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Fanfiction

Mutter wider Willen - Kapitel 6

von cornelius678

Hi, wie immer habe ich mich riesig über eure netten Reviews gefreut, vielen, vielen Dank dafür! Für einzelne Reviewantworten habe ich leider keine Zeit und ich hoffe, ihr nehmt es mir nicht übel, dass ich euch ein Gemeinschaftsdanke sage und nur ab und zu mal auf einen Kommentar eingehe.
Heute trifft es "Hedwig88", die ich natürlich nicht auf ihren Fragen sitzen lassen will!
Also Hedwig, die Story ist von cocoachristy mit dem Originaltitel „The Reluctant Mother“, zu finden bei Ashwinder und nein, ich kenne die Autorin nicht.
Frage 2: Du glaubst also tatsächlich, dass dein Hundeblick bei mir wirkt? *g* ... ich glaube, ich hatte die Story bei "Romanze" einsortiert, alles andere wäre doch wirklich ein Drama, oder?

Und nun noch kurz an "ProudToBeASnape": Snape schiebt ihr Geständnis noch eine ganze Weile auf den Trank, den Hermine zur Beruhigung vom Heiler bekommen hat - das ist auch für Snape viiiel bequemer, immer diese lästige Gedankenmacherei...

@all:Leider bin ich in dieser Woche gar nicht zum Übersetzen gekommen, so dass ich das nächste Chap erst in 2 Wochen hochladen werde... aber nicht traurig sein, dafür werdet ihr heute wenigstens etwas belohnt....

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Kapitel 6

Der Tag der Party war schön. Hermine lebte nun schon einen Monat bei Professor Snape und die Dinge standen eigentlich ganz gut. Sie hatten ein gutes Arrangement getroffen, für sie beide passend. Die Schule würde ab kommenden Montag wieder losgehen, so dass Hermine entschlossen war, dass ihr Mitbewohner sich auf der Party entspannen und Spaß haben sollte.

Sie hatte ihm bei der Beschaffung all seiner Trankzutaten geholfen. In der vorigen Woche waren sie beide einkaufen gegangen und die Zutaten, die er nicht kaufen wollte, fanden sie selbst im Verbotenen Wald.

Manchmal war es leicht zu vergessen, warum sie hier war, es sei denn, sie war dabei, die Toilette zu umarmen, wie es im Augenblick der Fall war. Jeden Morgen wurde sie von ihrer Übelkeit geweckt. Es war 6:53 Uhr und es würgte und hob sie, während der allgegenwärtige Professor ihr Haar zurückhielt und ein kühles Tuch auf ihren Hals drückte. Seine Aufmerksamkeit war ihr die ersten paar Male geradezu peinlich gewesen, aber bald begann sie, seine Hilfe zu schätzen.

"Ich bin froh, wenn diese morgendliche Übelkeit vorüber ist", stöhnte Hermine, während sie aufstand. Er legte seinen Arm um ihre Schulter und half ihr auf die Couch.

"Ich ebenfalls, obgleich Sie den ganzen Tag über krank erscheinen. Ich frage mich, ob dies normal ist," grübelte Snape, ihr gegenüber auf dem Sessel sitzend.

"Ja, ich habe gelesen, dass dies bei einigen Frauen geschieht."

"Wann, sagten Sie, ist Ihr Kontrolltermin bei Poppy?" fragte er.

"Montag morgen", antwortete sie.

"Zu welcher Zeit? Sie wissen, ich möchte bei allen Besuchen anwesend sein!" sagte Snape und klang ein bisschen harscher als beabsichtigt.

"Ja, Professor. Aus diesem Grunde habe ich es um sieben Uhr geplant. Ich wollte sicherstellen, dass es vor dem Unterricht liegt."

"Danke, Miss Granger. Ich bitte Sie für meinen rüden Tonfall um Entschuldigung."

"Keine Sorge. Ich weiß, wie wichtig es Ihnen ist, überall mit einbezogen zu werden. Sind Sie für die Party heute Abend bereit?" fragte sie neugierig.

Er seufzte. "Genauso bereit, wie ich bereit bin, zu gehen."

Hermine hielt ein Kichern zurück. Er gab vor, den Gedanken 'hinzugehen' zu hassen, aber sie wusste, dass er sich insgeheim für Draco und Ginny freute und sich wirklich wünschte, seinen Patensohn glücklich zu sehen.

"Was ist mit Ihnen? Denken Sie, Sie werden sich in der Lage fühlen zu gehen? Der Übelkeitstrank wirkt nicht immer", fragte Snape, verdächtig hoffnungsvoll klingend.

"Das stimmt, aber an den Abenden fühle ich mich am besten. Es geht mir gut, aber um auf der sicheren Seite zu sein, werde ich den Trank nehmen, bevor wir gehen", antwortete Hermine.

"Also gut. Ich habe einige Dinge vor dem Abend zu erledigen, also, wenn Sie mich jetzt nicht brauchen, werde ich meinen Besorgungen nachgehen."

Ich werde dich immer brauchen, Professor! "Nein, ich bin okay. Ich werde etwas trockenen Toast zu mir nehmen, den kann ich bei mir behalten und ich werde mich bemühen, den Vitamin-Trank zu versuchen", erklärte sie ihm. "Ich sehe Sie heute Abend."

