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Fanfiction

life after the war - Small Children, Small Problems – Tall Children, Tall Problems

von Lilian84

Hier also wieder ein neues Chap. Ich hoffe, dass diese wieder so fleißig kommentiert wird wie das letzte. Also ich wünsch euch viel Spaß beim lesen.
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Der weitere Tag verlief ereignislos und Ginny blieb an Harrys Seite.
Als am nächsten Morgen die Heiler ihren Rundgang machten, beschlossen sie, dass der Schlaftrank nun nicht mehr verabreicht werden sollte. Dann wollte man erst einmal sehen, wie es Harry ging, wenn er aufwachte.
Kurz darauf kamen Ron und Hermine zu Besuch. Sie erschienen Händchen haltend im Zimmer und grinsten von einem Ohr zum anderen. Auch Ginny blieb dies nicht verborgen. „Na ihr zwei. Ihr seht ja aus, als ob mein Bruderherz hier langsam mal was auf die Reihe gebracht hat.”, sagte sie grinsend. Ron errötete leicht und schaute auf seine Füße. „Na ja, manche brauchen halt etwas länger.”, sagte er leise.
„Wie geht es Harry?”, fragte Hermine, um Ron aus der Misere zu helfen.
„Der Schlaftrank ist jetzt abgesetzt worden. Nun warten wir darauf, dass er aufwacht.”,
„Na, das kann man doch beschleunigen. Ginny geh doch einfach mal raus.”, sagte Ron mit einem frechen Grinsen. Sowohl Ginny, als auch Hermine starrten ihn böse an. „Das kannst du vergessen. Ich werde bei ihm bleiben, ich will es unter gar keinen Umständen verpassen, wenn Harry aufwacht.”, erwiderte Ginny hitzig.
„Ja ja, das war doch auch nur ein Spaß, Schwesterlein. Wie du mir, so ich dir.”
Sie saßen noch eine Weile zusammen um Harrys Bett. Keiner redete ein Wort, sondern die Drei starrten gebannt auf ihn, um ein Zeichen des Erwachens wahrzunehmen. Ginny begann sich nervös die Hände zu kneten. `Wie lange dauerte es denn, bis der Trank seine Wirkung verlor?`
Zur Mittagszeit atmete Hermine tief durch und wandte sich dann an Ron. „Wir sollten langsam wieder zurück. Deine Mum macht sich bestimmt schon Sorgen, wo wir bleiben. Ginny ich hoffe es macht dir nichts aus, aber du kennst ja deine Mum.”,
„Das ist schon in Ordnung, Hermine. Ich gebe euch Bescheid, wenn sich etwas ändert.”
Somit erhoben sich die beiden, und umarmten noch einmal Ginny, bevor sie zur Tür hinausgingen.
Ginny setzte sich zu Harry aufs Bett und nahm seine Hand. „Harry, wach doch bitte endlich auf. Ich brauche dich doch.” Harrys Hand zuckte kurz in Ginnys. Ganz aufgeregt, starrte sie in sein Gesicht, um eventuell noch ein Zeichen zu sehen, dass er jetzt aufwachte. Aber es kam kein Weiteres. Ginny seufzte, sie erhob sich vom Bett, und ging zum Fenster. Dort schaute sie auf den strahlend blauen Himmel. Nur eine kleine Schleierwolke war zu sehen.

Harry öffnete langsam die Augen. Verschwommen nahm er seine Umgebung wahr. Er war wieder in seinem Zimmer im St. Mungo. Ginny hatte ihn ja gefunden. Jetzt lag er wieder in seinem Bett. Doch wo war Ginny? Langsam drehte er den Kopf zur Seite. Unklar nahm er eine Gestalt am Fenster war. Ein Lächeln umspielte seine Lippen. Langsam tastete er auf dem Nachtisch, auf welchem seine Brille lag. Jetzt sah er sie deutlicher. Sie stand mit geschlossenen Augen am Fenster, und ließ die Sonne auf ihr Gesicht scheinen. `Sie war so wunderschön`, dachte Harry bei sich. Er beobachtete sie noch eine Weile, bis sie schließlich leise seufzte und sich umdrehte. Ihre Augen weiteten sich überrascht, als sie in seine grünen Augen blickte.
