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Fanfiction

Liebe ist nicht nur ein Wort - Zwei Abzeichen

von anna molly

Soo hier das nÀchste Chap!
@Sarah potter-radcliffe: Kannst "ihr" oder "du" sagen, wir schreiben die FF zusammen und stellen die jeder bei sich rein. Danke fĂŒr dein liebes Kommi, freut mich dass du auch so ein James/Lily-Fan bist!! Und wunder dich nicht, dass du hier das einzige Kommi geschrieben hast, die meisten lesen bei *Amira*, weil sie es zuerst reingestellt hatte ;)

Bei diesem chap ist es heute so, dass ich eine Version nur aus Lilys Sicht bei mir on stelle und *Amira* hat eine Version aus James Sicht. Die nÀchsten Chaps werden aber wieder gleich sein =) <--hoffe das hat jetzt jeder verstanden :D
Viel Spaß,
anna molly

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Über das ganze Gesicht strahlend durchschritt ich die Grenze zum Bahngleis 9 Ÿ. Heute war einfach ein super Tag! Ich war Schulsprecherin und heute ging es zurĂŒck nach Hogwarts. Ja okay, ein bisschen traurig war ich schon, immerhin war es das letzte Schuljahr fĂŒr mich. Aber die freudige Anspannung darĂŒber, dass ich das Abschlussjahr mit so einer verantwortungsvollen Aufgabe beenden konnte, ĂŒberwog dann doch. Aber ich fragte mich immer noch, wer der andere Schulsprecher war. Wenn es jemand aus Griffindor war, konnte es ja nur Remus sein, oder? Potter war vielleicht gut in der Schule, aber er hatte schon so viele Schulregeln gebrochen und an die tausend Strafaufgaben und Nachsitzen hinter sich, dass mir das doch sehr unwahrscheinlich erschien. Ich biss mir auf die Lippe. Er war bei den meisten ziemlich beliebt. Ach, vielleicht war es ja auch jemand aus Ravenclaw oder Hufflepuff. An Slytherin wollte ich gar nicht denken! Nun, ich wĂŒrde es jeden Moment erfahren.

Ich betrat den Bahnsteig. Die Schulsprecher sollten ziemlich frĂŒh hier sein, um alles im Auge zu haben. Dann wĂŒrde er oder sie ja auch da sein. Ich hielt den GepĂ€ckwagen an und griff in meine Hosentasche. Mit dem Schulumhang hĂ€tte ich ja unmöglich durch Muggel-London gekonnt und daher nahm ich nun das rot-goldene Abzeichen mit dem großen „S“ darauf, aus der Tasche und steckte es an meine Cordjacke. Dann erst sah ich mich um. Hmm. Ein paar SchĂŒler waren schon da, die meistens aus den ersten Klassen, die Ă€lteren SchĂŒler kamen immer gerne spĂ€t. Apropos. Wieso standen da vorne Sirius und James? Die waren meistens spĂ€t dran, sehr spĂ€t! Ich runzelte die Stirn und beobachtete sie von hier aus.
Sie hatten mich wohl noch nicht bemerkt. Sirius unterhielt sich mit einem MĂ€dchen aus der FĂŒnften und schien ihr was ziemlich lustiges zu erzĂ€hlen, denn sie kicherte stĂ€ndig. Na ja, vielleicht erlag sie auch nur seinem Charme. Ich schmunzelte. Er war zwar ein ziemlicher MĂ€dchenschwarm, aber er ging nie so weit, MĂ€dchen, vor allem jĂŒngere, tief zu verletzen. Dann viel mein Blick auf James. Ich dachte kurz an mein erstes Jahr hier. So gesehen, hatte sich James wirklich gemacht! Er war groß und wirkte etwas schlaksig, weil er recht dĂŒnn war. Doch ich wusste mit welcher Wucht er beim Quidditch auf den Quaffel einschlagen konnte, also konnte er nicht vollkommen unmuskulös sein. Er hatte ziemlich breite Schultern gekriegt. James unterhielt sich ebenfalls mit einem MĂ€dchen, aber bei genauerem Hinsehen stellte ich fest, dass er sie gar nicht großartig beachtete. Sie laberte ihn augenscheinlich bis zum geht nicht mehr zu. Jetzt war ich schadenfroh, das geschah ihm bloß recht! Doch dann drehte er seinen Kopf abrupt in meine Richtung und sah mir direkt in die Augen. Einen Herzschlag lang war ich wie gebannt, dann schaute ich schnell weg. Mein Gesicht fĂŒhlte sich plötzlich sehr heiß an. Anscheinend hatte ich ihn lĂ€nger angestarrt als mir klar war. So ein Mist, das muss mir ausgerechnet bei dem Angeber passieren. Ich ließ meinen Blick noch einmal unauffĂ€llig ĂŒber die paar SchĂŒler gleiten, die da waren, so als ob ich meine Freundinnen suchte. Dann linste ich in James' Richtung und aargh er sah mich an, und lĂ€chelte mir dabei verschmitzt zu. Sein LĂ€cheln ging in ein Grinsen ĂŒber und schon ging er schnellen Schrittes auf mich zu.


„Hi Evans“, begrĂŒĂŸte mich James. „Potter? Was machst du hier? So frĂŒh?“, fragte ich bestĂŒrzt. „Ich gehe meinen Pflichten nach“, antwortete er mit vor Stolz geschwellter Brust und fuhr sich, wie so oft, durch seine Haare.
„Wie meinst du das?“, entfuhr es mir scharf. „Nun Dumbledore hat mich mit Lorbeeren geschmĂŒckt“, sagte er grinsend. Dann viel der Groschen. „Herzlichen GlĂŒckwunsch. Na ja, war ja eigentlich absehbar, dass du Quidditch-KapitĂ€n wirst. Aber trotzdem“, fuhr ich misstrauisch fort: „ warum bist du dann schon so frĂŒh hier? LĂ€sst dir wohl keine Möglichkeit entgehen ein bisschen anzugeben, was Potter?!“
James verzog kurz das Gesicht, dann holte er grinsend zwei Abzeichen hervor und heftete sie an sein dunkelblaues Shirt. Moment. ZWEI?? Erschrocken stellte ich fest, dass er neben dem Qudditchabzeichen auch noch das Schulsprecherabzeichen trug. Ich konnte förmlich spĂŒren, wie mir fast die Augen ausfielen. „Schulsprecher?“, krĂ€chzte ich. „Ja“, sagte er lĂ€chelnd und deutete dann auf mein Abzeichen. „Willkommen, Partner.“
Dann kam wieder dieses Potter-typische Grinsen zum Vorschein. Ich stöhnte auf, das durfte doch alles nicht wahr sein! „Womit hab ich das nur verdient?“, sagte ich dann laut und warf einen Blick gen Himmel. „Evans, ich wette, irgendwann wirst du dich glĂŒcklich schĂ€tzen, dass ich Schulsprecher geworden bin“, sagte er und strich sich dabei ĂŒber sein Abzeichen. Ich warf ihm einen bösen Blick zu. „TrĂ€um weiter“.
Ich schloss kurz die Augen und seufzte tief. Dann sah ich James stirnrunzelnd an. „Nichtsdestotrotz mĂŒssen wir zusammen arbeiten.“, sagte ich resigniert. Als ich sah, dass James immer noch grinste, verdrehte ich nur die Augen und schob meinen GepĂ€ckwagen in Richtung Zug.


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