Abschließend erhob sich Severus aus seinem Sessel und ging. Er wollte zur Hochzeit einige neue Gewänder tragen und die mussten angepasst werden. Heute Abend würde er sein traditionelles Schwarz tragen, aber für die Hochzeit brauchte er ein Set von dunkelgrünen Samtroben. Draco und Miss Weasley wollten am zwanzigsten Dezember heiraten und wünschten sich traditionelle Weihnachtsfarben. Bei der Erinnerung, wie die beiden in der Tat gekichert hatten ob des Fakts, dass dies nahezu Slytherin- und Gryffindorfarben wären, verdrehte er die Augen.

Er wusste, dass Hermine sich um elf Uhr mit Miss Weasley bei Madame Malkins 'Anzüge für alle Gelegenheiten' treffen und dann zum Mittagessen mit ihr in 'Die drei Besen' wollte. Er beabsichtigte bei Madame Malkins fertig zu sein, bevor das Pärchen auftauchte. Auf kichernde Hexen konnte er heute verzichten.

Nach Beendigung dieser Aufgabe war er dabei, den Laden zu verlassen und rannte direkt in Lucius Malfoy. "Hallo, Severus. Was für eine angenehme Überraschung! Narcissa und ich freuen uns schon, dich heute Abend auf der Party zu sehen."

"Lucius." Er nickte höflich. "Was bringt dich am Tag der Party hierher? Solltest du nicht zu Hause Narcissa bei den Vorbereitungen helfen?" Severus war noch etwas von Lucius' liebesdienerndem Verhalten gegenüber Hermine im Vormonat beunruhigt.

"Absolut nicht. Narcissa hat alles unter Kontrolle und ich komme ihr nicht immer in die Quere, wenn sie im Manor alles vorbereitet. Wird sich deine reizende Miss Granger dir heute Abend anschließen?"

Severus verengte die Augen. "Wenn sie sich in der Lage dazu fühlt, ja."

"Ahh", antwortete Lucius, "Morgendliche Übelkeit. Narcissa hatte es drei Monate mit Draco. Ich hoffe, du behandelst sie gut, Severus. Es ist dein Baby, das die Krankheit verursacht."

"Viel besser als du Narcissa behandelt hast, da bin ich sicher, Lucius. Ich muss mich auf den Weg machen. Ich werde dich heute Abend sehen."

Lucius lachte innerlich. Es machte immer so viel Spaß, Severus zu ködern. Offenbar war der gewöhnlich reservierte Tränkemeister ein bisschen besitzergreifend in bezug auf das Grangermädchen. Er konnte es nicht erwarten, sie heute Abend um einen Tanz zu bitten. "Bis dann, Severus." Jeder der Zauberer wandte sich seinem eigenen Wege zu und beide dachten über den wahrscheinlichen Ausgang der abendlichen Geschehnisse nach.


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Punkt elf Uhr trafen sich Hermine und Ginny zum Kleiderkauf. Sie hatten vor, gleich zwei neue Kleider zu erwerben; eines für die Party heute Abend und eines für die Hochzeit. Sogleich stach Ginny ein Kleid ins Auge, von dem sie wollte, dass es Hermine zur Hochzeit trug. Es war aus geknautschtem Samt in der Farbe tiefroter Rosen, mit einem gewagten Dekolleté und Dreiviertelärmeln. Es war perfekt für Hermine. Nachdem sie sich einig waren, wandten sie sich der Auswahl für die Party heute Abend zu.

Ginny entschloss sich für etwas grünes, da Draco immer sagte, wie sehr er sie in dieser Farbe liebte, weil es ihr Haar hervorhob. Für Hermine war es schwerer, das Passende zu finden. Sie wollte aus zwei Gründen so gut wie möglich aussehen. Der erste Grund war Narcissa Malfoy und zum Zweiten wollte sie Severus auf sich aufmerksam machen. Nach langer Suche fand sie endlich das perfekte Gewand. Die Farbe war von sattem Champagner und mit Seide, nur ein oder zwei Nuancen blasser, abgesetzt. Das Oberteil lag eng an der Taille mit einer leicht flackernden unteren Hälfte. Es sah sehr schön aus und sie war sehr froh, es gefunden zu haben.

Wohl wissend, dass sie ein reichhaltiges Dinner an diesem Abend erwartete, begnügten sich Ginny und Hermine mit einem leichten Mittagessen, bestehend aus Salat. Ginny hatte vorgeschlagen, zuerst zu essen, bevor sie sich um ihre Haare und Nägel kümmerten. Hermine stimmte bereitwillig zu, um den Kampf mit ihrem Haar nicht selbst austragen zu müssen.

Während ihrer Pediküre fragte Ginny beiläufig, wie die Dinge mit Professor Snape fortschritten. Denn Ginny wusste von ihren Gefühlen und Hermine vertraute ihr in diesen Dingen. "Nun, er ist sehr nett und rücksichtsvoll zu mir, aber das ist nur, weil ich sein Baby austrage. Ich glaube nicht, dass er jemals meine Gefühle erwidert, Gin."

"Sage nie nie, Hermine. Du hast noch sechsunddreißig Wochen", antwortete Ginny.

"Lass uns heute nicht darüber sprechen. Heute ist deine bevorstehende Verbindung mit Draco zu feiern", sagte Hermine. Sie wollte jetzt nicht schwermütig werden, sondern einfach eine gute Zeit mit ihren Freunden haben.

