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Fanfiction

Ich Bin Nicht Neurotisch! Das Tagebuch der Hermione Granger - Hinein Für ein Date, Heraus Für eine Schachfigur

von heiler_milli

Also hier kommt Kapitel 15. Und ja bevor ich es vergesse, danke für eure wundervollen kommis, ich war gerührt (besonder von Black und Dumbledore, Albus; ich danke euch das ihr meine Arbeit so zu schätzen wisst^^)

Ich hoffe diese Chap gefällt euch.


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9. November

Ich weiß ernsthaft nicht wie um Himmels Wille unsere (dass heißt Harrys und meine) Trennungen so lange geheim war- zwei ganze Tage. Das ist erstaunlich wenn man bedenkt dass die 'geschwätzigsten' Mädchen in der Schule nicht nur in meinem Jahrgang sind, sonder auch in meinem Haus.

Wie üblich, wusste ich nichts über die Gerüchte die herumschwirrten, aber zu meinem Glück (oder vielleicht Unglück), kam Ginny in mein Zimmer gerannt und brachte mich auf dem Laufendem.

Offensichtlich ist sie nun wieder bereit mir zu helfen da ich nicht mehr länger als 'hoffnungsloser Fall' erachtet werde.

Worauf meine Einzige Erwiderung ist, »Ich danke dir Gin. Ich danke dir so sehr.«

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»OH MEIN GOTT!«

Ginnys Schrei warnte mich vor ihrer Anwesenheit Sekunden bevor sie in mein Zimmer hineinstürmte. Sie war offensichtlich eine weite Entfernung gerannt, da sie sich eines Stechens an der Seite hielt, tief atmete, und da ihr üblicherweise perfektes rotes Haar in alle Richtungen fiel.

»Was um Himmels Willen ist mit dir los?« fragte ich Ginny, vollkommen schockiert von ihrem Auftreten. Ja, mir war vollkommen klar dass Ginny weit entfernt von oberflächlich war, aber dass sie in einer solchen Unordnung war, so dass sie ausgesehen hatte als ob sie gerade eine Art Naturkatastrophe überlebt hätte…es war einfach nicht Ginny- mäßig.

Ich stand sofort von meinem Schreibtisch auf, legte meine Feder nieder die ich benutz hatte um einen Aufsatz für Verwandlung über warum 'Sich selber in eine andere Identität zu verwandeln unmöglich ist' zu schreiben. Ich war gerade mitten drinnen in der Analyse von Vielsafttrank, der dieser These widersprach.

Ich sprach Ginny an, die nun wieder regelmäßig atmete. Unglücklicherweise bedeutete das dass sie nun genug Luft hatte um mich anzuschreien.

»Warum hast du es mir nicht gesagt?« wollte Ginny von mir wissen, und stach mir leicht in die Schulter.

»Hey!« rief ich, und schlug ihre Hand weg. »Mach das nicht!«

Ginny starrte mich einfach böse an als Antwort. Ich entschied das als ein zögerndes »Okay.« zu nehmen.

»Wie auch immer,« fuhr ich fort, »warum hab ich dir nicht was gesagt?«

»Das du dich von Terry und Harry sich von Parvati vor zwei, zähl sie, vor zwei Tagen getrennt habt!« Ginny ließ einen frustrierten Schrei los als sie den Satz beendet hatte. Sie war offensichtlich ziemlich sauer auf mich.

Ich zuckte armselig mit meinen Schultern. »Ich habe nicht gewusst dass das so wichtig ist. Sowieso, und seit wann bist in das involviert? Ich dachte du hättest genug von mir.«

Ginny warf ihre Hände in die Höhe. »Es ist anders da du nun tatsächlich eine Chance hast, du Idiot!«

»Da ich nun tatsächlich eine Chance habe?« wiederholte ich langsam.

»Ja.« sagte Ginny und nickte eifrig mit ihrem Kopf.

»Warum, ich danke dir Ginevra.« erwiderte ich sarkastisch und rollte leicht mit meinen Augen. »Jetzt fühle ich mich viel besser!«

»Zu Allererst einmal, glaube ich dass ich es vollkommen klar gemacht habe dass ich unter keinen Umständen 'Ginevra' genannt werden will.« belehrte mich Ginny.

