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Fanfiction

Nur einen Kuss... mehr will ich nicht von dir… - Nur einen Kuss.. mehr will ich nicht von dir..

von JanaBlack

Nur einen Kuss... mehr will ich nicht von dir…

Sie rette ihn… sie schenkte ihm sein missratenes Leben... dann ging sie, ließ ihn allein, doch sie kam zurück – ein letztes mal… ein letztes Jahr, ohne ihre Freunde.


„Miss Granger! 5 Mal rühren und dann erst den Schlangenwurtz hinein werfen!“, hörte man die bissige Stimme Severus Snape’s in den Kerkern. Hermine fuhr erschrocken zusammen, hatte sie doch ihre Gedanken, wie schon seit Anfang des Jahres, zu etwas anderes schweifen lassen. „Tut... Tut mir Leid, Professor“, stotterte sie und rührte noch 2 mal um. „5 Punkte Abzug von Gryffendor und nun seien sie gefälligst vorsichtiger, oder wollen sie uns alle in die Luftsprengen?“, sagte er und ging weiter.

Hermine schirmte die Kommentare ab, versuchte, wie immer, etwas anderes außer Wut und Zynismus darin zu sehen, doch scheiterte sie, wie immer. Sie schluckte schwer. Warum hatte er sich nach Ende des Krieges nicht geändert? Er war frei! Er konnte so leben, wie er wollte, zumindest versuchte sie sich das immer ein zureden. Er war nicht frei. Noch immer hieß es, er wäre ein Todesser, egal was er machte, sein Ruf kam ihm zuvor. Für manches war dies gut, für viele Dinge schlecht. Sie blickte auf und sah ihn an seinem Schreibtisch sitzen. Seine schwarzen Haare sahen gepflegter aus als früher, als er noch dem Bösen dienen musste. Seine Gesichtszüge waren noch immer so markant, doch glaubte Hermine eine Änderung zu erkennen. Sie meinte zu sehen, dass sie leicht weicher waren, kaum erkennbar für jemand der ihn nur kurz anblickte, doch sie sah oft zu ihm. Wollte ihn sehen. Plötzlich hob er seinen Kopf und sah sie an. Sie lächelte ihm zaghaft zu und widmete sich dann wieder ihrer Arbeit.


Die Monate vergingen und der letzte Tag, der Abschlussball, war gekommen. Ihre letzte Chance Ihn auf sich aufmerksam zu machen, war gekommen.

Ihr feinstes Kleid zog sie an. Aus dunkelgrüner, fast schwarzer Seide war es und hatte vorne einen leichten Ausschnitt, hinten einen etwas tieferen, der das meiste Stück ihres Rückens offenbarte. Das Kleid war ärmellos und ging ihr bis zu den Knöcheln. Am Bein lief noch ein feiner Schnitt entlang. Verzierungen hatte es keine, doch das benötigte es auch nicht, ihre Figur wurde gut betont. Eine Stola hatte sie sich über die Schultern gelegt, auch sie war aus grüner, ins schwarz übergehender, Seide. Ihrem schlanken Hals verleitete sie mit einer dünnen Kette, an dem ein kleiner roter und grün verschlungener Diamant hing, mehr Betonung. Zu der Kette trug sie passende Ohrringe. Ihr hatte ihr Haar hochgesteckt, nur einige wenige Strähnen umspielten ihr Gesicht. Schminke legte sie eher dezent auf, doch es brachte sie perfekt zu Geltung.

Trotz vieler Einladungen ging sie allein zum Ball. Sie wollte mit niemand anderen dorthin. Da sie leicht zu spät kam, waren alle schon in der Halle, sodass sie leicht hineinkam. Dies blieb jedoch nicht unbemerkt, denn viele waren überrascht von ihrem Aussehen. Sie lächelte jedem zu, sah jedoch nicht den, den sie zu sehen erhoffte. Ihre Abschlusszeugnisse bekamen sie schon am Nachmittag, so dass es nun nur noch um die Feier ging, doch freute Hermine sich wenig. Sie ging zum Tisch mit den Getränken und schenkte sich ein Glas Wein ein. Dabei spähte sie über die Menge, doch sehen tat sie ihn nicht. Sie trank einen Schluck, schlenderte ein wenig durch die Halle und lehnte sich schließlich an einer kalten Steinwand.


