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Fanfiction

life after the war - Fight Together

von Lilian84

Wieder einmal vielen lieben Dank fĂĽr die ganzen Kommis. Freu mich immer, wenn ich ein Feedback bekomme. Also immer fleiĂźig weiter Kommis schreiben.
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Der Mann sah sich im Raum um. Er sah Ginny, die im Schatten stand, nicht und ging zielstrebig auf Harrys Bett zu. Noch bevor er seinen Zauberstab erheben konnte, hatte Ginny den ihrigen gezückt. Ohne lange abzuwarten, schrie sie “Stupor” und ein roter Lichtstrahl traf den Fremden direkt in den Rücken. Er fiel vornüber und Ginny trat an ihn heran. Sie nahm den Zauberstab, der ihm aus der Hand gefallen war, und hob dann erneut ihren Eigenen. “Incarcerus”, rief sie und Seile schossen aus der Spitze des Stabes und fesselten den Unbekannten. “Lumos” murmelte sie, und betrachtete den Fremden. Sie erkannte ihn nicht, aber sein schmutziges Gesicht, die ungewaschene Kleidung und der Gestank, der von dem Unbekannten ausging, ließen sie vermuten, dass es sich hier um einen Todesser handeln musste, der auf der Flucht war. So wie er stank, hatte er sich in irgendeiner Kanalisation versteckt. Was sollte sie jetzt tun. Am Besten wäre es, wenn sie den Orden alarmieren könnte. Aber sie wusste nicht, wie sie das von hier aus machen sollte. Sie hatte zwar gelernt, wie man einen Patronus herauf beschwört, aber wie man diesen dann Botschaften überbringen ließ, wusste sie nicht. Doch sie konnte ihn auch nicht hier liegen lassen. Wenn er zwischenzeitlich erwachen sollte und sich irgendwie aus den Seilen befreien könnte, wäre Harry ihm schutzlos ausgeliefert - auch wenn er keinen Zauberstab mehr hatte, konnte er ihm immer noch schaden. Also musste sie ihn wohl oder übel mitnehmen. Zum dritten Mal richtete sie ihren Zauberstab auf den Fremden und murmelte “Levicorpus”. Der Fremde wurde an den Füßen hoch gerissen und Ginny ließ ihn vor sich her schweben. Kurz vor der Tür drehte sie sich noch einmal zu dem Bett um und sagte an Harry gewandt: „Ich bin gleich wieder da, ich verspreche es!” Damit schritt sie zur Tür hinaus.
Ginny ging den Gang entlang zu den Kaminen, die in der Eingangshalle waren. Sie ließ den Fremden hineinschweben, nahm eine Hand voll Flohpulver und stellte sich mit in den Kamin. Dann rief sie laut “Fuchsbau” und grüne Flammen umschlangen die beiden. Im Fuchsbau angekommen, sah sie schon Molly Weasley auf sich zustürmen. Scheinbar konnte sie keinen Schlaf finden und hatte sich an den Küchentisch gesetzt, um eine Tasse Tee zu trinken. „Ginny, was ist denn los? Wer ist dieser Mann? Ist was mit Harry?” fragte die überraschte Mrs. Weasley. „Harry geht es gut. Dieser Mann kam in sein Zimmer und wollte ihm einen Fluch auf den Hals jagen, aber bevor er das konnte, hatte ich ihn außer Gefecht gesetzt. Ich wusste nicht, was ich tun sollte, also hatte ich ihn hier her gebracht. Du kannst doch bestimmt Kingsley informieren.”
„Ja, das mach ich sofort.” Damit erhob sie ihren Zauberstab und schickte ihren Patronus los. Nur eine Minute später flammte der Kamin im Fuchsbau erneut grün auf und Kingsley Shacklebolt trat heraus. „Was hab ich da gehört, Ginny hat einen Todesser gefangen?” Er wich kurz zurück, als ihm der Gestank des Fremden in die Nase trat. „Oh, du meine Güte. Wieso bist du auf den getroffen? Ich dachte, du seiest bei Harry?”
„Das war ich auch.”, sagte Ginny. „Aber zwischenzeitlich wollte dieser gut riechende Mann hier ebenfalls zu Harry. Für mich sah er nicht sehr vertrauenserweckend aus, wenn man mal bedenkt, dass er mit erhobenem Zauberstab ins Zimmer gekommen ist. Also habe ich ihm, ohne viel zu fragen, geschockt, gefesselt und hier her gebracht. Und jetzt werde ich zurück zu Harry gehen.” Damit drehte sie sich um und wollte schon verschwinden, als Kingsley sie zurückrief. „Warte, Ginny, ich brauche noch eine ausführliche Aussage von dir, die du mir dann auch gegenzeichnen musst, aber bevor ich das mache, bringe ich Mr. Crabbe hier erstmal nach Askaban. Ich komme dann gleich wieder.” Bevor Ginny etwas erwidern konnte, war Kingsley mitsamt Mr. Crabbe bereits verschwunden.

