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Die Überwachung - Der Mord

von Lúthiena

Am nächsten Morgen traf sie in der Lobby auf Prof. Snape, der eifrig mit der Empfangsdame diskutierte.
„Na belästigen sie mal wieder die Empfangsdame?“ rief sie ihm zu, während sie zum Frühstück schlenderte.
An diesem Tag waren nur Vorträge für den Vormittag vorgesehen. Nachmittags sollte ein Ausflug zu einem historischen Schauplatz stattfinden. Julia entschied sich nicht mitzugehen. Nach dem Mittagessen verdrückte sie sich schnell auf ihr Zimmer. Nachdem die Ausflugsgesellschaft mit einem Portschlüssel verschwunden war, verließ sie mit einem Buch unterm Arm das Hotel. Am Himmel hingen schwere Wolken, die durch einzelne blaue Fetzen durchbrochen waren. Sie war froh allein zu sein und frische Luft atmen zu können. Der Tagungssaal schien jeden Tag kleiner und beklemmender zu werden. Die Stimmung war aufgeladen, gleichsam einer unheilvollen Gewitterwolke, die sich beunruhigend stark zusammenzog um daraufhin loszupoltern. Die Wogen nach dem entscheidenden Krieg schienen noch nicht geglättet. Julia hatte von den Vorfällen mit Voldemort nur am Rande etwas mitbekommen. Sie war damals nicht betroffen gewesen, da sie die meiste Zeit unterwegs war. Neuseeland, Australien, Asien. Das war alles weit weg. Die Probleme in England sahen aus der Ferne kleiner aus als sie waren. Jetzt flammten seit einem Jahr wieder Diskussionen auf. Die Verarbeitung dieser Schrecknisse würde mehr als ein Lebensalter dauern. Über diese trüben Gedanken nachdenklich und traurig machte sie sich auf den Weg. Ein kleiner Pfad schlängelte sich durch ein Tannendickicht, machte einen Knick an einem Brombeergebüsch vorbei und führte weiter zu einem kleinen klaren See. Dahinter lag ein schleierhafter Wald, in dem sich der Weg verlor. Sie blieb am See stehen und betrachtet die Spiegelungen des Waldes im Wasser und den aufkommenden Nebel, der über das Gewässer kroch. Von der Seite näherte sich ihr eine dunkle Gestalt. Prof. Snape trug wie immer seinen schwarzen Umhang, in dem Nebel wirkte er durch das blasse Gesicht, das sich durch die Luft schnitt, fast bedrohlich. „Haben sie auch den Aufbruch zur Exkursion verpasst“, begrüßte sie ihn freundlich. Er blickte verdrießlich, schüttelte den Kopf und erklärte, dass er sich nicht vorstellen konnte noch mehr Vorträge zu hören und er sich fragte, warum er überhaupt noch blieb. Die meisten Teilnehmer seien ungebildete Trampel, die man nur eingeladen hatte, weil sie einmal eine Meinung zu irgendeinem Thema hatten und dies auch noch in einem Aufsatz veröffentlicht wurde.
„Allerdings gibt es auch noch Perspektiven“, sagte er und schaute sie unverwandt an.
Julia fixierte den Boden. Sie liefen nebeneinander her und schwiegen sich eine Weile an.
Schließlich fragte sie ihn, wie er die Zeit während des Krieges erlebt habe.
„ Wie denn wohl, so wie alle.“ antwortete er knapp.
Damit endete der Sparziergang auch abrupt, weil er vorgab noch an seinem Seminar arbeiten zu müssen. Julia hatte das Gefühl auf etwas gestoßen zu sein.

Kurz vor dem Hotel stürzten ihr einige Zauberer, mit Koffern bepackt, entgegen. In der Eingangshalle hatte sich eine Menschentraube gebildet. Alles sprach durcheinander. Die Gäste standen kurz vor einer Panik. Man sah auch einige Zauberer durch den Kamin verschwinden, bepackt mit allem, was sie packen konnten.
Etwas abseits stand Snape, Julia eilte zu ihm. Man konnte in dem Stimmengewirr heraushören, dass ein Teilnehmer der Tagung tot in seinem Zimmer gefunden worden war. Es war Prof. Morris.
Als sie den Namen erfuhr, zuckte sie leicht zusammen und griff, ohne darüber nachzudenken, nach Snapes Hand, hielt sie fest gedrückt. Alles was bisher geschehen war ging ihr durch den Sinn. Die bedrohlichen Vorzeichen, dass etwas Schlimmes bevorstand hatte sie gefühlt. Ihr Blick ging ins Leere. Snape drückt ebenfalls ihre Hand. Er war mehr überrascht, dass sie seine Hand genommen hatte, als dass Morris ermordet worden war.
Der Hoteldirektor versuchte die Leute zu beruhigen, was auch einigermaßen gelang. Julia hatte sich wieder unter Kontrolle. Sie ließ seine Hand los, blickte in seine dunklen Augen und sagte ernst: „ Ich denke ich werde auch abreisen. Es ist besser.“
Sie eilte rasch die Treppen hinauf, um ihre Sachen zu holen; Snape auf den Fersen. Dabei musste sie unweigerlich auch an dem Zimmer von Prof. Morris vorbei. Dieser lag auf dem Boden, sein Kopf war um 180 ° verdreht. An der Wand und auch auf dem Boden klebte Blut, er musste mit voller Wucht gegen die Wand geschleudert worden sein. Auch das Zimmer war komplett verwüstet.
Schnell stürmte sie weiter in ihr Zimmer, wo sie hektisch hin und her lief. Snape stand am Türrahmen und beobachtete sie dabei, wie sie ihre Sachen zusammen packte, wobei sie jedoch ständig etwas verlor und Worte von sich gab, die er nicht verstehen konnte. Plötzlich rannte sie ins Bad und er hörte wie sie sich übergab.
Er trat nun mitten ins Zimmer, mit einem Zauber ließ er alle Sachen im Koffer verschwinden. Julia lehnte neben dem Klo auf dem Boden, kreideweiß. Er packte sie am Arm, zog sie hoch und versuchte sie zu beruhigen. „Ich möchte nach Hause,“ sagte sie erschöpft.
Snape nahm ihren Koffer und begleitete sie nach Hause.


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