
von safranblüte
Hermine war die ganze Zeit nur dagesessen und hatte ihren Gedanken nachgehangen. Es gab so viel zu verarbeiten. Die ganze Aufregung vor dem Kampf, der Kampf selber. Harry, Ron, alle anderen. Sie hatte keine Ahnung was mit den anderen geschehen war. Sie wusste nicht, wie es ihnen ging.
Hermine hatte so viele ihrer Bekannten blutend und um ihr Leben kämpfend gesehen. Sie alle waren auf Liegen in die Krankenstation getragen worden. Miss Sprout zum Beispiel. Die Arme war von einem Flippendo gegen einen Ast geschleudert worden. Als sie auf die Krankenstation getragen worden war, steckte der Ast noch immer in ihrem Bauch. Hermine hatte nur neben ihr sitzen und Schmerztrank einflössen können. Alle lebenswichtigen Organe waren zerstört worden. Nicht einmal ein Heilzauber hätte sie mehr retten können.
Und dann war die Entführung gekommen. Snape, der sie die ganze Zeit durcheinanderbrachte und sie gerade eben wieder total überrascht hatte. Würde sie ihn jemals verstehen?
Kurze Zeit später kam der Vampir zur Tür herein.
Wenn man vom Teufel spricht..bwz denkt..
"Wir sind da."
Die Fähre war in Calais angekommen.
Snape führte Hermine nach oben. Er hielt sie die ganze Zeit am Unterarm gepackt und als sie die letzte Treppe zum Oberdeck hinaufstiegen raunte er ihr zu:
"Wenn du schreist oder versuchst wegzulaufen bist du und alle in deiner Umgebung in weniger als zwei Sekunden tot."
Hermine nickte nur. Sie hatte gar nicht daran gedacht zu fliehen. Mittlerweile war ihr bewusst wie sinnlos jeglicher Widerstand gegen Snape war.
Als die zwei die Fähre verlassen hatten und auf dem riesigen, zurzeit seltsam leeren Parklplatz am Hafen von Calais standen, zog Snape seinen Zauberstab und meinte:
"So, endlich können wir wieder auf angemessen und schnelle Art und Weise reisen".
"Du willst apparieren?" fragte Hermine verdutzt.
"Ja natürlich. In Grossbritannien können Dumbledore und Co problemlos das Apparierzentrum und deren Aufzeichnungen einsehen. Doch die restlichen europäischen Zauberer sind den Britanniern zurzeit verständlicherweise nicht aussergewöhnlich gut gesinnt. Kein Wunder, bei all dem Chaos auf der Insel. Auf jeden Fall würden sie zurzeit nie einem Engländer ihre Akten öffnen. Also haben wir freie Bahn."
Bei diesen Worten grinste er Hermine hinterhältig an.
"Wohin gehen wir?"
"Nach Rumänien."
Die junge Hexe lachte. Snape verstärkte seinen Griff an ihrem Arm und schüttelte sie ein wenig.
"Ja ich weiss das ist sehr ironisch. Aber meine Familie besass dort ein Haus. Es ist absolut abgeschieden, dortin kommt heute niemand mehr. Ein perfekter Ort um zu zweit eine kleine Auszeit zu nehmen, findest du nicht?"
Hermine war das Lachen vergangen, doch bevor sie etwas erwidern konnte spürte sie schon das altbekannte Ziehen am Bauchnabel und dann begann sich alles um sie herum zu drehen.
Als sie ihre Augen wieder öffnete befand sie sich mitten auf einer Wieso. Snape zog schon wieder an ihrem Arm. Widerwillig folgte sie ihm, ihr war noch immer schwindlig vom Apparieren.
Als sie das Haus sah, von dem Snape gesprochen hatte, brachte sie beinahe den Mund nicht mehr zu. Das Haus war riesig. Es war eine alte, sehr elegante Villa. Obwohl es natürlich ungefähr aus dem achtzehnten Jahrhundert stammte, schien es sehr gepflegt und gut erhalten zu sein. Wahrscheinlich lebte ein Heer Hauselfen in der Villa. Hermine wollte dazu schon einen giftigen Kommentar abgeben, aber dann liess sie es doch wieder. Sie musste ihren Entführer ja nicht noch unnötig reizen.