"Okay, Mine. Wir können später darüber reden"

Als Hermine wieder zurück ins Schloss kam, war sie froh, festzustellen, dass Snape bislang noch nicht nach Hause gekommen war. Sie wollte ihren Auftritt vorbereiten. Sie beschloss, ein ausgedehntes Bad zu nehmen, bevor Sie sich für den Abend herrichtete... und natürlich vergaß sie nicht, die Tür zu verriegeln.

Nachdem der Professor fertig zum Gehen war, klopfte er an Hermines Tür und rief: "Miss Granger, sind Sie bereit?"

"Ja, Sir, ich bin gleich da", antwortete sie.

Als Hermine schüchtern das Zimmer betrat, verschlug es Severus die Sprache. Sie war wunderschön. Obwohl er ihre wilde Mähne liebte, war er ebenso entzückt darüber, wie sie ihr Haar irgendwie geglättet und in kunstvollen Wellen eingedreht hatte. Ihr Kleid war traumhaft, die Farbe passte großartig zu ihr.

Snape sah gleichermaßen attraktiv wie Hermine aus. Er trug natürlich schwarz. Niemand war der Meinung, ihn jemals in etwas anderem als schwarz zu sehen, aber diese Robe war definitiv kleidsam. Sie liebte die Spange. Zwei ineinander verflochtene Silberschlangen bildeten ein SS; mit jeweils kleinen Smaragdaugen. Sie errötete, weil Snape anscheinend seine Augen nicht von ihr nehmen konnte, aber sie war innerlich zufrieden. Ihr Plan, seinen Blick zu fesseln, schien zu funktionieren. Nach einer langen Minute des Gaffens, bot Snape ihr seinen Arm und begleitete sie zum Ausgang des Schlosses, von wo aus sie nach Malfoy Manor disapparierten.

Auf Snapes Klopfen an der Tür antwortete ein Hauself. "Oh, Master Snape! Dippy ist froh, Sie wieder zu sehen, Sir. Bitte geben Sie Dippy Ihre Umhänge und kommen Sie ins Wohnzimmer." Snape half Hermine ihren Umhang abzulegen und reichte ihn, zusammen mit seinem, an Dippy. Dann schlossen sie sich den anderen an.

Fast alle waren anwesend. Hermine waren die meisten der zahlreichen Anwesenden kaum bekannt. Auf Anhieb fiel ihr Narcissa Malfoy in einem eisblauen Kleid auf, welches nur wenig Fantasie erforderte, um ihre figürlichen Vorzüge ins Auge springen zu lassen. Sie könnte ebenso nackt sein, dachte Hermine bitter. Lucius und Narcissa nahmen sie beide direkt in Empfang.

"Severus, Liebling, wie ist es dir ergangen?" gurrte Narcissa.

Hermine straffte unbewusst ihren Griff an Snapes Arm. Das ist interessant. Hermine scheint besitzergreifend mir gegenüber. Ich mag es.

"Es ging mir sehr gut, Narcissa. Ich hoffe, dir auch?"

Narcissa streckte sich ihm entgegen und küsste ihn auf beide Wangen. Snape war innerlich freudig erregt, als Hermines Griff noch fester wurde. Seine Freude währte so lange bis Lucius sprach.

"Severus, Hermine, wie reizend, dass ihr es möglich machen konntet, unserer kleinen Abendgesellschaft beizuwohnen." Mit diesen Worten nahm er Hermines Hand und platzierte, ausgedehnt verweilend, einen Kuss darauf. Er musste grinsen als Severus sie zurück an seine Seite zog.

Auch Hermine blieb sein Ziehen nicht verborgen. Wow, es ist fast so, als ob er nicht will, dass Lucius mich berührt. Hmmm, das ist es wert, beachtet zu werden.

Nach der Begrüßung wandten sie sich der Gesellschaft zu. Hermine fand Ginnys Aussehen absolut umwerfend. Sie hatte beschlossen, ihr Haar offen zu tragen, so dass es in langen Wellen auf ihren Rücken fiel. Sie leuchtete regelrecht, was sie nur noch schöner machte. Für einen Moment fühlte Hermine einen Stich von Eifersucht, sich wünschend, was Ginny hatte. Nicht wen Ginny hatte, aber was Ginny hatte.

"Hermine, du siehst wundervoll aus", rief Ginny.

"Oh, ich danke dir, Gin, aber du bist eine Göttin!"

"Wie Recht du hast," stimmte Draco zu. Ginny errötete.

"Harry und Ron sind hier irgendwo. Wir müssen uns unter die Leute mischen, aber wir werden uns später noch sehen", sagte Ginny zu Hermine.

Hermine schaute sich unter den Anwesenden um. Natürlich waren alle Weasleys da, wie auch die meisten der Mitarbeiter von Hogwarts. Sie sprach mit allen, die sie kannte, noch immer auf der Suche nach Ron, Luna und Harry. Schließlich entdeckte sie sie nahe des Standortes der Bowle. Wer ist das bei Harry? Ist das… Tonks? Sie machte sich auf den Weg zu den vieren. "Hallo, Jungs! Es ist so gut, euch zu sehen", begrüßte sie Hermine.

"Hallo, Hermine. Wie lebt sich`s so im Schloss?" fragte Harry. Hermine schien es, als würde er ein wenig betrunken klingen. Sie blickte unsicher zu Tonks. Was spielt Harry hier? Er weiß, dass ich nicht vor jedermann offen sprechen kann!

