
von heiler_milli
Hier kommt nun Kapitel 10!!! Macht auf eine noch verrücktere Hermione gefasst.
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31. Oktober
Also heute ist Halloween, und in einigen Stunden werden wir unser Fest haben. Ich freue mich wirklich darauf, da ich heute zwei Dinge erreicht habe:
1. Ich habe Ron erklärt dass ich seine Gefühle nicht erwidere.
Ich habe erwartet dass wenn ich mit ihm rede er wütend, aufgebracht, verzweifelt, oder irgendetwas ähnliches sein wird. Zu meiner größten Überraschung (und Verlegenheit), habe ich herausgefunden dass es genau dass Gegenteil ist. Tatsächlich scheint es so als ob ich Recht gehabt habe. Was für eine Überraschung, hmm? Ich muss mich daran erinnern dass Ginny unter die Nase zu reiben. Lass nicht zu dass irgendwer sagt dass Hermione Granger falsch liegt. Kennzeichne das als Beweis liebes Tagebuch, Kennzeichne das…
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»Ich gehe ein wenig hinaus.« sagte ich Harr als durch unseren Gemeinschaftraum ging. Harry saß neben dem Kamin, während er sein Besenpflegeset benutze, welches ich ihm zu seinem siebzehnten Geburttag gekauft hatte, um seinen Feuerblitz zu Recht zu zwicken. Persönlich gesehen, halte ich die Mischung von Feuer und Stroh für eine ziemlich schlechte Idee, aber jedem das seine. Er hat sowieso einen Zauberstab um es zu löschen wenn es Feuer fängt.
»Ohne einen Umhang?« fragte mich Harry misstrauisch als er von seinem Besen aufsah.
»Natürlich nicht.« ich seufzte ungeduldig. »Ich gehe um mit Ron zu sprechen.«
»Ron?« fragte Harry. »Warum?«
»Weil er zufälliger Weise einer meiner besten Freunde ist.« sagte ich langsam, als ob ich mit einem Kleinkind reden würde. »Erinnerst du dich? Du hast es mir vor einigen Tagen gesagt. Wie auch immer, ich glaube es ist eine weise Entscheidung mit ihm ab und zu Mal zu sprechen.« ich legte eine Pause ein und fügte dann hinzu, »Ich muss etwas, erm, mit ihm besprechen.«
»Hinsichtlich?« fragte Harry, seine Besenpflege vollkommen vergessen.
Ich lachte auf. »Nichts was mit dir zu tun hat Harry.« antwortete ich. »Keine Sorge. Ich werde nicht hinüber gehen um zu besprechen wie sehr ich dich hasse und als Mühe empfinde. Dafür habe ich Ginny.«
»Ha, ha.« sagte Harry. »Sehr nett Hermione. Ich bin froh dass ich dir soviel bedeute.«
Ich lächelte einfach, und mit einem Wink meiner Hand ging ich aus dem Gemeinschaftraum hinaus, die Stufen hinunter, und in den Gryffindor Gemeinschaftraum, während ich Ron sucht. Ich fand ihn als er mit Seamus und Dean sprach, ohne Zweifel redeten sie über Quidditch.
Und tatsächlich hatte ich Recht, und fügte einen weiteren Punkt für mich hinzu. Als ich hinter Ron stand hörte ich wie er mit Seamus stritt »Bist du verdammt noch einmal gestört? Die Chudley Cannons sind zehn Mal besser als die verdammte Irish!«
Ich hustete leise und Ron sah, überrascht, zu mir hinauf.
