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Die Überwachung - Die Ankunft

von Lúthiena

Der Zug rumpelte durch die Nacht, sie sah durch das schwarze Fenster ganz in Gedanken verloren.
„In kürze erreichen wir Miltonhedge“ ertönte es aus den Lautsprechern. Julia zuckte zusammen, stand auf und hievte ihren Koffer von der Ablage. Der kleine Bahnhof war Menschenleer und nahezu unbeleuchtet. Sie sah in der Ferne die erleuchteten Fenster eines scheinbar großen Hauses. Das wird es wohl sein, dachte sie und machte sich auf den Weg, den steilen Berg hinauf. Der Weg entpuppte sich als steiniger Trampelpfad, auf dem es fast unmöglich war den Koffer zu bewegen. Julia fluchte unentwegt. Sie hatte sich aber bewusst dafür entschieden den Rest von der Bahnstation zu laufen und die Hotelkutsche zu verpassen. Nachdem die vergangen Tage bis zum Abend trübgrau verregnet gewesen waren und Julia sowieso nicht vor die Tür gekommen war, genoss sie die frische Luft.
Plötzlich sah sie eine Gestalt an sich vorbei ziehen, einen Schrankkoffer hinter sich her schwebend.
Jedoch verschwand die Gestalt schnell wieder in der Dunkelheit.
Langsam tauchte in der Dämmerung ein großes Gebäude auf, welches aber auf den ersten Blick wie ein Busch mit Türmchen wirkte, dessen Front über und über voll wildem Wein bewachsen war. Die beleuchteten Fenster spähten zwischen dem Laubwerk hervor, das schon rot verfärbt war und teilweise umhersegelte.
Julia trat in die Eingangshalle; an den holzvertäfelten Wänden konnte man alte Schnitzereien von Symbolen und Schilden erkennen. Gegenüber der Eingangstür war ein großer offener Kamin aus roten Ziegeln in dem ein Feuer züngelte.
„Miss Bennet, da sind Sie ja endlich, wir dachten schon Sie würden nicht mehr kommen und wir müssten auf ihren geistreichen Vortrag verzichten“
„Oh Mr. Thompson, ähm, ich war leider etwas spät dran und konnte den Portschlüssel nicht mehr nutzen und musste mit dem Zug anreisen“ sagte sie etwas überrumpelt
„Na ja jetzt sind Sie ja hier, Miss Shareholder,“ er zeigte zum Empfangsbereich „wird ihnen ihren Zimmerschlüssel geben; ich hoffe Sie kommen gleich noch einmal in den Salon, ich unterhielt mich eben mit Prof. Morris über die neuen Überwachungsmaßnahmen des Ministeriums, daran sind sie doch gewiss interessiert.“ - „Ja, äh ich denke schon.“ Er war jedoch schon in Richtung Salon davon gestürmt und hörte ihre Antwort nicht mehr.
Julia ging zum Empfangsbereich um ihren Schlüssel entgegen zu nehmen, da stand der Mann, der an ihr vorbeigepoltert war und schien sich mit einem Mitarbeiter des Hotels auseinanderzusetzen. Dieser duckte sich förmlich hinter seinem Tresen und machte entschuldigende Gesten.
Julia fixierte die dunkle Gestalt. Er war ziemlich groß und schlank, ja fast dünn. Auf den ersten Blick kein schöner Mann, hatte aber angenehme klare Züge, wenn auch mit einer Hakennase und leicht vorspringendem Kinn. Boshaft dachte sie darüber nach, wie sich dieses Gesicht mit dem Alter zu einem „Nussknackergesicht“ entwickeln würde. In dem Moment ließ der Nussknacker von dem nun völlig entkräfteten Mitarbeiter ab, taxierte Julia kurz aus dunklen Augen, als hätte er ihren Gedanken erraten, um sich dann abzuwenden und die nah liegende Treppe heraufzuhetzen. Sie hatte seinen blick kalt erwidert.