„Harry, na endlich. Wie geht es dir?“, sagte Ginny, während sie mit raschen Schritten auf ihn zuging. „Mir geht’s gut. Wie lange war ich denn weg?“,
„Insgesamt hast du zweieinhalb Tage geschlafen.“, sagte Ginny, die auf sein Bett gesunken war und seine Hand genommen hatte. „So lange?“, Harry setzte sich erschrocken auf. „Aber wie kann das denn sein?“
„Harry, erinnerst du dich an die Tage, bevor du zusammengebrochen bist?“ Harry dachte nach. Er begann Bruchstücke zu sehen. Collins Sarg, Snapes Beerdigung, auf der er ganz alleine war, die Beisetzung von Fred in Hogwarts, Ginny und er unter einem Baum auf einer Lichtung und Remus und Tonks Lupins Grabstein. Ja, er wusste wieder, wo er sich aufgehalten hatte. „Ich denke schon.“, antwortete er Ginny. „Weißt du auch, warum du zusammengebrochen bist?“, harkte Ginny nach. „Mhh, vermutlich hab ich es etwas übertrieben.“,
„Ja, vermutlich. Schließlich hast du dir ja einen Zeitumkehrer besorgt und dann alle 50 Beerdigungen besucht.“ Harry blickte betreten auf seine Bettdecke. „Dann weißt du es also?“,
„Ich weiß es. Die Heiler haben den Zeitumkehrer gefunden und uns gefragt, was das sei. Hermine hat es ihnen erklärt. Sie haben sich echt Sorgen gemacht, dass du bleibende Schäden davon tragen könntest. Anfangs haben sie sogar daran gezweifelt, dass du überhaupt noch mal aufwachst. Du kannst dir vorstellen, wie ich Kingsley dafür angeraunzt habe.“,
„Oh je, der arme Kingsley. Er hat mir doch nur helfen wollen. Ich hab ihn doch dazu überredet, dass er mir so ein Ding besorgt. Ich hab es doch unbedingt so gewollt.“,
„Das kann ja sein, aber er hätte wissen müssen, dass das einfach alles zu viel werden würde. Harry, ich bin so erschrocken, als du bei uns am Gartentor zusammengebrochen bist. Nach einem Jahr haben wir uns endlich wiedergehabt und dann geschieht so was. Kannst du dir nicht vorstellen, was für ein Schock das für mich gewesen ist?“ Harry seufzte schwer und blickte entschuldigend zu Ginny. „Ich habe das alles nicht gewollt. Es tut mir so schrecklich leid. Ich wollte nicht, dass du dich wegen mir sorgst. Aber ich musste mich von Allen verabschieden. Kannst du das nicht verstehen? Sie sind in meinem Krieg gestorben und ich sah mich gezwungen ihnen die letzte Ehre erweisen.“,
„Ich kann schon verstehen, warum du gedacht hast, dort überall hinzumüssen, aber was hat es dir denn gebracht? Fühlst du dich jetzt besser?“ Harry schaute sie verduzt an. „Na ja, nicht so richtig. Es ist so schlimm gewesen, die ganzen trauernden Familien zu sehen. Wenn ich es doch nur irgendwie rückgängig machen könnte, ich würde es sofort tun. Ginny, es tut mir schrecklich leid. Es ist alles meine Schuld.“
Ginny sah ihm tief in die Augen, seufzte dann und sprach, „Hör doch einfach mal auf, dir ständig für alles die Schuld zu geben, Harry Potter. Ich möchte einfach nur, dass du begreifst, dass du mir so etwas nicht noch einmal antun sollst. Das schaff ich nämlich nicht. Bitte Harry, versprich mir, dass du das nächste Mal, wenn du eine so wahnwitzige Idee hast, dreimal drüber nachdenkst, ob das wirklich notwendig ist.“ Harry sah ihr in das Gesicht und erkannte, wie verletzt sie war. Er nahm ihren Kopf in seine Hände und schaute ihr tief in die Augen. „Ich verspreche es dir.“, sagte er und dann küsste er sie tief. Der Kuss wurde immer inniger, so dass die Beiden nicht bemerkten, dass jemand zur Tür herein gekommen war. Erst ein Räuspern, ließ sie aufschrecken. Sie schreckten auf und sahen in die Richtung, aus der das Geräusch gekommen war. „Ich wollte nur mal schauen, ob Mr. Potter bereits aufgewacht ist, aber das sieht man ja. Wie geht es ihnen?“,
„Es geht mir hervorragend. Wann kann ich hier raus?“,
„Erstmal ganz ruhig Mr. Potter. Sie waren schon ein ganz harter Brocken. Wir haben uns Sorgen um sie gemacht. Ich will sie noch mindestens einen Tag zur Beobachtung hier behalten. Wissen sie, was in den Tagen bevor sie hier eingeliefert wurden, passiert ist?“,
„Ja, das weiß ich wieder. Es geht mir wieder super, also steht meiner Entlassung doch nichts im Wege.“,
„Mr. Potter, wir müssen erst einmal sehen, wie ihr Körper reagiert, nachdem sie nun wieder wach sind, dann reden wir darüber. Ich schaue später noch einmal vorbei.“
Damit verschwand Heiler Pye.
