
von Ginny_93
Soooooooooo... JA, ich habs GEWUSST, dass ich mehr als einen Kommentar bekommen werde ;) als aller erstes vielen, vielen Dank dafür !!
@ Draco__Malfoy: ja, Hermine und Draco sind jetzt wieder RICHTIG zusammen ;) wird in diesem Kapitel auch noch mal besonders deutlich...
@ hermine-lily: na dann lass ich dich mal nicht mehr warten ;)
@ Miss Narzissa: jaa, es war leider tatsächlich ungewöhnlich doof kurz :) dafür wird das jetzt wieder gut gemacht... ich dachte mir, ich schaff Ron noch aus der Welt und komm dann zu dem, wo ich weiß was ich schreiben möchte... da Ron jetzt weg ist, mach ich n kleinen Sprung und auf geht’s mit dem, was ich schon so lange plane :P
@ all: ich muss dazu noch einmal an alle sagen, dass ich das ständige hin und her nicht mehr beschreiben kann... deswegen wird jetzt ein etwas größerer kleiner Sprung gemacht xD ich denke es ist an der Zeit, dass die beiden endlich...
Endlich !!
Die Wochen vergingen. Mittlerweile war es sogar schon drei Monate her, dass Ron gegangen war. Draco und Hermine lebten wieder zusammen. Die beiden waren so glücklich wie noch nie. Die Zeit hatte mittlerweile tatsächlich alle Wunden geheilt, sie hatten beide wieder vollstes Vertrauen zu einander aufgebaut. So kam es dazu, dass Draco sich so seine Gedanken machte. War es vielleicht jetzt genau der richtige Zeitpunkt, den Schritt zu wagen? Erneut? Er war sich nicht sicher. Er liebte Hermine, dies stand außer Frage. Doch ob es schon an der Zeit dazu war?
Hermine jedoch machte sich keine Gedanken. Sie wollte Draco nie wieder verlieren, nie wieder einen Fehler machen. Sie wusste, sie würde sich nie wieder von ihm trennen. Und sie wusste, dass sie ihr restliches Leben auf jeden Fall mit ihm verbringen wollte. Doch ob er dies genau so sah... Sie hatte ihn „damals“ sehr verletzt. Sie wusste nicht, ob er es ihr je verzeihen würde. Wenn sie geahnt hätte, dass Draco ihr schon so lange verziehen hatte...
An diesem Tag, es war ein Samstag, wachte Hermine sehr spät auf. Draco lag wach neben ihr. Sie drehte sich auf die Seite und lächelte ihn an. „Guten Morgen“, nuschelte sie. „Guten Morgen, mein Engel“, sagte Draco und strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht. Er grinste sie an. „Wie spät ist es?“ Jetzt grinste er noch mehr. „Oh, wenn du mich schon so fragst...“, begann er. Er beugte sich vor, gab Hermine einen sanften Kuss und blickte ihr wieder tief in die Augen. „Es ist halb zwei.“ „WAS???“, schrie Hermine geschockt. „Ich kann unmöglich so lange geschlafen haben. Was haben sie mir in mein Getränk gegeben? Wie haben sie mich verführt?“ Draco grinste bei jedem ihrer Worte immer mehr. „Oh, jetzt wo sie es heraus gefunden haben... Es war ein Liebestrank. Gott sei dank konnte ich sie noch bremsen, Hals über Kopf bei mir mit in die Wohnung ziehen zu wollen, ich dachte schon, meine Freundin könnte das alles mit bekommen.“ Die beiden lachten laut auf. Schließlich stand Hermine auf. „Wohin flüchtest du denn?“, fragte Draco gespielt beleidigt. „Ins Badezimmer. Ich werde ein Bad nehmen. Ob ich da sicher bin, weiß ich nicht, aber einen Versuch ist es ja wert.“ Gesagt – und futsch. Draco hatte natürlich verstanden, sprang grinsend auf und hechtete ihr hinterher ins Badezimmer.