Das Haus lag auf der Spitze eines Hügels. Oben angekommen liess Hermine ihre Blicke über die umgebende Landschaft schwenken. Snape hatte nicht gelogen, weit und breit sah man nur tiefen, dunklen Wald und ab und zu ein paar felsige Erhöhungen. Na toll...
Als sie das Haus betreten hatten, kam ihnen auch schon der erste Elf entgegen. Er schien seltsamerweise sehr erfreut darüber zu sein, seinen Meister wieder einmal zu sehen...
Snape schickte den Diener weg um die Zimmer vorzubereiten und führte Hermine dann in den Salon. Auch dieser war riesig und überaus kostbar und auch sehr geschmackvoll eingerichtet.
"Warst du oft hier als du Lehrer in Hogwarts warst?"
"Jede freie Minute. Aber du musst zugeben dass das hier tausendmal schöner ist als Hogwarts..vor allem wenn man seine Ruhe will."
Hermine sah sich im Raum um. Sie hätte von einem Vampir eher eine kalten, mit schwarzen Vorhängen und grauenhaften Bildern verhangen Kerker erwartet als diesen sehr gemütlichen Raum erwartet.
Hermine war noch immer mit der Inspektion des Salons beschäftigt, als plötzlich ein Hauself an ihrem Ärmel zupfte.
"Darf ich Miss ins Bad geleiten?"
Sie sah zu Snape.
"Du kannst dich etwas frischmachen. Die Elfen sollten bereits saubere Kleidung für dich aufgetrieben haben."
Die junge Hexe stellte sich ein Bad sehr verlockend vor..jedoch wusste sie nicht ob sie Snape trauen konnte. Obwohl..er konnte sich ja jederzeit an ihr vergreifen, ob sie jetzt schon nackt war oder nicht.
Also folgte sie dem Elf ins Bad.
Als sie wenig später in der riesigen Badewanne lag war sie sich selbst sehr dankbar für ihre Entscheidung. Das warme Wasser war wundervoll. Es löste zumindest einen Teil ihrer Anspannung.
Nach einer halben Stunde, als Hermine sich fast aufgelöst fühlte, stieg sie aus dem Wasser und trocknete sich mit einem der flauschigen Handtücher ab.
Sie besah sich die Kleider, die der Hauself ihr zurecht gelegt hatte. Eine schwarze Hose und ein schwarzes Seidentop. Sah alles sehr edel aus.
Hermine beschloss sich erstmal nicht Gedanken über die Herkunft der Kleidung zu machen und zog sich einfach an.
Sie rubbelte ihre Haare und verfluchte Snape dafür dass er ihr, wenn er ihr schon keinen Zauberstab gewährte, nicht wenigstens einen Föhn gegeben hatte.
Die junge Hexe sah sich in dem grossen golden Spiegel am Eingang des Badezimmers an. Snape hatte gesagt, sie hätte eine positive Entwicklung durchgemacht.
Sie selbst gefiel sich ja auch besser als mit elf..jedoch fand sie ihre Haare noch immer zu voll und ihre Figur..naja. Ihre Mutter meinte, sie hätte eben Rundungen an den richtigen Orten. Pansy sagte, sie hätte fette Hüften und Riesentitten.
Hermine schüttelte ihren Kopf so heftig dass ihr ihre feuchten Locken nur so um den Kopf flogen. Was machte sie sich hier eigentlich Gedanken um ihr Äussers, wenn es doch viel Wichtiger zu bedenken galt?
Die Tür ging auf und der Elf kam herein. Er führte sie in ein anderes Zimmer.
Hermine wäre fast wieder umgekehrt, als sie sah, was es war. Ein Schlafzimmer...
Doch der Elf führte sie in einen angrenzenden Raum. Es war eine Bibliothek und Snape sass mittendrin auf einem Sofa und las in einem sehr alt aussehenden Buch.
Als er sie bemerkte bedeutete er ihr sich neben sie zu setzen.
"Was liest du da?" fragte sie ihn, als sie sich gesetzt hatte.
"Ein Tränkebuch..ich muss doch wieder Blut herstellen..du wirst nicht ewig hinhalten."
Sein Grinsen sollte seine Aussage wohl entschärfen, doch Hermine lief so kurz nach ihrem warmen Bad schon wieder ein kalter Schauer den Rücken hinunter.
