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Fanfiction

Flucht - Ab nach Frankreich!

von safranblüte

Hermine schloss die Augen. Sie wusste, es war soweit.

Doch plötzlich war Snape weg.
In Hermines Kopf drehte sich alles. Wie war das möglich?
Es war doch so sicher gewesen, dass der Vampir dieser Versuchung nicht würde widerstehen können...

Als ihr Herzschlag sich beruhigt hatte, wagte Hermine es, mit ihren Blicken den Raum abzusuchen.
Als sie Snape erblickte, der keine drei Meter vor ihr entfernt auf dem Boden sass und grinste, wusste Hermine endgültig nicht mehr, was geschehen war.

Snape indessen grinste nur unaufhörlich und verlor kein Wort.
Irgendwann fragte Hermine zögerlich: "Wie hast du das gemacht?"
Vor lauter Aufregung und Nervosität hatte die junge Hexe vergessen, dass sie den Vampir eigentlich hätte duzen sollen. Dieser jedoch merkte es ebenso wenig, oder aber es war im egal.
"Ich bin nicht so schwach wie du, Hermine." , sagte er nur.
Hermine verzog das Gesicht, sichtlich darauf bedacht, ihre Verärgerung nicht lautstark kundzutun.
"Wie gut für mich.", erwiderte sie, so schnippisch wie sie diese Tatsache auszusprechen vermochte.
"In der Tat." Das Grinsen war noch immer nicht von Snapes Gesicht verschwunden, und Hermine hätte ihm langsam aber sicher am liebsten eine runtergehauen.
Was spielte dieser Teufel für ein perverses Spielchen mit ihr?
Immer und immer wieder jagte er ihr solche Angst ein, um ihr dann doch nichts anzutun. Wollte er sie in falscher Sicherheit wiegen, und so ihren Schock und Schmerz vergrössern, wenn er sich dann wirklich an ihr, in welcher Art und Weise auch immer, vergreifen würde?
Bei diesem Gedanken wurde der Hexe schon wieder Angst und Bange.
Snape hatte sich mittlerweile wieder von der jungen Hexe weggedreht. Er ging zu einem der Fenster des Zugwaggons. Erst jetzt fiel Hermine auf, dass an allen Fenstern die Rollos runtergezogen waren. Natürlich...
Snape zog jedoch zu ihrer Verwunderung den Rollo nach oben. Draussen war ein perfekter, wunderschöner Sonnenuntergang zu sehen. "Mein Gott, Sonnenuntergang! Er hat mich in der Nacht entführt...das heisst..".
"Jawohl, du hast einen ganzen Tag geschlafen. Du warst eben sehr müde.", Snape hatte sich nicht zu ihr umgedreht, als er das gesagt hatte, aber Hermine hätte darauf wetten können, dass er schon wieder dieses verdammte Grinsen im Gesicht hatte.
Prompt wurde sie aus ihren höchst amüsanten Gedanken, in denen sie sich ausmalte, was sie Snape antun würde, wenn die Machtverhältnisse umgekehrt wären, herausgerissen, als der Vampir sagte: "Wir sind da."
Keine Sekunde später hörte auch Hermine die Bremsen quietschen.
Jetzt kam plötzlich Leben in Snape, der zuvor noch regungslos am Fenster gestanden hatte.
Er packte Hermine, warf sie sich, zu deren Verärgerung, wieder auf den Rücken, rannte zu der Tür des Zuges, trat sie mit nur einem nicht sehr anstrengend aussehenden Tritt auf und sprang gleich darauf von dem noch immer recht schnell fahrenden Güterzug ab.
Wieder schützte er seine Geisel mit seinen steinharten Armen vor dem Aufprall auf den Boden.
"Ich hasse es.", fluchte diese sofort, noch immer in den Armen des Vampirs.
Snape lachte, dann drückte er Hermine kurz fester an sich, um sie jedoch sofort wieder loszulassen, in Sekundenschnelle aufzustehen und drei Schritte von ihr weg zu machen.
Die junge Hexe lag völlig perplex am Boden. Was war das denn? Hatte der Spinner sie etwa gerade umarmt?
"Jetzt mach schon, wir haben nicht die ganze Nacht Zeit!", fuhr Snape sie an.