»Hey Hermione!« grüßte er mich und lächelte glücklich. »Lange nicht mehr gesehen.«
Ich lachte. »Ja, ist lange her. Wann war wieder dass letzte Mal als ich dich gesehen habe?«
»Na ja, mit all deinen Schulsprecher Pflichten…« Ron legte einen Finger auf sein Kinn um sich lustig zu machen. »Ich würde sagen nicht seit dem Mittagessen.«
Ich lachte wieder. »Eigentlich muss ich mit dir reden, wenn es dir nichts aus macht dass ich deine überaus wichtige Diskussion über Quidditch unterbreche.« Ich wartete einige Momente. Ron schien Schmerzen zu haben als er zwischen Seamus und mir hin und her sah. Ich blickte ihn ungeduldig an und, seufzend stand er auf und ging mit mir hinaus aus dem Gryffindor Gemeinschaftsraum.
»Was ist los?« fragte er als er sich auf das Portrait der fetten Dame lehnte, die böse auf ihn hinabblickte.
Ich sah mich schnell um, um sicher zu gehen dass wir alleine waren und dann richtete ich wieder meine Aufmerksamkeit auf Ron.
»Hi Ron.« sagte ich mit einem nervösen Lächeln.
»hallo.« antwortete Ron unsicher.
»Wie geht es dir?« fragte ich und klappte meine Hände zusammen.
»Mir geht's gut.« antwortete Ron langsam. »Und dir?«
»Gut, gut.« erwiderte ich beunruhigt.
Stille folgte für einige Minuten bis Ron letztendlich sagte, »Ist das alles was du hier draußen tun wolltest, weil du Seamus einen Vorteil in unserem Streit gibst, und ich-«
»Nein!« sagte ich schnell. »Da ist mehr, es ist nur…« Ich atmete tief ein. Ich hasse dich Ginevra, dachte ich mir wütend. Genau jetzt verachte ich dich wirklich. »Ichweißdassdgefühlfümihaicfühlnichtdasgleicheunichwillnichtsvormachtutwirklichleidhofletztenpaarjahrvergeben.« sagte ich in einem Zug.
Ron gaffte mich an. »Verdammt, was zur Hölle war das?« fragte er mich. »Sollte das ein Satz gewesen sein Hermione?«
Ich seufzte. »Ja.«
»Könntest du das noch einmal Versuchen?« fragte mich Ron. »Vielleicht dieses Mal ein wenig langsamer, weißt du, so dass ich die leiseste Idee habe was du versuchst zu sagen.«
Ich starrte Ron böse an, aber wiederholte dann was ich gesagt habe. »Ich weiß dass du Gefühle für mich hast,« sagte ich ihm, und sah dabei überall hin nur nicht auf Ron,»aber ich fühle nicht dass gleiche, und ich will dir nichts vormachen, und es tut mir wirklich Leid und ich hoffe dass du mir die letzten paar Jahre vergeben kannst.
Ich schloss meine Augen und wartete auf meine Antwort. Stattdessen hörte ich ein Lachen. Zögernd öffnete ich ein Auge um Ron nicht wütend vorzufinden, wie ich es erwartetet habe, sondern lachend. Über mich.
Ich öffnete das andere Auge als ich ihn anstarrte.
»Ron?« fragte ich. »Ich möchte nicht klingen als ob ich wollte dass du auf dem Boden liegst und seufzt oder so etwas, aber ernsthaft… das ist nicht ganz die Reaktion von der ich mir gedacht habe dass ich sie von dir bekomme.«
Ron atmete ein paar Mal tief ein so dass er wieder zusammenhängend mit mir reden konnte. »Hermione.« sagte er endlich. »Ich habe diese Art von Gefühlen schon seit Monaten nicht mehr für dich.«
»Was?« rief ich. »Du…was?«
»Ja.« Ron nickte mit seinem Kopf. »ich habe den Sommer über erkannt dass du für mich mehr eine Schwester bist als alles andere.«
Ich stand da, vollkommen überrascht. »Schwester?« fragte ich. Ron nickte mit seinem Kopf. »Aber…letzten Monat…Harry…Essen in meinem Mund…« ich kämpfte um wieder deutlich sprechen zu können. »Du klangst so besorgt als du fragtest ob ich und Harry ausgehen!« rief ich als ich herausfand dass ich tatsächlich immer noch die Fähigkeit habe zu sprechen.