»Du klingst wie ein Lehrbuch.« warf ich ein.

»Na ja es kannst ja nicht immer du sein.« warf Ginny zurück. »Zweitens, du hast das was ich gesagt habe vollkommen falsch aufgenommen.«

»Hab ich?« fragte ich sie; und war darüber leicht amüsiert dass sie mich herausforderte.

»Ja.« Ginny seufzte frustriert. »Was ich sagen wollte war dass du vorher keine Chance mit ihm hattest.«

»Gin.« erwiderte ich mit einem kleinen sarkastischen Lachen, »Ich bin mir ziemlich sicher dass der Grund warum ich so beleidigt war der ist weil ich es so aufgenommen habe.«

»Oh.« Ginny war für einen kurzen Moment lang still. »Richtig. Entschuldigung.«

»Uh hmm.« erwiderte ich als ich von Ginny zurück zu meinem Tisch wegging.

»Na ja, lass mich erklären was ich meinte.« entgegnete mir Ginny-

»Das sollte unterhaltsam werden.« erwiderte ich während ich einige Bücher zu Recht rückte.

»Was ich meinte mit du hattest vorher keine Chance mit ihm war, dass er mit Parvati zusammen war. Du konntest unmöglich mit ihm zusammen sein solange er es mit jemandem anderes war.«

»Das ist wahr.« gab ich zu, während ich mich umdrehte und meine aufräumen für später übrig lies. »Also…was werden wir deswegen unternehmen?«

»Wir?« fragte Ginny und ihre Augen weiteten sich.

»Ja, wir.« wiederholte ich.

»Du meinst, dass du mir tatsächlich dieses Mal erlaubst dir zu helfen?« quietschte Ginny und hüfte auf und ab als ob Weihnachten wäre.

»Ja.« ich seufzte und wünschte mir dass Ginny nicht ganz so oft mit Lavender herumhängen würde.

Ginny quietschte wieder und begann eine Erklärung darüber was wir machen würden. »Es ist einfach! Ich werde dich einfach so umwerfend schön aussehen lassen so dass Harry sich auf der Tanzfläche auf dich stürzen wird!«

Ich hob eine Augenbraue bei Ginnys Bemerkung. »Willst du mich veräppeln?« wollte ich von ihr wissen. »Das ist nur…wahnsinnig.«


»Nein! Nein! Hör zu!« fuhr Ginny fort so eifrig wie immer. »Wir werden dich in diesen einfach wundervollen Festumhang stecken…lass mich das Magazin heraufbeschwören dass es zeigt…Accio Bezauberndes Mode Magazin!« Einen Moment später flog ein Magazin in Ginnys Hand und sie öffnete es und zeigte mir eine Seite voller Festumhänge für Frauen. »Du wirst diesen hier tragen!« verkündete sie stolz, und zeigte auf ein sehr pinken und sehr zerrauften Festumhang.

Ich konnte kaum mein Lachen zurück halten. »Ginny dass wird niemals klappen.«

»Und warum nicht?« wollte Ginny gereizt von mir wissen und war das Magazin hinunter.

»Weil ich es ablehne etwas so hässliches zu tragen.« informierte ich sie. »Ich habe dir bereits gesagt, ich trage kein pink, und definitiv nichts zerrauftes. Wie auch immer, hat dass Pansy Parkinson nicht zum Weihnachtsball getragen?«

»Gut.« Ginny seufzte. Dann sagte sie munter, »Ich weiß!«

»Nicht schon wieder…«

»Du könntest einen gelben Festumhang tragen mit Entenslippers!«

Ich starrte sie an und konnte endlich eine Antwort auftreiben. »Du bist wirklich geistesgestört.«

»Nein, nein!« sagte Ginny mir, »Du siehst, es ist der neuste Trend! Ich bin mir sicher Harry wird es einfach lieben!«

»Wenn irgendeiner deiner Pläne jemals Harry und mich zusammenbringen,« sagte ich ihr, »dann werde ich unser erstes Kind nach dir benennen.«

Ginny sah mich nachdenklich an. »Wirklich?«

Ich antwortete nicht sonder brach einfach in schallendes Gelächter aus.