"Mir geht es großartig. Wie geht's dir, Tonks? Lange Zeit nicht gesehen", sagte Hermine.

"Hi, Hermine! Warum wohnst du in Hogwarts?" erkundigte sich Tonks.

Ron kam zu ihrer Rettung. "Nun, wie du weißt, studiert Hermine Zauberkunst an der Universität und sie arbeitet dort mit Professor Flitwick."

Danke, Ron!

"Oh, Hermine, das ist toll" sagte Tonks zu ihr.

"So, Tonks, du bist mit Harry hier?" fragte Hermine sie.

Bei dieser Frage errötete Tonks. Hermine hatte nie geglaubt, dass sie den Tag erleben würde, an dem diese Hexe errötete. "Ja, wir sind zusammen gekommen."

Nun, das ist interessant. Sie lenkte ihren Blick auf Rons Date. "Wie geht es dir, Luna?" fragte sie.

Luna lächelte Hermine warm an. Sie hatte Hermine immer sehr gemocht und wusste, dass ihr Ronald sie einmal geliebt hatte. "Es geht mir bestens, Hermine. Es tut gut, dich zu sehen."

Hermine erwiderte Lunas Lächeln und blickte zurück zu Harry. Sie verfolgte seinen Blick quer durch den Raum und fand, auf was er starrte. Natürlich war es Professor Snape. "Harry, welches Problem hast du? Würdest du bitte damit aufhören?" fragte Hermine verärgert.

"Ich kann ihn nicht leiden, Hermine und ich werde nicht so tun, als ob ich es würde", antwortete Harry.

"Ich habe dich nicht aufgefordert, ihn zu mögen, Harry, aber ich frage mich, warum du die Dinge noch schwerer für mich machst", sagte Hermine.

Tonks blickte auf das streitende Pärchen mit neugierig erhobener Augenbraue. Harry seufzte und drehte den Kopf. Er hatte wirklich keine Lust auf eine Auseinandersetzung mit Hermine und er wollte nicht, dass Tonks Fragen dazu stellte. Dies war ihr drittes gemeinsames Date und die Dinge liefen wahrlich gut mit ihr. "Okay, Hermine," sagte Harry resigniert "Du siehst bewundernswert aus heute Abend."

Hermine lächelte ihn warm an. Er bemühte sich. "Danke, Harry."

Sie sah auf als Lucius angekündigte, dass das Abendessen serviert werden würde. Ausnahmslos alle begannen, sich auf den Weg in den Speiseraum zu ihren Plätzen zu begeben. Natürlich saß Lucius an einem Ende der Tafel und Narcissa auf der anderen Seite. Hermine stellte fest, dass sie neben Lucius saß und irgendeine Frau, die sie nicht kannte, ihr gegenüber. Gregory Goyle fand sich an Hermines anderer Seite. Das ist einfach genial. Ich frage mich, bei wem Professor Snape feststeckt?

Sie schaute sich am Tisch nach ihm um und sah Narcissa Malfoy, welche ihre Hand auf seinen Arm gelegt hatte. Beide lachten leise über irgendetwas, dass sie gesagt hatte. Gerade als sie ihre Augen zu Schlitzen verengte, wurde die Vorspeise serviert: geröstete Feigen mit Blauschimmelkäse und Prosciutto. Das Wasser lief ihr im Mund zusammen, als sie den ersten Bissen nahm. Ich bin so froh, den Übelkeitstrank genommen zu haben, bevor ich hierher gekommen bin! Diese Speisen sehen köstlich aus!

Lucius unterhielt sich so intensiv mit der Frau, die Hermine gegenüber saß, dass sie kaum bemerkte, dass er begann, mit ihr zu sprechen. "Verzeihen Sie mir, Mr Malfoy. Was haben Sie gesagt?" fragte Hermine.

"Bitte, Hermine, ich hatte Sie gebeten, mich Lucius zu nennen. Ich habe gefragt, wie Sie Gefallen daran gefunden haben, mit Severus zu leben", antwortete Lucius.

Hermine blickte sich schnell um. Sicherlich wusste Lucius über den Vertrag Bescheid. Sie stellte fest, dass die Frau ihr gegenüber sie gespannt, auf ihre Antwort wartend, anstarrte. Hermine wurde davor bewahrt, etwas zu erwidern, da das Hauptgericht aufgetragen wurde. Die honigsüße Ente mit knusprigen Algen und cremigen Püree sah erstaunlich aus. Die Beilagen, bestehend aus geröstetem Butternusskürbis mit Zitrone und Senf und frischem Kartoffelsalat mit Trüffelcreme waren gleichermaßen reizvoll und Hermine begann begeistert ihr Mahl.

"Miss Granger," fragte die Frau von vis-a-vis: "Warum, bitte sehr, sollten Sie mit Severus Snape leben? Sind Sie nicht… muggelgeboren? "

Zum ersten Mal seit Hermine sich gesetzt hatte, sah sie diese Frau wirklich an. Sie muss mit den Malfoys verwandt sein. Ihre hellblonden Haare waren in einem eleganten Knoten verschlungen und ihre grauen Augen starrten zu ihr herüber, als ob sie versuchten, ein Loch durch sie zu brennen. Sie war auf eine kalte Art sehr schön. "Entschuldigen Sie, Miss…?" Hermines Augen musterten sie aufmerksam.

"Malfoy", bestätigte die Frau. "Ich bin Lucius' Schwester."