»Oh.« kam meine ein Wort Antwort. Dann erkannte ich dass ich noch eine Frage hatte. »Was ist mit dem Parfum dass du mir zum Geburtstag gekauft hast?«
»Oh!« Ron rief. »Das? Parvati und Lavender haben gesagt dass ich dir das besorgen soll. Sie waren sehr hartnäckig. Tatsächlich, haben sie sogar mir die genaue Marke gesagt. Das war sehr merkwürdig.«
»Wie typisch.« sagte ich bitter, und machte eine Notiz dass ich später Parvati und Lavender umbringe dafür dass sie so selbstsüchtig sind.
»Ja.« sagte Ron. »Wie auch immer, ich habe erkannt dass ich für jemand anderen Gefühle habe.«
Meine Ohren spitzen sich. »Wirklich?« fragte ich ihn neugierig. »Wen?«
Ron murmelte etwas was ich nicht hören konnte und seine Ohren wurden rot.
»Entschuldigung, das hab ich nicht verstanden.«
Ron seufzte. »Versprichst du mir dass du dich nicht über mich lustig machst?«
»Warum zur Hölle sollte ich mich über dich lustig machen?« fragte ich ihn.
»Na ja…« Ron verlor den Faden. »Es ist…«
»Ja?« drang ich ihn.
»Na ja, siehst du… es ist Luna.«
»Luna?« fragte ich überrascht. »Wie in Luna Lovegood?«
»Ja.« sagte Ron, sein ganzes Gesicht war nun rot.
»Wie in Luna Lovegood von der du behauptest sie nervend zu finden?« fragte ich. Das kommt mir bekannt vor, dachte ich mir mit einem kleinen Lächeln, als ich mich an mein Gespräch mit Ginny über Neville erinnerte.
»Sie ist nicht nervend!« rief Ron. »Ich meine, sicher, sie kann merkwürdig sein, aber sie ist ziemlich lustig, na ja…sie ist mehr exzentrisch als alles andere, ehrlich.«
»Richtig.« antwortete ich mit einem Lächeln. »Na ja, hast du schon mit ihr gesprochen?«
»Erm, nein, nicht wirklich.«
Ich seufzte. »Ron, warum fragst nicht Ginny ob sie mit ihr für dich spricht?«
Ron schüttelte seinen Kopf. »Auf keinen Fall. Ich will dass sich niemand hier einmischt.«
»Vertrau mir Ron.« sagte ich und seufzte wütend. »Erzähl es Ginny. Ich weiß worüber ich rede.«
Ron hob eine Augenbraue. »Du?« fragte er mich skeptisch.
»Ja.« antwortete ich langsam. »Ich. Ich bin mir ziemlich sicher dass ich Recht habe.«
Ron lachte kurz auf. »Du? Von allen Leuten? Gibst mir Liebestipps?«
Er wurde wirklich nervend.
»Was soll das heißen?« verlangte ich empört von Ron, als ich meine Arme stur vor meiner Brust verkreuzte.
Ron schüttelte seinen Kopf skeptisch. »nur dass du die blindeste Person bist die ich jemals getroffen habe wenn es um Liebe geht.«
»Entschuldigung?« sagte ich vollkommen gekränkt.
»Ernsthaft Hermione,« sagte Ron, »du weist genau so gut wie ich dass du Terry fallen lassen solltest.«
»Was?« schrie ich. »Bist du verrückt? Nun habe ich dich auch am Hals? Warum?«
Ron zuckte mit den Schultern. »Nur die kleine Tatsache dass dein Herz jemand anderem gehört.«
»Wem?« fragte ich schnell. »Wem?«
»Harry.« antwortet Ron einfach.
Ich stand da unter Schock.
