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Fanfiction

life after the war - Consequences

von Lilian84

Hallo ihr Lieben. Wieder mal vielen Dank für die Kommis. Habt ihr das eigentlich gesehen, dass wir auch einen Leser aus Afghanistan haben? WOW wie geil ist das denn.
@die Neue: vielen Dank für die Weiterleitung und die Übermittlung der Kommis.
@den Leser aus Afghanistan: Wir hoffen, dass du bald wieder heim kommen kannst.
Und an alle anderen Kommischreiber, Ich freu mich auf jeden weiteren Kommi von euch.
Viel Spaß beim lesen.
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Ginny rannte auf Harry zu und kniete sich zu ihm. „Harry! Harry, was ist mit dir?“ Sie schüttelte ihn an den Schultern, aber er rührte sich nicht. Sie hatte Harry gesucht, als er nicht wie versprochen, zurück zum Fuchsbau gekommen war. Sie hatte auf der Lichtung gesucht, auf der sie mit Harry nach Freds Beerdigung gewesen war und war dann den ganzen Weg am angrenzenden Wald abgelaufen, aber sie konnte Harry nicht finden. Daraufhin trottete sie langsam zurück zum Fuchsbau. Dann sah sie ihn, wie er schwankend Richtung Gartenzaun lief. Sie rief seinen Namen, aber er reagierte nicht. Er stürzte zu Boden und als sie sich von ihrem ersten Schock erholte, rannte sie auf ihn zu.
Ginny legte Harrys Kopf auf ihren Schoß und versuchte ihn wach zu bekommen. Als sie merkte, dass er so schnell nicht wach werden würde, schrie sie aus Leibeskräften „Mum, Dad,…Hilfe!“ Die Küchentür des Fuchsbaus wurde aufgestoßen und Mrs. und Mr. Weasley schauten sich kurz um. Da es schon dunkel war, konnten sie nicht erkennen, wo ihre Tochter war, die sie gerufen hatte. „Hier bin ich, beim Gartentor.“ schrie Ginny. Sofort setzte sich das Ehepaar Weasley in Bewegung und rannte auf sie zu. Hinter ihnen liefen Ron und Hermine.
„Mum, ich hab Harry gefunden, er ist zusammengebrochen und ich bekomme ihn nicht wach. Ich weiß nicht, was los ist. Was sollen wir denn jetzt machen?“ rief Ginny verzweifelt. Mrs. Weasley kniete sich neben die Beiden und fühlte Harrys Puls. „Er lebt noch. Arthur sorg mal dafür, dass wir hier ein bisschen mehr Licht haben.“ Sogleich murmelte Mr. Weasley „Lumos“ und ein Lichtkegel umfasste die Gruppe. „Arthur, schau nur wie blass er ist. Das gefällt mir ganz und gar nicht. Was ist dem Jungen denn nur passiert?“ Mrs. Wesley wurde selber kreidebleich. Hermine zog scharf die Luft ein und warf sich Ron in die Arme „Oh Gott, Ron wir hätten ihn doch nicht alleine lassen dürfen. Wer weiß, was er getrieben hat. Wir hätten es wissen müssen. Vermutlich musste er mal wieder Held spielen und sich selbst was beweisen. Oh Gott, oh Gott, hoffentlich wird er wieder gesund.“ Ron der selbst viel zu geschockt war, als er seinen besten Freund am Boden liegen sah, tätschelte Hermine den Rücken und stammelte leise vor sich hin „Wird schon, wird schon…“
Mrs. Weasley, die sich einigermaßen wieder gefasst hatte, stand auf und beschwor eine Trage herauf. Mit fester Stimme sagte sie, „Wir bringen ihn ins St. Mungo, die werden ihm helfen können. Wenn ich nicht weiß, was passiert ist, kann ich hier nix für ihn machen. Arthur, Ron hebt ihn mal auf die Trage.“ Die zwei taten, wie von ihnen verlangt und bevor Ginny wusste, was passierte, waren ihre Eltern mit dem bewusstlosen Harry dissappariert. „Wir müssen hinterher.“ schrie Ginny und wandte sich zu Hermine und Ron. Hermine fasste Ginny am Arm und drehte sich mit ihr.
