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Fanfiction

life after the war - The Statement

von Lilian84

Hallo ihr Lieben.
Erstmal vielen lieben Dank an die Kommi- Schreiber.
@Federflügel: Ich hatte halt das dringende Bedürfnis, das Gespräch der Vier so genau darzustellen. Wenn ich es nicht gemacht hätte, hätte ich das Gefühl, das etwas fehlen würde. Also ich hoffe es war nicht all zu langweilig. Die nächsten Chaps sind anders, versprochen.
Vielen lieben Dank für deine ausführlichen und regelmäßigen Kommentaren.
@hermine1965: Leider weiß ich nicht, was du damit meinst, dass Harry als er in den Tod ging zuerst zu Ginny gegangen ist. Ich habe das so herausgelesen, dass er Ginny nur zufällig auf seinem Weg zu Voldemort getroffen hat. Eine Begegnung war nicht beabsichtigt und er hat diese auch umgangen. Trotzdem vielen lieben Dank für deinen Kommi
@dieNeue: Auch dir danke ich für deinen Kommi. Hoffe das nächste Kapitel entäuscht dich nicht zu sehr bzgl. dem Ende des Letzten. Aber wird schon...
@superflocke: Danke für den Kommi. Hoffe du hattest einen erholsamen Urlaub.
@teddybear: Dankeschön! Hoffe dein PC ärgert dich nicht wieder.
@GinniNic: Vielen Dank für den Kommi. Freut mich, dass dir die FF gefällt. Bin immer schwer begeistert, wenn mir jemand sagt, dass ich die Gefühle gut rüber bringe. Das ist meist der Punkt an dem ich am meisten arbeite, weil ich es einfach gut machen will. Also vielen Dank.
@golfo: Danke für deinen Kommi. Freu mich wieder was von dir zu hören. *nach mehr verlang* *liebguck*

@ die Schwarzleser:
Ich würde mir wünschen, dass ihr euch auch mal zu Wort meldet. Leute, 32 Personen haben diese FF aboniert und mit Ach und Krach kommen 7 Kommis für das letzte Kapitel zustande???? Seit ich das letzte Kapitel reingestellt hatte, wurde es 800Mal aufgerufen!!!!!
Also wenn man diese Zahlen sieht, vergeht einem schon fast die Lust am Weiterschreiben. Ich hab immer gesagt ich setze keine Kommigrenzen, das find ich kindisch, aber wenn das so weiter geht, dann überleg ich mir das evtl. nochmal. Also gebt euch einen Ruck. Wie soll ich denn wissen, was ihr mögt, wenn ihr nix dazu sagt...

__________________________________________________

Harry erwachte am Morgen, als er das leise Klicken der Tür vernahm. Sofort setzte er sich auf, Ginny lag nicht mehr neben ihm. Mit einem Lächeln auf den Lippen, dachte er an den gestrigen Abend zurück. Ron, Hermine und Ginny wussten jetzt alles, was er auch wusste. Es hatte gut getan seinen Freunden die ganze Geschichte zu erzählen. Lange genug hatte er all seine Sorgen für sich alleine getragen. Jetzt war der Kampf vorbei und er konnte beginnen zu leben. Das so Viele dafür gestorben waren, schmerzte noch immer, aber die letzten Tage hatte er genug getrauert und er war froh, dass er es am Ende doch noch geschafft hatte, den größten Schwarzmagier aller Zeiten in die Hölle zu befördern. Das Glück war fast schon zuviel für ihn. Er hatte fast schon Angst davor. Er schüttelte schnell den Kopf. Nein, solche Gedanken durfte er gar nicht erst zulassen.

Langsam erhob sich Harry aus dem Bett. Verschlafen rieb er sich die Augen und suchte auf dem Nachttisch nach seiner Brille. Dann zog er sich schnell an, bevor er leise das alte Zimmer von Sirius verließ. Ein Blick aus dem Fenster hatte ihm gezeigt, dass es noch ziemlich früh am Morgen sein musste, die Sonne war noch nicht ganz aufgegangen. Leise schlich er sich die Treppe hinunter in die Küche. Dort angekommen begrüßte ihn Kreacher bereits stürmisch: “Guten Morgen. Ich hoffe der Meister hat gut geschlafen. Ich wollte schon das Frühstück bereiten, Herr, aber die Misses wollte es unbedingt selber tun.” Harry blickte auf und sah am Herd Ginny stehen, die ihn leicht beleidigt anschaute. “Oh je, und dabei war ich so leise, wie möglich beim Rausgehen. Ich wollte dich mit einem Frühstück überraschen.”, sagte sie und zog einen kleinen Schmollmund. Harry kam auf sie zu, nahm sie in die Arme und gab ihr einen kurzen Kuss. “Ich hab gleich gemerkt, dass du nicht mehr da warst. Aber wenn du mich überraschen willst,… Ich kann auch wieder nach oben gehen und so tun als würde ich schlafen.” Harry grinste. “Untersteh dich.”, sagte Ginny mit einem Lächeln.