"Miss Malfoy, ich kann nicht sehen, dass dies ein Anliegen für Sie sein sollte, weder wo ich wohne, noch die Herkunft meines Blutes." Hermine kochte.

Miss Malfoy hob eine ihrer eleganten Augenbrauen. "Severus… ist ein alter Bekannter von mir. Man könnte sagen, wir waren eng befreundet."

"Wenn Sie irgendwelche Fragen bezüglich Professor Snapes haben, schlage ich vor, Sie fragen ihn selbst." Hermine wurde immer ärgerlicher.

Wer glaubt diese Frau zu sein? Es ist nicht so, dass sie irgendeinen Anspruch auf Professor Snape hat. Oder ich hoffe, dass sie ihn nicht hat. Sie war ebenso schön und elegant wie Narcissa Malfoy. Sie war außerdem ein Reinblut und hatte eine Vergangenheit mit dem Professor. Er musste wirklich diese Art von Frau bevorzugen. Hermine fühlte sich von Minute zu Minute niedergeschlagener.

Lucius genoss jede Minute des Austauschs zwischen seiner Schwester und Hermine. Er hatte Hermine absichtlich gegenüber Lucinda platziert. Draco hatte ihm berichtet, dass das Grangermädchen ziemliches Temperament hätte. Vor vielen Jahren waren Lucinda und Severus ein Begriff und er vermutete, seine Schwester war nie gänzlich über Severus hinweggekommen. Das Problem war, seine Schwester mochte viele Männer, während Severus immer der monogame Typ war. Dies war einer der Gründe, warum sie nicht verheiratet war; sie war leicht gelangweilt, wenn sie nur einen einzigen Mann hatte. Allerdings wusste Lucius, dass seine Schwester immer ein Faible für Severus hatte und bisweilen sehr besitzergreifend von ihm sein konnte. Während Lucius Träumereien wurde das Dessert serviert, ein köstlicher Sherry-Trifle mit Himbeeren.

Severus suchte den Raum nach Hermine ab und fand sie schließlich am anderen Ende des Tisches neben Lucius. Er erschrak leicht, als er Lucinda Malfoy ihr gegenüber sitzen sah. Hermine sah aus, als wolle sie sie töten. Was, zum Teufel, zieht Lucius da ab?

Severus hatte Narcissa immer gemocht und es hatte ihn nicht weiter besorgt, dass er neben ihr saß. Mitunter konnte sie ein ziemlich gewandter Gesprächspartner sein. Aber heute Abend hatte er es sehr schwer, sich auf das zu konzentrieren, was sie sagte. Er behielt sich vor, Hermine und Lucinda zu beobachten. Es sah fast so aus, als würden sie streiten. Und dort saß Lucius mit einem selbstzufriedenen Ausdruck auf dem Gesicht. Irgendetwas ist im Gange! Zur Hölle mit ihm.

Als Severus Jahre zuvor mit Lucinda Malfoy verstrickt war, hatte er Gedanken an eine Ehe mit ihr unterhalten. Dies endete, als er sie eines Tages überraschen wollte und sie in einem Lestrange-Rookwood-Sandwich erwischte. Er hatte die Sache auf der Stelle beendet und seither nie viel Kontakt zu ihr gehabt. Er sah einzig ihre gesellschaftliche Rolle, die ihn zwang, sie zu beachten.

Als er nun Lucinda sah, konnte er nicht leugnen, dass sie eine klassische Schönheit war. Ihre Handlungen machten sie in seinen Augen jedoch unattraktiv. Sie war nichts im Vergleich zu Hermine. Hermine war nicht die klassische Schönheit, aber sie hatte viele gute Eigenschaften, viel mehr als Lucinda Malfoy jemals besitzen würde.

Während Severus grübelte, rief Lucius alle dazu auf, sich in den Ballsaal zu begeben. Severus nahm sich vor, Hermine um einen Tanz zu bitten und zu sehen, wie sie auf ihn reagierte. Schon seit er im Vormonat ihre Liebeserklärung gehörte hatte, beobachtete er sie wie ein Habicht. Er hatte ihre verweilenden Blicke und ihr häufiges Erröten, vor allem, wenn er ihr ein Kompliment aussprach, durchaus mitbekommen. Er lachte bei dem Gedanken.

Bevor er die Tür durchschreiten konnte, schnappte Lucinda nach ihm. "Tanz mit mir, Severus", kommandierte sie.

Severus seufzte. Er wollte wirklich nach Hermine sehen, aber er wusste, dass Lucinda ihn nicht allein lassen würde, bis er mit ihr tanzte. "Du siehst schön heute Abend aus, Lucinda."

Sie strahlte ihn an. "Wie ist es dir ergangen, Liebling? Lucius erwähnt etwas, dass das Schlammblut von einem Grangermädchen bei dir lebt. Aus welchen Gründen auch immer?"

"Was oder warum ich etwas tue, ist nicht mehr deine Angelegenheit, Lucinda", antwortete Severus mit kaltem Ton.

"Mitnichten", sagte sie abschätzig, lässig mit der Hand winkend. "Ich war nur um deinen Ruf besorgt. Es ist keine gute Sache, wenn ein Reinblut mit einem Schlammblut lebt, Severus."