»Ha.« sagte Ron. »Ich habe Recht, oder nicht?«
Ein kehliger Klang entwich aus meinem Mund. »Ich…« ich suchte nach Worten, aber fand dass es nur eins zum sagen gab. »Ja, okay, du hast Recht.« Ron schenkte mir ein leuchtendes Lächeln. »Aber du liegst auch falsch. Ich versuche über Harry hinweg zu kommen, und wenn ich es so sagen darf, mache ich da einen gute Job.
»Warum versuchst du über Harry hinweg zu kommen?« fragte mich Ron verwirrt.
»Weil, du Trottel, «sagte ich als ich Ron einen leichten Schlag auf den Arm gab, »im Falle dass du es nicht bemerkt hast, Harry zufällig eine feste Freundin hat.«
»Oh.« sagte Ron und sein Gesicht fiel in sich zusammen. »Richtig. Das habe ich vergessen.« Er dachte einen Moment lang nach dann fuhr er fort. »Du benutzt Terry um über ihn hinweg zu kommen?«
»Ich benutzte Terry nicht.« antwortete ich gekränkt. »Zufällig mag ich Terry sehr gern. Er ist…süß…und…und klug…und besessen von der Schule…nicht zu erwähnen ein Vertrauensschüler…hat tolle Noten…«
»Er klingt wie du.« stellte Ron fest.
»Exakt!« rief ich.
»Klingt wie ein langweiliges Liebesleben für mich.« fuhr Ron fort.
Ich starrte ihn böse an. Ich wollte nicht dass irgendjemand meiner Idee zustimme. Ich versuchte sie sowieso los zu werden.
»Hey!« sagte Ron, als er zurück wich mit seinen Händen schützend vor ihm. »Bring mich nicht um. Ich habe nur beobachtet.«
»Ja, na ja, du hast falsch beobachtet.« antwortete ich hartnäckig.
Ron schüttelte seinen Kopf und lachte. »Du glaubst wirklich dass du über Harry hinweg kommen kannst?«
»Ja!« antwortete ich sofort. »Tatsächlich, glaube ich dass ich jetzt fast schon über ihn hinweg bin.«
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Also, dass war ziemlich erfolgreich. Dieses Gespräch bringt mich 2: ich bin über Harry hinweg.
Ja! Ich bin fest davon überzeugt. Ich weiß es sind nur zwei Wochen, aber ich bin fest davon überzeugt dass ich fertig bin mit dem. Ich meine, ernsthaft, es war nur ein Junge. Es ist nicht schwer über Jungs hinweg zu kommen. Es war sicher nicht für mich.
Also jetzt werde ich mich auf dem Weg zum Fest machen. Ich bin mir sicher dass ich dort Ginny sehen werde. Ich werde ihr sagen dass ich Recht hatte. Das wird lustig. Und dann, um zu beweisen dass ich über Harry hinweg bin, werde ich hinüber gehen und eine Konversation mit ihm und dieser Idio- Parvati führen.
Oh, ich bin sicher über ihn hinweg.
Zu- Erledigen- Liste
01. Befreie die Hauselfen
02. Überzeuge Neville dass die Heliopathen über die ihm Luna ihm fünften Jahr erzählt hat nicht existieren, und dass es tatsächlich sicher ist eine Karriere beim Ministerium anzufangen wenn er es will
03. Ginny, Lavender und Parvati davon überzeugen dass ich nicht einen festen Freund brauche (erledigt)
04. Wenn ich schon dabei bin, die drei oben Erwähnten davon überzeugen dass ich nicht neurotisch bin
05. Harry davon überzeugen, dass sich in mein Zimmer und ihn mein Badezimmer zu schleichen, während ich dusche, keine guter Witz ist, es ist ein Missbrauch seine Macht als Schulsprecher und dass er ein Zimmer neben meinem hat, und dass es eine absolut perverse Sache ist von ihm, besonders als mein bester Freund (erledigt)
06. Breche Rons Herz ohne es tatsächlich zu brechen (erledigt)
07. Finde einen Weg damit Ginny sich eingeschüchtert fühlt von einem meiner Blicke
08. Ändere das Passwort vom Schulsprecherzimmer
09. Erzähle Ginny dass ich Recht hatte
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Ich ging in die Große Halle und, wie jedes Jahr, war ich erstaunt von der Anzahl der Kürbisse die hineinpasste. Ich weiß, bis jetzt hätte ich es erwarten sollen, aber manchmal kann ich nicht anders als überrascht zu sein über Kleinigkeiten.
