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Fanfiction

Flucht - Gedankengänge

von safranblüte

Es dauerte eine Weile, bis Hermine vollständig realisiert hatte, was ihr Entführer da eben gesagt hatte.
Dieser saß ihr weiterhin scheinbar unbewegt gegenüber und blickte ihr stetig in die Augen.
Sie wusste nicht, was sie ihm antworten sollte. Ja, was sollte sie denn auf diese Äußerung erwidern? Er hatte ihr gerade versteckt mitgeteilt, dass sie ihm wohl oder übel als Mahlzeit dienen würde. Was, bei Gott, konnte man auf so etwas antworten?
Snape merkte anscheinend, was sie dachte, doch er sagte nichts. Er erhob sich und ging ein paar Schritte in der Zelle auf und ab.
„Tut es sehr weh?“
Snape wandte sich ruckartig Hermine zu.
„Was?“, fragte er.
Hermine zögerte erst, dann schluckte sie einmal leer und flüsterte: „Wenn du mich beisst, tut es dann sehr weh?“ Dass sie höchstwahrscheinlich sterben würde, wusste sie, doch wie schlimm es werden würde, das wusste sie nicht. Noch nicht.
Denn schon im nächsten Moment, als sie dem Vampir in die Augen sah, hatte sie die Antwort.
„Ich weiss es nicht.“, meinte er trocken. Doch er konnte die junge Hexe nicht anlügen, denn sie wusste jetzt, dass es wehtun würde. Sie hatte es gesehen, in seinem Blick.
Snape seufzte, dann drehte er sich zur Tür um und ging hinaus. Natürlich nicht, ohne vorher seinen Stab zur Hand zu nehmen. Hermine hörte, wie er nach dem Schließen der Tür einen Verriegelungszauber sprach. Das Knacken des Türschlosses.
Das Geräusch schien in ihrem Kopf tausendfach widerzuhallen. Langsam setzte sie sich auf das unbequem aussehende Bett ihrer Kajüte, und ließ sich nach hinten fallen. Mit ausgebreiteten Armen lag sie da, den Blick starr auf die Decke gerichtet.
Sie bemühte sich, nicht nachzudenken. Sie strengte sich wirklich an. Doch es gelang ihr nicht. Immer wieder schossen ihr die Bilder durch den Kopf, wie Snape sie berührt hatte. Sie glaubte fast, seinen kalten Atem auf ihrer Haut zu spüren. Sie spürte wieder seine kalten, marmornen Lippen auf ihrem Hals. In ihrem Bauch schien ein ganzes Ameisenrudel umherzukriechen.
„Als ob ich verliebt wäre.“, schoss es ihr durch den Kopf. Ob dieses seltsamen Gedankens musste sie schmunzeln. Doch sogleich verschwand das Lächeln wieder aus ihrem Gesicht, und machte erneut der starren, verzweifelten Mine Platz. Es war schon seltsam, dass sich ein Gefühl absoluten Glücks und ein Gefühl der völligen Verzweiflung und Angst so gleich anfühlten.
Hermine dachte über ihr Leben nach, so wie es wahrscheinlich viele Leute taten, die wussten, dass ihr Ende nicht mehr fern war.
Sie hatte kein schlechtes Leben geführt, ganz und gar nicht. Sie hatte wundervolle Eltern, wundervolle Freunde und war an einer der besten Schulen der Welt gewesen. Sie war klug und hatte genau den Job gefunden, der zu ihr passte.
Und doch, sie war so jung. So vieles wusste oder kannte sie noch nicht.
Hermine dachte an Lavender und ihre Kumpaninnen, was sie in einer Auseinandersetzung einmal zu ihr gesagt hatten: Sie würde bestimmt als alte Jungfer sterben. Schon wieder erschien ein zynisches Lächeln auf Hermines Gesicht. Alt war sie zwar nicht, das andere hingegen…Obwohl, es musste ja nicht heißen, dass dies bis zu ihrem Tod noch so sein würde. Wer wusste schon, was Snape noch alles…
Sie kniff sofort die Augen zusammen. „Nein, nein, nein...“, versuchte sie den Gedanken aus ihrem Kopf zu verdrängen. Doch es gelang ihr nicht ganz. Denn sobald sie das Bild des sich an ihr vergreifenden Snapes aus ihrem Kopf verdrängt hatte, meinte sie erneut, seine kühlen Lippen auf ihrem Hals zu spüren.
Und schon spukte ein weiteres Bild durch ihre Gedankenwelt. Snape, wie er sie genauso hielt wie im Zug, als er ihren Hals geküsst hatte. Nur diesmal küsste er sie nicht. Sie glaubte schon, den Schmerz zu fühlen, das Blut zu sehen.
Ehe sie erneut in Tränen ausbrechen konnte, spürte sie eine kühle Hand auf ihrer Schulter.
Zuerst meinte sie, es sei wieder nur Einbildung, doch dann hörte sie die Stimme ihres Entführers, und schaute ihn verwundert an.
„Zeit fürs Abendessen.“