Im St. Mungo schauten sie sich um, aber sie konnten Mr. und Mrs. Wesley nicht entdecken. Mittlerweile war Ron neben den beiden aufgetaucht. „Wo sind sie?“ fragte er. „Ich glaube wir fragen am besten mal am Empfang nach.“ sagte Hermine und schritt zielstrebig auf die Hexe zu, die sie schon interessiert musterte. „Wir möchten zu Harry Potter, der müsste gerade hier angekommen sein mit einer Hexe und einem Zauberer zusammen.“ wandte sich Hermine an die Empfangshexe. „Erdgeschoss: Utensilienunglücke - Kesselexplosionen, Zauberstabfehlzündungen und Besenzusammenstöße usw. Aber die Heiler werden mit ihrer Behandlung noch nicht fertig sein, da müssen sie bestimmt noch etwas warten.“ Die drei wandten sich um und liefen den Gang entlang. Schon von Weitem erkannten sie Mrs. und Mr. Weasley. „Wie geht es ihm?“ fragte Ginny. „Wir wissen noch nichts, die Heiler haben ihn mitgenommen und seit dem haben wir nichts mehr gehört. Am Besten wir setzen uns in den Warteraum.“, sagte Mr. Weasley und ging voran. Die andern folgten ihm, Ginny nur widerstrebend. Sie setzten sich auf die Stühle, die dort aufgereiht waren. Nur Ginny schritt nervös den Raum auf und ab. „Ginny Schatz, setz dich doch.“, forderte Mrs. Weasley ihre Tochter auf. „Wie lange brauchen die denn.“, sagte Ginny barsch ohne auf die Worte ihrer Mutter zu achten und lugte dabei aus der Tür auf den Gang. Mrs. Weasley schaute ihre Tochter nur ungläubig an und versank dann in ihre eigenen Gedanken. Immer noch dachte sie an die Beerdigung von Fred. George war bis zum Abend auch nicht wieder aus seinem Zimmer aufgetaucht. Hoffentlich würde er es verkraften, dass sein Zwillingsbruder gestorben war. Wenn sie George auch noch verlieren würde, weil er irgendeine Dummheit machte, dass könnte sie nicht ertragen - und jetzt noch die Sache mit Harry. Was war nur mit ihm geschehen? Er machte schon am Nachmittag vor Freds Beisetzung einen kränklichen Eindruck, aber so schlimm wie vorhin war es da noch nicht.
Plötzlich wurde sie aus ihren Gedanken gerissen, als ein Heiler den Warteraum betrat. „Guten Abend. Mein Name ist Agustus Pye, ich bin der Heiler von Harry Potter. Sie haben ihn hierher gebracht?“ Die Anwesenden nickten. „Kann mir einer von ihnen sagen, was passiert ist?“ Die Gruppe schüttelte den Kopf. „Ich hab ihn nur gesehen, wie er auf unser Haus zugewankt ist und dann ist er auch schon ohnmächtig geworden. Mehr weiß ich nicht.“, sagte Ginny zu dem Heiler. „Mhh, kann mir dann jemand sagen was das ist. Wir haben es bei ihm gefunden, als wir ihn entkleidet haben für die körperliche Untersuchung.“ Damit hielt er eine Kette hoch, an dem ein winziges funkelndes Stundenglas hing. Alle starrten wie gebannt auf das, was sie da sahen. Hermine sog scharf die Luft ein und schlug sich die Hand vor den Mund. „Oh nein, das kann er nicht getan haben, wie sollte er denn da ran gekommen sein.