Severus warf seinen Kopf in den Nacken und lachte, bevor er sich mit äußerst ernster Miene zu ihr wandte. "Nenne Hermine Granger nie wieder ein Schlammblut, Lucinda. Sie ist zehnmal soviel wert wie du und so weit es meinen Ruf angeht, denke ich, dass ich ihn ganz allein schon vor langer Zeit ruiniert habe. Du tätest gut daran, dir um deine eigenen Sachen Gedanken zu machen."

Als ob dies das Stichwort gewesen wäre, endete das Lied. Severus verbeugte sich vor ihr und ging auf die Suche nach Hermine.


~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~~~~~~~~~~~~~


Als sie den Ballsaal betreten hatte, sah Hermine, dass Severus mit Lucinda Malfoy tanzte. Sie war fassungslos. Bei dem Gefühl eines leichten Tippens auf ihrer Schulter wandte sie sich um und sah Lucius, die Arme in Tanzhaltung verharrend, sie zum Tanzen auffordern. Sie akzeptierte, indem sie ihn ihre Hand nehmen ließ.

"Ich muss sagen, Sie sehen sehr reizvoll heute Abend aus, Hermine," teilte Lucius ihr mit.

"Danke", antwortete sie automatisch. Sie konnte ihre Augen nicht von Severus nehmen, während er mit Lucinda tanzte. Die Feststellung, dass sie ein ziemlich eindrucksvolles Pärchen abgaben, traf sie. Ihr wurde übel.

Lucius bemerkte, wo ihre Augen waren und kommentierte: "Wir alle wünschen Severus, dass er zur Ruhe kommt. Er muss die ...richtige... Art von Hexe finden und heiraten. Jemand, der ihn und seinen Erben lieben würde."

Hermine riss ihren Kopf zurück und schaute Lucius Malfoy direkt in die Augen. Sie war unter diesen Umständen weiterhin wütend. "Die richtige Art von Hexe? Sie meinen ein Reinblut und kein Schlammblut? Jemand wie Ihre Schwester vielleicht? Sie wollen mich warnen, Mr Malfoy?"

Lucius war überrascht. Das war es nicht, was er gemeint hatte. Er hatte keine Ahnung, wie das Grangermädchen auf Gedanken in dieser Richtung kam. Er beschloss, dass es an der Zeit war, das Spiel zu beenden, bevor es nicht mehr reparabel war. "Eigentlich nein, Hermine, ich dachte, Sie wären die perfekte Hexe für Severus. Ich bitte um Entschuldigung, wenn ich Sie dazu verleitet habe, anderes anzunehmen." Das Lied endete und Lucius verließ eine völlig baffe Hermine auf der Tanzfläche. Sie hatte sich nie vorstellen können, dass er in dieser Weise über sie dachte.

Severus fand schließlich seinen Weg zu Hermine. "Miss Granger, habe ich das Vergnügen eines Tanzes mit Ihnen, bevor wir uns für diesen Abend zurückziehen? Sie sehen sehr müde aus."

"Ja, Professor, das würde mir sehr gefallen", antwortete sie. Erleichterung breitete sich wellenartig in ihr aus.

Es war ein wunderbares Gefühl in seinen Armen zu sein. Dies ist nur eine weitere Sache, an die ich mich gewöhnen könnte. Sie konnte fast hören, wie ihre Hormone im Schnellgang klickten als er sie hielt. Sein Duft überfiel sie und sie atmete ihn tief ein, ein wachsendes warmes Gefühl überall in sich spürend.

"Du und Lucius scheint euch neuerdings sehr viel zu unterhalten", bemerkte Severus.

"Ja", stimmte sie zu. "Aus irgendeinem Grund ist er bemüht, nett zu mir zu sein."

"Hmm," antwortete Severus unverbindlich. "Ich habe festgestellt, dass die Salbe, die ich Ihnen für Ihre Schwangerschaftsstreifen gegeben habe, noch immer unbenutzt am selben Ort steht. Sie müssen jetzt anfangen, um Schwangerschaftsstreifen in der Zukunft zu vermeiden."

Severus hatte die Salbe höchstpersönlich zubereitet. Er wollte sicherstellen, dass sie kein körperliches Andenken an ihr Tun für ihn hatte. Er wollte, dass sie so vollkommen ging, wie sie angekommen war. Nun, so vollkommen, wie sie nach der Geburt eines Babys, welches sie zurücklassen würde, sein konnte. Eine weitere, bittere Bemerkung nahm seinen Weg durch seinen Geist. Vollkommen? Es ist deine Schuld, dass sie ihre Jungfräulichkeit bei der Geburt verliert. Wie kannst du ihr das zurückgeben? Dafür gibt es keinen Trank.

"Ich weiß, aber wenn ich sie anwende, bleibt der Geruch auf meinen Händen. Er trägt zu meiner Übelkeit bei", erklärte sie ihm. "Außerdem weiß ich nicht, warum Sie so besorgt sind. Ich bin kaum in der vierten Woche und werde sicherlich nicht in Gefahr sein, in absehbarer Zeit Schwangerschaftsstreifen zu bekommen."

"Der Zeitpunkt der Verwendung ist jetzt, um sicherzustellen, dass Ihrer Haut ermöglicht wird, sich zu dehnen ohne zu reißen. Alles was Sie tun müssen, ist, sie zwei Wochen früher, bevor es geschieht, aufzutragen. Ich möchte nicht, dass Sie Dehnungsstreifen aufgrund dieser Schwangerschaft davontragen. Ich werde Ihnen damit helfen, wenn wir nach Hause zurückkehren." Ich würde alles tun, um dich zu berühren, Hermine, in jeglicher Richtung. Außerdem möchte ich sehen, wie du auf meine Berührungen reagierst. Und ich würde nichts dagegen haben, dich als eine dieser Hexen, deren Lusttrieb durch das Dach geht, zu sehen.