Ich sah wie Ron vom Gryffindortisch zu mir hinüberwinkte. Ich lächelte und setzte mich neben ihn hin. Harry setzte sich gegenüber von mir, und zu meiner Freude, tat dies auch Parvati.
»Hallo Parvati!« sagte ich fröhlich. Parvati sah mich zögernd an, aber lächelte dann.
»Hi Hermione.« antwortete sie immer noch lächelnd.
Ich hatte das Gefühl als ob mich jemand anstarren würde und ich drehte mich zur Seite um eine argwöhnische Ginny vorzufinden.
»Ja?« fragte ich sie.
»Was zur Hölle geht hier vor?« flüsterte sie mir zu.
»Worüber sprichst du?« antwortete ich mit einer leisen Stimme.
»Du benimmst dich übermäßig nett zu Parvati.« kommentierte Ginny.
»Ich war noch nie zu ihr gemein.«
»Ja, na ja, nun da sie seine Freundin ist, ist es wirklich die Zeit um sich wie Miss Unbekümmert zu benehmen?«
»Das erinnert mich an etwas!« erzählte ich ihr, und begann es zu genießen was ich gleich sagen wollte. »Ich bin über Harry hinweg.«
»Was?« Ginnys Kinnlade klappte auf.
»Ja.« sagte ich eifrig. »Oh, und hör das! Ron ist schon seit Monaten über mich hinweg.« ich lächelte sie an.
»Was?« schrie Ginny hervor.
»Ja.« sagte ich schon wieder während ich den Moment genoss. »Scheint so als ob ich Recht hatte.«
»Oh, nicht dich.« sagte Ginny. »Meinst du das ernst? Er ist über dich hinweg?«
»Ist er.« ich nickte. »Er ist in jemanden anderen verliebt.«
»Wen?« fragte mich Ginny sofort.
»Du wirst ihn fragen müssen.« ich grinste. »Ich werde es dir nicht sagen.«
Ich wandte meinen Rücken einer genervten Ginny zu und brachte meine Aufmerksamkeit zurück auf Harry und Parvati. Ich wollte gerade anfangen eine Konversation mit dem Paar zu führen als mir etwas ins Auge sprang. Ich tippte sofort eine aufgebrachte Ginny an die Schulter. »Siehst du was sie macht?« verlangte ich von Ginny zu wissen.
»Sehe ich was wer macht?« sagte Ginny, offensichtlich nicht interessiert.
»Parvati!« rief ich. »Sie macht sich an Harry ran!«
»Warum kümmerst du dich darum ob sich jemand an Harry ranmacht?« Ginny hob eine Augenbraue. »Oder ist Miss Schulsprecherin in Wirklichkeit nicht über Mister Schulsprecher hinweg?«
»Halt den Mund du Trottel.« sagte ich in einem leisen Tom. »Tue ich nicht! Ich mag es nur nicht wenn sich Leute an meinen besten Freund ranmachen! Nun sieh was sie macht!«
Ginny rollte mit ihren Augen und blickte dann über den Tisch.
»Ich sehe nichts.« antwortet sie. »Alles was sie machen ist Händehalten.«
»Exakt!« rief ich hervor.
