetzt war also ihre Chance, aus Snapes Gefangenschaft freizukommen, wieder gleich null.
Snape riss sie sofort aus ihren Gedanken. "Verdammt!", schrie er und sprang mit einem Satz von Hermine weg. Diese hatte gar keine Ahnung, was mit ihr los war, und deshalb schrie auch sie erschrocken auf.
"Halt die Klappe, oder hab ich dir nicht ausdrücklich verboten zu schreien?!", fuhr der Vampir sie sofort an, und holte seinen Zauberstab aus seiner Robe, den er gleich auf sie richtete.
"Nein, bitte nicht!", wimmerte Hermine.
Doch schon schoss aus Snapes Stab ein Lichtblitz hervor, direkt auf sie zu.
Seltsamerweise traf der Blitz sie aber nicht in die Brust, sondern schoss direkt in ihren Arm.
Hermine besah sich verwundert die Stelle, die der Zauber getroffen hatte, und bemerkte dass sich dort eine lange, blutende Schramme befand, die sich nun, dank des Lichtblitzes, der offenbar kein Todes-, sondern ein Heilspruch gewesen war, langsam schloss.
Verdutzt blickte sie Snape an. Dann fiel es ihr plötzlich wie Schuppen von den Augen. Er hatte sie geheilt, damit er ihr Blut nicht riechen musste! Und vorhin, als er jeden Körperkontakt mit ihr so schnell wie möglich wieder beendet hatte? Klar. Er wollte es sich leichter machen, sich zu beherrschen. Doch warum?
Sie konnte nicht anders, als ihn zu fragen.
"Wieso willst du mich nicht beissen?"


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Mike ist Engländer, ein sehr englischer Engländer. Jeden Tag trug er seine Anzugweste, was mir gut gefällt – man erlebt es heute kaum mehr, dass jemand Westen trägt. Er hat ein unglaubliches Charisma und flößt uns großen Respekt ein. Doch er verinnerlicht den britischen Humor total und kann sich bestens in die Internats-Teenager hineinversetzen.
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