Snape hob seine Hand und legte sie auf ihre Schulter.
Dann sah er sie lange an.
"Wieso hast du auf dem Schiff meine Hand genommen?" fragte er sie mit leiser Stimme.
Hermine überlegte. Dann antwortete sie:
"Ich weiss es nicht."
Es war die Wahrheit. Snape brachte sie dazu, Dinge zu tun die sie eigentlich gar nicht tun wollte. Dinge, die ihr Verstand ihr verbot.
Der Vampir lächelte.
"Du denkst dass ich einsam bin, nicht wahr?"
Hermine nickte.
"Weisst du, die Einsamkeit liegt in meiner Natur. Wenn ich mit jemandem, mit einem Menschen, zusammen sein will, muss ich ihn anlügen. Niemand darf wissen, was ich wirklich bin, denn sonst würden sie womöglich schreiend davonrennen. Es gibt viele, die sich von mir angezogen fühlen, denn auch eine gewisse Attraktivität auf die Menschen ist mir "angeboren"..das ist ja fast logisch."
Er grinste sie an.
"Das hast du ja auch schon gemerkt, nicht wahr?"
Sie errötete.
"Hast du es nie jemandem gesagt?"
"Voldemort wusste es. Doch der war ja keine grossartige Gesellschaft, wie du dir vorstellen kannst. Dumbledore habe ich es nie gesagt, obwohl ich mir nach Lupin überlegt habe, ihm die Wahrheit zu erzählen."
Hermines Gesicht verdunkelte sich bei der Erinnerung an Remus. Wie es ihm wohl erging? Lebte er? War er verletzt? Sie hatte Hogwarts verlassen bevor alle Dinge entschieden waren...bevor alle Todesser gefasst oder tot waren. Sie hatte keine Ahnung wie es ihren Freunden schlussendlich ergangen war.
Beim diesem Gedanken rann eine Träne über ihre Wange.
Snape sah sie aus unergründlichen Augen an. Sie war sich sicher, dass er wusste, was sie dachte, aber sie hatte keine Ahnung was er davon hielt.
Doch dann zog der Vampir sie zu sich hin und schloss sie in seine kalten Arme.
"Weine endlich. Ich weiss was du alles sehen musstest und ich habe auch gemerkt dass das nicht spurlos an dir vorbeigegangen ist. Es ist besser wenn du es jetzt rauslässt. Sonst kommt es in ein paar Tagen, vielleicht auch Stunden und ist noch schrecklicher als jetzt."
Hermine hatte noch nicht einmal mehr Zeit sich über seine Worte zu wundern, schon heulte sie wie ein Schlosshund.
Als sie sich wieder beruhigt hatte, war ihr die ganze Sache mehr als peinlich. Sie hatte das nicht vor Snape tun wollen. Sie hatte ihm ihre Schwäche nicht zeigen wollen.
Sie nahm ich vor, dass sie von jetzt an keine Schwäche mehr zeigen würde. Egal was Snape ihr antat, sie würde nicht weinen...
Der Vampir nahm sie plötzlich auf die Arme und eine Millisekunde später fand sie sich neben ihm auf dem Bett im neben der Bibliothek gelegenen Schlafzimmer wieder.
"Du solltest etwas schlafen." meinte Snape.
Doch Hermine packte sein Handgelenk, als er aufstehen wollte. Sofort blieb ihr Entführer stehen.
"Wieso tust du das alles? Du machst es mir nicht leicht, dich zu hassen."
Snape setzte sich wieder hin und sah Hermine in die Augen. Wieder war sie in den schwarzen Strudeln seines Blicks gefangen. Würde das nie besser werden?
"Ich weiss es nicht."antwortete er.
Und sie hatte das Gefühl, dass es auch bei ihm die Wahrheit war.
Was waren sie nur für zwei Gestalten, die beide nicht wussten, was sie eigentlich taten?
Snape nahm ihr Gesicht in die Hände und küsste sie. Sie fühlte sich so, als wären seit ihrem letzten Kuss Tage vergangen, so als ob sie tagelang auf diesen Augenblick gewartet hatte, sich stundenlang nach seinen Lippen gesehnt hätte.
