
von -Viggo--
âIch tippe mal er ist wie immer bei seiner Freundinâ verkĂŒndete Lily und warf James einen bedeutsamen Blick zu.
Harry schien diese antwort aus seine wirren Gedanken zu reiĂen, denn er schritt sicheren Schrittes auf das Pult seines Sohnes zu und nahm aus der Untersten Schublade ein Pergament und schrieb eine kurze Nachricht darauf. Er schwang einmal seinen Zauberstab in einem perfekten Kreis ĂŒber die Pergamentrolle welche sofort danach in Flammen aufging, welche dem Schreibtisch jedoch nicht anzuhaben schienen.
âIch habe ihm bescheid gegebenâ sagte Harry mĂŒde, wie zur BestĂ€tigung flackerten die Flammen, diesmal nicht in dem mystischen Blau, sondern in dem âgewöhnlichemâ grĂŒn auf und eine jĂŒngere Version Harry Potters viel vor James FĂŒĂe der noch immer an dem Kamin stand. Sein Haar schien aus irgendeinem Grund noch zerwuschelter zu sein als sonst. Doch dieses Detail entging dem Rest der Familie denn die hatten andere Sorgen. Nachdem Albus Potter sich wieder aufgerichtet hatte und in die ernsten Gesichter der anderen Blickte, fragte er: âwas ist los? Was war so wichtig?â
âSetzt euch erstmal.â sagte er zu James und Albus und mit einem leichten Schnippen seines Zauberstabes erschienen zwei einfache HolzstĂŒhle jeweils einer zu linken und zur rechten von Lily, vor dem Pult. Nach dem die beiden saĂen, legte er die Fingerkuppen aneinander. Eine Angewohnheit die er mit der Zeit von einem alten Mentor abgeguckt hatte, und wirkte nun Ă€lter wie eh und je. *Die Fehler eines alten Mannes* dachte er nur. âWas wollt ihr wissen?â fragte er aber nur. âWieso?â war kam aus drei MĂŒndern, jedoch mit drei verschiedenen HintergrĂŒnden. Harry seufzte einmal aber fing nun in ruhigem Ton an zu sprechen: âNun, da ihr, wie ich annehme nicht alle aufgeklĂ€rt seit (dabei blickte er ins besondere Albus aber auch James an) werde ich erst einmal erzĂ€hlen warum wohl der GroĂteil von uns sich grade jetzt in diesem GemĂ€uer hier befindet.â Nach diesen Worten machte Harry eine kurze Pause um in die Gesichter seiner Kinder zu blicken welche unterschiedlicher nicht sein könnten: Lilys war von Trauer aber auch von Vorwurf durchzogen, Albus' Gesichtausdruck wurde von Neugier dominiert, jedoch bildete sich auch eine leichter Vorwurf darauf ab was aber auf das zurĂŒckzufĂŒhren schien was geschah bevor sein Vater ihm ein verkokeltes Pergament gesendet hatte, worin er also ziemlich unsanft unterbrochen wurde. James hingegen hatte lediglich eine Augenbraue hochgezogen, als schien er zu ahnen welches Geheimnis sich ihm nun offenbaren sollte. âNun jaâ, fing er an âLily hat wohl das herausgefunden was ich nie vor hatte euch zu erzĂ€hlen zum einen, nicht das ihr auf Falsche Gedanken kommt, sowohl aber auch weil ich euch sonst die ganze Wahrheit hĂ€tte erzĂ€hlen mĂŒssen. Da es nun eh zu spĂ€t ist kann ich auch mit der ganzen Geschichte rausrĂŒcken: Alles fing damit an, dass zu Voldemort erstem Aufstieg eine Prophezeiung erstellt wurde, welche im Grunde besagte das er ein Baby zu seinem stĂ€rkstem Gegner kennzeichnen wĂŒrde, und das nur dieser die Macht besĂ€Ăe ihn zu besiegen. Voldemort hatte jedoch nicht die ganze Prophezeiung gehört also wusste er nur das ein ihm ebenbĂŒrtiges Kind geboren wurde. Also begab er sich auf die suche nach diesem Kind.
