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Fanfiction

life after the war - Farewells

von Lilian84

Also mal wieder lieben Dank für die Kommis.
Mal ein Apell an alle Schwarzleser: Bitte bitte hinterlasst mir einen Kommi. Mir fehlt sonst die Motivation zum Weiterschreiben. Und ich weiß immer noch nicht, wie ich ein Bild an die ff anhängen kann. Please help!!!!!
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Als Harry mit Ginny den Fuchsbau betrat, fand er auf der einen Seite das übliche Chaos vor, dass bei den Weasleys herrschte, kurz bevor sie irgendwo hin aufbrachen. Auf der anderen Seite herrschte eine seltsam wirkende, ruhige und gedrückte Stimmung. Mr. Weasley sah die beiden zuerst und nickte Harry nur kurz zu. George saß am Küchentisch und starrte das Holz der Tischplatte an. Percy und Charlie standen in der Ecke und schwiegen sich an. Bill saß mit Fleur ebenfalls am Küchentisch und starrte geradeaus. Ron und Hermine kamen gerade Hand in Hand die Treppe herunter. Hermine kam strahlend auf ihn zu und umarmte ihn herzlich. Über ihr Gesicht liefen Tränen und ihre Augen waren stark geschwollen. Harry beobachtete die anderen Weasleys. Alle trugen schwarze Umhänge und wirkten, genau wie Ginny, sehr blass. George wirkte fast ein bisschen grünlich und sah aus, als müsste er sich gleich übergeben. Molly Weasley kam gerade leicht abgehetzt wirkend in die Küche. Sie ging zu ihren drei Söhnen, die in der Ecke standen und überprüfte den Sitz der Umhänge. Das Gleiche tat sie bei Ron und als sie Ginnys Kleidung prüfen wollte, fiel ihr auf, dass Harry anwesend war. “Harry, schön dass du da bist. Dann können wir ja los. Du siehst blass aus. Isst du denn auch genug? Nach der Beerdigung findet bei uns im Garten noch ein Essen statt, da kannst du dir dann so richtig den Bauch voll schlagen, ja?” sie zwang sich zu einem Lächeln. Ohne seine Antwort abzuwarten wandte sie sich George zu. “Kommst du George? Wir müssen los.” George zuckte nur mit den Schultern. Hilfe suchend blickte sich Mrs. Weasley zu ihrem Mann um. Dieser ging auf seinen Sohn zu. Legte ihm den Arm um die Schultern und zog ihn hoch. Gemeinsam verließen sie das Haus. Harry wollte sich erst etwas zurück fallen lassen, damit die Familie zusammen sein konnte, aber Ginny ließ das nicht zu. Sie klammerte sich an ihn, damit er gar nicht erst woanders hin konnte.
“Wo findet die Beisetzung statt?” flüsterte Harry Ginny zu. “In Hogwarts. Die Feier findet dort statt. Aber das Grab wird dann bei uns im Dorf sein.”, “Warum denn das?” Harry begann zu frösteln, dass er so schnell wieder zu dem Ort der Schlacht kommen würde, hätte er nicht gedacht. War er schon bereit dafür? “Peeves! Er hat Professor McGonagall gefragt, ob sie uns darum bitten würde. Er sagte Fred und George waren ihm die liebsten Schüler, die je in Hogwarts waren und er will sich auch von Fred verabschieden. Und da er das Gelände von Hogwarts nicht verlassen kann, wegen dem Geheimhaltungsabkommen gegenüber den Muggeln, denn die können zwar keine richtigen Geister, aber Poltergeister sehen, lassen wir die Trauerfeier dort veranstalten.”
Harry nickte nur und ging schweigend weiter. Nachdem sie die Appariergrenze passiert hatten, drehte er sich mit Ginny am Arm, da sie noch nicht appaarierein konnte. Alle tauchten nacheinander in Hogsemead wieder auf. Nachdem sich Mr. Weasley vergewissert hatte, dass alle da waren, gingen sie gemeinsam den Weg zum Schlossportal hinauf.
Wieder war Harry überrascht von den vielen Menschen, die anwesend waren. Die gesamte DA hatte sich wieder versammelt. Alle Lehrer aus Hogwarts waren da. Die Geister der einzelnen Häuser, Freds Tante Muriel und Peeves, der traurig über die Köpfe der anderen schwebte. Ab und zu ließ er einen Wasserballon auf die Häupter einiger Gäste fallen. Diese sprangen dann empört auf und beschimpften ihn. Er sagte dann immer “Fred hätte sich schief gelacht.”