Währendessen begann Harry im St Mungo sich langsam zu regen. Warum schwirrte ihm der Kopf nur so? Er atmete tief durch. Wo war er hier. Das war weder der Fuchsbau, noch Hogwarts oder der Grimmauldplatz. Diesen Geruch hier konnte er keinem bekannten Ort zuordnen. Er wollte die Augen öffnen, doch als er sie nur einen Millimeter geöffnet hatte, schlug er sie wieder zu. Wie unglaublich anstrengend es sein konnte, die Augen zu öffnen. Er beschloss einen kurzen Moment zu warten und es dann erneut zu versuchen. Er atmete noch ein paar mal tief durch und öffnete die Augen. Für ihn war es, als bräuchte er dafür seine komplette Kraft, die ihm zur Verfügung stand. Nun starrte er in die Dunkelheit. Noch immer konnte er nicht herausfinden wo er war und wieso er hier war. Er versuchte sich angestrengt darauf zu konzentrieren, was er als letztes getan hatte, aber es fiel ihm nicht ein. Er wusste nur noch, dass er dringend zu jemanden wollte. Wer war das nur? Er versuchte sich zu erinnern, was er die letzten Tage getan hatte, aber auch das wollte ihm nicht wieder einfallen. „Oh, Harry, jetzt reiß dich doch mal zusammen, du wirst dich doch wenigstens noch erinnern können, wo du unbedingt hinwolltest.” sagte er zu sich selbst. Er dachte angestrengt nach. Dann drehte er den Kopf leicht zur Seite. Er sah ein Fenster durch das der Mond herein schien und nun konnte er auch seine Umgebung besser wahrnehmen. Es stand noch ein Bett neben ihm, aber es war leer und unbenutzt. An der gegenüberliegenden Wand befand sich ein einfacher, hölzerner Kleiderschrank und die Wände schienen in einem schlichten weiß gehalten. Jetzt wusste er, wo er war. Er hatte einen solchen Raum schon einmal gesehen, als er vor knapp zweieinhalb Jahren zu Weihnachten Mr. Weasley besucht hatte, nachdem dieser von einer Schlange angegriffen wurde. Harry selbst hatte damals dafür gesorgt, dass Mr. Weasley rechtzeitig gefunden wurde, da er eine Vision von dem Angriff gehabt hatte.
Er war also im St. Mungo. Irgendjemand musste ihn hier hergebracht haben. Aber warum? Nun gut, er konnte sich nicht erinnern, was er in den letzten Tagen getan hatte und er fühlte sich ein wenig schwach, aber das er sich hier wieder finden würde. So schlimm konnte es doch nicht mit ihm sein. Mrs. Weasley hätte ihn vermutlich… Moment mal Mrs. Weasley? Ja natürlich er war auf dem Weg in den Fuchsbau gwesen zurück…, zurück zu … Ginny! Harry saß mit einmal kerzengerade im Bett. Er wollte zu Ginny, sie wartete auf ihn, genau. Wie konnte er etwas so Wichtiges vergessen? Sie machte sich bestimmt schon Sorgen, und suchte nach ihm. Er warf die Bettdecke zurück und wollte seine Beine aus dem Bett schwingen. Leider fiel ihm das nicht so leicht wie er gedacht hatte. „Jetzt reiß dich doch mal zusammen.” grummelte er zu sich selbst. Mit den Armen etwas nachhelfend, schaffte er es, seinen Füßen Bodenkontakt zu geben. Mit aller Kraft stemmte er sich auf. Nun gut, jetzt stand er erstmal. Doch noch während er dies dachte, gaben seine Beine wieder nach und er fiel zu Boden.