»Du weißt,« fuhr Ginny fort und unterbrach meine Hysterie, »du könntest ihn einfach fragen mit dir hinzugehen.«

»Ich nehme an das könnte ich…« erwiderte ich zögernd und spielte nervös mit dem Rand meines Pullovers bei so einer gewagten Idee.

»Tu es.« befahl mir Ginny. »Innerhalb dieser Woche.«

»Oder was?« warf ich zurück und war überrascht von Ginnys drohendem Ton der Stimme.

»Oder jemand anderes wird es.« sagte mir Ginny. »Harry ist nicht einfach ein Junge, Hermione. Er ist 'der-Junge-der-lebt'. Nicht zu erwähnen ist die Tatsache dass er ziemlich gut aussehend ist. Wenn du nicht denkst dass Mädchen auf ihm herumreiten werden…und es wird nicht lange dauern dass es ihm Möglich sein wird abzulehnen. Und dann hast du Pech gehabt.«

Einen gewaltigen Moment lang herrschte Still während Ginnys Worte von meinem Gehirn aufgenommen wurden. Ich schluckte schwer.

»Richtig.« sagte ich nervös. »Ich werde ihn fragen.«

»Gut.« erwiderte Ginny, nun wieder euphorisch. »Also, wirst du das Kind Ginny oder Ginevra nennen? Ich persönlich bevorzuge Ginny, aber dass ist nur so weil ich den Namen Ginevra hasse.«

»Ah, hau ab.«

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14. November

Es klingt einfach, richtig? Einfach Harry zum Ball fragen. Keine große Sache.

Nur, es ist eine große Sache. Weil, woher weiß ich dass er ja sagen wird weil er mich tatsächlich auf die Art mag wie Ginny darauf besteht dass er es tut? Woher weiß ich ob er nur ja sagen wird weil 1. ich seine beste Freundin bin, 2. er mitleid mit mir hat, 3. er niemanden anderes hat um hinzugehen, oder 4. er sich schuldig darüber fühlt dass er meinen Freund verscheucht hat, den einzigen Jungen der mit mir hingegangen wäre?

Genau. Ich weiß es nicht.

Das ist auch weshalb ich, fünf Tage später, immer noch nicht Harry gefragt habe mich zum Ball zu begleiten um den 1000sten Geburtstag von Hogwarts zu feiern.

Und auch warum der Plan nicht ganz so abgelaufen ist wie Ginny und ich geplant hatten.

Mit anderen Worten er ist vollkommen fehlgeschlagen.

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»Bei Merlins Bart, frag ihn doch endlich.« zischte mir Ginny ins Ohr. Wir vier, dass sind Harry, Ron, Ginny und ich, waren im Schulsprecher Gemeinschaftsraum. Harry und Ron spielten Zaubererschach (große Überraschung da), und Ginny und ich saßen gemütlich auf der Couch, einige Fuß von ihnen entfernt, genossen die Bequemlichkeit und die Hitze die vom Kamin aus kam. Die Temperatur war runter auf -3 Grad und Schnee kam so schnell herunter dass wenn du aus dem Fenster geblickt hättest, das einzige was du sehen konntest weiß gewesen wäre. »Es waren fünf verdammte Tage!«

»Ich kann ihn nicht hier fragen.« flüsterte ich ihr schnell zu, und beobachtete Harry und Ron um sicher zu gehen dass sie zu beschäftigt waren damit Harry nicht mein Gespräch mit Ginny zufällig mithören konnte.

»Und warum nicht?« wollte Ginny von mir wissen und blickte mich leicht wütend an.

»We-weil Ron hier ist!« sprudelte es aus mir.

»Ah, red doch keinen Unsinn, Hermione!« rief Ginny leise und rollte mit ihren Augen. »Ron wäre es egal wenn du dich jetzt mit Harry verabreden würdest. Ich meine, um Himmels willen, er weiß dass du vollkommen verrückt nach Harry bist.«

»Aber die letzte Sache die Ron von mir gehört hat war dass ich über Harry hinweg bin.« informierte ich sie schnell.