Die Trauerrede wurde von Professor McGonagall geführt. Sie stand schon am Rednerpult und wartete darauf, dass sich alle hinsetzten. Die Familie Weasley ging zur ersten Reihe, die für die Familie reserviert war. Hermine ließ Ron los und wollte sich in eine mittlere Reihe setzen. Harry tat es ihr nach. Molly Weasley, die sich bereits gesetzt hatte und nun sah, das ihre beiden jüngsten ohne sie beide zur vorderen Reihe kam, sprang auf und suchte nach Harry und Hermine. “Seid nicht albern, ihr beiden, und setzt euch vor zu uns. Ihr zwei gehört doch genauso zu unserer Familie und ich will, dass die Familie zusammenbleibt.” Sie schluchzte auf. Harry stiegen die Tränen in die Augen. Mrs. Weasley hatte zwar bereits schon früher gesagt, dass er wie ein Sohn für sie sei, aber dass sie an dieser Aussage festhielt, auch nachdem Fred in der Schlacht gestorben war - die Schlacht, die eigentlich seine war. Auch Hermine brach in Tränen aus und stürzte auf Mrs. Weasley zu und umarmte sie. Beide Frauen lagen sich heulend in den Armen. Es vergingen Minuten bis sie sich voneinander trennten und wieder nach vorne liefen. Harry trottete den beiden hinterher und setzte sich neben Ginny.
Professor McGonagall begann mit ihrer Ansprache. “Wir haben uns heute hier zusammengefunden, um eine der größten Persönlichkeiten, die diese Schule je gesehen hat, zu verabschieden“ dabei machte sie eine ausschweifende Handbewegung zum Schloss herüber. “Fred Weasley hat gemeinsam mit seinem Bruder George die Lehrergemeinschaft auf Trab gehalten. Keine Strafe konnte ihnen Einhalt gebieten. Ihren größten Clou haben sie sich aber einfallen lassen, als sie eine gewisse Lehrerin für Verteidigung gegen die dunklen Künste nicht - um es gelinde auszudrücken – gemocht haben und sich dann mit einem gewaltigen Feuerwerk hier aus Hogwarts verabschiedet haben.” Allen den Schülern, die damals mitbekommen hatten, wie sie Umbridge damals bloß gestellt hatten, wurde durch diese Erinnerung ein Lächeln auf ihr verheultes Gesicht gezaubert. “Als Andenken an diese Glanzparade ist heute noch ein kleiner Teil des Sumpfes im dritten Stock zu bewundern, den wir nicht weggezaubert haben. Fred ist nun im Kampf gestorben und jeder, der ihn kannte weiß, dass er wenn er schon so früh sterben musste, als Kämpfer sterben wollte.” Harry weinte stumme Tränen und sah weiter zu Professor McGonagall, die langsam vor seinem Blick verschwamm. Ginny klammerte sich an seinen Arm und vergoss ebenfalls stille Tränen. Hermine schluchzte dagegen laut an Rons Schulter und dieser starrte nur traurig auf das Gras vor seinen Füßen. Mrs. Weasley versuchte erst gar nicht ein Schluchzen zu unterdrücken und klammerte sich an den Ärmel von Mr. Weasley. Percy und Charlie weinten auch leise vor sich hin. Fleur, die an Bills Seite saß, tupfte sich immer wieder mit einem feinen Taschentuch über die Augen, während Bill versuchte, die Fassung zu bewahren, was ihm nur schwer gelang, da auch er sich immer wieder mit der Hand über die Augen fuhr. Für George gab es nun kein Halten mehr und er stürzte vor zu Freds Sarg. “Wie konntest du Schwachkopf mich nur alleine lassen? Wir hatten doch immer alles zusammen gemacht und hier hast du den Helden gespielt und mich einfach zurückgelassen.” er trommelte auf den Sarg ein und schluchzte laut. Die Menge der Leute war geschockt von dem Schauspiel, was sich ihnen bot. Mr. Weasley sprang auf, genauso wie Ron, Charlie, Bill und Percy. Gemeinsam versuchten sie George vom Sarg wegzuziehen, doch dieser wehrte sich mit all seinen Kräften. “Nein lasst mich, ich will bei ihm bleiben. Ich kann nicht ohne ihn.” Alle waren viel zu bestürzt um zu Handeln. Sie standen da und beobachteten George wie er auf den Sarg seines toten Zwillingsbruders einschlug. Nachdem mehrere Minuten vergangen waren, weinte George nur noch stumm und ließ sich von seinen Brüdern und seinem Vater zurück auf seinen Platz führen.