Hermines Atem stoppte und sie öffnete schon den Mund um zu schreien. Ruckartig setzte sie sich auf und blickte dem Vampir, der ihr gegenüber auf der Bettkante saß, panisch ins Gesicht.
Da fing Snape an zu lachen. Völlig entgeistert starrte die Hexe ihn an. Fand der Mistkerl ihre Angst etwa noch lustig?
Doch dann hörte Snape auf zu lachen und schüttelte den Kopf.
„Nein, nein. So ist das nicht. Ich meinte nur, dass ich für dich etwas zum Essen besorgt habe.“.
Jetzt war Hermine endgültig aus dem Konzept geraten. Er hatte für sie etwas zum Essen geholt. „Danke.“, murmelte sie, als Snape ihr ein Sandwich reichte. Sie merkte auf einmal, dass sie ziemlich grossen Hunger hatte. Ihr Appetit hatte natürlich unter der Geiselnahme gelitten, doch nichtsdestotrotz hatte sie seit fast vierundzwanzig Stunden nichts mehr gegessen. Sie packte das Sandwich hastig aus und biss herzhaft hinein.
Nach ein paar Bissen bemerkte sie, dass Snape ihr noch immer gegenüber saß und sie fast sehnsuchtsvoll beobachtete. Bei Hermine setzten sich unbewusst die guten Manieren durch, und sie fragte: „Möchtest du auch etwas?“.
Snape begann schon wieder zu lachen, und Hermine fiel, zwar widerwillig, mit ein. Sie lachte und lachte, bis sie glaubte zu platzen. Eigentlich wusste sie nicht, wieso sie lachte, doch vermutlich tat sie es nur, um die Anspannung der letzten Stunden abzuschütteln. Als sie sich beruhigt hatte, aß sie ihr Sandwich zu Ende und trank ein paar Schlucke aus der Mineralwasserflasche, die ihr Entführer ebenfalls mitgebracht hatte. Dann, als sie fertig war, meinte Snape auf einmal:
„So, jetzt werde ich mich ein bisschen mit dir beschäftigen.“




hehe…so langsam werde ich ja richtig gemein(= …
@wandbreaker
Die Kollateralschäden: bei dem Wort habe ich herzhaft lachen können! Danke wandbreaker!! Ob es die Schäden dann gibt oder ob unsere arme Mine jetzt dran glauben muss, werden wir ja bald sehen...
@Lilith Hotaru
Eine neue Leserin!(= juhee. Ich finde Snapes Boshaftigkeit auch sexy…ich steh halt immer auf die bösen Jungs xD. Danke für den Tipp mit der Rechtschreibprüfung, hab ich gemacht(=
@Keria
Irgendwie muss ich euch ja bei Laune halten, deshalb die Cliffs…und, weil ich soo gern gemein bin xD Ob er sie beisst oder nicht…tja, da musst du dich noch etwas gedulden, allerdings kann er die Robe jetzt ganz bestimmt nicht mehr holen.
@Darklady
Hehe, ja, dass hätte mich eigentlich auch nicht gewundert, aber die gute Beamtin hat wohl doch noch etwas Pflichtbewusstsein behalten, trotz Sevs Trick *Applauf*(= Hoffen musst du leider weiter *sorry*xD…Dass die Kollateralschäden aufgefallen wären, könnte schon sein, andererseits ist Severus ja nicht dumm und wahrscheinlich auch kein Anfänger darin, seine Spuren zu verwischen ;-)
@Potterdan girl
Snape muss etwas gemein sein, sonst wär er ja nicht Snape! (= Hermine kann einem zwar Leid tun, andererseits finde ich, hat sie Glück im Unglück, schliesslich kann sie ihre womöglich letzten Stunden mit SNAPE verbringen xD
@all ich weiss, das Chap ist etwas kurz, aber ich schreibe lieber etwas kürzere Chaps, als dass ich alles unnütz in die Länge ziehe…das macht es nicht spannender. Und leider ist mein Muse heut nicht so aktiv wie sonst immer *schimpf*
bis bald safranblüte


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