Oh nein! Da kommen die Hormone wieder. Was meint er, dass er mir dabei helfen wird? Wird er sie selbst auftragen? Ich weiß nicht, ob ich seine Hände auf mir aushalten kann! Ich komme schon jetzt fast zum Höhepunkt, wenn ich nur darüber nachdenke. Die Vision ist obszön erotisch. Ich kann nicht glauben, wie ... geil ich bin, seit mich die Schwangerschaft ereilt hat. Ich glaube wirklich nicht, dass ich einfach ruhig liegen kann, während er seine Hände überall auf mir hat. Andererseits, wenn er bereit ist, seine Hände auf mir zu haben, vielleicht... Der Song endete schließlich und unterdrückte ihre Gedanken. Sie verabschiedeten sich. Sie waren beide froh, nach Hause zukommen. Es war nicht sehr spät, erst halb eins, aber sie hatten beide einen geschäftigen Tag hinter sich. Hermine wurde schneller müde, seitdem sie schwanger war.

"Wie fühlen Sie sich, Miss Granger?" fragte sie Professor Snape mit einem besorgten Ton in der Stimme.

"Müde, aber nicht krank, wenn es das ist, was Sie wissen wollen."

"Gut. Gehen Sie und machen Sie sich bettfertig und ich werde dann mit der Salbe zu Ihnen kommen. Ist das akzeptabel?"

Hölle JA! Komm und berühre mich, bitte. "Das geht in Ordnung, Professor."

Während Hermine ins Badezimmer verschwand, um sich das Gesicht zu waschen und sich für die Nacht vorzubereiten, stellte sie fest, dass er sich ebenfalls in seinem Schlafzimmer umzog. Ich mag es dazu auch noch bequem. Sie kam aus dem Bad in ihrem Standardpullunder und Flanellhosen, legte sich auf das Bett und wartete auf sein Kommen. Es dauerte nicht lange, bis sie ein Klopfen an ihrer Tür hörte. "Herein!" Hermine fühlte, wie sich ein Knoten in ihrem Bauch spannte, als sich die Tür öffnete.

Severus kam, einen Schlafanzug tragend, bestehend aus einer schwarzen Pyjamahose und einem Nachtshirt. Es war merkwürdig, aber ihr fiel auf, dass sie in dem ganzen Monat, seit sie hier lebte, noch nie seine Schlafbekleidung gesehen hatte. Merlin, hilf mir!

"So, legen Sie sich auf dem Bett zurück und entspannen Sie, Miss Granger. Es wird nicht lange dauern und dann können Sie schlafen."

Hermine schob ihren Pullunder etwas nach oben, zog die Flanellhosen ein bisschen nach unten und tat dann, was er ihr instruiert hatte. Sie schloss die Augen, um sich zu entspannen und schon fühlte sie eine federleichte Berührung auf ihrer Haut. Sie nahm nicht einmal wahr, dass ihr ein leises Wimmern entwich.

Severus bemerkte es. Es war all seiner Willenskraft zu verdanken, dass er das Mädchen nicht auf der Stelle nahm. Er setzte seine Bewegungen fort, wechselnd Druck anwendend und bewegte sich in einem größer werdenden Bereich über ihren Bauch.

Dann hörte er, "Severus, bitte." Es war so leise gesprochen, dass er es fast überhört hätte.

"Bitte was?" schnurrte er in ihr Ohr.

Daraufhin flogen ihre Augen auf. Sie hatte nicht gemerkt, dass sie laut gesprochen hatte, entschied sich aber, etwas ihrer Gryffindorcourage aufzubringen und antwortete ihm: "Berühre mich."

"Aber ich berühre Sie", sagte er zu ihr mit einem schelmischen Blick in den Augen.

Ihre Augen verließen keine Sekunde die seinen, als sie seine Hand nahm und dahinlegte, wo das Bedürfnis, berührt zu werden, am dringendsten war. Das war die Einladung, die er benötigt hatte. Behutsam ließ er seine Hand unter den Gummi ihrer Hosen rutschen und bewegte sie weiter langsam abwärts, ihr Zeit gebend, ihn zu stoppen, wenn sie wollte. Als sich erkennen ließ, dass sie dies nicht zu tun gedachte, entfernte er die Hose vollends und warf sie beiseite, bevor er sich neben sie legte.

Severus ließ seine Hand über ihren Oberschenkel und ihr Spitzenhöschen gleiten, sich selbst zulächelnd, als sie stöhnte und sich leicht unter seiner Hand wölbte. Er bewegte die Hand nach oben über ihren noch flachen Bauch bis zu ihren Brüsten. Sehr langsam legte er seine Finger über ihre Nippel, gerade genug, um sie zu verhärten und wurde mit einem weiteren Stöhnen belohnt. So reagiert sie auf mich! Er setzte das Streicheln ihrer Brüste fort und genoss es, wie sie in regelmäßigen Abständen keuchte und stöhnte. Bald waren seine Hände nicht mehr genug für Hermine und er fühlte sich hart werden als sie flehte: "Bitte!"