»Bitte.« Ginny lachte leise. »Sogar Ron kann sehen dass du gelogen hast.«

»Oh, halt den Mund.« flüsterte ich ihr wütend zu. Meine Augen wandten ihre Aufmerksamkeit auf Harry hin, dessen Augenbrauen vor Konzentration zusammen gezogen waren. Seufzend sagte ich Ginny, »Gut, ich werde ihn jetzt fragen, okay?«

»Wird auch langsam Zeit.« murmelte Ginny.

»Ich hab das gehört.« sagte ich ihr, dann verließ ich die Bequemlichkeit der Couch um Harry an die Schulter zu tippen.

»Uh hmm.« antwortete Harry, vertieft in das Spiel welches er, wenig überraschend, am verlieren war.

»Könnte ich ein mit dir reden?« fragte ich ihn, und redete so schnell dass ich überrascht war dass er mich überhaupt gehört hatte.

»Erm, sicher.« antwortete Harry, sah auf, und wunderte sich Offensichtlich darüber über was um Himmels Willen ich mit reden wollte.

Er stand auf, und während er das tat blickte mich Ron an, hob ein Augenbraue und formte mit dem Mund, »Der Ball?«

Ich wollte gerade antworten, aber Harry sah mich wieder an und so drängte ich ihn in eine Ecke. Auf unseren Weg dorthin sah ich wie Ginny und Ron Blicke tauschten und wissend lächelten.

»Was ist los?« fragte mich Harry als wir den Platz bedürftiger Privatsphäre erreichten.

Plötzlich zog sich mein Rachen zusammen und ich hatte dass Gefühl aus ob mir schlecht werden würde.

»Ich…dass ist…ich wollte fragen…« ich konnte fühlen wie meine Handflächen feucht wurden als ich sie fest zusammendrückte. Irgendwie konnte ich jederzeit tausend Seiten eines Lehrbuches zitieren, aber etwas das so einfach ist wie »Würdest du gerne mit mir zum Ball gehen?« konnte sich nicht den Weg aus meinen Mund bahnen.

»Ja?« trieb mich Harry an.

»Ich…ich…«

»Hermione bist du okay?« fragte Harry besorgt. »Weil du scheinst extrem nervös über etwas zu sein.

»Ich? Nervös? Was gibt dir so eine Idee?« rief ich mit eine hohen Stimme, und hatte dass Gefühl als ob ich nach Luft schnappen müsste.

Harry starrte mich an und ich wusste dass er dachte dass ich nun endgültig durchgeknallt war.

Begreifend dass ich etwas, irgendetwas, sagen musste um diesen unangenehmen Moment zu unterbrechen, platze es aus mir heraus, »Ich brauche eine Schachfigur!«

»Eine was?« Harry sah mich überrascht an. Er hatte offensichtlich nicht so eine Frage erwartet. Natürlich, hatte ich nicht geplant ihn das zu fragen, und ich hatte keine Ahnung warum ich es getan hatte. Nun saß ich in der Zwickmühle.

Gut gemacht Granger, begann eine Stimme, die sehr nach meinem elf Jahre alten Selbst klang, mich zu belehren. Sehr glaubhaft. Ernsthaft. Was ist los mit dir? Gerade noch vor zwei Jahren hast du eine voll ausgewachsene Hexe getäuscht dir in den Verbotenen Wald zu folgen, doch jetzt kannst du nicht einmal mit einem stichhaltigen Grund kommen warum du mit deinem besten Freund reden wolltest. Eine Schachfigur…Du machst mich krank.

»Eine…eine Schachfigur.« wiederholte ich, als einmal die Stimmer in meinem Kopf mit reden aufgehört hatte.

»Warum um Himmels Willen brauchst du eine Schachfigur? Und warum musstest du mich den ganzen Weg hierher drängen um mich das zu fragen?« fragte mich Harry aus.