Schnell rappelte Hermine sich vom Boden auf, wobei sie ihr der verrückte Gedanke kam, dass dies bei ihr wohl zehnmal weniger elegant und geschmeidig ausgesehen hatte als bei ihrem Entführer.
Schon hatte dieser sie wieder am Handgelenk gepackt und zerrte sie weg von den Geleisen.
Schnell (kein Wunder bei dem Tempo, das Snape vorlegte...) kamen sie zu einer Strasse.
Während sie dieser entlang zum Hafen liefen, wo sie Hermines Vermutungen nach die Fähre nehmen wollten, fragte die junge Hexe:
"Bist du eigentlich als Vampir geboren?" Die Frage hatte ihr schon auf der Zunge gebrannt, seit Snape gesagt hatte, dass er aus Gewohnheit atmete.
Zuerst schien es so, als wollte der Vampir keine Antwort geben, doch dann sagte er: "Nein."
Sein Tonfall liess Hermine sofort erkennen, dass sie wohl besser nicht weiterfragen sollte.
Also liess sie sich stumm weiterzerren.
Schon bald waren sie an ihrem Ziel angekommen. Snape ging zu dem kleinen Häusschen, wo man anscheinend die Tickets kaufen konnte.
"Zwei, bitte."
"Ihre Pässe, bitte." Die Worte der Beamtin klangen müde und entnervt.
Hermine freute sich innerlich schon, denn sie wusste, dass Snape zumindest ihren Pass nie im Leben dabei hatte.
"Miss, sie haben wunderschöne Augen, wissen sie das?", Snapes Stimme klang schöner als alles, was Hermine bisher gehört hatte.
Die Frau am Schalter empfand das wohl genau gleich, denn sofort wurde sie knallrot und sagte schüchtern: "Äh..danke.".
Snape grinste und legte noch einen drauf: "Zu schade, dass ich morgen unbedingt für einen Konzerttermin mit meiner Tochter in Frankreich sein muss."
Seine Tochter?! Die Frau kaufte ihm anscheinend auch diese Lüge sofort ab (kein Wunder, bei der Stimme konnte er ja nur ein Sänger sein - oder?), und meinte bedauernd: "Ja, wirklich schade."
Snape kramte scheinbar suchend in den Taschen seiner schwarzen Hose. Nach einer Weile blickte er die Beamtin mit Augen an, denen nicht einmal ein CIA-Agent hätte misstrauen können.
"Oh nein." Seine Stimme klang so, als würde er demnächst in Tränen ausbrechen.
"Was denn?", fragte die Beamtin mit bestürztem Gesicht. Man sah ihr an, dass nicht viel gefehlt hätte, und sie hätte sich Snape um den Hals geworfen.
"Ich ... ich glaube, ich habe die Pässe daheim in Edinburgh vergessen! Was für ein Desaster, wir müssen unbedingt auf dieses Schiff!". Bei diesen Worten hatte Snape zu der Beamtin hingelehnt und sah ihr nun unverwandt in die Augen. Hermine sah nicht viel von ihrer Position aus, doch als sie sich etwas zu den beiden hinüberbeugte, stockte ihr, genau wie die Beamtin, sofort der Atem. Diese Augen!
Snapes Augen leuchteten heller als der Mond und die Sonne zusammen, und gleichzeitig schien die Pupille wieder gleich mitreissend in die Tiefe zu strudeln, wie damals, als er Hermine zum Schlafen gebracht hatte.
Schnell blickte Hermine weg, denn sie wusste, dass sie Snape jetzt wohl besser nicht in die Augen sah, wenn sie nicht die Beherrschung verlieren wollte...denn dieses mal zielte er definitiv nicht darauf ab, jemanden einzuschläfern...oh nein.
"Miss, bitte, könnten sie nicht eine Ausnahme machen?", fragte er mit seiner Samtstimme, "Wenn ich wieder im Lande bin, werde ich sofort zu ihnen kommen und ihnen die Pässe zeigen und... wenn sie wollen, könnten wir vielleicht auch noch etwas essen gehen?"
Die Beamtin schnappte nach Luft. "Na gut, ausnahmsweise.", flüsterte sie.
Zufrieden lehnte Snape sich wieder zurück.
"Sechsundachtzig Pfund, bitte."
Snape reichte ihr den genauen Betrag, dann sagte er: "Danke.", drehte sich um und ging, Hermine an der Hand, zur Fähre.