Harry schnaubte. Ginny sah ihn amüsiert an. „Warum lachst du?“, fragte Harry gereizt. „Weil du anscheinend wieder der Alte bist. Du hast es doch noch nie lange in einem Krankensaal ausgehalten.“ Sie drückte ihm einen kurzen Kuss auf den Mund und stand auf. „Wo willst du hin?“, fragte Harry erschrocken. „Ich sag schnell den anderen Bescheid, dass du wieder wach bist. Ich hab versprochen mich bei ihnen zu melden. Bin gleich wieder da.“ Damit ging sie zur Tür hinaus.
Harry beschloss, die Zeit bis zu Ginnys Rückkehr, mit einer Dusche zu verbringen. Ihm taten alle Knochen vom Liegen weh und er war froh, als er unter dem warmen Wasserstrahl trat. Er ließ das Wasser über den Kopf laufen und dachte über Ginnys Worte nach. Er hatte einen Fehler begangen, dass war ihm bewusst, aber er war trotzdem froh, dass er es gemacht hatte, so blieb er den Verstorbenen wenigstens nicht Das schuldig. Er drehte das Wasser zu und trocknete sich ab. Dann sah er sich nach frischer Kleidung um, bis ihm einfiel, dass er sich keine mitgenommen hatte. Er schlang sich das Handtuch um die Hüfte und ging zurück in sein Zimmer. Dort saß Ginny bereits wieder auf seinem Bett. Als sie zurückkam, war sie zunächst erschrocken, dass Harry nicht da war, aber als sie die Geräusche der Dusche vernahm, entspannte sie sich wieder. Als jetzt die Tür geöffnet wurde, sah sie sich erwartungsvoll um. Als Harry nun, nur mit einem Handtuch um die Hüften bekleidet, dastand, nahm sein Gesicht verschiedene Rotschattierungen an, bis er schließlich mit seinem glühend rotem Antlitz unter dem schwarzen Haarschopf aussah, wie eine vom Blitz getroffene Mohrrübe mit verkokeltem Grünzeug obenauf. „Oh, ich wusste nicht, dass du so schnell zurückkommen würdest… ähm,… ich hab ganz vergessen mir Klamotten mitzunehmen…ähm, ich hol die nur mal schnell.“ Er wollte sich schon abwenden, aber Ginny, die aufgestanden war, kam auf ihn zu und hielt ihn zurück. Mit sanften Fingern strich sie ihm über die Brust und blieb auf der Narbe liegen, die das Medallion von Slytherin hinterlassen hatte. Erschrocken sah sie ihm in die Augen, „Wo hast du die denn her?“
„Die hab ich mir im letzten Jahr geholt, dass ist eine lange Geschichte.“, sagte Harry schnell und wollte sich bereits abwenden. „Wir haben alle Zeit der Welt.“, erwiderte Ginny. Harry seufzte, „Können wir das nicht auf ein anderes Mal verschieben? Das ist wirklich nicht die schönste Geschichte, die ich in petto habe und ich will nicht….“,
„Du willst es mir also gar nicht erzählen?“, sagte Ginny vorwurfsvoll. „Ich will schon, aber nicht heute und Hermine und Ron sollten dann auch dabei sein. Sie gehören genauso zu dieser Geschichte. Also hab bitte noch etwas Geduld.“, sagte Harry schnell und schaute ihr entschuldigend in die Augen. Ginny sah ein, dass es zwecklos war, ihn jetzt weiter zu drängen. Während er gesprochen hatte, sah sie in seinen Augen, wie schwer es ihm gefallen war, überhaupt etwas dazu zu sagen. Deswegen drängte sie ihn nicht weiter. Harry ging zu dem Schrank und holte sich einen neuen Pyjama, dann verschwand er noch einmal kurz im Bad, bevor er sich wieder auf sein Bett setzte.