“ „Miss, anscheinend wissen sie, um was es sich bei dem Gegenstand handelt. Wollen sie uns vielleicht an ihrem Wissen teilhaben lassen, dann finde ich eventuell auch eine Möglichkeit Mr. Potter zu helfen.“, sprach der Heiler nun direkt Hermine an. „Ich weiß gar nicht, wie er da ran gekommen ist. Das ist ein Zeitumkehrer.“ „EIN WAS?“ riefen alle im Chor. Selbst der Heiler hatte keine Ahnung, um was es sich da handelte. „Ein Zeitumkehrer. Sie sind extrem selten und werden nur an ausgewählte Personen vom Ministerium abgegeben. Mit ihnen kann man die Zeit stundenweise zurückstellen und so mehrere Orte auf einmal aufsuchen.“ Noch während sie sprach weiteten sich ihre Augen. „Oh Gott, er wird doch nicht…, Nein, so verrückt ist nicht mal Harry, oder doch? Das würde einiges erklären…“, murmelte sie mehr zu sich selbst. Ginny hatte sich die Szene bisher stumm angeschaut, aber nun konnte sie nicht mehr an sich halten. „HERMINE, WENN DU AUCH NUR EINE VERMUTUNG HAST, WAS HARRY MIT DIESEM ZEITUMKEHRER ANGESTELLT HAT, DANN SPUCK`S AUS.“ Hermine schrak zusammen „Oh ja, natürlich, entschuldige Ginny. Ich habe nur gerade überlegt, ob Harry das Ding benutzt hat, um auf jede einzelne Beerdigung zu gehen. Ihr wisst doch, es fanden immer drei pro Stunde statt.“ Der Heiler überlegte angestrengt „Also sie sagen, dass man mit diesem Gerät die Zeit zurückstellen und so mehrere Orte gleichzeitig besuchen kann. Und sie denken, dass Mr. Potter alle Beisetzungen der letzten zwei Tage besucht hat.“, „Zuzutrauen wäre es ihm.“, sagte Ron. Der Heiler stürzte aus dem Wartezimmer und rannte den Flur hinauf. Man hörte ihn noch fluchen: „Bei Merlins Bart, dass kann doch nicht wahr sein.“
„Ich frag mich wie er da ran gekommen ist.“, murmelte Hermine. „Arthur, weißt du was darüber, wie Harry sich so einen Zeitumkehrer besorgt haben könnte?“, fragte Molly Weasley ihren Mann. „DAS IST DOCH JETZT VOLLKOMMEN EGAL. VIEL WICHTIGER IST, WAS DAS FÜR HARRY BEDEUTET.“, schrie Ginny in die Runde. Hermine antwortete als erstes „So genau weiß ich das auch nicht. Soweit ich weiß, hat vorher noch niemand so oft hintereinander einen Zeitumkehrer benutzt.“ Mr. Weasley schaltete sich in das Gespräch ein „Ich hab vorher noch nie von einem Zeitumkehrer gehört. Ich wüsste auch nicht, welche Abteilung dafür zuständig ist. Da müsste ich Kingsley mal fragen.“ „Na, dann tun wir das doch. Vielleicht weiß er auch etwas, was Harry hilft.“, sagte Ginny, die sich wieder etwas beruhigt hatte. „Dann werde ich mal Kontakt zu ihm aufnehmen.“, sagte Mr. Weasley und holte seinen Zauberstab heraus. Kurz darauf verschwand der silberne Wieselpatronus mit der Botschaft für Kingsley.