McGonagall, die über die eben erlebte Szene ebenso geschockt war, wie die anderen, schloss rasch ihre Rede ab und mit einem Schlenker ihres Zauberstabs verschwand Freds Sarg und wurde magisch auf dem Friedhof nahe des Fuchsbaus beigesetzt. Sie endete mit den Worten “Wir werden dich immer in unseren Herzen tragen, Fred.”
Ziemlich schnell löste sich die Trauergemeinde auf und auch die Familie Weasley kehrte mit Hermine und Harry in den Fuchsbau zurück. Alle versammelten sich im Garten der Weasleys und langten ordentlich am Buffet zu, dass aufgestellt wurde. George ging sofort hinein und schloss sich in sein Zimmer ein. Harry beschloss noch eine Weile bei Ginny zu bleiben. Die letzten Beerdigungen des Tages begannen zwar direkt im Anschluss an Freds Beisetzung, aber er hatte ja den Zeitumkehrer, jetzt wollte er nur in ihrer Nähe sein. Er fragte sie, ob sie einen Spaziergang mit ihm machen würde und als sie dies bejahte, gingen sie hinaus auf den Hügel, auf dem sie auch immer wieder Quidditch gespielt hatten. Harry zog Ginny in seine Arme. “Wie geht es dir?” Sie zuckte nur mit den Schultern. “Glaubst du George wird je wieder der Alte sein?” wisperte sie nach einer Weile. “Ich weiß es nicht.” sagte Harry ehrlich. Er setzte sich mit ihr an einen Baum und hielt sie weiter fest im Arm. Ihm war schwindelig und er musste sich zwingen die Augen offen zu halten, aber das interessierte ihn jetzt nicht weiter, er würde Ginny jetzt nicht alleine lassen. Sie saßen eine ganze Weile so da und lauschten dem Vogelgezwitscher über ihren Köpfen. Plötzlich stand Ginny auf “Wir müssen zurück. Die machen sich bestimmt schon Sorgen wo wir denn sein mögen.Wir sind ja schon gut eine Stunde hier draußen.” “Geh schon mal vor.” sagte Harry “Ich komme gleich nach.” “Kann ich dich auch allein lassen? Du machst doch keine Dummheiten, oder?” “Nein, natürlich nicht, ich bin gleich bei dir. Ich brauche nur noch ein paar Minuten.” “Okay, dann bis gleich.” und nachdem Ginny ihm einen Kuss auf die Lippen gehaucht hatte, drehte sie sich um und ging zurück zu ihrer Familie. Als sie außer Sicht war, holte Harry den Zeitumkehrer hervor und stellte ihn eine Stunde zurück.
Dann drehte er sich und ging auf die Beisetzung von Jean Foster, eine Ravenclaw, die in Harrys Jahrgang war. Auch sie hatte sich an der Schlacht von Hogwarts beteiligt und dabei ihr Leben gelassen. Es war eine sehr bewegende Trauerrede, die Professor McGonagall gehalten hatte. Harry nutzte wieder den Zeitumkehrer und ging dann zur Beisetzung von Severus Snape. Er versteckte sich unter seinem Tarnumhang und ging auf den Friedhof. Er war überrascht, dass dieser leer war. Keiner war gekommen, um sich von ihm zu verabschieden. Der Kleine Zauberer mit den büscheligen Haaren stand am Rednerpult und prüfte seine Uhr. Als er Anstalten machte, den Sarg verschwinden zu lassen ohne vorher einige Worte gesagt zu haben, zog sich Harry den Umhang vom Kopf. Der Zauberer war sichtlich überrascht ihn zu sehen. “Mr. Potter, sie hier?” “Ja, ich wollte mich von Professor Snape verabschieden. Darf ich ein paar Worte sagen?” Der kleine Mann sah ihn irritiert an, fasste sich dann aber wieder schnell und sagte “Natürlich!” Harry trat an den Sarg heran und sprach so leise, dass der Zauberer ihn unmöglich hören konnte. “Ich wünschte, Sie hätten von Anfang an gezeigt, dass wir auf derselben Seite stehen. Dann hätten wir uns vermutlich eine Menge Ärger erspart und ich müsste jetzt nicht auf ihrer Beerdigung der Einzige sein. Hätte ich es doch eher gewusst. Es tut mir leid, dass ich sie als Feigling beschimpft habe. Sie sind der Mutigere von uns beiden. Ich hoffe sie finden dort, wo auch immer sie sind, ihren Frieden.” Damit wand sich Harry wieder dem Zauberer zu und bedankte sich dafür, dass er noch etwas sagen konnte. “Gern geschehen Mr. Potter.” Mit einem Schlenker des Zauberstabes, verschwand der Sarg und an seine Stelle trat ein Grabstein mit dem Namen Severus Snape.