Am Abend zuvor, war Ginny in Harrys Zimmer geschlichen, weil sie ihn so schmerzlich vermisst hatte, als sie sich mit Hermine schlafen gelegt hatte. Als sie aber bei ihm angekommen war, erschrak sie über sich selbst. Natürlich liebte sie Harry, aber mit ihm schlafen konnte sie und wollte sie auch noch nicht. So kurz nach Freds Tod wäre ihr das nur falsch vorgekommen. Außerdem hatten sie und Harry gerade erst wieder zueinander gefunden. Mit einem etwas unwohlem Gefühl ist Ginny dann in Harrys Bett gekrabbelt. Als sie aber merkte, dass Harry nichts dergleichen im Sinn hatte, entspannte sie sich schnell. Harry und sie genossen schweigend, dass sie beieinander waren.

Die beiden frühstückten gemeinsam, während sie sich immer wieder verliebt neckten. Als sie fertig waren kam ein noch etwas verschlafener Ron und Hermine in die Küche. Kreacher stellte ihnen sofort Teller hin und die beiden frühstückten ebenfalls. Harry fragte nach einiger Zeit Hermine: “Wie sieht´s aus? Hast du den Artikel schon fertig? Wie ich dich kenne, hast du dass noch gestern Abend gemacht.” Hermine errötete leicht, hatte Harry doch mal wieder voll ins Schwarze getroffen. “Ähm, ja, er ist fertig, aber weißt du mir ist beim Verfassen ein Gedanke gekommen. Wo wollen wir den Artikel denn veröffentlichen? Dem Tagespropheten traue ich persönlich nicht mehr über den Weg. Die haben oft genug Stuss geschrieben.”
“Und die Skeeter hat mit ihrem Artikel, dass Harry im St. Mungo war, so ein Mist verzapft.”, warf Ginny ein. “Verdient hat es diese Zeitung nicht.”
“Wie wäre es, wenn wir Lunas Vater die Story geben?”, warf Harry ein. „Der hat uns ja indirekt auch geholfen und durch seinen Askabanaufenthalt sind die Verkaufszahlen des Klitters bestimmt ganz schön in den Keller gerauscht. Ich finde wir sollten ihm da wieder raus helfen, denn irgendwie waren wir auch Schuld an der ganzen Misere.” Für diesen Vorschlag erntete Harry allgemeine Zustimmung, so beschlossen die vier am Nachmittag zu den Lovegoods zu gehen und ihnen den Vorschlag zu unterbreiten.
Als sich die Freunde nach dem Frühstück in den Salon gesetzt hatten, fragte Ginny: “Wann wollt ihr beide denn nach Australien aufbrechen?”
“So schnell wie möglich. Ich muss im Ministerium nur noch eine Genehmigung für die Portschlüsselreise beantragen und ich wollte Kingsley fragen, ob er sich mit dem australischen Zaubereiminister in Verbindung setzen kann, damit dieser uns bei der Suche möglicherweise behilflich ist.”, antwortete Hermine. “Wie lange wollt ihr weg leiben?”, fragte Harry. “Das weiß ich auch nicht, kommt drauf an, wie lange es dauert die beiden zu finden. Ich weiß ja gar nicht, wo sie sind, aber ich hoffe wir haben dann noch ein bisschen Zeit, um ein paar Tage Ferien zu machen, mit meinen Eltern, versteht sich.”
“Da wirst du vorweg eine ganze Menge zu tun haben.”, warf Harry ein. “Wie wäre es, wenn ihr die Zeit, die es in Anspruch nimmt alles zu regeln, hier mit mir im Grimmauldplatz bleibt. Dann habt ihr es nicht so weit bis ins Ministerium.” Harry wusste, dass seine Begründung etwas lasch war, denn die zwei konnten schließlich auch apparieren oder per Flohpulver reisen, das hätte auch nicht länger gedauert, aber er hatte das Gefühl, dass dies die letzte Gelegenheit war, dass sie alle zusammen sein konnten. Die Schulzeit war vorbei, die große Aufgabe war bewältigt, jeder würde von nun an seinen eigenen Weg gehen. Die letzten Tage wollte er noch genießen. Hermine dachte kurz über seinen Vorschlag nach und mit einem Seitenblick zu Ron, der ein kaum merkliches, zustimmendes Nicken von sich gab, willigte sie in Harrys Vorschlag ein. Auch Ginny wollte es sich nicht nehmen lassen, im Grimmauldplatz zu bleiben, so lange die anderen ebenfalls hier waren.