Hermine saß am Tisch in der Küche und las die Zeitung. Ungefähr 7 Stunden später als gewöhnlich. Draco betrat das Zimmer fertig angezogen. Sogar die Schuhe hatte er an. „Wohin willst du denn?“, fragte Hermine ihn skeptisch. „ich dachte, ich geh ein bisschen in die Winkelgasse. Ein bisschen rumgucken, weißt du?“, nuschelte er als Antwort dahin. Hermine zog eine Augenbraue hoch und blickte ihn an. „Seit wann gehst du einfach mal so zum ‚rumgucken’ in die Winkelgasse?“ „Seit... äh... seit ich... weiß, dass... dort ein neuer Laden geöffnet hat. Da wollte ich mal gucken, es scheint Dinge dort zu geben, die ich glaube, dass wir sie gut gebrauchen könnten.“ Er war rot angelaufen und hatte total gestottert. Spätestens jetzt wusste Hermine, dass er log wie gedruckt. Wenn Draco Malfoy rot wurde, war ihm irgendetwas sehr peinlich – oder er log. Nun schwiegen beide. Bis Hermine die Stille unterbrach. „Aha. Ich denke mal es soll vermutlich etwas für die Wohnung sein, oder?!“ Draco, der merkte, dass Hermine ihm gerade bei seiner eigenen Ausrede half, wurde noch röter und nickte ruckartig den Kopf. „Jaa... jaa, genau, etwas für die Wohnung.“ Damit gab er Hermine schnell einen Kuss auf die Wange und war schneller verschwunden, als sie ‚Tschüß’ sagen konnte.
Er ging langsam die Winkelgasse entlang. Irgendwo musste doch dieses Geschäft sein. Ihm wurde gesagt, wenn er jetzt rechts und dann ein paar Meter gerade aus... Und da war es. Draco betrachtete sich das Geschäft von außen ganz genau. Gute Qualität sollten die Sachen wohl haben. Dann trat er ein und blickte sich um. Nach einigen Blicken merkte er schnell – hier konnte er sich blicken lassen. Ob er hier das richtige finden würde? Er ging näher an die ausgelegten Waren und betrachtete einige mehr als genau. Und da fand er es. Genau das richtige.
Zu Hause angekommen, bemerkte Draco recht schnell, dass Hermine nicht hier war. Vielleicht war sie bei Ginny oder so. Ob er es heute schon wagen sollte?
Sie saß im Wohnzimmer. Ihr war langweilig. Sie hatte noch einige Reststunden des Tages über. Sie könnte etwas unternehmen, so wie auch Draco etwas unternahm. Sie überlegte. Sie könnte zu Ginny und Harry gehen. Ob die wohl Zeit für sie hätten? Ohne weiter darüber nach zu denken, stand sie auf und ging eiligen Schrittes aus der Wohnung und apparierte in einer Nebenstraße zu Ginny.
Diese öffnete ihr strahlend die Tür. „Hermine!!“ Sie umarmte sie heftig und Hermine fiel fast hinten über. „Ginny“, lachte sie, „wir haben uns gerade mal zwei Wochen nicht gesehen und du umarmst mich, als wär ich mit 15 ausgewandert.“ Ginny blickte sie peinlich berührt an. „’tschuldige. Harry ist nur heute mit dem Kleinen unterwegs... Und deswegen bin ich hier allein. Und da freu ich mich halt, wenn ich auf einmal doch etwas zu tun habe.“ Nun strahlte sie. „Ich wusste ja nicht, ob man dich und Draco momentan stören kann, beziehungsweise darf“, schloss sie grinsend. Hermine knuffte ihr in die Seite. „Wollen wir vielleicht in rein gehen? Es ist so ungemütlich hier...“, bemerkte Hermine witzelnd. Ginny blickte sie geschockt an. „Ach du meine Güte, wo sind meine Manieren geblieben, na los, husch husch, schnell hinein ins Heim!“
„Und das hat er wirklich gesagt? Na der ist ja lustig drauf. Was er wohl kaufen wollte?“ Hermine hatte Ginny von Dracos Verhalten und Aussagen berichtet. Nun spekulierten sie eifrig, was Draco wohl vorhatte. „Also, wenn er dich in den nächsten Tagen zum Essen oder so einlädt, dann hat er nichts für euch sondern für dich gekauft“, sagte Ginny. Hermine nickte. Damit konnte Ginny recht haben. „Und wenn nicht? Vielleicht wollte er auch gar nichts kaufen, sondern einfach nur für sich sein. Vielleicht nerve ich ihn? Oder vielleicht hat er ne andere? Oh mein Gott, ich sollte schnell zurück. Was, wenn er sie mit zu uns nimmt, weil ich nicht da bin?“ Hermine wurde ganz hysterisch. Ginny blickte sie bewundernd an. „Also Hermine, wie du dir so einen Quatsch zusammen reimen kannst, das ist ja einmalig.“ Sie blickte Hermine mit großen Augen an. Diese jedoch griff neben sich aufs Sofa und packte ein Kissen, welches sie nun in Ginnys Gesicht warf. Diese lachte und schmiss ein anderes Kissen zurück. So entstand eine lustige Kissenschlacht zwischen den beiden – wohlbemerkt erwachsenen – Frauen. Aber auch dieses Spiel endete irgendwann. Die beiden tranken gemeinsam noch einen Tee, bis Hermine erschrocken bemerkte, dass es schon recht spät war. Draco dürfte schon seit circa zwei Stunden wieder zurück sein. Also verabschiedete sie sich von Ginny und eilte nach Hause, zurück zu ihrem Draco.