Er bemerkte sie, war wie soviele andere überrascht, von ihrem Aussehen, doch ließ er es sich nicht anmerken. Er stand hinter einer Säule. Er mochte keine Feierlichkeiten und diese gehörte demnach auch dazu. Von seinem Fleck aus konnte er vieles sehen, ohne gesehen zu werden und so konnte er sie sich betrachten, ohne großes Aufsehen zu erregen. Kein Kind war sie mehr, man sah die fraulichen Züge. Man sah den Kampf, den sie mit sovielen überlebte.


Hermine stand noch immer an der Wand gelehnt, ständig Tanz Aufforderungen ablehnend, da. Sie wollte tanzen, aber nur mit ihm. Noch immer hatte sie ihn nicht entdeckt. Als sie glaubte, ihn diesen Abend nicht mehr zu Gesicht zu bekommen und ihre Hoffnung starb, es ihm sagen zu können, stieß sie sich von der Wand ab und verließ mit Tränen in den Augen den Saal. Keiner ihrer Mitschüler bemerkte sie, jeder war mit sich beschäftigt.

Die kalte Abendluft schlug ihr entgegen, als sie vor dem Eingangsportal stand. Ihr fröstelte, so dass sie sich die Stola enger umzog. Doch störte sie diese Kälte nicht, es war eher die, in ihrem Inneren, die ihr zu schaffen machte.

Warum sie sich in ihn verliebte, wusste sie nicht zu sagen, doch es war so, sie konnte nichts dafĂĽr. Es war einfach so.

Ihre Tränen flossen ihre Wangen hinab. Sie machte sich nicht die Mühe sie weg zu wischen, es würde eh nichts bringen. Sie sah hinauf zum hellerleuchteten Mond.

Sie wusste nicht zu sagen, wie lang sie schon so stand, als sie Schritte hörte, die sich näherten. Sie wollte sich nicht umdrehen, wollte mit niemanden reden und hoffte, dass derjenige vorüber gehen würde. Die Schritte verstummten, doch musste derjenige in ihrer Nähe stehen, denn sie war sich sicher, dass sie die Schritte nicht entfernen hatte hören. Doch noch immer blieb sie da stehen und blickte gen Himmel.

Da räusperte sich der andere und sagte „Miss Granger?“ Ohne es zu wollen schlug ihr Herz um ein dreifaches schneller. Er war da!

Er kam einige Schritte näher. Sah er doch, wie sehr sie fror. „Miss Granger?“, fragte er nochmal, diesmal ganz nah bei ihr, dass sie schon seinen leichten Kräuterduft wahrnehmen konnte. Doch dennoch drehte sie sich nicht um. Sie wollte nicht, dass er ihre Tränenspuren sah. Plötzlich wurde ihr wärmer und sein Geruch stieg ihr noch kräftiger in die Nase. Er hatte ihr seinen Umhang über die Schulter gelegt.

„Kommen Sie rein, sonst erfrieren Sie noch.“, doch Hermine wollte nicht. „Nein, danke Professor.“, erwiderte sie leicht zittrig. Er ging um sie herum und blickte ihr nun ins Gesicht. Er sah ihre geröteten Augen, ihr Make Up, welches nun verlaufen war. Er hob seine Hand, um ihre die Tränenspuren weg zu wischen, doch hielt er mitten in der Bewegung inne, sah ihr direkt in die Augen. Sie hob ihrerseits ihre Hand und zog seine damit zu ihrem Gesicht.

Sie lächelte ihm leicht zu. Er fuhr mit seinen Daumen über ihr Gesicht, die letzten Reste ihrer verflossenen Tränen weg wischend.

„Professor?“, Hermine bekam wacklige Knie und war tief versunken in seinen dunkelbraunen, fast schwarzen Augen. „Ja, Miss… Hermine?“, antwortete er sanft. „Darf ich… sie… küssen?“, sagte sie leise, kaum hörbar, doch der Wind trug ihre Worte zu seinem Ohr. Er beugte sich hinab zu ihr und sie versanken beide in einen zärtlichen Kuss.


Sie kam zurück und blieb. Er ließ sie nie wieder gehen. Er war nicht mehr allein. Sein Leben teilte er nun mit ihr – sie schenkte ihm nicht nur sein Leben, sondern auch ihre Liebe, ihre Geborgenheit, ihr Herz und er gab ihr seine Liebe, seine Geborgenheit und sein Herz dafür.


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