Ginny starrte in den nun leeren Kamin. „Das war Mr. Crabbe?”
„Kennst du ihn, Ginny Schatz?” wandte sich Mrs. Weasley an ihre Tochter. “Nein, aber sein Sohn war mit Harry in einem Jahrgang. Er war in Slytherin und einer der Dackel, die Draco Malfoy immer hinterher gerannt sind, zusammen mit Goyle. Er ist bei der Schlacht auch umgekommen, ich weiß aber nicht wie.”
„Vielleicht denkt Mr. Crabbe ja, es sei Harrys Schuld, dass sein Sohn tot ist. Immerhin hat er ja auch Du- weißt- schon- wen geschlagen.”
„Ja, das ist schon möglich, aber ich versteh nicht, warum er wusste, dass Harry im Mungo ist, er war ja gerade erstmal ein paar Stunden dort.” Mrs. Weasley sog scharf die Luft ein und schlug sich die Hand vor den Mund „Oh, du meine Güte. Wir hätten dir Bescheid sagen sollen. Ach, du Schreck, da hat aber auch wirklich keiner von uns dran gedacht.”
„An was habt ihr nicht gedacht, Mum?” rief Ginny nun etwas lauter und funkelte ihre Mutter zornig an. „Als wir gestern Abend nach Hause kamen, haben wir noch schnell was gegessen. Als wir fertig waren, kam Percy mit dem Abendpropheten zu uns und meinte wir müssen dringend sehen, was auf der Titelseite stand. Es war ein Artikel von der Skeeter, die irgendwie raus gefunden hatte, dass Harry im St. Mungo war. Natürlich, wenn Mr. Crabbe die Zeitung in die Hände bekommen hatte, dann wusste er es daher. Anders kann ich mir das nicht erklären.”
Ginny fuhr sich mit der Hand durch die Haare. „Na toll, wie bekommt die solche Sachen immer raus?” fluchte Ginny. „Aber dann könnten ja auch noch mehrere Todesser wissen, dass er dort ist und ich hab ihn allein gelassen. Mum, ich muss sofort zurück. Ich kann jetzt nicht mehr warten. Erklär Kingsley was los ist.” Damit machte sie auf dem Absatz kehrt und lief Richtung Kamin. Als sie gerade in den Kamin steigen wollte, loderten grüne Flammen auf und Kingsley trat heraus. Er schaute Ginny überrascht an und sagte: „Wolltest du schon los? Ich hab dir doch gesagt, dass ich noch eine offizielle Aussage brauche.”, sagte er leicht ärgerlich. „Das geht jetzt nicht. Mum und ich sind gerade drauf gekommen, warum Mr. Crabbe raus gefunden hat, wo Harry ist. Und wenn noch weitere Todesser folgen, hat Harry niemanden, der ihm hilft. Ich muss sofort zurück. Die Aussage mach ich ein andermal.” Damit verschwand sie im Kamin und flohte auch schon zurück ins St. Mungo.

Harry fand sich neben seinem Bett wieder. Jetzt konnte er nicht mal mehr aufrecht stehen. Was war nur los mit ihm? Er musste es versuchen irgendwie in die Eingangshalle zu kommen. Wenn er sich recht erinnerte, gab es dort Kamine, so könnte er in den Fuchsbau gelangen. Ginny machte sich bestimmt schreckliche Sorgen um ihn. Er wollte sie doch nicht mehr verletzen und jetzt war sie bestimmt stinksauer, dass er nicht gekommen war, obwohl er es versprochen hatte. Er musste unbedingt zurück. Da ihn seine Beine nicht tragen wollten, zog er sich mit den Armen ein Stück weiter nach vorne. „Na wenigstens das klappt:” sagte er zu sich. So schaffte er es bis zur Tür. Er lehnte sich an den Türrahmen und musste erst einmal verschnaufen. Er fühlte sich als wäre er gerade von der Großen Halle hinauf in den Nordturm gerannt. „Reiß dich zusammen, Harry Potter.” Wieder begann er sich mit den Armen nach vorne abzustoßen und robbte weiter über den Fußboden Richtung Empfangshalle.
Er schaffte erneut fünf Meter und musste dann nochmals ausruhen…