Als Hermine die Wohnung betrat, war es überall dunkel. Ob Draco immer noch nicht da war? Sie ging in die Küche und ihr blick fiel auf einen kleinen Zettel.
Mein lieber Schatz, Hermine,
Bitte komm doch, wenn du dies gelesen hast,
zum Park hier um die Ecke. An „unserem“
Platz warte ich auf dich!
Ich liebe Dich über alles!!
Dein Draco <3
Hermine drehte sich blitzschnell um und schoss wieder aus der Wohnung heraus. Was Draco wohl nun schon wieder vor hatte?
Als sie im Park ankam, beeilte sie sich und ging schnellen Schrittes in Richtung „ihres“ Platzes. Als sie um die Ecke bog, nach der man die Bank und die Rasenfläche genau sehen konnte, stockte ihr der Atem. Überall standen Kerzen und bildeten einen Kreis. In diesem Kreis standen ein Tisch und zwei Stühle. Als sie näher heran trat, sah sie, dass überall rote Rosen verstreut waren. Die Tischdecke war weiß mit gold verziertem Rand, wie auch die Teller, Gabeln und alles andere. Hermine bemerkte schnell, dass jemand wohl einen Anti-Mücken-Zauber angewendet hatte, denn es flog kein einziges Tierchen durch die Gegend. Doch wo war Draco? Er stand nirgends. Oder etwa doch? Hermine blickte hinter sich. Auch dort war er nicht. Sie dachte schon, er wäre vielleicht gegangen, als sie auf einmal einen Zettel auf dem Boden erscheinen sah. ‚Würdest du bitte endlich deine Augen schließen und dich überraschen lassen?’ Hermine musste grinsen. Sie schloss die Augen und wartete. Auf einmal spürte sie eine Hand auf ihrer Wange und sie erschauderte leicht. Sie fing an zu zittern. Sie war aufgeregt. Draco entging dies natürlich nicht. „Aufgeregt?“ „Und wie“, antwortete sie ehrlich. Dies entlockte Draco ein Grinsen, doch Hermine hatte ihre Augen immer noch geschlossen, um den Moment vollkommen auszunutzen und einfach nur glücklich zu sein. Noch immer wusste sie nicht, was Draco wohl vorhaben könnte. Sie war einfach nur so froh, ihn jetzt gerade bei sich zu haben. „Du darfst die Augen wieder öffnen.“ „Wie gütig“, lies Hermine sarkastisch als Antwort hören und grinste ihn an. Draco beugte sich ganz langsam zu ihr hinunter und berührte ihre Lippen nur mit den seinen. Es war kaum ein Kuss und doch war es so viel mehr als einer. Er löste sich wieder von ihr und blickte ihr tief in die Augen. Dann sah er an ihr herunter. Sie hatte ganz normale Sachen anbehalten, natürlich, bei der Eile. Doch um sein Vorhaben zu perfektionieren, hatte er schon an so etwas gedacht und ein wunderschönes, weißes Kleid besorgt. Er selbst trug einen Anzug. „Mam, ich glaube ihre Kleidung ist hier nicht zulässig“, scherzte er. „Ach, soll ich sie ausziehen?!“, sagte Hermine grinsend und setzte schon vortäuschend Hand an ihre Jacke, als Draco ihre Hand festhielt und flüsterte „Nein, ich denke dazu wird später noch genug Zeit sein.“ Hermine lief bei dem Klang seiner Stimme ein Schauer über den Rücken und sie bekam eine Gänsehaut. Sie schloss die Augen. Wenige Sekunden später spürte sie, dass irgendetwas sich verändert hatte. Sie blickte Draco an und senkte dann ihren Blick an sich hinunter. Sie hatte ein wunderschönes, eng anliegendes Kleid mit goldenen Bestickungen an. Passend zur Tischdecke und zu allem anderen, was zu dieser wunderschönen Überraschung gehörte. Sie lächelte ihn an und er führte sie zu dem Tisch. Sie setzten sich und auf einmal erschien etwas zu essen. So aßen die beiden erst einmal gemeinsam etwas als kleine Stärkung. Viel bekam keiner der beiden herunter. Sie blickten sich immer wieder mit verliebten und sehnsuchtsüchtigen Blicken an. Irgendwann hörten dann beide auf zu essen und hielten einfach nur noch auf dem Tisch Händchen. Irgendwann ergriff Draco das Wort. „Ich denke du kannst genau so wenig weiter essen wie ich.