Im nächsten Augenblick erschien Heiler Pye wieder im Wartezimmer. „Ich habe mich mit einem Kollegen von mir beraten und wir glauben zu wissen, was Mr. Potter fehlt. Wir vermuten, dass sie mit ihrer Annahme richtig liegen und er die letzten zwei Tage alle Beisetzungen besucht hat. Das würde bedeuten, dass Mr. Potter erstens pro Tag mehr als 25 Stunden auf den Beinen war und zweitens befürchten wir, dass sein Gehirn nicht in der Lage war, diese große Vielzahl an traumatischen Erlebnissen verarbeiten zu können.“ „Und was heißt das jetzt?“, wollte Ginny von dem Heiler wissen. „Wir können nicht genau sagen wann und ob überhaupt Mr. Potter wieder aufwacht. Und wenn er wieder zu sich kommt, wissen wir nicht, ob sein Gehirn einen dauerhaften Schaden davontragen wird. So einen Fall hatten wir bisher noch nicht, deswegen müssen wir abwarten und schauen wie es sich entwickelt. Ich hole Sie, sobald Sie zu ihm können.“ Damit verschwand der Heiler.
Kurz darauf kam Kingsley in den Warteraum gestürzt. „Was ist denn passiert?“, wollte er von den anderen wissen. Arthur begann zu erzählen, wie sie Harry gefunden hatten und was der Heiler gesagt hatte. Während er sprach, blickte Kingsley immer erschrockener. Als Mr. Weasley geendet hatte, schlug er sich die Hand vor den Mund und sackte auf einen Stuhl. Hermine trat auf ihn zu „Kingsley, hast du vielleicht eine Ahnung wie er an den Zeitumkehrer gekommen ist. Es muss ja jemand aus dem Ministerium gewesen sein. Anders kann ich mir das nicht erklären.“ Kingsley ließ die Schultern hängen und blickte traurig in die Runde. „Ich wollte…, ich meine, ich dachte…, ich glaubte nicht, dass ….“ Er verstummte. „KINGSLEY, WILLST DU DAMIT SAGEN, DASS HARRY DIESES DING VON DIR HAT? BIST DU DENN TOTAL ÜBERGESCHNAPPT…“ „GINERVA WEASLEY, SO SPRICHT MAN NICHT MIT DEM ZAUBEREIMINISTER.“, polterte Mrs. Weasley dazwischen. „WAS IST DENN NUR IN DICH GEFAHREN?“, „ABER MUM, ER HAT HARRY DIESES DING GEGEBEN UND NUN WACHT ER VIELLEICHT NIE WIEDER AUF, WIE SOLL MAN DENN DA RUHIG BLEIBEN. GERADE ALS ZAUBEREIMINISTER HÄTTE ER SO VERANTWORTUNGSLOS NICHT HANDELN DÜRFEN.“ „Ich dachte nicht, dass Harry wirklich zu jeder einzelnen Beerdigung geht und ich konnte ihn ja auch verstehen, dass er sich von jedem Einzelnen verabschieden wollte. Ich hatte auch jeden Auror, der getötet wurde in meiner Zeit als Leiter der Aurorenzentrale persönlich verabschiedet. Ich fühlte mich damals auch so wie Harry jetzt. Ich dachte es sei meine Pflicht, das zu tun.“, erwiderte Kingsley kleinlaut. „ABER MIT SICHERHEIT MUSSTEST DU NIE 50 AUROREN AN 2 TAGEN BEERDIGEN. HÄTTEST DU DIR NICHT DENKEN KÖNNEN, DASS DAS NICHT SO GUT IST FÜR EINEN MENSCHEN.“
Mitten in Ginnys Wutgeschrei kam Heiler Pye wieder in den Warteraum. Ginny drehte sich sofort zu ihm um. „KÖNNEN WIR JETZT ZU IHM?“, fuhr sie den Heiler an. „Ja, es ist die dritte Tür auf der rechten Seite.“ Ginny stapfte aus dem Zimmer, noch immer kochte sie vor Wut. Ron und Hermine folgten ihr. Mrs. und Mr. Weasley blieben zurück und schauten verdutzt ihrer Tochter nach. „Ich muss mich entschuldigen Kingsley, ich weiß auch nicht was mit ihr los ist.“, sagte Mrs. Weasley. Kingsley zuckte mit den Schultern und sagte: „Ich hab doch Mist gebaut, da hat sie schon ganz Recht. Ich kann verstehen, warum sie so sauer ist, also mach dir keine Gedanken, Molly.“ „Na, da bist du ja weiter als ich, ich kann nämlich nicht verstehen, warum sie so ausgerastet ist.“ Kingsley lachte auf „Ach Molly, hast du es denn immer noch nicht verstanden? Manchmal frag ich mich, wie du zu so vielen Kindern gekommen bist.“ Mit einem weiteren Schmunzeln stand Kingsley auf und verabschiedete sich mit dem Versprechen am nächsten Tag wieder zu kommen. Mrs. Weasley schaute ihren Mann fragend an. Dieser zuckte nur mit den Schultern und ging dann Ron, Hermine und Ginny nach in Harrys Zimmer. Auch Mrs. Weasley folgte ihm immer noch etwas verwirrt.