Plötzlich wurde die Tür aufgerissen und Molly Weasley, Hermine und Ron kamen in das Zimmer gestürmt. „Harry, Schatz, wie geht es dir?“, rief Mrs. Weasley. „Harry, Harry, endlich bist du wach.“, rief Hermine und stürmte auf ihn zu, um ihn zu umarmen. „Na Alter, hast dir ja ganz schön Zeit gelassen.“, sagte Ron und grinste seinen Freund frech an. Harry strahlte die drei an. „Es geht mir gut. Tut mir leid, dass ihr euch wegen mir Sorgen gemacht habt.“,
„Ach Harry Schatz keiner macht dir deswegen Vorwürfe.“ Ron wollte schon tief Luft holen, um seiner Mutter zu widersprechen, aber ein strenger Blick von ihrer Seite, hielt ihn zurück.
Just in diesem Augenblick betrat Kingsley den Raum. „Hallo alle zusammen. Danke Molly, dass du mir gleich Bescheid gegeben hast. Harry, wie geht es dir?“,
„Es geht mir gut.“, sagte Harry mittlerweile leicht genervt. Schließlich sah man doch, dass er wieder putzmunter war.
„Schön das zu hören. Wir haben uns ernsthaft gesorgt um dich. Übrigens würde ich dir raten, dass du dein Zimmer nicht verlässt. Draußen wartet eine Meute Reporter, die darauf brennen einen Blick auf dich zu erhaschen. Die Heiler hier sind auch schon ziemlich genervt, da sie jedes Mal, wenn sie zur Arbeit kommen bzw. wieder gehen über deinen Zustand ausgefragt werden.“,
„Danke Kingsley, eigentlich haben wir Harry noch ein bisschen die Chance geben wollen, sich zu erholen, bevor wir ihn wieder mit Problemen konfrontieren.“, sagte Mrs. Weasley ärgerlich. „Aber man muss das dem Jungen doch sagen, nicht dass er plötzlich unvorbereitet in die Meute rennt. Außerdem wollten sie von mir noch wissen, was ihr drei das letzte Jahr über getrieben habt.“, sagte er zu Harry, Ron und Hermine gewandt. „Ich glaube, das würde uns alle interessieren.“ Die drei blickten sich besorgt an. Harry holte tief Luft und sagte: „Wir haben Voldemort besiegt und das dürfte ja bekannt sein.“,
„Ja, aber, das war nur eine Nacht von einem nahezu ganzem Jahr. Die Zaubereigemeinschaft wird sich damit nicht zufrieden geben. Sie werden euch auf Tritt und Schritt verfolgen, bis sie haben, was sie wollen.“,
„Aber das geht jetzt nicht.“, sagte Mrs. Weasley aufgebracht. „Harry muss sich erst einmal erholen, das hat jetzt absoluten Vorrang. Kingsley wir sollten uns verabschieden. Harry hatte jetzt genug Aufregung für heute. Besprecht das ein anderes Mal.“ Somit schob sie Kingsley aus dem Zimmer, und schloss die Tür hinter sich.
Harry schaute ungläubig auf die Tür. Mrs. Weasley war bekannt für ihre Neugier und dass sie ihm jetzt aus dieser unangenehmen Lage geholfen hatte, rechnete er ihr hoch an.
„Harry, was sollen wir denn jetzt tun?“, fragte Hermine. „Kingsley hat Recht. Die werden uns nicht in Ruhe lassen.“,
„Woher wissen eigentlich DIE, dass ich hier bin? Das muss ihnen doch irgendjemand gesteckt haben?“,
„Wir vermuten, dass die Skeeter mal wieder ihre Käfernummer durchgezogen hat. Auf jeden Fall stand es schon groß im Abendpropheten, nachdem wir dich gerade hier her gebracht haben.“, mischte sich Ron ein.