“ Hermine nickte schwach. Sie war so überwältigt von dem was bisher schon geschehen war, sie wusste gar nicht, ob sie noch mehr vertragen konnte. Auf einmal stand Draco auf und zog sie mit sich auf die Beine. Dann verschwanden der Tisch und die Stühle und zurück blieb ein Teppich aus Rosen. Hermine stiegen schon Tränen in die Augen, als Draco sich direkt vor sie hin stellte, doch als er dann auf die Knie vor ihr ging, war es für sie sehr schwer, alle Tränen zurück zu halten. Jetzt wusste sie, was nun kam. Sie blickte Draco abwartend ab, welcher sie noch einmal ganz genau betrachtete. Er hatte immer noch Angst, es könnte zu früh dafür sein. Angst, dass sie ihn nicht wollte. Angst, dass sie ihn wieder so verletzen würde. Doch dann begann er zu sprechen.
„Hermine. Meine Hermine. Wir haben schon so viel durchgemacht. Weißt du, die letzten Wochen, die letzten Monate, die letzten Jahre. Sie waren das wunderschönste in meinem Leben. Ich bin so froh, dich gefunden zu haben, ich weiß gar nicht, wie ich jemals ohne dich an meiner Seite sein konnte. Jeden Morgen bin ich auf ein neues dankbar, so sehr dankbar, dass es dich gibt. Ich weiß, es gab bisher sehr... sehr viele Komplikationen. Und ich weiß, wir waren schon mal an diesem Punkt. Doch diesmal habe ich das Gefühl, ist es doch etwas ganz anderes. Ich habe das Gefühl, es geht gar nicht mehr anders, als dass wir es dieses mal schaffen. Zusammen. Hermine, ich liebe dich mehr als mein eigenes Leben. Ich würde sterben für dich, wenn ich es müsste.“ Er holte ein kleines Kästchen aus seiner Hosentasche und öffnete es. Zum Vorschein kam ein wunderschöner Ring. Er war nicht sehr protzig. Er hatte einen kleinen Diamanten und war ansonsten schlicht gold. Hermine weinte seit seinem dritten Wort stumme Tränen. Nun brach ein kleine Schluchzen aus ihr heraus, doch sie versuchte sich zurück zu halten. Sie wollte diesen – absolut perfekten – Moment nicht zerstören. Unter keinen Umständen. Und nun sprach auch Draco weiter. „Deswegen frage ich dich heute, hier, jetzt, ob du, Hermine, mich heiraten möchtest.“ Er hatte den Ring aus dem Kästchen geholt und hielt ihn so, dass Hermine ihm nur seine Hand reichen musste, damit er ihn ihr anstecken konnte. Und genau dies tat sie. Er strich den Ring auf ihren Finger und auf einmal begann eine Schrift zu leuchten. ‚Hermine, ich liebe dich. Dein Draco.’ Und nun brach alles aus Hermine heraus und sie stürzte sich auf Draco und küsste ihn. Küsste ihn so leidenschaftlich wie noch nie in all ihrer gemeinsamen Zeit. „Ja, Draco“, flüsterte sie zwischen zwei Küssen, „ja, ich will dich heiraten.“ Und genau in diesem Moment schoss allen beiden der selbe Gedanke durch den Kopf: ‚Endlich !!’
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...heiraten !! haha :P naa, wer hat schon vorher gemerkt, was Draco in dem geheimnisvollen Laden gekauft hat?!? Nun ja, ich hoffe euch hat das Chap gefallen und ich bekomm dieses mal NOCH MEHR Kommis... ich glaube nämlich, dass diese FF ansonsten recht kurz wird, hab dadurch, dass ich so selten Kommentare bekomme, irgendwie n bisschen das Gefühl, eich gefällt die Geschichte vielleicht nicht mehr... und für wen schreib ich’s, wenn nicht für euch?! ;)
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