Das Zimmer war schlicht eingerichtet, der Raum war in dunkelgrün und Elfenbein gehalten, zwei bequeme Sessel vor dem Kamin, ein Wandschrank und ein Himmelbett vervollständigten die Einrichtung. Ihre Tasche stellte sie auf das Bett und vergrößerte ihre Kleidung und alles was sie mitgebracht hatte mit einem Zauberspruch. Sie holte ihren Vortrag hervor, ließ sich aufs Bett fallen und überflog einen Wulst aus Papier, konnte sich jedoch nicht so recht konzentrieren und entschied sich doch noch in den Salon zu gehen.
Jener war verraucht und ein Gewirr aus Stimmen drang aus ihm. Julia ging rasch zur Bar, um sich die Schale mit Nüssen zu sichern. Sie setzte sich nah der Bar an einen kleinen Tisch, neben zwei Schachspielende Männer, denen sie gelangweilt zuschaute.
Der eine, ein älterer Herr, mit ergrautem Haar und bordeauxroter Hornbrille lächelte verunsichert sein gegenüber an, dieser verzog jedoch keine Miene. Julia lauschte dem Gespräch der Männer, die
sie scheinbar nicht bemerkten.
„ Oh, Prof. Snape ich denke nicht, dass man das Projekt auf Eis legen sollte.“-
„Nun Mr. Badley, Sie haben schließlich auch eine Menge dabei zu verlieren; wenn ich mich Recht entsinne haben sie eine nicht unerhebliche Summe in dieses Projekt investiert.“
„Nun ja es wird sich viel erzählt, nicht wahr? Ich war von Anfang an überzeugt von diesem Projekt
und bin es auch noch.“ sagte der grauhaarige Mann. Sein Gegenüber grinste süffisant.
Julia hatte das Gefühl den grauhaarigen Mann schon einmal gesehen zu haben, jetzt fiel es ihr ein,
letzte Woche im Tagespropheten war ihm eine ganze Seite gewidmet worden. In dem Artikel wurde
spekuliert, dass er seine neu entwickelten Spionageohren gewinnbringend an das Ministerium
verkaufen wolle, das Ministerium wie auch er dementierten jedoch diese Nachricht. Mr. Badley
hatte auch sonst keinen besonders guten Ruf, es kursierten allerhand Gerüchte über ihn.
Julia versuchte weiter das Gespräch zu verfolgen. „Das Ministerium ist meinem Vorschlag die Überwachungsmaßnahmen auszuweiten nicht abgeneigt, vor allem habe ich Minister Shacklebolt auf meiner Seite“, erklärte Badly stolz und griff sich mit beiden Händen an sein kariertes Jackett.
„Was erzählen sie da“, rutschte Julia raus „die Überwachungsmaßnahmen noch weiter ausweiten?“ Die beiden Männer schauten sie verblüfft an. „Ich nehme an, sie gehören zu den Gegnern der Maßnahmen?“ fragte der grauhaarige mit einem abfälligen Unterton.
„Ja, ganz richtig Mr. Badley, ich und noch sehr viele andere. Mit den Abhörmaßnahmen und der
Kontrolle der Eulen degradieren sie alle Zauberer und Hexen zu potentiellen Verbrechern, sie säen
Misstrauen unter den Zauberern und verbreiten Panik“, erwiderte Julia energisch.
„Sie übersehen, dass wir eine schlimme Zeit hinter uns haben, in der man niemandem Vertrauen
konnte, um so etwas von vorneherein zu verhindern ist es erforderlich Zauberer, die versuchen
unsere Wiederhergestellte Ordnung zu gefährden, rechtzeitig zu lokalisieren.“ antwortete Mr.
Badley trocken und plusterte sich dabei wie ein Puter auf.
„Und dass sie dabei viel Gewinn machen, ist natürlich noch ein ganz netter Beigeschmack!“, sagte Julia. „Sie entschuldigen mich.“ sagte Mr. Badley und entfernte sich zügig, knallrot und schnaubend.
Julia fluchte vor sich hin ohne daran zu denken, dass sie nicht allein war.
„Mr Badley ist nur um die Sicherheit der Zauberer bemüht“ sagte Prof. Snape mit ausdruckslosem
Gesicht, aber ironischem Unterton.
„Ja wie überaus fürsorglich und selbstlos von ihm.“ Julia stand auf und ging auf ihr Zimmer noch
immer etwas wütend und besorgt, was sie erst spät einschlafen ließ.


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