„Ja, dafür könnte ich sie immer noch erwürgen.“, meinte Ginny mit zusammengebissenen Zähnen. „Ihr netter Artikel hatte nämlich zur Folge, dass dir gleich in der ersten Nacht ein Todesser einen Fluch auf den Hals jagen wollte.“,
„Wie? Ein Todesser war hier?“,
„Ja, es war der Vater von Crabbe. Wir vermuten, dass er sich wegen dem Tod seines Sohnes an dir rächen wollte.“, sagte Hermine. „Aber Ginny hat ihn ordentlich verhext und dafür gesorgt, dass er nun in Askaban sitzt.“
Stolz strahlte er zu seiner Freundin hinüber. „Das hast du getan. Da muss ich mich wohl bei dir bedanken, schließlich hast du mein Leben gerettet.“ Damit zog er sie auf seinen Schoß und küsste sie tief.
Ron räusperte sich. „Leute, könnt ihr nicht mal die Finger voneinander lassen?“, sagte er gekünstelt empört. Harry grinste seine Ginny an, die ihn ebenfalls glücklich anhimmelte.
„Ich würde sagen, dass wir ein Memo verfassen sollten, in dem wir bekannt geben, was letztes Jahr passiert ist, dann können wir uns ganz genau überlegen, was wir preisgeben und was nicht. Denn einiges sollten wir für uns behalten.“, sagte Hermine.
„Das ist eine gute Idee. So machen wir es.“, sagte Ron und strahlte Hermine an.
„Ja, ich glaube so schlecht wäre das wirklich nicht. Da setzen wir uns die nächsten Tage zusammen und erarbeiten das gemeinsam.“, sagte Harry.
„Und ich werde auch dabei sein. Vielleicht erfahre ich dann auch, wie du zu der Narbe auf deiner Brust gekommen bist.“, mischte sich Ginny ein.
„Wie die Narbe auf seiner Brust? Sagt mal, was habt ihr hier eigentlich gemacht? Ich dachte, du hättest geschlafen, aber anscheinend seid ihr ja schon schwer beschäftigt gewesen. Sagt mal, was fällt euch eigentlich ein, das hier ist ein Krankenhaus…“, Ron redete sich in Rage. „Stopp, Ron! Das verstehst du falsch!“, sagte Harry schnell. „Was ist denn daran falsch zu verstehen. Sie ist noch nicht mal volljährig, Harry und ich hab dir vertraut, hab sogar Mum klar gemacht, dass Ginny hier bleiben soll. Und das ist jetzt der Dank dafür?“,
„Ronald Weasley, jetzt halt mal die Luft an. Es war purer Zufall, dass ich die Narbe gesehen habe. Harry war duschen, als ich euch Bescheid gegeben hab, dass er wieder wach ist und weil er seine Klamotten vergessen hat, hab ich die Narbe gesehen. So einfach ist das. Es ist nichts passiert. Und selbst wenn, ginge dich das gar nichts an.“, sagte Ginny aufgebracht. Ron schnaubte und wollte gerade etwas erwidern, als Hermine ihm sanft die Hand auf dem Arm legte und zu ihm sagte: „Lass gut sein, Ronald.“
„Harry, wenn es irgendwie machbar wäre, könnten wir das Memo dann so schnell wie möglich verfassen? Ron und ich wollen nämlich bald nach Australien reisen, um meine Eltern zu suchen. Vielleicht gleich morgen, wenn du hier raus kommst?“, sagte Hermine und schaute ihn dabei flehend an. „Klar Hermine, wenn’s sein muss.“
So verabredeten sich die Vier für den nächsten Abend im Grimmauldplatz. Keiner zweifelte, dass Harry entlassen werden würde. Hermine und Ron kehrten zurück in den Fuchsbau. Ginny blieb bei Harry, auch wenn Ron diesem noch einen etwas mürrischen Seitenblick, der wohl „Geh - bloß - nicht - zu - weit!“ bedeuten sollte, zuwarf, bevor die Zimmertür hinter ihm in das Schloss fiel. Ginny wollte ihren Harry noch ein bisschen für sich alleine haben.


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Wer gebeten wird, in einem Harry-Potter-Film mitzumachen, würde niemals ablehnen. Und mir hat die Rolle Spaß gemacht. Bellatrix’ Persönlichkeit ist offenbar ernsthaft gestört. Sie findet es richtig toll, besonders böse zu sein. Wahrscheinlich ist sie in Lord Voldemort verliebt; immerhin hat sie für ihn 14 Jahre im Gefängnis gesessen. Jetzt ist sie wieder draußen und noch fanatischer als je zuvor.
Helena Bonham Carter