"Ganz mein Vergnügen", antwortete er mit heiserer Stimme lustvoll. Er senkte den Kopf und nahm eine Brustwarze in den Mund, die sensible Haut mit seiner Zunge leckend.

"Severus", stieß Hermine mit leichtem Keuchen aus, "das fühlt sich gut an."

Severus ließ kurz ihren Nippel frei und hob ein bisschen seinen Kopf, um sie anzuschauen. "Gefällt dir das, Hermine?" Er konnte nicht verhindern, dass in seiner Stimme ein wenig Angst schwang, Angst, in Kürze zurückgewiesen zu werden.

"Ja, Severus", hauchte Hermine, "sehr."

Er senkte den Kopf und wandte sich wieder ihrem anderen Nippel zu. Gleichzeitig wanderte seine Hand zu ihrem Slip. Seine Finger wirbelten über die Spitze und er wurde belohnt, als sie aufschrie und sich seiner Hand entgegenwölbte, um mehr zu bekommen. Er bedachte sie mit ein wenig mehr Druck und grinste als sie sich heftig auf dem Bett bewegte.

"Severus, ich will..." keuchte sie, "Ich möchte, dass…"

"Was, Hermine? Was ist es, was du willst? ", flüsterte er, ihre Augen fixierend.

"Ich will dich berühren ", wimmerte sie, "bitte…"

Severus hätte sich nicht vorstellen können, dass er noch härter werden könnte als er schon war, bis sie gefragt hatte, ob sie ihn berühren dürfe. Seinen eigenen Kontakt zu ihr nicht beenden wollend, erhob er sich auf seine Knie und rutschte nach vorn, so dass sie ihn erreichen konnte. Er stöhnte laut, als sie nach ihm griff und ihre Finger fest um seinen pulsierenden Schwanz durch den Stoff seines Schlafanzuges schloss. Es war schon lange her, dass er intim mit einer Frau war und er erkannte mit einiger Verlegenheit, dass er ohne viel Mühe nur von ihren Berührungen kommen könnte.

Unbewusst stieß er nach vorn, als sie ihn langsam und ein bisschen zögerlich rieb. Das Gefühl ihrer Hand auf ihm durch den Stoff seines Schlafanzuges war sehr erotisch und plötzlich wollte er nichts mehr als sich tief in sie zu schieben, ihr jungfräuliches Fleisch zu durchstoßen und seinen Samen ungehemmt in ihr zu verspritzen.

Er schüttelte sich in Gedanken und versuchte, sich wieder auf ihr Vergnügen zu konzentrieren. Allerdings je mehr er ihr gab, desto mehr gab sie ihm. Wandte er mehr Druck an oder beschleunigte sein Tempo, tat sie es auch. Severus fand sich in einem Kampf, um nicht zu kommen. Ihr Stöhnen und Wimmern trieb ihn an und er wollte die Magie seiner Finger arbeiten lassen, bevor er sich selbst in ihrer Hand verlor.

Dann hörte er sie flüstern, "Ich brauche dich so sehr."

Sein Herz schmerzte bei diesen Worten. Niemand hatte jemals so etwas zu ihm gesagt. Oh, er wusste, dass er es sich früher gewünscht hatte, aber er bezweifelte, dass er es jemals gebraucht hätte. Wiederum beschleunigte er seine Bewegungen und erhöhte den Druck und sie antwortete mit einem lustvollen Schrei.

Severus fand, so verlockend ihre Hand auch war, ihre zarten Schreie und ihr Wimmern gleichermaßen attraktiv. Hermine genoss offensichtlich seine Bemühungen, genauso wie er ihre 'Antworten' genoss. Er belohnte sie beide, indem er sie neuerlich zum Schreien brachte.

Kurz darauf keuchte Hermine in schneller Folge seinen Namen; ihre Hand umschloss ihn eisern und ihre Bewegungen wurden langsamer. Sie keuchte und stöhnte, krümmte sich unter seiner Hand und mit einem weiteren Schrei seines Namens, explodierte sie unter ihm. Er verlangsamte seine Bewegungen, um ihr Zeit zu geben, ihren Höhepunkt ausklingen zu lassen und während er dies tat, sah sie ihn wieder an und stöhnte, "Severus."

Die Enge, mit der ihre Hand seine Erregung umschloss und der Klang seines Namens brachten Severus um den Verstand und er spürte sich selbst die Grenze überschreiten und anspannen als eine Hitzewelle ihn durchfuhr. "Hermine", stöhnte er, während sie ihn hielt.

Er brach neben ihr auf dem Bett zusammen und zog sie in seine Arme, während beider Atem sich langsam wieder normalisierte.

Hermine kuschelte sich an Severus und stieß einen zufriedenen Seufzer aus. Ihr Traum war wahr geworden. Vielleicht sind die Dinge doch nicht so aussichtslos nach alledem, dachte sie, während sie in den Schlaf hinüber driftete.

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Severus zog seine Arme enger um die schöne Hexe und küsste sie auf den Kopf. Als er seine Augen schloss, filterte sich ein Gedanke durch den Dunst der Leidenschaft und Erschöpfung seinen Weg. Merlin, was habe ich getan?


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All unsere Freunde fanden es unheimlich, so nahe am Friedhof zu wohnen, doch wir mochten das. Ich habe noch immer viel für Friedhöfe übrig - sie sind eine großartige Fundgrube für Namen.
Joanne K. Rowling