Ginny, Hermine und Ron beschlossen noch vor dem Mittagessen, in den Fuchsbau zu gehen und einige Sachen zu holen, die sie für die nächsten Tage brauchten. Ginny kam etwas eher zurück als die anderen beiden. “Hermine, kann sich nicht entscheiden, welche Bücher sie mitbringen soll.”, erklärte sie kurz Harry, als sie aus dem Kamin gestiegen kam. Ginny brachte ihre Sachen nach oben und gesellte sich dann zu Harry in den Salon. Sie setzte sich zu ihm auf das Sofa und dieser schlang seine Arme um sie und gab ihr einen zärtlichen langen Kuss. “Ich hab mir da übrigens was überlegt.”, sagte er mit einem Grinsen auf den Lippen. “So? Was denn?”, wollte Ginny wissen. “Wenn Ron und Hermine in den sozusagen Urlaub fahren, warum fahren wir dann auch nicht ein paar Tage weg. Ich hatte noch nie richtigen Urlaub. Die Dursleys haben mich immer zu Mrs. Figg gesteckt, wenn sie verreist waren und ich würde schrecklich gerne ein paar Tage Urlaub machen.” Mit einem leichten Flehen in den Augen blickte er Ginny an. Man sah regelrecht, wie es in ihr arbeitete. Zuerst hatte sie einen freudigen Gesichtsausdruck, den Harry so deutete, dass sie gerne mit ihm wegfahren würde, dann wechselte er in eine ernste Miene. “Was überlegst du?”, wollte Harry wissen. “Oh Harry, ich würde sehr gerne mit dir in den Urlaub fahren. Ich hoffe du weißt das? Aber es geht nicht!”, sagte sie bestimmt. “Wieso geht das nicht?”, fragte Harry mit besorgter Miene. Ginny druckste eine Weile herum und rutschte ein Stück von ihm weg. Er wusste nicht was das zu bedeuten hatte, bis sie schließlich sagte: “Harry, ich kann mir einen Urlaub nun mal nicht leisten und meine Eltern kann ich auch nicht nach dem Geld fragen, die haben ihre letzten Ersparnisse bei Freds Beerdigung aufgebraucht.” Harry grinste von einem Ohr zum anderen. Sprachlos starrte Ginny ihn an. `Wieso lachte er?` Leicht verärgert stand sie auf und schritt den Raum entlang. “Ich weiß überhaupt nicht, was daran jetzt so komisch ist. Es ist ja nun nichts Neues, dass die Familie Weasley nun mal nicht im Geld schwimmt.” Ein weiterer Blick zu Harry zeigte ihr, dass er immer noch grinste. “Jetzt hör endlich auf zu grinsen, wie ein Honigkuchenpferd.” Harry kam auf sie zu und schloss sie in die Arme. “Mein Schatz, ich habe auch nicht davon gesprochen, dass du irgendwas bezahlen musst.” Abrupt löste sie sich von ihm. „Ich will aber nicht, dass du Geld für mich ausgibst.”, erwiderte sie barsch. “Und wenn ich dir sagen würde, dass dies dein nachträgliches Geschenk ist, für den Geburtstag, den ich letztes Jahr verpasst habe? Ein Geschenk soll man nicht ablehnen, das bringt Unglück.” Sprachlos starrte sie ihn an. “Lass mich dir doch die Reise schenken.”, sagte Harry, nachdem ihn Ginny immer noch mit einem fassungslosen Blick anstarrte. “Es ist ja nicht so, dass du allein was davon hast. Auch du würdest mir das größte Geschenk machen, wenn du ja sagen würdest.” Flehend sah er in Ginnys Gesicht. Deren Züge entspannten sich und sie ging erneut auf Harry zu. “Wenn es dir so wichtig ist, dann bedanke ich mich und komme gerne mit.” Sie küsste Harry und dieser erwiderte den Kuss stürmisch. Immer intensiver und fordernder wurde Ginnys Kuss. Ihre Zungenspitze fuhr sanft über Harrys Lippen, der diese bereitwillig öffnete. Ihre Zungen spielten miteinander, während Ginny ihre Arme an Harrys Rücken entlang gleiten lies. Mit flinken Fingern huschte sie unter sein T- Shirt und strich ihm sanft über sie nackte Haut. Harrys Nackenhaare stellten sich bei dieser Berührung auf und ein wohliger Schauer durchlief ihn. Ohne den Kuss zu unterbrechen, fuhr er sanft Ginnys Taille entlang, die bei der Berührung dieser sensiblen Stelle leicht zusammenfuhr. Sie bemerkte, dass Harry es sich noch nicht traute ihre Haut unter dem Top zu erforschen, aber das ärgerte sie nicht, sie hatten alle Zeit der Welt. Mit seiner schüchternen Art fand sie ihn richtig süß.
Während die beiden immer noch versunken waren in ihrem Kuss, hörten sie von unten Rons Stimme durch das Haus rufen: “Wir sind wieder da. Wo seid ihr beiden?” Sofort ließen Harry und Ginny voneinander ab und lächelten sich an. Ginny verdrehte die Augen und flüsterte: “Der hat aber auch immer das perfekte Timing!” Harry schmunzelte und rief dann: “Wir sind hier oben, im Salon.”