Harry ging vom Friedhof weg, warf sich wieder seinen Tarnumhang über und versuchte eine Stelle zu finden, von der aus er apperieren konnte. Es war gar nicht so einfach. Harry hatte das Gefühl, dass er kaum vorwärts kam. Er fühlte sich immer weniger in seinem Körper. Er hatte das Gefühl nur noch zu schweben. Klare Gedanken fassen, konnte er kaum noch. Mit größter Anstrengung benutzte er den Zeitumkehrer und apparierte zu der Beisetzung von Tonks und Remus Lupin.
Als er ankam, sah er sofort Andromeda Tonks, die ein Baby auf dem Arm trug. Harry nahm an, dass es sich um seinen Patensohn Teddy handelte. Das war nun das erste Mal, dass er ihn sah, bei der Beerdigung von seinen Eltern. Vor Harrys Augen tauchte das Bild aus seinen Träumen auf, in dem Tonks und Lupin ihm, um ein Gitterbettchen stehend, vorwurfsvolle Blicke zugeworfen hatten. Harry schüttelte und setzte sich unter einen Baum, der links neben dem Rednerpult stand. Diesmal führte Kingsley die Ansprache, aber er konnte ihm nicht zuhören. Er starrte abwechselnd von den beiden Särgen zu Teddy und zurück. Die volle Wucht seiner Schuld traf ihn. Er schluchzte immer wieder auf, doch keiner hörte ihn. Er saß noch als schon alle Gäste gegangen waren und stierte nun nicht mehr auf die Särge sondern auf den Grabstein. Darauf stand “Hier liegen Nymphadora und Remus Lupin. Sie starben, als sie für eine bessere Welt für ihren Sohn gekämpft hatten.”
Als schon die Nacht hereinbrach, kam er langsam wieder auf die Beine. Er musste zurück zu Ginny, er konnte sie nicht schon wieder verletzen. Er zog den Zeitumkehrer aus der Tasche, drehte ihn zweimal und apperierte dann mit größter Anstrengung sich zu konzentrieren, zu dem Hügel beim Fuchsbau. Obwohl es schon dunkel war und Ginny sich bestimmt schon Sorgen machte, wo er so lange blieb, ging er zu dem Baum und setzte sich. Er musste noch einen Moment ausruhen. Es drehte sich alles um ihn herum und ihm war schlecht. Er hatte gehofft, dass er sich besser fühlen würde, wenn er sich bei allen Opfern persönlich verabschiedet hätte, aber dem war nicht so. Er fühlte sich schlecht jetzt da ihm das Ausmaß der Tragödie erst wirklich bewusst geworden war. Er stand auf. Er war ziemlich wackelig auf den Beinen, aber er hatte Ginny versprochen, dass er gleich nachkommen würde. Er legte den Tarnumhang ab und machte sich langsam auf den Weg. Er schwankte immer mehr, die Welt wollte einfach nicht aufhören sich zu drehen. Als er am Gartentor des Fuchsbaus kam, wurde ihm schwarz vor Augen. Er versuchte sich am Holz des Tores festzuhalten. Wie aus weiter Ferne hörte er Ginny seinen Namen rufen. Er konnte nicht antworten, er hatte das Gefühl, dass er sich übergeben müsste. Dann versank alles in schwarz und er schlug ungebremst auf das Gras auf.


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