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Fanfiction

Rosa Löwenzahn - In the eye...

von Rumtreiberin

Die Augen sind das Fenster zur Seele--- Keine Ahnung


…und alles wird klarer, leider! 2 perfekte Augen blicken vom Papier herauf, darunter ein siegessicheres Grinsen, mehr hab ich nicht gezeichnet…brauchts auch nicht. Wenn ich denn Kopf drehe, so wendet sich mein Gegenüber vom Buch ab, er macht eine unnachahmliche Kopfbewegung , bei der sein schwarzes Haar noch ein bisschen mehr glänzt, mit einer Art beiläufiger Eleganz fällt es ihm in die Augen, die hinter Strähnen glitzernden Augen wirken intelligent und darunter sitzt das leicht arrogante Grinsen, das ihn noch … attraktiver macht.
ScheiĂźe, mir ist alles klar!!!

Es kann ja sein, dass Sirius gut aussieht, wohl eher sehr sehr gut aussieht, aber ich würde mich NIE (freiwillig und bei klarem Verstand) in ihn, ich wage es zu denken, verlieben. Ich bin garantiert NICHT in ihn verliebt, ich schwärme nur(!) denn a) er ist ein Aufreißer b)er ist ein Player c) er ist ein Sammler d) neben James ist er mein bester Freund. Aaargh, ich glaub ich krieg die Panik (wobei ich nicht weis warum, da ich ja NICHT verliebt bin sondern nur, schwärme!)!!!Was jetzt, ich sitzt in der Falle, ein klares Anzeichen dafür ist , dass ich mich zur Beruhigung selbst belüge, ich bin nämlich DOCH verliebt (oder NICHT) und will hier raus (und Lily um Rat anbetteln) !! Ich zerknülle die Zeichnung…

„Wie wär’s spielen wir Snivellus explodiert?“, unterbricht Sirius die Suche nach einer passenden Ausrede, oh Gottchen, was jetzt!? „Nein Danke Siri“, erleichtert stelle ich fest, dass meine Stimme klar und kräftig klingt, zischend lass ich die Luft entweichen. Aber er starrt mich immer noch an, er mustert mich ausdruckslos, Mensch sag doch was! „Ähm ich schau mal ob Lily James schon den entscheidenden Kopf kürzer gemacht hat!“, druckse ich herum und zu meinem Glück steht er nicht auf um mir zu folgen sondern wendet sich ab.

Draußen ist als ob man eine andere Welt betritt, den im Abteil der Rumtreiber wirkt alles viel fröhlicher und heller, es ist mir nicht mal aufgefallen das es regnet. Lily wo bist du, jetzt ist einmal der seltene Fall eingetroffen dass ich mit dir über meine Gefühle (Siriuserzeugtepanik) reden will, du bist … im Nirwana? Als ich betrübt den Gang entlang schlürfe, hör ich leises Stimmengewirr.

Snivellus bettelt: „ Lily, du kannst mir doch nicht ewig böse sein…!“„Wie sehr du dich da täuscht!“, meint Lily, ihre Stimme macht der Durchschnittstemperatur der Antarktis Konkurrenz. „Lily, bitte, es tut mir Leid...“ , das erste Mal tut er mir auch Leid, Mitgefühl für Snivellus, Filmriss? „Mir Aber nicht, es hat mir klar gemacht wer du wirklich bist, du bist so wie es Potter mir gepredigt hat, Snivellus!“, zischt Lily leise und scharf, sie nennt ihn Snivellus, das hat sie bis jetzt nur einmal gesagt, sie hört auf James, das hat sie noch nie getan. „Lily …“, fleht Snivellus, seine Stimme tropft gerade zu vor Verzweiflung. Das erinnert mich irgendwie an James und Sirius, mögen sie auch noch so gut gelaunt sein, das passende Thema und, tedä…ein nervender Trauerkloß …oder ein rasender, fluchender Wüterich!

Ich steh noch immer erstarrt an der Ecke zum Mädchenklo, mir fällt plötzlich auf das die Stimmen verstummt sind, Snape geht mit wehendem Umhang an mir vorbei und murmelt mir etwas zu, das verdächtig nach „dreckiges Halbblut“ klingt zu, seine Augen röntgen mich, sie sehen aus wie dunkle leere Tunnel, ein klein wenig gruselig, aber doch sehr passen da er ein übergroßen Fledermaus, doch sehr ähnelt (Sorry liebe Fledermäuse). „Wag es nicht sie zu beleidigen!“, brüllt Lily unnötig laut, schließlich sind sie knapp 2m voneinander entfernt. „Dreckiges Halbblut, widerwärtiges Schlammblut!“, keift er während ihm die Zornesröte die aschfahlen Wangen hoch kriecht.