Ginny kam unterdessen wieder im St. Mungo an. Sie klopfte sich grob die Asche von der Kleidung und schritt dann auf den Gang zu, in dem Harrys Zimmer lag. Sie zückte ihren Zauberstab, um mögliche ungebeten Gäste sofort zur Strecke zu bringen. Als sie um die Ecke in einen nur schwach beleuchteten Gang kam, sah sie jemanden, nicht weit von Harrys Zimmer, auf dem Boden kriechen. Sie hob schon ihren Zauberstab, um den Unbekannten außer Gefecht zu setzen, da hörte sie die Person aufstöhnen und obwohl es nicht mehr als ein Flüstern war, verstand sie die Worte. „Ich muss zu Ginny, ich muss es schaffen.” Ginny wurde kreidebleich und setzte sich in Bewegung. Sie rannte auf die Person zu und rief: “Harry, Harry, bist du das?” Der Mann wandte den Kopf und Ginny, die nun direkt vor ihm auf die Knie sank, blickte in seine wunderschönen grünen Augen. Harry riss überrascht die Augen auf und sagte: „Es tut mir leid.”, bevor er wieder ohnmächtig wurde. Ginny schüttelte ihn und versuchte ihn erneut wach zu bekommen. Als sie merkte, dass es nichts half, rappelte sie sich hoch und zog Harry unter den Armen zurück in sein Zimmer. Erst als sie am Bett angekommen war, erschöpft von der Anstrengung, fiel ihr wieder ein, dass sie ja auch ihren Zauberstab benutzen könnte. So ließ sie Harry zurück ins Bett schweben und zog die Decke über ihn. Just in dem Augenblick öffnete er wieder die Augen. „Ginny, es tut mir so leid. Ich hab versprochen, dass ich zu dir komme. Ich weiß auch nicht was passiert ist, aber hier bin ich wieder aufgewacht.” Seine Stimme war nicht mehr als ein Wispern. „Ach, Harry, ich bin ja nur froh, dass du wieder wach bist. Ich hab dich gefunden, als du gerade zu uns in den Garten wolltest. Du bist dann am Tor zusammengebrochen und wir haben dich nicht wieder wach bekommen, deswegen bist du hier.”
„Ich weiß gar nichts mehr. Was hab ich denn nur gemacht, dass ich ständig ohnmächtig werde? Das einzige, an das ich mich erinnern kann, ist, dass ich unbedingt zu dir wollte.”
„Ach, Harry,…”, hauchte Ginny und beugte sich über ihn und gab ihm einen langen zärtlichen Kuss. „Am Besten, ich hole erstmal einen Heiler, damit die dich untersuchen können.” Als sie schon aufgestanden war, ergriff Harry ihre Hand und hielt sie zurück. „Nein, bleib bei mir. Du bist doch alles was ich brauche. Und mir geht es schon viel besser.” Ginny sah ihn skeptisch an, ließ sich aber zurück auf das Bett sinken. „Na gut, aber nur wenn du mir versprichst, dass du jetzt versuchst noch etwas zu schlafen und dich erholst. Bis zum Morgen ist es ja nicht mehr lang und dann kommen die Heiler ehe.”
„Bleibst du hier bei mir?”, flüsterte Harry. „Ja, Harry, ich lass dich nie mehr allein.” Aber diesen Satz hörte er schon nicht mehr, da er bereits wieder eingeschlafen war.
Ginny entschloss sich, neben seinem Bett Wache zu halten, falls doch noch irgendein Todesser hier auftauchen wĂĽrde. In ihrer rechten Hand hielt sie ihren Zauberstab umklammert und in der linken hielt sie Harrys Hand.