Am Nachmittag machten sich die Freunde auf zu den Lovegoods. Dort wurden sie sofort freudig von Luna begrüßt. Nachdem sie alle fast erdrückt hat, bat sie die vier herein. Das Haus der Lovegoods, das Ron, Hermine und Harry zuletzt in einem katastrophalen Zustand gesehen hatten, da es durch eine Explosion fast zerstört wurde, erstrahlte nun in neuem Glanz. Es hatte zwar nichts von seiner Ungewöhnlichkeit eingebüßt, dafür war es wieder bewohnbar. Luna, die den Blick der Drei verfolgt hatte, sagte: “Daddy hat hier alles wieder in Ordnung gebracht. Zwei Tage nachdem er aus Askaban freigelassen wurde, war alles wieder wie früher schade nur, dass er das Horn des Schrumphörnigen Schnarchkacklers nicht wieder reparieren konnte.” Hermine wollte bereits zu einem Einwand ansetzen, als ihr Ron beschwichtigend die Hand auf den Arm legte und unmerklich den Kopf schüttelte. Hermine schluckte ihre Entgegnungen hinunter und ging mit den anderen in die Küche. Dort saß ein ziemlich kränklich wirkender Mr. Lovegood am Tisch. Als er bemerkte, wer gerade sein Haus betreten hatte, stand er leicht schlotternd auf. “Bekomme ich jetzt die Strafe, die ich verdient habe?”, fragte er an Harry gewandt. Erstaunt über diese Begrüßung blickte Harry fragend zu Ron und Hermine, die nicht weniger erschrocken waren als er. “Mr. Lovegood, ich weiß nicht, was sie meinen, aber wir sind nicht hier um ihnen irgendetwas anzutun. Also bitte setzen sie sich wieder, wir haben ihnen einen Vorschlag zu unterbreiten.”, sagte Harry. Mr. Lovegood blickte ängstlich in die Runde, bis Luna zu ihm sagte: “Siehst du, Daddy, ich hab es dir doch gleich gesagt. Harry nimmt dir nicht übel, dass du meinetwegen die Todesser auf ihn gehetzt hast.” Jetzt fiel der Groschen bei Harry. Xenophilius Lovegood dachte, dass er sich dafür an ihm rächen wollte. “Mr. Lovegood,…”, sagte Harry “... ich kann ihre Situation damals nach vollziehen. Immerhin haben die Todesser sie erpresst und sie hatten Luna in ihrer Gewalt. Mir ist klar, was für einen ungeheuren Druck dies auf sie ausgeübt hat. Also machen sie sich keine Sorgen.” Mr. Lovegoods Gesichtszüge entspannten sich ein wenig und er setzte sich wieder. Luna bat er, Tee zu kochen und den anderen bot er an sich zu setzten. Als alle mit einer Tasse dampfenden Tee am Tisch saßen, begann Harry zu sprechen. “Also unser Vorschlag: An uns wurde die Bitte herangetragen, der Zaubereigemeinschaft zu berichten, wie wir es geschafft haben, Voldemort zu besiegen. Nun, wie sie vielleicht wissen, bin ich kein Mensch, der sich gerne in der Öffentlichkeit präsentiert, weswegen wir uns entschieden haben, ein Statement zu verfassen. Wir haben dann überlegt, welche Zeitung dies zum Druck bekommt. Die Wahl war nicht schwer und deswegen sind wir hier.” Mr. Lovegoods Augen weiteten sich, als die Bedeutung der Worte zu ihm durchdrang. “Sie wollen diesen Artikel im Klitter veröffentlichen lassen?”, fragte er. “Das genau hatten wir im Sinn.”, sagte Harry und lächelte Luna und ihren Vater an. “Wir haben uns gedacht, dass durch Lunas Entführung und ihren Askabanaufenthalt, die Produktion des Klitters gelitten hat. Sehen sie, der Tagesprophet hat mich ständig bombardiert und Lügen über mich verbreitet. Erst war ich der Junge-der-überlebt, dann jemand der total durchgeknallt war, das ging über den Auserwählten bis hin zum Unerwünschten Nr.1. Ich möchte mit dieser Zeitung nichts mehr zu tun haben und ihnen könnten wir dadurch eventuell helfen, wieder Fuß zu fassen.” Erwartungsvoll blickten alle zu Mr. Lovegood. Diesem blieb nach dieser Ansprache eigentlich keine Wahl mehr als zuzustimmen. An Luna gewandt meinte er: “Da müssen wir die alte Druckerpresse doch wieder fit machen.”