Seine Kälte umhüllte sie, doch sie fror nicht. Ihre Gedanken wirbelten wild in ihrem Kopf umher und all ihre Sinne konzentrierten sich nur auf Snape. Auf seinen Mund, seine Zunge, auf ihre Hände in seinen Haaren.
Die Anziehung die von ihm ausging, sein Geruch, war stärker als je zuvor. Hermines Herz schlug in einem wilden Stakkato. Wenn sie bei Sinnen gewesen wäre hätte sie sich darüber- im Bezug auf die Blutgelüste ihres Kusspartners- vielleicht Gedanken gemacht. Aber jetzt konnte sie nicht nachdenken. Für einmal wollte sie nur fühlen.
Snapes Hände streichelten ihren Rücken. Erst fühlte sie die Eiseskälte seiner Berührung nur durch den dünnen Stoff ihres Tops, wenig später berührte er ihre nackte Haut und Hermine meinte sie müsse in tausend Teile zerspringen.
Jede seiner Berührungen jagte einen Schauer durch ihren Körper.
Nach einer schier endlos langen Zeit löste er sich plötzlich von ihr.
Verwundert blickte Hermine ihn an. Sie konnte nicht verstehen wieso er aufgehört hatte, schliesslich sah sie jetzt, genauso wie schon auf der Fähre, die Begierde in seinen Augen lodern.
"Es ist nicht gerecht." flüsterte er.
Hermine musste erst ein paarmal durchatmen, ehe sie wieder einigermassen klar denken und ihm eine Antwort geben konnte.
"Was meinst du damit?"
"Du würdest immer machen was ich will."
Jetzt verstand sie die Welt endgültig nicht mehr. Was meinte er denn damit? Hatte er ihr einen Liebestrank unters Essen gemischt oder was?
"Nein, das brauche ich gar nicht. Ich bin ein Vampir, Hermine, und du bist einfach gesagt meine Beute. Die Natur hat meine Rasse mit sehr vielen Vorteilen ausgestattet. Wir sind schneller und stärker als die Menschen. Aber da ist noch mehr. Ich bin sehr erstaunt dass du das noch nicht selbst bemerkt hast."
Hermine dachte eine Weile nach, denn sie hatte eine Vermutung über das was er ihr gerade sagen wollte.
"Ich habe dir vorhin schon etwas über meine "angeborene Attraktivität" gesagt. Aber es ist mehr als das. Ich wirke wie ein Magnet auf dich. Sobald ich dich anfasse, kannst du nicht mehr klar denken. Du kannst dich gar nicht wehren, weil du es nicht willst. Du willst mir gehören."
Hermine sah den Vampir schweigend an. Sie wusste nicht mehr, was sie noch sagen sollte.
Der Tränkemeister seufzte und stand dann auf, erneut im Versuch den Raum zu verlassen.
Als er die Tür schon fast erreicht hatte erklang leise Hermines Stimme hinter ihm.
"Du hast Recht. Ich will bei dir sein. Aber nicht weil du ein Vampir bist."
Er drehte sich auf dem Absatz um und seine messerscharfer Blick schien sich direkt in ihre Seele zu bohren.
"Was?"
"Ich..." sie zögerte. "Ich habe dich schon immer bewundert. Wenn du nicht immer so abschätzend und fies mit mir umgegangen wärst, wäre ich vom ersten Tag an bis über beide Ohren in dich verliebt gewesen."
Snape schien alles aus dem Gesicht zu fallen.
"Das ist ein Witz, oder?"
Sie hielt seinem Blick stand und schüttelte den Kopf.
"Aber wieso? Ich war immer so eklig zu dir und ausserdem haben deine Freunde mich gehasst."
"Weil du anders warst als sie. Selbst als ich noch nicht..hm..Bescheid wusste, da war ich mir schon sicher dass du etwas Besonderes bist. Und ich war mir sicher, dass du etwas verbirgst, dass du allen etwas vorspielst. Später dachte ich, dass du das aufgrund deines Lebens als Spion getan hast. Jetzt weiss ich es besser."
"Und wieso, denkst du, habe ich es getan?"
"Ich weiss es nicht. Ich kenne dich noch immer fast gar nicht."
Jetzt wurde sein Gesichtsausdruck fast reumütig.