In Harrys Zimmer hatten sich die drei Freunde schon um das Bett versammelt. Hermine hielt Harrys rechte Hand und Ginny seine linke, während Ron an dem Fußende des Bettes stand. „Wie geht es ihm?“ fragte Mr. Weasley. „Er ist noch nicht aufgewacht. Aber er hat schon wieder etwas Farbe bekommen, meint ihr nicht auch?“ sagte Hermine. „Er wird schon wieder aufwachen. Macht euch keine Gedanken, Kinder. Harry war doch immer ein zäher Bursche.“ erwiderte Mrs. Weasley. Sie blieben noch eine Weile um Harrys Bett stehen, bis Mrs. Weasley zum Aufbruch mahnte. „Ich bleibe hier!“, sagte Ginny energisch. „Ach Ginny, sei doch vernünftig, du kannst ihm ehe nicht helfen. Und wenn er doch aufwachen sollte, würde Harry bestimmt lieber Hermine oder Ron sehen, als dich.“ Hermine, die eine Katastrophe herannahen sah, mischte sich ein. „Ich glaube Harry wäre auch froh, wenn Ginny da wäre.“
„Aber das ist doch Unsinn, Ginny du kommst jetzt mit nach Hause.“ „NEIN MUM, ICH WERDE HIER BLEIBEN UND NICHTS WIRD MICH DAVON ABBRINGEN KÖNNEN.“ Ginny schrie schon wieder. „Aber Ginny warum denn?“ fragte Mrs. Weasley. „WEIL ICH IHN VERDAMMT NOCHMAL LIEBE!“, schleuderte sie ihrer Mutter entgegen. Molly Weasley schaute ihre Tochter verdaddert an. Plötzlich ergab alles einen Sinn. Ginnys Wutausbruch zwei Tage vor Freds Beerdigung, dass sie danach zum Grimmauldplatz geflüchtet war, ihr Wutausbruch gerade eben gegenüber Kingsley und dessen Bemerkung dazu. Wieso hat sie das denn nicht schon eher erkannt. „Ach Schätzchen, das hab ich nicht gewusst. Aber ich denke trotzdem, dass es für Harry besser wäre, wenn Ron oder Hermine hier bleiben würden, denn ich glaube kaum, dass er sich kurz nach seinem Aufwachen mit so einer schwerwiegenden Situation auseinandersetzen will.“ Rons Kopf fuhr hoch und er schaute nun seiner Mutter direkt ins Gesicht. „Ach Mum, du hast es wohl immer noch nicht ganz verstanden. Lass Ginny da bleiben, das passt schon.“ „Wie das passt schon?“ Hermine eilte Ron zu Hilfe. „Ich glaube Ron meint, dass Harry bestimmt nichts dagegen hätte, wenn Ginny da wäre, wenn er aufwacht.“ „Oh,… oh ihr meint also…, na dann, aber geht das denn? Arthur jetzt sag doch auch mal was.“ Mr. Weasley schaute auf „Na, äh…, Ginny, da freu ich mich aber für euch, äh… ich denke, dass… unter diesen Umständen meine ich, äh… na ja, ähm, da könnte sie schon da bleiben.“ „Na gut, wenn du meinst Arthur. Ginny wir kommen dann gleich morgen früh wieder.“ Sie wandte sich schon zum gehen, drehte sich dann aber plötzlich wieder um und umarmte ihre Tochter. „Ihr werdet einfach viel zu schnell erwachsen.“ Mit diesen Worten drehte sie sich um und stürmte zur Tür hinaus. Ginny sah noch, wie sie sich mit der Hand eine Träne wegwischte, bevor sie verschwand. Hermine, Ron und Mr. Weasley folgten ihr. Ginny atmete ein paar Mal tief durch und setzte sich dann wieder an Harrys Bett und nahm seine Hand. „Wach bitte bald wieder auf, ich weiß doch nicht, was ich ohne dich machen soll.“