Knall! Sirius steht weit hinter Snivellus, den Zauberstab, noch immer erhoben, seine Augen wirken dunkel und verschwommen. Ich springe erschrocken von Snivellus weg und höre Lilys erstickten Schrei und ihre Schritte in schneller und beleidigter Abfolge. Toll Sirius, klasse, wenn Lily und ich jetzt ein bisschen über Snape gelästert hätten, wäre alles vergessen gewesen, aber nein…Oh du meine Fresse! Mir stockt der Atem…

Snape fixiert Sirius und mich abwechselnd, aus dem Winkel seiner schwarzen stechenden Augen. Seine fettigen Fransen haben sich zu dünnen schwarzen Schlangen gewandelt, eine lässt ihre langen, dolchartigen Zähne spielerisch über seine bläuliche Haut gleiten, er zuckt in seinem Blick lodert die Angst, er fleht, ohne Worte. „Sirius die Dinger sind doch nicht etwa giftig, oder?“, Sirius zuckt gleichgültig mit den Schultern „Weis nicht, und wenn schon !“ „Du …“, setzte ich zu einer Schimpftirade an, doch Snape wimmert gequält in den Anfang, wütend wende ich den Blick von Sirius eingefrorenem arrogant überheblichen ich- bin- der- König- der- Welt- Grinsen. Die Schlange ritzt einen Schnitt in die Haut, grünlich glänzende Tropfen Blut rinnen perlengleich über seine Wange und tröpfeln sanft auf seinen Umhang.

Sirius Grinsen verblasst. „Ja alles deine Schuld!“, fauche ich, er zuckt zusammen. „Was jetzt?“ „Du kennst nicht mal den Gegenfluch?!“, kopfschütteln, „Du riesen blödes Arschloch! Spruch?“, tobe ich. „Nicht vor dem!“, meint Sirius und deutet mit einem Kopfnicken auf den immer noch erstarrten Snape. Mit raschen festen Schritten gehe ich zu ihm, sein warmer Atem streicht kurz über mein Gesicht als er mir den Spruch ins Ohr flüstert, dann will er mir besänftigend die Hand nehmen, doch wie von der Tarantel gestochen, lässt er los. „Du bist so… Eiskalt!“, keucht er mit aufgerissenen Augen. Jetzt merk ich es auch, es ist als ob flüssiges Eis statt Blut in meinen Adern fließen würde, aber ich friere nicht.

„Spruch!?“, er wiederholt ihn noch mal, ich lasse meinen Zauberstab durch die Luft sausen und Hülle dabei Snivellus in eine Funkenregen, in rot grün, wie passend. Die Schlangen sind weg, ich murmle drei verschiedene Heilzauber, lasse Snape dreimal unter der Berührung meines Stabes zusammen zucken, doch nichts passiert. „Das Gift verhindert die Heilung, Black, was machst du immer für Scheiße!“, leise fluchend fahre ich mir durchs Haar. Doch Sirius , der jetzt wieder neben mir steht, trifft sein Name wie ein Schlag ins Gesicht, seine Augen werden zu schlitzen und man fürchtet sie könnten jeden Moment Flammen werfen, Wut verzerrt seine Züge.

„Verräterin!“, leise und böse trifft mich das Wort wie ein Pfeil mitten ins Herz, die Spitze bleibt stecken. Sirius geht, und ich, sehe ihm nach. Snape steht leise und zittrig eine kleine Weile neben mir, benommen hallt es in meinem Kopf immer wieder „Verräterin“. „Danke“, hör ich Snape zu mir sagen, er gibt mir zögernd einen Klaps auf die Schulter und geht in die andere Richtung, ich reagiere nicht…Bin ich etwa eine Verräterin?

In der Mädchentoilette schau ich in den Spiegel und erschrecke, meine Augen sind dunkelbraun doch jetzt wirken sie genauso schwarz und kalt wie die von Snape. Mein Gesicht wirkt wie eine Leinwand, ich bin weiß ohne auch den geringsten Hauch von Farbe, nur meine Lippen sind noch rot. Wie eine Maske, verbissen und kühl schau ich mich an, sind meine Muskeln eingefroren oder was?! / Spiegel lügen nicht / Ich tupfe mir eiskaltes Wasser auf die Wangen um ein kleiner weniger eingefroren auszusehen, besser, dann wuschle ich mir durch die langen aschblonden Haare und lege sie mir über die Schulter, anschließend versuch ich zu lächeln. Ich habe mal gelesen das wenn man lächelt, mag man noch so mies drauf sein, das Gehirn denkt das man glücklich ist, weil man sonst nicht lächeln würde. Quatsch! Diese krampfhafte Maske bringt nichts. Wütend zeig ich meinem Spiegelbild den Mittelfinger…und muss unwillkürlich grinsen. Zufrieden grinsend gehe ich zurück in unser Abteil…

…ist eine Verräterin!“, als ich die Abteiltür öffne wirbelt Sirius herum, „ du hast mich belauscht!“ „Dass hab ich nicht nötig, dich hört man bis nach China. Leider gehörst du zu den Leuten, die versuchen ihren Mangel an Argumenten durch Lautstärke zu kompensieren!“, aus dem Augenwinkel sehe ich Remus grinsen, James wirkt zu getextet. Ich lasse mich gegenüber von Peter in den Sitz fallen und richte mich an ihn.