"Du willst mich nicht kennenlernen, Hermine. Glaub mir, bis jetzt war ich immer ausgesprochen freundlich zu dir. Doch in mir schlummert etwas anderes, etwas sehr Dunkles, sehr Böses und sehr Gefährliches. Etwas das du niemals kennenlernen willst."
Hermine erwiderte nichts. Aber sie streckte die Hand nach ihm aus und schloss ihre Augen.
Es verstrich weniger als eine Sekunde, als ihre Hand ergriffen wurde und sie den Druck seines Gewichts neben sich auf dem Bett spürte. Sie wusste es. Sie hatte gewusst, dass er sie wollte. Sie beide brauchten einander, dass war ihr klar geworden, als sie ihn vorhin geküsst hatte. Momentan hatten sie nur sich, und wenn sie beide jetzt allein wären, würden sie beide an ihrer Trauer sterben. Die Einsamkeit würde sie beide umbringen.
"Vielleicht werde ich sterben. Vielleicht tötet er mich.", dachte sie. Aber auch wenn es so wäre, dann wäre sie wenigstens vor ihrem Tod nicht allein gewesen. Denn Hermine Jane Granger fürchtete nichts mehr als die Einsamkeit in diesen dunklen Stunden.
Snape küsste sie wieder. Und dieses Mal hielt er sich nicht zurück. Er drängte sich an sie und schon bald fühlte sie wieder seine Hände auf ihrer Haut. Und auch sie erforschte seinen ganzen Körper.
Ihr Körper pulsierte und die Wärme die er trotz seines eiskalten Körpers in ihr verursachte ging mehr und mehr von einer Stelle aus, die sie noch nie so bewusst gefühlt hatte. Sie hatte noch niemals so für einen Mann empfunden. Ron hatte sie gern gehabt, doch auch wenn er sie geküsst und ein paar mal sogar gestreichelt hatte, hatte Hermine nie diese Erregung, diese massenhafte Entladung elektrischer Impulse in ihrem Körper empfunden wie jetzt.
Snapes Berührungen schienen jeden Zentimeter ihrer Haut in Brand zu setzen.
Hermine wusste nicht wie um sie geschah. Sie küsste ihren Entführer wieder und wieder und wollte nun auch seine Haut fühlen. Seinen Bauch. So wie damals als sie ihm mit der Creme geholfen hatte. Sie begann, sein Hemd aufzuknöpfen, doch ihre Hände zitterten und sie schaffte noch nicht einmal drei Knöpfe. Snape quittierte dass mit einem kurzen Grinsen und dann riss er sich sein Hemd ganz einfach buchstäblich vom Leib.
Und Hermine stockte abermals der Atem. Seine Haut war schneeweiss und glitzerte im gedämpften Licht der Kerzen in dem altmodisch eingerichteten Schlafzimmer wie wenn sie aus abertausenden Schneeflocken bestehen würde. Er war nicht übermässig muskulös, doch sein Körper war hart wie Marmor. Unverletzbar. Unzerstörbar.
Hermine zeichnete mit ihrem Finger langsam die Konturen seiner perfekt gezeichneten Muskeln nach.
Dabei sah sie ihm die ganze Zeit in die Augen. Und der Anblick verzückte sie noch mehr als der seines nackten Oberkörpers. Die Gefühle schienen mit ihm verrücktzuspielen. In seinen Augen sah sie alles mögliche. Sie, die kleine Gryffindor, schaffte es also ihn zu verwirren.
Irgendwann ging ein Ruck durch Snapes Körper und er zog sie blitzschnell wieder dich an sich und küsste sie. Er sprach ein Wort und ihre restlichen Kleider waren verschwunden. Er drückte sie hinunter aufs Bett und dann lag sie nur noch mit ihrer Unterwäsche bekleidet vor ihm.
TBC
@all ...also das war ja jetzt ein langes chap^^ und die beiden habens noch immer nicht getan..ich schaffe es immer noch die sache rauszuzögern^^
hmm irgendwie hab ich ein bisschen bammel davor ne lemon/lime szene zu schreiben )= hab das noch nie gemacht und ich will damit die geschichte nicht verderben...
was meint ihr zu der ganzen sache? habt ihr irgendwelche tipps?
in letzter zeit hab ich das gefühl ich wiederhol mich ständig..fällt euch das auch auf?
knuddl an alle <3
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