Als nach wenigen Stunden die Sonne aufging, hielt Ginny immer noch Harrys Hand. Aber auch sie hatte die MĂĽdigkeit ĂĽbermannt, sodass sie eingenickt war.
Sie wurde wach, als sich der Druck von Harrys Hand verstärkte. Verwirrt schaute sie zu ihm auf. Erschrocken stellte sie fest, dass Harry schweißgebadet in seinem Bett lag und den Kopf unruhig hin- und herbewegte. Er murmelte: „Ich habe das nicht gewollt, hörst du Remus… Ich wollte nicht, dass ihr sterbt.” Harry krampfte sich immer mehr zusammen, bis sich plötzlich sein gesamter Körper aufbäumte und er schlaff zurück in die Kissen fiel. Ginny, die so erschrocken über das gerade Gesehne war, brauchte mehrere Sekunden bis sie begriff, was zu tun war. Sie stürmte aus dem Zimmer und holte sofort Heiler Pye. Als dieser kurz darauf mit ihr zurückkehrte, begann er gleich mit der Untersuchung von Harry. „Erzählen sie mir noch einmal in Ruhe und in allen Einzelheiten, was gerade geschehen ist, Miss Weasley.”, forderte er Ginny auf.
Nachdem sie geendet hatte und sie hatte auch nicht vergessen, zu erwähnen, dass Harry nachts bereits einmal aufgewacht war und sich aus dem Bett gezogen hatte, weil er nach ihr suchte, schaute sie in Heiler Pyes grübelndes Gesicht. Dieser rieb sich übers Kinn und dachte angestrengt nach. „Heiler Pye, was glauben Sie, was das alles bedeutet.”, fragte ihn Ginny. „Mhh… ich weiß auch nicht so recht. Wir hatten ja noch nie so einen Fall. Aber ich habe die Vermutung, dass Mr. Potter heute Nacht erwacht ist, weil die Gefühle zu ihnen so übermächtig waren.” Er machte eine kurze Pause. „Und sie sagen er konnte sich an nichts erinnern, was er die letzten Tage getan hatte?”
„Ja, so hat er es gesagt.”
„Das heißt, sein Gehirn hat einfach die Schotten dicht gemacht, um es mal salopp zu sagen. Es lässt die Erinnerung an die Geschehnisse der letzen Tage nicht zu, weil es für ihn so schlimm war. Anscheinend kommt aber im Schlaf, wenn er träumt, die Erinnerung zurück. Da sein Körper aber so geschwächt ist, da er den Zeitumkehrer übermäßig genutzt hat, kann dieser, die Wucht der Erinnerungen nicht verkraften. Aus ihren Schilderungen entnehme ich, dass Mr. Potter vermutlich einen leichten zerebralen Anfall hatte. Das ist nicht weiter schlimm.”, fuhr er schnell fort, als sich Ginny die Hand auf den Mund schlug. „Aber es sollte nicht noch einmal vorkommen. Wir werden ihm den traumlosen Schlaftrank einflößen. Immer eine kleine Menge im vierstündigen Abstand. Das werden wir zwei Tage lang machen. Ich hoffe, dass in dieser Zeit sowohl sein Körper, als auch sein Geist die Chance haben sich zu erholen, damit wir ihn wieder aufwecken können.”
Gerade als Heiler Pye geendet hatte, kamen auch schon weitere Heiler herein, die bereits mit dem morgendlichen Rundgang über die Station beschäftigt waren. Nachdem Heiler Pye ihnen kurz die Situation geschildert hatte, waren alle mit seinem Therapievorschlag einverstanden und Harry bekam die erste Dosis des traumlosen Schlaftrunkes eingeflößt. Sobald die Heiler, das Zimmer verlassen hatten, setzte sich Ginny wieder zu Harry ans Bett und flüsterte ihm zu: „Sieh zu, dass du wieder auf die Beine kommst. Jetzt wo wir uns endlich wieder haben, kannst du mich doch nicht schon wieder alleine lassen.”


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