»Das ist eine gute Frage.« erwiderte ich um Zeit zu stehlen. »Ich hab dich hierher gebracht weil ich dachte dass Ron etwas sagt, erm, Ron, und sich über mich lustig macht.«

»Weil du nach einer Schachfigur fragst?«

»Es ist Ron…« sagte ich lahm, und fühlte mich bereits grauenhaft weil ich Ron benutzte.

»Und warum genau brauchst du eine Schachfigur?« fuhr Harry fort mich zu fragen.

»Ich habe eine außerordentlich sinnvolle Erklärung dafür!« rief ich eifrig.

»Würde es dich stören sie mit mir zu teilen?« fragte Harry.

»Natürlich.« fuhr ich fort. »Siehst du, ich brauche die Schachfigur…für...erm…für die Hausaufgabe in Verwandlung!«

»Hausaufgabe in Verwandlung?« wiederholte Harry, und glaubte mir kein einziges Wort was ich sagte.

»Das ist es. Ich muss es in einen…einen…Menschen verwandeln für unsere nächste Stunde.« ich erkannte sofort dass ich einen großen Fehler begangen habe, und Harry tat es auch.

»Erstens,« sagte mir Harry und starrte mich misstrauisch an, »war das nicht unsere Hausaufgabe in Verwandlung.«

»Ah, na ja…« ich hatte dieses Mal keine Erklärung also sagte ich nichts mehr und erlaubte Harry dass er mit seinem Verhör fort fuhr.

»Und Zweitens, du kannst keinen Gegenstand in einen Menschen verwandeln. Tatsächlich, war unsere Hausaufgabe in Verwandlung ein Aufsatz um genau das zu beweisen.«

»Exakt!« rief ich.

»Exakt was?«

»Ich benütze es für den Aufsatz.« rief ich schnell.

»Aber du hast gerade gesagt-«

»Ich benütze die Schachfigur um zu beweisen dass du keine Schachfigur in eine Person verwandeln kannst.« unterbrach ich Harry.

»Aber es ist eine schriftliche Aufgabe.« sagte Harry und sah vollkommen verwirrt aus. »Es wird keine Vorführung gebraucht.«

»Na ja, ich brauche Beweise. Es ist nur ein Experiment.« informierte ich Harry, und war sehr Stolz dass meine Fähigkeit für Lügen zurück zu seinem normalen Standart gekehrt war. »Ich werde die Versuche als Beweis benutzen.«

»Aber warum eine Sachfigur?« wollte Harry von mir wissen. »Ich meine, kannst du nicht einfach einen alten Gegenstand benutzen der herum liegt?«

Verdammt. Da hatte er mich nun erwischt. Okay, also meine Fähigkeit fürs Lügen brauchte ein wenig Arbeit um zum Normalzustand zurück zu kehren.

»Richtig…« ich seufzte, und wünschte von ganzem Herzen dass Harry mehr wie Ron sein würde und keine begründeten schlussfolgernden Fähigkeiten hätte, was auch immer. »Erm, na ja, du hast mich erwischt.« sagte ich und täuschte vor dass ich absichtlich die Geschichte mir ausgedacht hätte (was ich, Zugegebenerweise, auch getan habe, aber wegen eines anderen Grundes). »Ich nehme an der Grund warum ich eine Schachfigur habet will ist damit ich ordentlich Schach spielen kann und vielleicht ab und zu Mal mitmachen kann…und vielleicht sogar Ron besiege.«

Harry sah mich ungläubig an. »Und du planst dies zu tun mit nur einer Schachfigur?«

»Erm…«

»Brauchst du nicht ein Schachset, nicht nur einfach eine Figur, um spielen zu lernen?«

»Oh.« murmelte ich. »Richtig. Ich werde dann…einfach…gehen.«

»Hermione.« sagte Harry und legte eine Hand auf meine Schulter und drückte sie auf beruhigende Weise. »Bist du sicher dass du okay bist? Du benimmst dich sehr…abwesend. Ich meine, du bist die klügste Hexe deines Alters und, nichts für ungut, du benimmst dich ein wenig…na ja…du benimmst dich nicht wie du selbst. Ein wenig wie im dritten Schuljahr als du am Ende warst wegen dieser ganzen Zeitumkehrer Sache.«

Ich lächelte Harry leicht an. »Ich nehme an ich bin einfach zu sehr gestresst wegen der UTZs. Ich meine sie entscheiden unsere Zukunft.«

»Tun sie nicht für sieben Monate.« wies Harry darauf hin.