Währendessen waren die anderen in der Empfangshalle des St. Mungo angekommen. Hermine kuschelte sich an Rons Schulter und sagte zu ihm „Hoffentlich wird Harry wieder gesund, ich weiß nicht, was wir machen sollen, wenn er nie wieder aufwacht.“ „Ach Hermine, das wird schon wieder. Mach dir mal keine Sorgen.“ Gemeinsam apparierten sie zurück zum Fuchsbau. Den fetten Käfer, der in dem Blumenbukett am Empfangstresen stand, hatte keiner bemerkt.
Als sie zurück im Fuchsbau waren, aßen sie schweigend ihr Abendessen, dass Molly Weasley ihnen zubereitet hatte. Plötzlich kam ein aufgescheuchter Percy die Treppe herunter gerannt. „Ihr werdet es nicht glauben, ich hab gerade meine Ausgabe vom Abendtagespropheten erhalten und… ach, seht selbst.“ Damit knallte er die Zeitung auf dem Tisch. Auf der Titelseite sah man ein Foto von Harry. Es handelte sich um eine ältere Aufnahme noch vom Trimagischen Turnier. Die Überschrift lautete: „Der- Junge- der- lebt schwer verletzt im St. Mungo.“
„Wie wir heute aus zuverlässigen Quellen erfahren haben, wurde Harry Potter, der- Junge- der- lebt am Abend in das St. – Mungo - Hospital für magische Krankheiten und Verletzungen eingeliefert. Zu den genauen Umständen, wie es zu den Verletzungen kommen konnte, ist bisher noch nichts Näheres bekannt. Fakt ist allerdings, dass Harry Potter, der erst vor wenigen Tagen Den- dessen- Name- nicht- genannt- werden- darf besiegt hatte, immer noch in Lebensgefahr schwebt. Zuständige Heiler bezweifeln sogar, dass Harry Potter je wieder genesen würde „Es wäre ein Wunder!“. Natürlich bemüht sich der Tagesprophet weiterhin um Fakten, wie es zum Angriff auf Harry Potter kommen konnte. Lesen sie dazu Näheres in der morgigen Ausgabe.“
Rita Skeeter
„Wie hat sie das denn jetzt schon wieder heraus gefunden?“ fragte Hermine in die Runde. Sie schnaubte vor Wut.
Ginny, die immer noch an Harrys Seite saß, bekam von alldem nichts mit. Stunde um Stunde verging. Schlafen konnte sie auch nicht, dafür machte sie sich viel zu viele Sorgen um Harry und sie wollte es auf keinen Fall verpassen, wenn er aufwachte. Lange nach Mitternacht - an Harrys Zustand hatte sich nichts geändert - stand sie im Schatten des Raumes und beobachtete den Mond am Himmel. In dem Zimmer selbst war es stockdunkel, nur Harrys Bett wurde durch den Mondschein erhellt. Langsam öffnete sich die Zimmertür. Ginny blickte sich um und sah, wie eine Gestalt mit erhobenem Zauberstab den Raum betrat.


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