»Was?« fragte mich Ginny und hustete ungläubig. »Machst du Witze?«
»Nein!« sagte ich. »Ich meine, sie sind viel zu schnell! Zwei Wochen und sie halten schon ihre Hände? Warum sagt sie nicht einfach ?Komm rauf in mein Zimmer und hab Sex mit mir!'« ich stöhnte. »Oh Merlin! Ich wette dass ist was sie plant zu machen!« Ich griff Ginnys Arm. »Harry wird seine Jungfräulichkeit verlieren an einen kompletten Idiotin die sich an jeden Jungen ranmacht und eine totale Schlampe ist!«
Ginny starrte mich an. »Hermione, auf welchen Trip bist du denn?«
»Ich nehme keine Drogen Ginny.« fauchte ich sie an.
»Dann warum hast du gerade Parvati eine Schlampe genannt die sich an Leute ranmacht?«
»Sieh nur was sie trägt!« ich stupste Ginny.
Ginny sah Parvati an. »Sie trägt die Uniform.« sagte Ginny durch zusammen gebissene Zähne.
»Ja das tut sie!« rief ich. »Aber sie trägt es wie…wie eine Schlampe!«
»Wie ein Schlampe?« fragte mich Ginny. »Bist du geistesgestört Hermione? Sie trägt sie wie jeder andere!«
»Nein, tut sie nicht.« widersprach ich. »Der oberste Knopf ihrer Bluse ist offen.«
Ginny saß einfach nur für ein Minute lang da. »Hermione, der oberste Knopf ihrer Bluse ist offen?« sagte sie nach einer Weile. »So ist der Knopf bei den meisten Mädchen hier.«
»Ja, na ja,« antwortet ich ein wenig nervös, »ihrer ist auf eine schlampige Art und Weise offen.«
»Du bist vollkommen geistesgestört!« rief Ginny hervor. »Absolut wahnsinnig!«
»Bin ich nicht!« sagte ich. »Wie auch immer, das ist nicht alles!«
»Oh Merlin.« stöhnte Ginny. »Du hast tatsächlich mehr?«
»Ja!« sagte ich eifrig. »Sie hält Harrys linke Hand!«
»Ja, ich glaube dass haben wir tatsächlich festgestellt.« kommentierte Ginny.
»Nein, nein, nein.« fuhr ich fort. »Das ist nicht der Punkt.«
»Oh, da gibt es tatsächlich einen Punkt bei alldem?«
»Ja, gibt es.« ich starrte sie böse an. »Der Punkt ist dass sie auf Harrys rechter Seite sein sollte.«
»Oh seine rechte Seite!« antwortet Ginny. »Wie dumm von mir!«
»Du verstehst es nicht.« sagte ich ihr.
»Nein tue ich nicht.« antwortet Ginny. »Gibt es denn etwas zum Verstehen?«
»JA!« schrie ich sie praktisch an. Der gesamte Tisch starrte mich an. »erm, ja Ginny, ich hätte gern ein wenig von der Soße.« sagte ich lahm. Der Tisch tauschte Blicke aus aber ging dann zurück zu seinem Essen. »Ja, das gibt es etwas zum Verstehen.« fuhr ich in einem Geflüster fort. »Harry linke Seite ist seine schwache Seite. Sie hält seine linke Hand. Wie rücksichtslos kann man sein?«
»Du kennst Harrys schwache Seite?« fragte mich Ginny benommen.«
»Ja, na ja, man bemerkt solche Sachen nach einer Weile.« antwortete ich. »Oh mein Gott!« verkündete ich, als ich eine weitere Wende der Ereignisse bemerkte.
»Was zur Hölle kann denn jetzt falsch sein?«
»Sie scherzt mit Harry herum!« sagte ich, und klappte meine Hände zusammen.
»Oh nein!« sagte Ginny in einem vorgespielten Schrecken. »nein, das kann nicht Möglich sein!« sie griff nach meinem Arm, und schüttelte ihn heftig. »Bitte sag mir dass das nicht geschieht!« Sie ließ mich los und gab mir einen Blick der deutlich sagte dass ich ganz tief abgestürzt war.