Nachdem die Vier wieder zurück im Grimmauldplatz waren, servierte Kreacher ihnen ein großes Abendessen. Dabei hing jeder seinen Gedanken nach. Zum einen freuten sie sich, dass sie Luna und ihrem Vater helfen konnten, zum anderen, was hatte Luna doch zum Abschied gesagt `Wir sehen uns am 1. September. Bis dann!` Vermutlich würden sie sich eben nicht sehen. Hermine hatte es ihnen am Anfang ihres Abenteuers genau erklärt, wenn man nicht offiziell vom Schulunterricht beurlaubt wurde, darf das Jahr nicht wiederholt werden. Sie haben somit alle drei, das siebte Schuljahr geschwänzt… Harry raffte sich als erster. “Wir reden mit Prof. McGonagall. Sie wird schon eine Möglichkeit finden. Und jetzt langt zu Kreacher nimmt es uns übel, wenn wir nicht mindestens die Hälfte dieses Festmahls verspeisen.” Die anderen langten kräftig zu, trotzdem hatten sie noch ein flaues Gefühl im Magen.

Die nächste Woche verging wie im Fluge. Hermine hatte bereits nach zwei Tagen die Genehmigung mit Portschlüssel nach Australien zu reisen. Kingsleys Zusage, den australischen Zaubereiminister um Hilfe zu bitten, hatte sie sich bereits am ersten Tag geholt. Das Einzige, was den Beginn der Reise verzögerte, war der Antwortbrief aus dem australischen Zaubereiministerium.
Harry und Ginny waren derweil damit beschäftigt Kataloge zu durchsuchen - Reisekataloge von den Muggeln. Sie konnten sich nicht entscheiden, wo sie hin wollten. Das Einzige, was sie sicher wussten, war, dass ihr Urlaubsziel mit Strand, Sonne und Meer sein sollte. Als Ron von ihrem Plan, gemeinsam in den Urlaub zu fahren, erfuhr, brach der Beschützerinstinkt eines großen Bruders wieder in ihm durch. Erst nachdem er von Ginny gehörig den Kopf gewaschen bekam und Hermine mindestens zwei Stunden auf ihn eingeredet hatte, bekamen die zwei `seinen Segen`.

Die Tage verstrichen und der Mai neigte sich allmählich dem Ende. Harry und Ginny haben beschlossen, dass sie für zwei Wochen auf die Kanaren reisen wollten. Hermine hatte mittlerweile auch die lang ersehnte Antwort vom Australischen Zaubereiminister erhalten, der seine Hilfe anbot. Ron und sie wollten am 01. Juni aufbrechen.