"Was war denn das?!".
Ein leises Lachen war zu hören, dann: "Ein äusserst effektives Hilfmittel zum Jagen...und auch für andere Dinge.".
Zum Jagen... .
"Das ist gemein." Hermine meinte es genau so, wie sie es sagte.
"Wieso?", Snape klang verwundert.
"Die arme Frau wird dich nie mehr aus dem Kopf kriegen.".
Jetzt lachte der Vampir lauter. Er antwortete aber nicht mehr, sondern zog Hermine mit sich zum Eingang der Fähre, wo er einem weiteren Beamten seine Ticktes zeigte.
"Zimmer 43.", murmelte der etwas untersetzte Mann, und zeigte auf eine Treppe, die eindeutig in die unteren Räume des Schiffs zeigte. Na klar, möglichst wenig Licht...

Als Hermine auf dem Bett des Zimmers 43 sass und Snape anschaute, der gerade aus einem Fenster ins trübe Wasser blickte, dass wahrscheihnlich höher reichte als die Decke ihrer Kajüte, sagte Hermine: "Deine Tochter, soso.".
Snape drehte sich zu ihr um und sagte belustigt: "Wieso stört es dich so sehr, dass ich das gesagt habe? Du regst dich schon die ganze Zeit darüber auf.".
Hermine sagte, etwas zu schnell: "Es stört mich gar nicht!". Sofort sah sie zu Boden, um Snapes unvermeidliches, bösartiges Grinsen nicht sehen zu müssen.
Lange Zeit war es still, dann zischte Snape plötzlich: "Gottverdammt."
Hermine blickte ihn erschreckt an. "Was?". Was auch immer, gut für sie war es bestimmt nicht.
"Ich habe meine Robe im Zug vergessen.".
Snape hatte sich neben sie auf das Bett gesetzt, und Hermine spürte schon wieder die Kälte, die von ihm ausging. Die Häärchen auf ihren Armen stellten sich auf. So, wie er sie ansah, hatte das nichts Gutes zu bedeuten.
Snape blickte ihr nun direkt in die Augen.
"Dadrin war mein synthetisches Blut."



@all Danke für die Komis!! Zu diesem Chap: Ich selbst bin noch nie mit der Fähre gereist, also bitte vergebt mir, wenn man die Tickets anders kaufen muss, es keine Zimmer gibt etc. etc. .... ich hoffe, ihr konntet das Kapitel trotz der wohl zahlreichen Fehler geniessen S=

safranblüte

@wandbreaker Vielen Dank für deinen lieben Komi (= wegen der Rechtschreibfehler: Das liegt wohl daran, dass ich immer so schnell ein Chap schreibe, wenn ich eine Idee hab und es dann meistens nicht einmal mehr richtig durchlese...SORRY S= Wenn ich mal dazukomme, will ich die ganze ff überarbeiten *mit den Wimpern klimper*hehe


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Schon als mir zum ersten Mal klar wurde, dass Bücher von Menschen geschrieben werden und nicht einfach so auf Bäumen wachsen, stand für mich fest, dass ich genau das machen wollte.
Joanne K. Rowling