»Na ja, du kennst mich.« sagte ich und fälschte ein Lachen. »Immer besorgt wegen meiner Studien.«

Harry sah aus als ob er was sagen wollte, aber stattdessen lies er seine Hände fallen und sagte, »Na ja, entspann…einfach. Du wirst es gut machen.« Ich wusste sofort dass er nicht glaubte dass es die UTZs waren die mich besorgten, aber ich war dankbar dass er sein Verhör nicht weiter führte. Wir beide gingen zu den anderen im Gemeinschaftsraum zurück und schlossen uns Ginny und Ron an. Ginny sah mich erwartungsvoll an und Ron, obwohl er die Schachpartie wieder mit Harry begonnen hatte, lehnte leicht seinen Körper vor so dass er den Versuch unternehmen konnte etwas zu fragen.

»Also.« flüsterte Ginny aufgeregt. »Was ist passiert? Geht ihr gemeinsam hin?«

»Nein.« antwortete ich mürrisch.

»Er hat nein gesagt!« rief Ginny und verdeckte ihren Mund ungläubig und, vor allem, aus Entsetztem.

»Ich habe ihn gefragt ob er mir eine Schachfigur ausleihen könnte!« rief ich und war mich armselig auf ihre Schulter.

»Eine Schachfigur?« fragte mich Ginny schockiert. »Du hast ihn nach einer verdammten Schachfigur gefragt?«

»Ich geriet in Panik!« murmelte ich in ihre Schulter. »Ich konnte es nicht wagen ihn zu fragen! Ich kann das nicht tun Gin. Er wird einfach nein sagen.«

»Nein, wird er nicht.« sagte Ginny ernst. »Zumindest wird er das nicht wenn du ihn nicht schon wieder nach einer Schachfigur fragst.«

»Wenn er ja sagen würde wäre es nicht weil er mich auf die gleiche Art mag wie ich ihn mag!« protestierte ich.

»Hermione, wirst du jemals glauben dass er dich mehr mag als nur einen Freund?«

»nein.« murmelte ich, mein Kopf immer noch auf ihrer Schulter.

»Das war's.« sagte Ginny, immer noch in einer leisen Stimme. »Von jetzt an übernehme ich die Kontrolle.«

»Was?« rief ich besorgt, und entfernte meinen Kopf von ihrer Schulter.

»Überlass es einfach nur mir.« sagte mir Ginny und gab mir einen freundlichen Klaps auf den Rücken.

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So nun wird Ginny uns, irgendwie, zusammen bringen.

Oh Merlin. Wenn sie mich in ein Entenkostüm steckt, ich schwöre bei Gott, ich bringe sie dann um.

Na ja, ich werde sie nur umbringen wenn sie mich in dieses pinke zerraufte Ding steckt. Und ich dachte ich hätte keinen Modesinn.

Irgendwie prophezeie ich drohendes Unheil in meiner Zukunft.

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Also hier das wars schon. Hoffe es hat euch gefallen. Und wieder dasselbe: je mehr kommis desto schneller bin ich. Also hoffentlich bis bald^^

lg heiler_milli


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Zitat
Zwischen Harry, Ron und Hermine gibt es Unterschiede, zum Beispiel im Vokabular. Ron ist der britische "lad", etwas bildungsfern, wie wir hier sagen würden, jedenfalls der Welt der Theorie und Metaphysik nicht sonderlich zugetan. Sein Vokabular ist etwas gröber und eingeschränkter als das Hermines, die mehr die Intellektuelle ist und sehr elaboriert sprechen kann, jedenfalls wenn sie in Laune ist. Harry liegt dazwischen, mit Sympathien für Ron, wenn es darum geht, vermeintlich hochgestochenes Gerede zu verulken. Aber keiner spricht wirklich lax oder fehlerhaft.
Klaus Fritz