Als er die kleine Familie gefunden hatte tötete er zuerst den Vater und danach die Mutter die ihn um Gnade fĂŒr ihr Kind angefleht hatte, nicht um sich selbst sondern nur um ihr Kind.â Harry machte eine kurze Pause, auch weil er selbst diese Brauchte, das Thema ging ihm doch nĂ€her als er gedacht hatte. Lily hatte auch schon wieder wĂ€ssrige Augen bekommen. Aber er erzĂ€hlte genauso ruhig weiter: âNach dem er die Mutter des grade mal ein Jahr alten SĂ€uglings getötet hatte, nahm er sich den Jungen vor. Es geschah jedoch das unfassbare, der Todesfluch prallte von dem Jungen ab und traf stattdessen Voldemort selbst, der Junge ĂŒberlebte mit nichts auĂer einer blitzförmigen Narbe auf der Stirn.â
âDie Kennzeichnungâ murmelte Lily. Nach einer kurzen Pause lehnte Harry sich zurĂŒck in den Stuhl, strich sich mit der linken Handy die Haare aus der Stirn, sie schien an einer Stelle etwas gerötet zu sein. Mit der anderen richtete er seinen Zauberstab auf diese Stelle, und begann irgendetwas in einer ihnen völlig unverstĂ€ndlichen Sprache zu murmeln.
Er hatte die vor Konzentration geschlossen. Kaum hatte er seinen Singsang beendet, stöhnte er auch schon auf uns klatschte sich mit der Flachen hat gegen die Stirn. Ein kleines Rinnsal Blut floss durch seine Finger und tropfte auf einen Verwandlungsaufsatz, der auf dem Schreibtisch lag.
Harry richtete erneut seinen Zauberstab auf seine Stirn, und zauberte sie somit frei von Blut.
Zum Vorschein kam eine blitzförmige Narbe, welche aber entgegen dem grade passiertem, nicht offen war, sondern schon Ewigkeiten verheilt zu sein schien. Die drei bekamen groĂe Augen. âDieser Tag wurde gefeiert, als der Tag an dem die Zaubererwelt durch ein Baby gerettet wurde. Und das Kind, Harry Potter, der Junge der Ăberlebte wurde berĂŒhmt fĂŒr etwas an das er sich nicht erinnern konnte. Ich habe jedoch von dem ganzen Trubel zu meinem GlĂŒck bzw. zu meinem Pech nichts mitbekommen. Mit 11 habe ich erfahren, dass ich ein Zauberer bin und meine Eltern nicht durch einen Autounfall starben wie ich bis dahin dachte, sondern umgebracht wurden. Meine Schulzeit war alles andere als Normal, immer wieder bin ich in Sachen hineingestolpert denen ich manchmal nur knapp mit dem Leben entkommen bin. In meinem vierten Jahr ist dann Voldemort wieder von den âTotenâ auferstanden (wobei er âTotenâ besonders betonte).â Er entschied sich seinen Kindern im Laufe der nĂ€chsten paar Tage einige seiner Erinnerungen zu zeigen, aussprechen konnte und wollte er diese nicht, zu tief steckten sie noch in seinen Knochen. Albus, James und Lily sahen ihren Vater entgeistert an, es war unmöglich Tote zu erwecken.
âIch werde euch spĂ€ter mehr dazu erklĂ€ren. Ich habe mich also nach meinem sechsten Jahr auf die suche nach âVoldemortâ gemacht (was ihn wieder fragende Blicke bescherte, aber er tat diese mit einer Handbewegung ab die so was wie âspĂ€terâ bedeutete) und ihn schlieĂlich in der GroĂen Halle Hogwarts' gestellt und vernichtet.
Ihr könnt euch sicher denken was fĂŒr ein Trubel von da an um mich stattfand. Deshalb haben deine Mutter und ich erstmal entschieden unterzutauchen, und das ihr weit weg von dem ganzen aufwachst, ungeblendet von dem wissen was euer alter Herr getan hat, und ich hoffe ihr versteht die grĂŒnde eines besorgten Vaters. Ich hatte auch schon Stress deswegen mit eurer Mutter, sie will immer von mir, dass ich es euch sage, auch sie weiĂ nicht alles. Und einiges werde ich auch mit in mein Grab nehmen, zu gefĂ€hrlich sind sie fĂŒr die Ăffentlichkeit.â Nach diesen Worten herrschte erstmal Stille in James BĂŒro.
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