Hermine kehrte einige Tage vor ihrer Abreise, total aufgelöst von einem Einkaufsbummel in der Winkelgasse zurück. Wild wedelte sie mit etwas vor dem Gesicht der Anderen. “Hermine, jetzt sag schon, was los ist.”, knurrte Ron, der durch die Aufregung seiner Freundin immer gereizter geworden war. “Er ist da.”, jubelte Hermine. “Der Artikel im Klitter ist da.” Sofort waren alle auf den Beinen. Hermine setzte sich an den Tisch, breitete den Klitter vor sich aus und alle anderen scharten sich um sie und schauten ihr über die Schulter, als sie endlich die Zeitung aufschlug.

Veröffentlicht im Klitter Ausgabe 6/97

Harry Potters Weg zum Sieg über Voldemort – Exklusivbericht, verfasst von dem Auserwählten und seinen Kameraden


Wenn wir, Harry Potter, Ron Weasley und Hermine Granger, von der endgültigen Vernichtung Voldemorts berichten wollen, müssen wir in der Nacht von Hallowe`en 1981 beginnen. In dieser Nacht war der größte Schwarzmagier aller Zeiten offensichtlich besiegt worden, was, wie wir später herausfanden, zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht möglich gewesen war. Voldemort erschien im Haus der Potters, um Harry James Potter, den einjährigen Sohn von Lily und James, zu töten. Zuvor hatte er eine Prophezeiung gehört, die besagte, dass Harry James Potter derjenige sein würde, der ihn besiegen würde. Wie wir heute alle wissen, ist weder Harry noch Voldemort von seinem zurück prallenden Todesfluch bei diesem Angriff gestorben. Bereits 10 Jahre später standen sich beide wieder gegenüber, doch auch hier hatte Voldemort weder den Erfolg, Harry zu töten, noch seine menschliche Gestalt zurück zu gewinnen.
In Harry Potters viertem Schuljahr, jedoch, war es Voldemort gelungen, wieder aufzuerstehen, wobei Cedric Diggory gestorben und Harry gegenwärtig gewesen war. Im darauf folgenden Sommer hatte er nun ebenfalls von der Prophezeiung, die Lord Voldemort und ihn selbst betraf, von Albus Dumbledore erfahren. In den danach kommenden Monaten vertraute dieser Harry sein bis dato gesammeltes Wissen an, was der Vernichtung Voldemorts dienlich war. So erfuhren wir, dass der besagte Schwarzmagier Maßnahmen getroffen hatte, die es zunächst auszuräumen galt, um ihn letztlich allemal besiegen zu können – dies erledigten wir nahezu gänzlich innerhalb des letzten Jahres mit der Kulmination, dass Voldemort schließlich bezwungen wurde.

Während der gesamten Zeit wurden wir unterstützt von niemand geringerem als Severus Snape. Er arbeitete als Doppelagent und selbst uns war bis zum Schluss nicht bewusst, auf welcher Seite er nun wirklich stand. Die Tötung von Albus Dumbledore erfolgte auf dessen Willen hin und gehörte zu einem ausgeklügelten Plan, Lord Voldemort zu täuschen und Unschuldige vor Schlimmerem zu bewahren. Severus Snape hatte eine zentrale Rolle bei der Vernichtung von Lord Voldemort gespielt. Ohne seine Hilfe wäre das Alles nicht möglich gewesen. Am Ende wurde er von Voldemort getötet.

Ein weiterer Zauberer, der uns im Kampf gegen Voldemort unterstützt hatte, war Sirius Black gewesen. Er konnte den finalen Ausgang der Schlacht jedoch nicht mehr erleben, da er vor zwei Jahren von Bellatrix Lestrange, der wohl treusten Anhängerin des Dunklen Lords, ermordet wurde. Zu Unrecht wurde er des Mordes an Peter Pettigrew, zwölf Muggeln und des Verrats an Lily und James Potter beschuldigt. Der eigentliche Verräter war Peter Pettigrew selbst, der von da an, als nicht gemeldeter Animagus - als Ratte - sein Leben im Verborgenen führte. Sirius Black saß 12 Jahre unschuldig in Askaban.

Des Weitern bedanken wir uns bei allen, die im letzen Jahr auf unserer Seite standen. Besonders all denen, die in der Schlacht um Hogwarts mit uns gekämpft haben.
Wir gedenken allen Verstorbenen und ihren Familien und wünschen diesen die Kraft, mit den schweren Verlusten zurechtzukommen, in der Gewissheit, dass ihre Lieben für eine bessere Welt gestorben sind.



Kommis?????????


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