„Hey Pete wo warst du?“, meine Stimme klingt überzeugend fröhlich, auch wenn ich Pete nicht mag, er ist um es nett auszudrücken sonderbar! „Hufflepuff- Abteil, konnte euch nicht finden.“, nuschelt er und wendet langsam seinen Blick von dem erstarrten Sirius ab. “Und wie waren deine Ferien so?“, versuche ich mühevoll Smalltalk zu starten, doch in diesem Moment brüllt Sirius: „Hochverrat, wie konntest du nur Snivellus helfen?“, James Kopf fährt so schnell herum das er sich den Hals verknackst, wütend funkelt er mich an. Gut verdreht, denk ich mir im Stillen. Remus runzelt die Stirn. „Hach, er ist eine so reizende Persönlichkeit!“, antworte ich mit süßem Sarkasmus. Sirius brüllt, während ich unbeteiligt und gleichgültig zum Fenster raus starre.

Sie sagen nichts, was ohnehin sinnlos wäre, dann wäre Sirius noch rasender, ich versuche die Regentropfen die gegen die Scheibe tropfen zu zählen, bei 56, hexe ich Sirilein die Klappe zu. „Du könntest ruhig dankbar sein, dass ich dir helfe, dieser Fluch hätte ihn viel schlimmer zu richten können, wenn ich jemanden verfluch weis ich wenigstens den Gegenfluch, er wird vielleicht dicht halten…Außerdem so knapp wie du gezielt hast, hättest du mich beinahe getroffen!“ „Hätte ich nicht!“, wirft Sirius ein, was meine Brauen hochschnellen lässt. „Ich weis ja dass du ihn hasst, ich mag ihn auch nicht, aber denk mal an letztes Jahr!“, schließe ich nachdrücklich, ich werfe Remus einen Seitenblick zu, er nickt fast unmerklich, dann räuspert er sich kurz und sagt:

„ Pad, du weist das sie Recht hat!“ Musik in meinen Ohren, ich hab so gern Recht. „Mhm“, meint Sirius und lässt sich neben Wurmschwanz nieder, „Aber er hat sie und Lily ihr- wisst- schon- wie beschimpft, und das hat mich so aufgeregt…!“ „Er..Lily..Waas!?“, regt sich James wie auf Kommando auf, „Den bring ich um!“, er erhebt sich schon als ich ihm beschwichtigend die Hand auf den Arm lege „Ich hab keinen Bock ihm noch mal zu helfen!“, sage ich schneidend.

Ratsch! Die Tür geht auf, Lily wirft mir einen tödlich giftigen Blick zu, und schleudert James voller Wucht irgendwelche Unterlagen entgegen, sie verschwindet so laut wie sie kam. „Wie sanftmütig sie doch sein kann!“, schnaube ich sarkastisch, und entlocke James ein Grinsen, er wirkt angespannt unter unseren Blicken, schließlich spreche ich aus, was alle denken. „Also, was ging eigentlich bei euch ab?“ „Wollt ich auch gerade fragen!“, meldet sich Sirius zu Wort. „Nun?“, fordert Remus und wendet sich von seinem Lesefutter ab. „Keine Ahnung, hab nicht sonderlich viel aufgepasst!“, drei Menschen werfen ihm einen du –weist- was- wir-meinen- also- rück- endlich- mit- der- Sprache- raus- Blick zu. Er grinst voller Glückseligkeit „Sie hat mich dreimal aus Versehen James genannt, mich nicht eineinziges Mal angeschrieen und mich angelächelt!“ Und wie er das so sagt, stimme ich in Sirius Lachen mit ein, nicht ahnend, dass ich nicht die einzige im Zug bin die unfreiwillig verliebt ist…

Als mir aussteigen, weht mir die kühle Luft ins Gesicht, voller Vorfreude, sehe ich hinauf zu den 1000 Lichtern Hogwarts, als…


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Ich glaube, man hätte mich für geisteskrank erklärt, wenn ich mit all dem gerechnet hätte. Wer konnte das vorausahnen? Niemand. Ich jedenfalls nicht...
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