»Ginny.« ich seufzte. »Siehst du es nicht? Parvati versucht Harrys Aufmerksamkeit zu bekommen.«
»Stell dir das vor.« sagte Ginny sarkastisch. »Eine Freundin versucht die Aufmerksamkeit ihres Freundes zu bekommen. Wie Skandalös.«
»Aber sie will eher dass Harry ihr Aufmerksamkeit schenkt als zu essen.« betonte ich. »Oh! OH! Sie will dass Harry hungert nur damit er mit ihr reden kann!«
»Beruhig dich!« rief Ginny, und hielt mich fest als ich versuchte mich auf Parvati zu stürzen. »Schau! Schau! Sie gibt ihm Knabberrein!«
»DU HAST RECHT!« schrie ich ( na ja so sehr man halt schreien kann wenn man versucht keine Aufmerksamkeit zu erregen). »Sie gibt ihm Knabberrein! Sie gibt ihm keine Früchte! Alles dass ist Zucker, Zucker und noch mehr Zucker!«
»Ist dass irgendeine komische Sache die was mit der Tatsache zu tun hat das dein Eltern Zahnärtz…Zahnäzt…Zahnleute sind?« befragte mich Ginny.
»Nein.« sagte ich. »Das hat nicht mit der Tatsache zu tun das meine Eltern Zahnärzte sind. Parvati versucht Harrys Immunsystem zu schwächen indem sie ihm die nötige Nahrung entzieht so dass er zu schwach sein wird um Voldemort zu besiegen oder seine UTZs gut zu erledigen!«
»Weist du was?« sagte mir Ginny und ich malte mir aus wie Rauch aus ihren Ohren kam. »Du musst zum See gehen und deinen Kopf dort eine ganze Minute lang hinein stecken, und dann, du weist was du noch zu tun hast?« Ich blieb still als ich zusah wie Ginnys Wut wuchs. »Du musst über Harry hinweg kommen!« Sie sagte die letzten vier Worte durch zusammengebissene Zähne. Zum Glück hatte sie die Fähigkeit auf jemanden wütend zu sein und trotzdem leise reden zu können.
Als ich den letzten Satz hörte, konnte ich nicht anders als lächeln. »Ich bin über Harry hinweg.« sagte ich ihr fröhlich. »Ich habe dir das bereits gesagt, erinnerst du dich?«
Ginny starrte mich einige Sekunden lang an, als ob sie kaum glauben konnte was sie hörte. Dann, aus irgendeinem Grund, rollte sie mit ihren Augen und drehte mir den Rücken zu.
Sie rollt mit den Augen!
Die Frechheit von ihr, wirklich.
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Also abgesehen von der Tatsache das Ginny gegenüber der Tatsache blind ist dass ich über Harry hinweg bin (ich dachte ich war deutlich wenn es darum geht), war der Abend ziemlich gut. Natürlich hatte ich nachdem keinen mehr bei dem ich mich über Parvati aufregen konnte (ernsthaft, ich kann nicht da sitzen und zusehen wie mein bester Freund ausgenutzt wird, oder?), da Ron die meiste Zeit damit verbracht hatte flüchtige Blicke auf Luna zu werfen.
Ah, na ja. Ich glaube ich habe morgen ein Date mit Terry. Das wird langwe- lustig. Lustig. Ganz und gar lustig.
Wir können über…UTZs reden!
Wie an jedem anderen Tag…
Ich bin so aufgeregt.
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Also ich hoffe es hat euch gefallen. UNd werde zwar keine forderungen stellen wie zuerst 7 kommis dann neues chap, aber ich werde nur eins sagen:
Je mehr Kommis desto schneller kommen die chaps. Besonder bei den nächsten paar könnte ich mentale unterstützung durch kommis gebrauchen da die chaps teilweise ziemlich lang sind.
Also ich hoffe auf kommis.
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